Montag, 14. April 2014

L – Story: Devote Liebe


L – Story: Devote Liebe


Kerzenlicht erhellte den Raum. Die hohen Absätze der Stiefel waren deutlich zu hören. Das Mädchen schluckte leicht, als sie die Präsenz ihrer Herrin vernahm. Devot hob sie ihren Blick. Eine Mischung aus Erregung, Angst und Neugier lag in ihren Augen.

Die Herrin trug ein schwarzes Kleid, welches fast bis zum Boden reichte. Ein Korsett schnürte ihre Taille ein und betonte die Brüste, die kaum von dem Seidenstoff verhüllt wurden. Nur dünne Träger bedeckten ihre ansonsten freien Schultern.

Alexa konnte deutlich die Augen ihrer Herrin hinter der schwarzen Maske erkennen. Kurz trafen sich ihre Blicke, dann wich die junge Frau ihrer erfahrenen Gegenspielerin aus. Sie wusste, dass sie unterlegen war. Sie nahm ihre Rolle an und senkt ihren Blick erneut.

Jetzt stand die Herrin vor ihr und Alexa schloss die Augen. Ein Gefühl der Scham berührte ihren Geist, so wie die Finger der reifen Frau über den nackten Leib des Mädchens streiften. Alexa war nackt, so wie es die Herrin befohlen hatte. Ihre zarte Haut war frisch geduscht und eingecremt. So spürte sie Berührung noch intensiver. Sie fühlten das zarte Gewebe auf den Fingerkuppen der dominanten Frau, der sich Alexa unterworfen hatte. Die schwarzen Handschuhe der Herrin reichten bis zu ihren Oberarmen.

Ein leichter Schauer jagte durch den Körper des Mädchens, als sich die Fingerkuppen der Herrin um ihre Nippel legten. Sie stand jetzt hinter hier. Zärtlich drückte sie die steifen Brustwarzen. Alexa fühlte den heißen Atem in ihrem Nacken. Ein Schauer lief über ihren Rücken hinab bis zu ihrem Po.

Die Herrin senkte ihren Kopf und presste ihre Lippen gegen Alexas Hals. Verträumt schmiegte sie sich an den Körper ihrer Herrin. Weitere Küsse folgten, während die geschickten Finger fordernd über die weiblichen Rundungen des Mädchens glitten, welches lustvoll aufstöhnte.

Ohne dass Alexa es kommen sah, hatte die Herrin plötzlich einen roten Seidenschal in ihren Händen. Mit einer fließenden Bewegung verband sie dem Mädchen die Augen. Als nächstes hörte sie das Klirren von Ketten. Es waren Handschellen, die Alexa inzwischen nur zu gut kannte.

Die Herrin griff nach ihren Handgelenken und fesselte sie dem Mädchen auf den Rücken. Die Schlösser rasteten mit dem vertrauten Klicken ein. Alexa wehrte sich nicht. Sie wollte es nicht anders, denn in ihrem Herzen genoss sie es, sich einer Frau oder einem Mann ganz auszuliefern. Das Mädchen wollte es so. Alexa wollte sich unterwerfen. Sie suche nach Bestimmung und Beherrschung.

Mit Fingern folgte die Herrin nun den Konturen der Wirbelsäule bis zu dem knackigen Po des Mädchens. Alexa kaute auf ihrer Lippe, als sie die Fingerkuppen fühlte, wie diese durch ihre Poritze bis zu ihrem Geschlecht vordrangen. Ein sinnliches Stöhnen entkam ihr, als sich die Hand der Herrin an ihrer Vulva vergnügte.

„Das gefällt dir wohl“, flüsterte die Herrin leise, doch bestimmt.

„Ja, Herrin“, antwortete Alexa mit zitternder Stimme. Sie reckte sich den Bewegungen ihrer Gebieterin entgegen, wollte mehr, doch die Herrin schenkte ihr keine weitere Berührung. Stattdessen entzog sie Alexa die Finger.

„Bitte“, flehte das Mädchen, doch die Herrin hatte anderes vor. Sie packte Alexa am Haarschopf und zog sie mit sich.

