Freitag, 27. September 2013

Devot und Sinnlich - Part 2



  Devot und Sinnlich 2



Christina spürte die warme Hand des Mannes auf ihrer Wange und ein Schauer lief ihr über den Rücken. Sie hatte immer noch nicht sein Gesicht gesehen, aber dass musste sie auch nicht. Mit verbundenen Augen kniete sie vor ihm und ließ sich von dieser Berührung forttragen, wie von einem milden Sommertag.

Langsam beruhigte sich ihr Herzschlag ein wenig, auch wenn die Frau immer noch angespannt war. Es gab kein Zurück mehr. Hier in dem Hotelzimmer würde es sich abspielen. Was genau? Darüber hatte sie sich in den vergangenen Wochen, seit sie dieses Treffen planten, schon mehrfach Gedanken gemacht. Jetzt jedoch waren all diese Träume und Phantasien mit einem Schlag verschwunden. Nur noch der Augenblick mit ihm zählte.

Die Hand des Mannes ging auf Wanderschaft. Sie fühlte Seine Finger, wie sie sich durch ihr nasses Haar drückten. Mit festem Griff nahm er ihren dunkelblonden Haarschopf und zog ihren Kopf in den Nacken. Ein leichtes Ziehen ließ die Luft mit einem Zischen einatmen. Schmerzimpulse wurden ausgesandt, verloren sich jedoch auf dem Weg durch ihrem Verstand zwischen einem Gefühl der Erregung, welches sich längst in ihr breitgemacht hatte.

„Du bist ja schon ganz feucht, meine Hübsche“, flüsterte er ihr zu. Christina erkannte die Stimme sofort. Das war seine Stimme. Sie war froh, ihn zu hören, wenn sie ihn auch nicht sehen konnte. Schon immer, seit ihrem ersten Telefonat gab seine Stimme ihr das Gefühl der Sicherheit und nun, in dieser besonderen Situation, war sie noch mehr von Bedeutung. Trotzdem antwortete sie nicht, sie schämte sich ein wenig, denn nicht nur ihr Haar war feucht.

Ihm war es offenbar gleich. Er kannte es von ihr nicht anders. Wenn sie sich heimlich am Telefon erotische Dinge ins Ohr flüsterten, dann war sie meist ganz ruhig und ihr das leise Stöhnen durch den Hörer verriet ihm, ihre Erregung. Auch diesmal war es nicht anders, nein, das war falsch. Für Christina war alles anders, denn diesmal spürte sie den Mann nicht nur in ihrem Kopf. Diesmal war seine Hand auf Fleisch und Blut dabei ihren Körper zu erkunden. Die andere Hand legte sich auf ihre nackten Schultern und streichelte über diese. Sein Kopf senkte sich zu ihr herab. Sie spürte seinen heißen Atem, wie er über ihre Wangen streichelte.

Christina zitterte am ganzen Körper. Es war aber nicht die draußen herrschende Kälte, die sie erbeben ließ. Es war seine Nähe. Die Art, wie er sie berührte. Ganz zärtlich und zugleich doch fordernd. Sie spürte kaltes Metall an ihrem Handgelenk. Was hatte er vor? Nur einen Augenblick blieb die Frage unbeantwortet, dann hörte sie ein Klicken als sich ein stählerner Ring um ihr Handgelenk schloss. Auch das zweite Handgelenk umfing er einem stählernen Begleiter, der es ihr nun unmöglich machte die Hände wieder nach vorne zu holen. Mehr noch als das. Sie fühlte sich nun nicht nur hilflos, nein, jetzt war sie es auch.

Er hatte sie so, wie er sie haben wollte. Gefesselt und mit verbundenen Augen. Doch nicht nur er, hatte sie, wollte es so, auch wenn in ihr nun ein leichtes Gefühl der Panik aufkam und sie an den Handschellen zerrte. Plötzlich packte er sie am Nacken und presste sie ohne Vorwarnung aufs Bett. Körper fiel auf das Lacken und schmiegte sich an die Matratze.

Ein protestierender Ruf der Frau verklang tonlos, als er ihr Gesicht fest aufs Bett presste. Mit einem Mal hatte sich das Szenario gewandelt und auch wenn sie es sich so immer vorgestellt hatte, war es jetzt doch etwas ganz anderes als in ihren Träumen. Sie zappelte mit den Beinen und erst als er sich mit ganzem Gewicht auf ihren Hinter setzte, wurde ihre Gegenwehr schwächer. Sie spürte seinen Schritt, wie er sich an ihren Pobacken rieb. Seine Hand in ihrem Nacken blieb die ganze Zeit erhalten und so hörte niemand ihre ängstlichen Rufe. Sie selbst konnte jedoch kaum atmen und so verlor sie wie ein Fisch am Haken immer mehr kraft, bis die Sterne vor ihren Augen funkelten.

