Dienstag, 25. Februar 2014

Schlag um Schlag

Schlag um Schlag

© Krystan Knight

Ein kalter Hauch auf nackter Haut.
Sie hörte den Atem ihres Herrn.
Die Kettenglieder leise Tanzen.
Die Schritte kurz im Bann der Eisen.

Zärtlich führt er sie hinab.
Blind folgt sie der Meisterhand.
Er führt sie an den geheimen Ort.
Bindet sie fest an seinen Pfahl.

Die Peitsche streichelt ihre Haut.
Schlag um Schlag auf ihren Po.
Schlag um Schlag auf ihre Lust.
Willig empfängt sie seinen Kuss.

Gierig windet sich das Weib.
Fordernd nimmt er sich sein Recht.
Er hört ihr Schreien.
Hört ihr Flehen.
Hört ihr lüsternes Vergehen.

Striemen zeichnen ihre Haut.
Die Lust ihr nun den Verstand fast raubt.
Sie windet sich in großer Pein.
Und will doch nur die seine Sein.

Kommentare:

  1. Das Gedicht ist viel zu kurz. :-D Aber toll. Nur eben zu schnell alles vorbei. :-)
    Das Bild ist cool!

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