Blind wurde das Mädchen nun durch den Raum geführt, bis sich die Herrin auf eine Couch setzte. Mit einem Ruck zwang sie das hilflose Geschöpf, sich über ihren Schoß zu legen, so dass der nackte Hintern nun gen Himmel über ihren Knien lag.

„Du bist ein unartiges Ding“, meinte die Herrin beiläufig und zog ihren Handschuh aus.

„Ja, Herrin“, bestätigte Alexa automatisch. Wieder fühlte sie die vertraute Hand auf ihrem Hintern. Ein wohliger Schauer lief durch sie hindurch.

„Und was tut man mit unartigen Mädchen?“, fragte die Herrin herausfordernd.

„Weiß nicht …“, gab Alexa zurück, während sie sich den Fingern entgegen reckte, die wieder ihr Geschlecht streichelte.

"Überleg mal“, meinte die Herrin. Diesmal hatte ihre Stimme etwas Verschlagenes an sich. Alexa spürte, wie sich die Fingerkuppen an ihren Kitzler schmiegten. Mit kreisenden Bewegungen umspielte die Herrin ihr Geschlecht. Wohlige Schauer jagten durch ihren Körper. Die erfahrene Liebhaberin wusste genau, was sie dem Mädchen da antat.

„Sie … sie bestrafen?“, keuchte die junge Frau erregt. Vor Lust zitternd reckte sie ihrer Herrin das Becken entgegen.

„Genau“, hauchte die Herrin und streifte mit ihrer Fingerkuppe durch das feuchte Tal, bevor sie eintauchte, in die bereits triefende Höhle des Mädchens. Ein lautes Stöhnen kam aus Alexas Mund.

„Oh ja …Herrin … ich …weiter … ja …“, schnaubte die erregte Gespielin.

Die Herrin dachte jedoch nicht daran, sondern zog ihre Finger wieder heraus. Wie Tau glänzten die Fäden aus Nektar im Kerzenlicht an den Fingern der Herrin. Prüfend führte sie die Hand an ihr Gesicht und roch daran. Es duftete nach jugendlicher Lust. Sie schleckte den Saft des Mädchens ab, während dieses ganz unruhig über ihren Schoß gebeugt da lag.

„Bitte … Herrin … macht weiter …“, flehte das Mädchen.

„Du willst also deine Strafe?“, fragte die Herrin mit einem Lächeln, während ihre Augen hinter Maske lüstern funkelten.

„Ja … bestraft mich Herrin“, hauchte Alexa.

„So sei es“, meinte die ältere Frau knapp, dann sauste die flache Hand auf Alexas blanken Hintern.

Erst war ein Knall zu hören, dann ein lauter Aufschrei. Das blinde Mädchen zerrten an ihren Fesseln, doch die Handschellen hielten sie gefangen. Ein weiterer Schlag traf ihren Hintern und noch einer. Die Herrin wusste ihre Kraft wohl zu dosieren, doch trotzdem oder gerade deswegen, war es für Alexa nun der pure Schmerz, der durch ihren Körper jagte.

„Du hast etwas vergessen“, meinte die dominante Frau knapp.

„Was?“, flüsterte das Mädchen schluchzend.

„Dich für jeden Schlag zu bedanken“, erklärte die Herrin nüchtern.

„Danke, Herrin“, hauchte Alexa. Ihr Hintern brannte bereits wie Feuer, doch dies war erst der Anfang. Ein weiterer Schlag traf ihren nackten Arsch.

„Danke, Herrin!“, kam diesmal sofort über die Lippen der jungen Frau.

Die Herrin lächelte zufrieden. Es folgte nun eine Serie weiterer Schläge. Immer wieder wechselte sie das Tempo. Harte, laute Schläge wurden von Pausen begleitet. Serien von schnellen Treffern hagelten gnadenlos auf Alexas Hintern ein, der sich mehr und mehr in eine in eine rote Masse verwandelte.


