Mittwoch, 8. April 2015

In der Anstalt des Horrors 3



In der Anstalt des Horrors 3

Tina spürte das Pochen in ihrem Kopf. Ein dumpfer Schmerz, den sie nicht zuordnen konnte. Sie war gefangen und hilflos an ein Gestell gebunden, auf dem man sie nach allen Regeln der Kunst berühren konnte.

Plötzlich hörte sie wieder Schritte. Das Mädchen versuchte instinktiv den Kopf in die Richtung zu bewegen, doch es ging nicht. Tina spürte das Band, das ihre Stirn gegen das Gestell presste. Man hatte sie nicht einfach nur hilflos gemacht, nein, ihre Entführer hatten dafür gesorgt das ihre jede restliche Bewegungsmöglichkeit genommen wurde.

Das Geräusch der Schritte hörte neben ihr auf. Tina spürte, wie sich eine Hand auf ihre Wange legte und sie zärtlich berührte. Durch den mit einem Ringknebel geöffneten Mund des hilflosen Mädchens drang ein gequältes Wimmern.
So angenehm die Berührung ihr sonst auch sein mochte. In diesem Moment fühlte sie sich dadurch ausgeliefert und erniedrigt. Es war ein Zeichen der Rechtlosigkeit ihrer momentanen Existenz.

„Ganz ruhig“, flüsterte ihr eine Stimme ins Ohr. „Ich tue dir nichts. Ich bin hier, um für dich zu sorgen.“

Es war eine weibliche Klangmelodie, die fast etwas Mütterliches an sich hatte. Trotzdem war sich Tina nicht sicher, welches Geschlecht die unbekannte Person hatte.

„Du hast sicher Durst, meine Kleine“, sagte die Fremde und Tina krächzte zustimmend. Der Durst, ein Gefühl dass sie bis dahin verdrängt hatte. Jetzt war er wieder da und drängte sich quälend in ihr Bewusstsein. Es war eine Pein, die jede Faser ihres an das Gestell gebundenen Körpers berührt. Verlangen und Panik. Ein brennender Schmerz in Kehle und Rachen, der sich einem Buschfeuer gleich durch ihren Leib fraß.

„Bald wird es besser, wenn der Doktor sich erst mal um dich kümmert. Doch fürs Erste habe ich etwas für dich, meine Kleine. Du hast ja schon zwei Tagen kaum etwas getrunken.“

Tina schreckte auf. Seit Zwei Tagen? Sie wusste nicht, wie viel Zeit seit ihrer Entführung vergangen war, denn man hatte sie immer wieder betäubt. Das Mädchen kannte auch nicht das Ziel ihrer perversen Entführer. Konnte sie auf Rettung hoffen. Was würde der Doktor mit ihr anstellen. Das Gedankenkarussell begann sich zu drehen - doch weit kam es nicht.

Plötzlich spürte Tina einen kühlen Strahl aus Flüssigkeit, die ihr in den Mund gespritzt wurde. Es waren nur wenige Tropfen Wasser, doch sie schmeckten so köstlich als wäre es göttlicher Nektar, der ihren Körper mit frischem Lebenssaft erfüllte.

Die Fremde nutzte offenbar eine Trinkflasche, wie man sie auch beim Boxen einsetzte. So konnte sie Tina mit genug Flüssigkeit versorgen, ohne dass diese sich in ihrer hilflosen Lage verschluckte. Immer wieder spritze sie dem Mädchen frisches Wasser in den Mund, während ihre freie Hand über Tinas Hals fuhr.

Ein Schauer durch lief das Mädchen. Dem Willen der Unbekannten vollkommen ausgeliefert. Deren Hand massierte ihre zarte Kehle und fühlte Tinas Puls. Die Berührung offenbarte ihre, wie verletzlich und ausgeliefert sie war. In der Dunkelheit gefangen, blieb ihr nichts anderes übrig, als dem Treiben in devoter Ergebenheit zu folgen.

„So ist es gut, meine Kleine. Immer brav trinken und schlucken. Das machst du sehr gut.“
Das Lob und die zärtliche Berührung der Frau versetzten das Mädchen in einen seltsamen Rausch. Doch das war erst der Anfang.
Während ihr Durst langsam gelöscht wurde, begann die Hand der Fremden über Tinas Busen zu streifen. Sie umspielte die festen Brustwarzen des Mädchens. Ein zierliches Spiel, das Tina erregte und zugleich verängstigte. Ihr Körper reagierte und Feuchtigkeit bildete sich zwischen ihren Schenkel.

„Du bist so schön. Ich verstehe, warum sie dich ausgewählt haben.“
Die Fingernägel der Frau um kreisten ihre Vorhöfe. Ihre Stimme klang süßlich. Nun in der Ferne konnte man den unterdrückten Neid spüren.

„Ich war auch einmal so jung wie du. Aber der Doktor hat mich nie als würdig erachtet. Vielleicht war es auch besser. Seine Forschungen waren damals noch nicht so weit entwickelt wie heute. Mit dir wird er sicher mehr Erfolg haben. Er wird dich erziehen, modifizieren und formen, bis du perfekt bist.“

Die Worte der Fremden jagten furchbare Bilde in den Kopf des Mädchens, ohne das sie verstand, was man von ihr wollte. Plötzlich erreichte sie eine Welle aus Schmerz. Die Fingernägel packten Tinas Brustwarze und zogen daran. Ein schmerzhaftes Keuchen entkam ihrer Kehle.

In Tinas Kopf überschlugen sich die Gedanken. Bilder des Wahnsinns mischten sich mit lüsterner Erregung. Blind und hilflos zugleich, wandte sie sich in den Fesseln. Vollkommen Panik mischte sich mit der zuvor aufgebauten Erregung. Alles drehte sich und plötzlich wurde ihre etwas auf Mund und Nase gepresste.

Das Zischen von Gas war zu hören, als ein Ventil aufgedreht wurde. Tina war nun gezwungen durch einen Respirator zu Atmen.

„Nicht aufregen, meine Kleine“, flüsterte die Stimme, während sich ein süßlicher Duft ausbreitete. „Schön tief Einatmen. Gleich wird es besser.“

Der liebliche Duft breitete sich rasch in Tinas Bewusstsein aus. Die Panik verschwand und ein Gefühl der Leichtigkeit breitete sich aus. Alle schien von ihr abzufallen. Langsam wurde sie ruhig.

„So ist es gut meine Kleine. Schön tief ein Atmen. Lass los, lass dich gehen. Gleich wirst du Schlafen.“

Die Stimme der Frau entfernte sich. Die Atemzüge wurden gleichmäßig. Der Ballon des Respirators öffnete und schloss sich im Takt.

„Schön brav Atmen, meine Kleine. Gleich wirst du schlafen.“

Immer weiter entglitt Tinas Bewusstsein. Traum und Wirklichkeit verschwommen miteinander. Ein Kokon aus Liebe hüllte sie ein. Nur noch am Rande nahm sie ihre Sinne wahr und schließlich verlor sie erneut gegen die Macht des Narkosemittels, dass man ihr verabreichte.

~~~♥~~~

Wie es wohl weiter geht? 

Kommentare:

  1. Das schreit einfach nach etlichen Fortsetzungen mit vielen Wendungen in der Handlung.

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  2. Gefällt mir bisher richtig, richtig gut und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.
    Lass uns bitte nicht zu lange warten!
    LG
    Sandy

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  3. du weisst es uns zu foltern, nicht war ? ;)

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  4. Ohhh Bitte bitte schreib eine Fortsetzung oder auch mehr

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