„Ganz ruhig, du geile Fotze!“, sprach der Mann plötzlich in ruhigen Tonfall zu ihr. „Du wolltest es doch, oder? Deswegen bist du doch hier! Also hör gefälligst auf zu zappeln, wie eine keusche Jungfrau. Sonst werde ich andere Saiten aufziehen.“

Er packte ihren Haarschopf und zog ihr den Kopf nun in den Nacken. Christina keuchte auf, als sie endlich frei atmen konnte. Ein paar Sekunden verschenkte sie damit, kostbaren Sauerstoff auf zu nehmen. Doch als sie etwas sagen wollte, stopfte der Mann ihr den Mund mit einem bereits vorbereiteten roten Knebelball. Jeden Laut, denn sie noch von sich geben konnte, wurde nun zu einem unverständlichem „MhmmmmHmmmm“ verzerrt. Dann drehte er sie auf den Rücken, was für sie aufgrund der Handschellen sehr unangenehm war.

„Ich hatte diesen Ball nur für Notfälle dabei. Ich denke aber, es ist besser so, wir wollen ja nicht, dass das ganze Hotel von denen Vorlieben erfährt, oder doch? Wenn du willst, kann ich dich ja ganz ausziehen und dann ein paar Hotelgäste zu Hilfe rufen. Willst du das?“

„Mhmhm.“ Sie schüttelte den Kopf, ohne ihn jedoch sehen zu können. Seine Worte lösten in ihrem Kopf unendliche Scham aus. Christina fühlte sich dreckig und pervers. Sie war es doch, die zu ihm gekommen war. Sie wollte es so und hatte sogar um dieses Treffen gebettelt.

„Nein, gut. Dann wollen wir also fortfahren, oder?“ Christina nickte stumm. Seine Stimme besaß nun eine Dominanz, die sie am Telefon nie entfaltet hatte. Dort war er mehr ein Kumpel und Freund gewesen. Ein Freund mit bestimmten Neigungen, weswegen sie sich zu ihm auch so hingezogen fühlte. Sie wollte, dass er sie in die dunkle Seite der Erotik einführte. Sie wollte ihm gehören und wollte von ihm auf die Art benutzt werden, wie er es in seinen Erzählungen angekündigt hatte.

Ihr Körper lag in seinen Arm, während er nun mit der anderen Hand über ihren von dem Body verhüllten Leib streichelte. Christina erzitterte unter der zarten Berührung. Ganz instinktiv reagierte sie sie dabei auf sein Verlangen nach ihrem Körper und erwiderte es sogar. Seine Hände griffen nach ihrem Busen und kneteten diesen. Sie spürte, wie er durch den Stoff hindurch ihr Fleisch massierte und sich dabei elektrisierende Schauer lösten, die ihre Begierde immer weiter anfachten.

Hingebungsvoll rekelte sie sich jetzt an ihn geschmiegt, auch wenn sie sonst zu kaum etwas in der Lage war. Knebel, Augenbinde und Handschellen wirkte für Christina in diesem Moment als aphrodisierende Essenzen, die sie fast willenlos machten. Von außen spielte er nun mit ihren Brustwarzen. Sie genoss den süßen Schmerz seiner Folter, denn ihre harten Nippel fühlten, als sie sich an dem Geschmeide ihres Bodys rieben.

Ihr Brustkorb hob und senkte sich deutlich, als er mit seinen Fingern an den Brüsten vorbei in tiefere Regionen vordrang. Er streichelte über ihren leichten Bauchansatz, den ihr Body gut kaschierte. Ein wohliges Schnauben kam aus den Nasenlöchern der Frau. Es erinnerte leicht an die Laute ihrer Stute Bella, die sie als Mädchen gepflegt hatte.

Immer tiefer wanderten seine Finger und Christinas Becken bebte, als er endlich zwischen ihre freiwillig geöffneten Schenkel wanderte. Seine Hand fühlte die Hitze, die ihr Schoß ausstrahlte. Sanfter Druck wurde auf diese empfindsame Stelle Ausgeübt. Deutlich konnte er die Schamhaare der Frau unter dem Stoff erfühlen, die den Zugang zu ihrem Allerheiligsten bewachten.