Heftig klatsche die strenge Hand der Herrin auf den zierlichen Hintern. Links, rechts, links, rechts. Immer wieder, wobei der Leib des Mädchens langsam an den Takt der Schläge anpasste. Ihr Schreien und Atem folgte dem bestimmenden Treiben der Herrin. Gehorsam fügte sich das Mädchen ihrer Gebieterin.

Tränen formten sich in den Augen des Mädchens, welches sich immer noch brav bedankte. Ihr Körper rebellierte, doch der Schmerz wurde immer mehr zu einer Droge. Bald hatten die Schläge für den weiblichen Körper eine ganz neue Wirkung. Pure Lust flutete ihren Körper, als sie hilflos und blind die strafende Hand ihrer Herrin ertrug.

„Danke, Herrin!“, hechelte Alexa nun in einem fast tranceähnlichem Zustand. Sie genoss es nun richtig, von ihrer Gebieterin übers Knie gelegt zu werden. Jeder Schlag steigerte nun die Lust ihres von Hormonen überfluteten Körpers. Bald näherte sich Alexa einem Gipfel aus Geilheit, den kein Mann zuvor in ihr ausgelöst hatte.

Sie schrie und kämpfte mit dem Schmerz, kämpfte mit der Lustpeitsche, die ihren euphorischen Leib in Ekstase versetzte. Die Herrin spürte, wie das Mädchen plötzlich von einem Beben erfasst wurde, welches ihr nur zu vertraut war. Zärtlich ließ sie nun die Hand auf dem glühend heißen Hintern ruhen, während sie ihrer Gespielin den Gipfel der Lust schenkte. Ein lauter, finaler Schrei war alles, was noch zu vernehmen war, als die Herrin ihre Finger tief in die triefendnasse Weiblichkeit des Mädchens rammte. Alexa bäumte sich auf, dann brach sie erschöpft zusammen.

Leises Wimmern kam über die Lippen des Mädchens. Tränen flossen und doch war sie glücklich. Es dauerte einige Zeit, bis sich Alexa auf dem Schoß ihrer Herrin beruhigt hatte. „Ich liebe Euch, Herrin“, flüsterte Alexa vollkommen erschöpft.

Die Herrin packte sie und richtete das Mädchen auf. Die junge Frau keuchte auf, als sie sich nun mit ihrem wunden Hintern auf das Knie ihrer Herrin setzen musste. Fordernd packte die Herrin das Mädchen am Haar und führte Alexas Lippen an die ihren.

„Ich liebe dich auch, meine Alexa“, flüsterte die Herrin, bevor sie dem nackten Mädchen in ihrem Arm einen leidenschaftlichen Kuss schenkte.

~~~♥~~~

Silke Bischopp wird diese Geschichte am 15.4.2014 ab 19 Uhr live auf Radio Schlag-Fertig vortragen.
http://www.bdsm-radio.de
oder direkt hören unter
http://93.186.193.45:8000/

Freitag, 11. April 2014

In den Händen der Piraten


Heute Abend geht es bei Late Night um Piraten.

Egal ob Filmpiraten oder reale Schrecken der Meere. Alle kommen heute Abend zu Wort. Versüßt wird das ganz mit  einer Menge Piratenlieder und dumme Sprüche.
Dazu gibt es eine kleine Piratengeschichte exklusiv für BDSM-Radio.de.

Hört ab 21 Uhr einfach rein unter
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oder auf www.bdsm-radio.de

Donnerstag, 10. April 2014

Affäre mit dem Vater



Die folgende Geschichte basiert auf einer wahren Geschichte.

Affäre mit dem Vater

1.

„Wir müssen reden“, flüsterte Anabell. Ihr brünettes Haar fiel ihr ins Gesicht.

„Worüber?“, fragte Volker und trat hinter sie. Er stellte ein Glas mit einem frisch gemixten Cocktail neben ihr auf den Tisch. Sie griff danach und leerte das süßliche Getränk mit einem Schluck. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, denn sie merke den intensiven Beigeschmack des Alkohols.

Der ältere Mann stand hinter ihr und legte seine kräftigen Hände auf die zierliche Taille des Mädchens. Sie zitterte leicht, wehrte ihn jedoch nicht ab. Seine Berührung war ihr nicht unangenehm, auch wenn sie es eigentlich sein sollte. Ein warmes Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit. Der Cocktail zeigte schon seine Wirkung.

„Was auf der Feier passiert ist …“, hauchte Anabell und spürte dabei seine Hand, wie sie unter ihr Shirt wanderte. Das Mädchen schloss die Augen, als sie seine Finger auf ihrer nackten Haut spürte und ihr verschlug es die Sprache. Er streichelte ihren flachen Bauch.

„Hast du es nicht genossen, Bella?“; fragte der Mann, der mehr als doppelt so alt war.

„Doch …“, gestand sie mit tonloser Stimme, während seine Fingerkuppen langsam hinauf zu ihren zarten Brüsten wanderten. Gedankenfetzen von Jessicas Geburtstagsfeier fluteten ihren Verstand. Sie dachte an das erste Mal mit ihm. An das Gebüsch, in welches er sie gezogen hatte. Deutlich erinnerte sie sich von daran, wie sich ihre Lippen im angetrunkenen Zustand berührt hatten.

Seine Hand hatte den Stoff ihrer Unterwäsche zur Seite gedrückt. Genau wie jetzt berührte er die kleinen, festen Brüste des Mädchens, welches leicht seine Tochter sein konnte. Gekonnt spielte Volker mit ihren Nippeln und trieb ihren Puls in die Höhe. Anabell atmete tief durch die Nase ein. Sie kostete seinen Duft. Er roch gut, roch nach Kraft und Männlichkeit. Es war kein Parfüm, welches ihre Sinne verführte, sondern der natürliche Geruch eines richtigen Mannes.

Das Mädchen spürte die andere Hand des Mannes, wie sie den Reißverschluss ihrer Jeans öffnete. Genau wie damals im Freien, so wanderten seine Finger auch diesmal unter ihren Slip. Anabell stöhnte leise auf, als sie seine Fingerkuppe an ihrer blanken Vulva fühlte. Volker wusste genau, wie er seine junge Gespielin bearbeiten musste, um ihren Widerstand zu brechen. Gab es überhaupt Widerstand?

Volker heißer Atem streifte ihren Nacken. Anabell war zu ihm gekommen, um ihm zusagen, dass es so nicht weiter gehen konnte. Volker war nicht nur verheiratet, nein er war auch der Vater ihrer besten Freundin. Die Affäre mit dem älteren Mann war eine verbotene Liebe. Sie konnte und wollte die Lüge nicht weiterleben. Zumindest hatte sie sich das vorgenommen, als sie in den Bus stieg und zu ihm fuhr. Sie wusste, dass Silke, seine Frau, und ihre Freundin gerade einkaufen waren. Sie wusste, dass dies die Chance war, mit ihm zu reden.