Der Mann verstärkte den Druck auf Christinas Unterleib. Mit kreisenden Bewegungen erkundete er das Dreieck zwischen ihren Schenkeln und spürte, wie die Feuchtigkeit langsam den Stoff ihres Bodys durchtränkte. Tiefes stöhnen kam durch den Knebel verzerrt hervor. Sie genoss das Spiel seiner Hand und rekelte sich lasziv in seinem Arm, soweit es ihre ausgelieferte Lage zuließ.

Gedanken, die gerade noch ganz greifbar waren, verflüchtigten sich mit einem Mal. Ihres Sehsinns beraubt, konnte sich die Frau nun voll und ganz auf ihre Gefühle und seine Berührungen einstellen. Sie ließ sich treiben von seinen immer fordernderen Bewegungen. Ganz automatisch gehorchte ihr Körper diesen und ließ sich mehr und mehr darauf ein.

„So gefällst du mir, meine Hübsche. Lass dich ganz von deiner Lust treiben“, raunte er ihr ins Ohr. Sein heißer Atem streifte ihre Wangen und sein Becken rieb sich an ihrer Hüfte. Beule fühlen, die die sichtliche Erregung des Mannes wiederspiegelte, der sie in seinen Armen hielt.

Gefangen in sinnlicher Lust zerrte Christina an ihren Ketten. Nicht um sie abzustoßen, sondern um sich ihrer eigenen Hilflosigkeit voll und ganz zu ergeben. Sie genoss dieses Gefühl und ließ sich von dem Mann beherrschen. Mit pochendem Herz hob sie ihr Becken an. Ließ sich willig von seinen Händen reiben und spürte, wie sich schließlich ihr Unterleib zusammenzog um ihr die erste Erfüllung dieser Nacht zu schenken.

„Mhhhmmmmmmhhhhhmmmm“, kreischte sie verzweifelt in den Knebel als ihr Körper unter der überwältigenden Lust des Augenblicks erbebte.


~~~~~~~  to be continued ... ? ~~~~~~~


Kommentare:

  1. To be continued? Also aber auf jeden Fall! :D Auch, wenn ich mich immer noch an dem Titel Hausfrauenspielchen dabei störe, aber ansonsten muss ich jetzt unbedingt wissen, wie es weiter geht! lg

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  2. ..hmm ...mehr bitte....Schambehaarung?.....naja ....

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    1. Hast du was gegen Schambehaarung? Es gab einmal eine Zeit, da war dies sogar die Norm und nicht die Ausnahme :)

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    2. ....ich hätte mir gewünscht,dass er ihr vorher den Auftrag gab,sich zu rasieren ....ich verbinde das mit Unschuld...völlige Hingabe..sie möchte sich ihm zeigen.....ihm ihr Innerstes darbieten.....er möchte ihre völlige Hingabe ..alles von ihr bekommen...

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    3. Du hast da zwar nicht unrecht, auf der anderen Seite gibt habe ich ja genug Geschichten geschrieben, wo es genau so, wie von dir beschrieben ist. Da darf es auch mal zwischen durch eine Frau mit ein paar Haaren unterhalb der Gürtellinie geben :)

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    4. ....natürlich darf es das....!....du hast mich gefragt und ich habe dir lediglich eine Antwort darauf gegeben.....

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    5. Ok. Na, vielleicht wird sie ja noch rasiert? :) Wer weiß?

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    6. ....wenn...dann danke fürs Entgegenkommen ..!....und wie immer nutzt du die Nacht,um deine Kreativität auszuleben..!

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  3. Ich muß Christina leider Recht geben, lieber Krystan... Der Titel klingt ein Bißchen nach "Oswald Kolle". Aber die Geschichte ist voll und ganz nach meinem Geschmack! Bitte weiter so... Und bitte bald ;-)
    Das Bild ist auch sehr gelungen... Bis auf die Augenbinde. Kannst Du die noch farblich ändern? So sieht es ein Wenig so aus, als hätte sie eine Strähne der eigenen Haare vor den Augen.
    Liebe Grüße von Felina, die sich schon auf den nächsten Teil freut.

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    1. Die Augenbinde wurde wie gewünscht geändert.

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  4. Wow, ich bin beeindruckt, lieber Krystan. So schnell werden von Dir Wünsche erfüllt?
    Liebe Grüße von Felina, die jetzt gleich mal in sich geht um über weitere Wünsche nachzudenken ^_^

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  5. klasse geschrieben :)
    danke.

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Wie nicht anders zu erwarten einfach schön zu lesen. Mag deinen Stil Krystan.

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