Unsicher biss sich das Mädchen auf die Lippen. Eine Strähne ihrer langen, brünetten Haare fiel ihr ins Gesicht, als seine Fingerkuppe ihre Lustperle berührte. Ein elektrisierender Schauer jagte durch ihren jungen Körper. Es war so falsch und fühlte sich doch so gut an.

„Ich liebe dich, Bella“, flüsterte Volker ihr ins Ohr. Mit kreisenden Bewegungen umspielte er das Zentrum ihrer Lust. Ihr Atem ging immer schneller, während die Kraft in ihren Beinen schwand. Bei ihm Halt suchend, griff sie nach hinten und streifte über seinen bereits ergrauten Haarschopf.

„Du machst mich ganz verrückt, du geiles Miststück!“, schnaubte er und rieb dabei sein Becken an ihrem Po. Mit einer Hand knetete er weitere ihre zierlichen Brüste, während ein Finger der anderen Hand den Eingang zu ihrer weiblichen Grotte ertastete. Glanz leicht tauchte er hinein in das feuchte Paradies, versprach ihrem Körper den Genuss, den sie so bis jetzt nur mit ihm erlebt hatte.

Volkers Erfahrung und Leidenschaft machten ihn zum idealen Liebhaber. Einen Mann, der liebte und geliebt werden wollte. Seine Frau jedoch hatte mit den Jahren jedes Interesse verloren. Wenn er sie verführte, gab sie ihm manchmal ihren Körper, ohne jedoch selbst aktiv zu werden. Sie empfand keinerlei eigenen Antrieb oder Lust, so dass Volkers Hunger nach körperlicher Nähe in der Ehe keine Erfüllung fand.

Anabell wusste davon nichts, sie wusste nur, dass dieser Mann sie begehrte und auch wenn es falsch war, tat sie in diesem Moment nichts, um ihn davon abzuhalten. Im Gegenteil. Je länger Volker das Spiel mit ihrer Lust fortsetzte, um so geiler wurde Anabell. Das Mädchen drückte sich ihm entgegen, sie rieb sich an ihm und sehnte sich nach mehr.

Kraft- und willenlos trieb sie in seinen kräftigen Armen. Geborgen und gehalten von dem reifen Liebhaber begann sie rhythmisch zu atmen, während Volkers Finger mit kreisenden Bewegungen ihre Lustzentren massierten. Nektar tropfte aus ihrer Spalte und durchnässte ihr Höschen. Spürte die wachsende Geilheit ihres jungen Körpers.

Immer wieder dachte sie an das erste Mal mit ihm. Sie dachte daran, wie er ihren zerbrechlichen Leib auf den Boden gepresst hatte. Wie seine Männlichkeit ihren Leib aufgebrochen und in sie eingefahren war. Sie erinnerte sich an den Moment ihres ersten gemeinsamen Höhepunkts, als er nach einer gefühlten Ewigkeit seinen Saft in ihre Spalte gespritzt hatte.

Aus dem schweren Atmen war nun ein lautes, rhythmisches Stöhnen geworden. Sie keuchte und krallte sich an den Körper des Mannes. Vor ihren Augen funkelten die Sterne und mit einem Mal explodierte das Universum des Mädchens, als sie in der Familienküche ihrer Freundin von einem heftigen Höhepunkt durchgeschüttelt wurde.

Erschöpft und mit hochrotem Gesicht lehnte sie sich an ihn. Er nahm seine Hand von ihrer Vulva und drehte sie zu sich. Seine mit ihrem Nektar benetzte Hand streichelte über ihre heiße Wange. Der Duft ihrer eigenen Lust stieg Anabell nun in die Nase. Seine Augen fixierten sie. Beschämt senkte das Mädchen den Kopf.

„Es ist schön, dass du gekommen bist“, flüsterte Volker.

„Ja“, hauchte Anabell und schmiegte sich an ihn.



2.

Mit spielerischer Leichtigkeit packte der gut durchtrainierte Mann ihren Körper und hob sie an. Er trug das Mädchen in das Schlafzimmer des Ehepaars. Hier teilte er normal das Bett mit seiner Frau, doch jetzt legte er die Freundin seiner Tochter auf das Bett.

Sie war jung und schön. Kein Kind mehr und doch waren zwischen ihnen mehr als 20 Jahre. Das Mädchen sah zu ihm auf. Ein Lächeln huschte über Volkers Gesicht. Er war glücklich, dass sie zu ihm gekommen war. Warum sie es tat, war ihm in diesem Moment gleich, denn in diesem Moment fühlte er nur das Verlangen, sie zu berühren und zu erobern.

Volker streifte dem Mädchen das Top über den Kopf und öffnete ihren BH, ohne sich dabei viel Zeit zu lassen. Ihre Nippel waren schon hart, als er seinen Kopf zu ihr hinab senkte und mit seiner Zunge über die Vorhöfe schleckte. Er wollte von ihr kosten. Ihr Körper war ein Tempel der Lust und er wollte der Priester sein, der ihn weihte.

Ein erregtes Stöhnen entkam Anabells Kehle, als sie seine Zähne fühlte, wie diese sich um ihre steifen Brustwarzen legten und daran zerrten. Sie warf ihren Kopf in den Nacken und ihr brünettes Haar fiel wie ein Fächer auf das weiße Laken. Weiß war die Farbe der Unschuld, doch dieses Treiben hatte längst jede Unschuld verloren.

Die Gier des erfahrenen Mannes trieb ihn voran. Er wusste nicht, wie lange seine Frau und Tochter noch weg waren. Mit einem Ruck packte Volker ihre Jeans, die er bereits in der Küche geöffnet hatte und riss sie dem Mädchen vom Leib. Anabell lag nun bis auf ihr Höschen vollkommen nackt vor Volker, dessen Augen vor Lust funkelten.

„Du bist wunderschön“, flüsterte er mit zitternder Stimme, als er ihre grazile Anmut bewunderte. „Ich liebe dich, Bella.“

Seine Worte krochen unter die Haut des Mädchens, welches sich lasziv auf dem Bett räkelte. Er legte sich zu ihr. Seine Finger streichelten über ihren nackten Schenkel. Zärtlich und doch bestimmt waren seine Berührungen, die Anabell nur zu gerne über sich ergehen ließ.

Das Mädchen verschwendete keinen Gedanken mehr an den eigentlichen Grund ihres Besuchs. Sie dachte nicht mehr daran, die Beziehung zu dem älteren Mann abzubrechen. Sie war schließlich alt genug. Keine Lolita, oder doch? Nein, auch wenn der Altersunterschied vielleicht gepasst hätte. Volker war der verheiratete Vater ihrer besten Freundin. Doch auch dies zählte nicht mehr, denn willig öffnete sie ihre Schenkel, als seine Finger den Stoff ihres Höschen zur Seite drückten.

Die Lippen des Mannes küssten ihren Hals. Anabell stöhnte lüstern auf. Mit kreisenden Bewegungen spielte er mit ihrer Vulva, die bereits von dem Vorspiel glänzte. Ihr Saft floss an ihrer Pospalte entlang und tränkte das Ehebett auf dem sie lag. Erregt reckte das Mädchen ihrem Liebhaber das Becken entgegen. Kein Gedanke mehr an Untreue. Weder gegenüber der Mutter noch gegenüber der Tochter.

„Liebst du mich auch?“, fragte Volker und schob ihr einen Finger in die Spalte.

„Ja“, keuchte Anabell erregt. „ … ja …“

Was sollte das Mädchen auch sagen? Was wusste sie von Liebe? Wie konnte sie sich in diesem Moment ihrer Gefühle selbst klar sein, wo ihr reifer Gefährte alle Sicherungen ihres Verstandes entfernt hatte.

„Mach weiter, bitte … nimm mich …“

Volker ließ sich jedoch Zeit. Er wusste, dass das Mädchen keinen Widerstand mehr leisten würde. Doch gerade ihre Lust erregte den Mann. Er wollte sie vor Lust leiden sehen. Ihr zierlicher Mädchenkörper sollte im Lustfieber zittern.

„Bitte … bitte …“, flehte Bella jetzt fast verzweifelt.

„Du geiles Miststück, kannst es wohl kaum noch erwarten. Willst du gefickt werden, Bella? Willst du meinen Schwanz in dir spüren?“

Seine rüden Worte trieben ihr die Schamesröte ins Gesicht. Hätte sie nicht bereits längst jede Kontrolle über sich verloren, wäre sie wohl bei diesen Worten geflohen. Doch nun blieb sie, blieb bei ihm.

Sehnsüchtig sah sie ihn mit großen Augen an, als er sich aufrichtete und endlich das Höschen über ihre schlanken Schenkel zog. Mit einem achtlosen Wurf schleuderte er das durchnässte Stück Stoff hinter den Vorhang, während sein gieriger Blick ihre geöffnete Spalte fixierte.

Jetzt erst öffnete der Mann seine Hose. Volkers steifes Glied sprang hervor, ohne dass es weitere Vorarbeit benötigte. Die Eichel zielte auf den Körper des Mädchens, als er sich zwischen ihre geöffneten Schenkel kniete.

„Ist es das, was du willst, Bella?“, fragte Volker und rieb seine Eichel an ihren glänzenden Schamlippen. Ein weiterer Schauer jagte durch den Körper des Mädchens.

„Ja. Fick mich“, flüsterte Anabell mit zitternder Stimme.

Dies ließ sich Volker nicht zweimal sagen. Sicher, er hatte sich Zeit gelassen, doch nun wollte er, was er schon lange begehrte. Mit sanftem Druck drängte sein hartes Glied gegen die feuchte Scham. Die heiße Enge des Mädchens empfing ihn wie ein lauer Sommerwind an einem Südseestrand.

Seine Finger streichelten über ihren flachen Busen und über ihre Wangen. Er stieß ein erregtes Keuchen aus, als er tief in sie eindrang. Wie lange hatte er schon von Anabell geträumt? Der Vorfall auf der Geburtstagsfeier war nicht geplant gewesen, und trotzdem, wenn er ehrlich zu sich selbst war, hatte er das Mädchen schon viele Jahre begehrt. Er hatte beobachtet, wie sie vom Kind zur Frau gereift war und mit jedem Jahr reifte auch sein Verlangen nach ihr. Dass sie sich ihm nun hingab, mochte eine Laune des Schicksals sein, für Volker jedoch war es der Anbruch eines zweite Frühlings. Jetzt, wo sich ihre Körper vereinten, fühlte er sich wieder jung und geliebt.

Er begann, sich in Anabells feuchter Grotte zu bewegen. Sein Körper drängte in den ihren, während das Mädchen laut stöhnte. Sie hatte die Augen geschlossen und den Mund leicht geöffnet. Ihr Atem passte sich dem Rhythmus seiner Stöße an, doch sie wollte mehr.

„Oh ja … schneller“, keuchte Anabell.

Volker beschleunigte sein Tempo. Ihre natürliche, unverfälschte Geilheit erregte ihn. Das Mädchen schien sich ganz intuitiv dem Takt der Lust anzupassen, während ihre Hemmungen mit jedem Atemzug weiter sanken.

„Härter … komm … nimm mich…“, forderte das junge Ding ihren erfahren Liebhaber weiter heraus. Sie wollte es wissen, wollte ihn provozieren.

„Das kannst du haben, du geiles Miststück!“, schnaubte Volker und entzog ihr plötzlich seinen Schwanz.

„Hey …“, seufzte Anabell überrascht auf.

Volker packte sie und drehte sie auf den Bauch. Das nackte Mädchen musste sich nun vor ihm hinknien. Jetzt kam er von hinten. Führte seinen harten Prügel ohne Umschweife in ihre zitternde Muschi ein und stieß mit ganzer Kraft zu.

„Oh … ja …“, keuchte Anabell auf, als sie ihn auf diese Weise ganz tief in sich spürte.

Jetzt kam Volker richtig in Fahrt. Er packte Anabells langen Haarschopf und zog fest daran, während er ihr seinen Schwanz in die willige Fotze rammte. Das Mädchen schrie laut auf. Lust und Schmerz jagten durch ihren Körper.

Die Geilheit hatte von dem Mann Besitz ergriffen. Ohne Rücksicht, ohne Pause, hämmerte er ihr nun seinen Schwanz in das triefend nasse Loch. Seine Hoden klatschten bei jedem Stoß gegen ihren Kitzler. Seine Eichel stieß gegen ihre ungeschützte Gebärmutter. An ein Kondom hatte keiner einen Gedanken verschwendet.

Wild und Hemmungslos rammelte Volker das Mädchen wie ein wilder Stier. Er jagte eine Lustwoge nach der anderen durch ihren zierlichen Körper. Er peitschte sie mit seiner animalischen Kraft in schiere Ekstase. Speichel tropfte aus ihrem geöffneten Mund, während sich ihre Finger in das Laken krallten. Der Nektar spritze aus ihrer aufgestoßenen Fotze und durchtränkte das Bettzeug.

Raum und Zeit verloren vollständig an Bedeutung. Nur noch die Lust zählte für das ungleiche Paar, welches sich ihren Trieben hingab. Immer wieder wurde Anabell von gewaltigen Orgasmen heimgesucht, ohne dass sie diese zählen konnte. Es war fast so, als wenn Volker sie in einem einzigen Lustgipfel gefangen hielt, bis er schließlich selbst in ihre zuckende Muschi spritze.

Unter heftigem Stöhnen kam er tief in dem Schoß des Mädchens. Sein Samen flutete ihren Unterleib, denn er war seit der Geburtstagsfeier nicht mehr gekommen. Anabell fühlte den heißen Saft, wie er ihren Körper füllte und für einen Moment dachte sie daran, dass er sie vielleicht …

Das laute Knattern der Garagentür sie aus ihren Gedanken. Jessica und ihre Mutter waren zurückgekehrt. Mit einem Mal waren Volker und Anabell aus ihrem Liebestaumel erwacht. Rasch zog der untreue Ehemann seine Hose hoch, während Anabell sich ihre Sachen packte und aus dem Zimmer flüchtete. Sie hatte nicht viel Zeit und eilte deshalb ins Badezimmer, um sich dort in Ruhe herrichten zu können.

„Hallo Schatz, schön dass ihr zurück seid. Bella ist da.“ Volker war seiner Familie entgegengetreten, um Anabell mehr Zeit zu verschaffen.

„Oh, das ist schön. Ich mach gleich Essen. Jessica, du kannst sie ja fragen, ob sie mitessen will“, sagte Volkers Frau.

„Wo ist Ana?“, fragte Jessica.

„Sie ist nur kurz ins Bad gegangen.“

Anabell bekam die laute Unterhaltung nur am Rand mit, denn zu ihrem Schrecken stellte sie fest, dass sie ihr Höschen in Volkers Schlafzimmer vergessen hatte. Keine Chance, es zu holen, sie würde wohl ohne Unterwäsche vor die gehörnte Ehefrau treten müssen. Anabell schluckte schwer.

***

Anabell saß mit Jessica, Jessicas Mutter und Volker am gedeckten Tisch. Es gab Fischstäbchen mit Bratkartoffeln.  Ein heiles Familienbild, wie man es aus der Werbung kannte.

Lustlos kaute das Mädchen auf ihrem Essen herum. In ihren Gedanken war das gerade Erlebte immer noch präsent.

„Alles in Ordnung mit dir, Ana?“, fragte Jessicas Mutter mit einem Lächeln. „Du wirst doch nicht etwa krank werden?“

„Nein“, antworte Anabell und schluckte den Bissen mit schlechten Gewissen herunter, ohne der Mutter ihrer Freundin in die Augen sehen zu können.

„Sicher?“, hakte Silke besorgt nach.

„Ja, alles bestens“, log das Mädchen, während das Sperma von Silkes Ehemann aus der frisch besamten Spalte in die Hose sickerte. Sie hatte ein flaues Gefühl in der Magengrube. Zweifel nagten an ihr. „Ich fühl mich nur nicht so gut.“

„Wenn du willst, fahre ich dich nach Hause, Kind. Willst du das, Bella?“, fragte Volker zuvorkommend und Anabell sah ihn nur kurz an. Fast wären Tränen aus ihr heraus gebrochen und sie hätte vor der Familie, vor ihrer Freundin und deren betrogener Mutter ein Geständnis abgelegt. Aber das konnte sie nicht. Er hatte doch gesagt, dass er sie liebte. Liebte sie ihn auch?

„Ja“, hauchte das Mädchen leise und erhob sich vom Tisch, ohne ihre Freundin oder deren Mutter anzusehen. Sie musste ihre Niedergeschlagenheit nicht spielen. Sie wirkte wirklich krank. Auch Volker erhob sich und ging mit ihr zum Wagen.

Kaum saßen sie gemeinsam im Auto legte Volker seine Hand auf ihren Schenkel und streichelte diesen. Ein Schauer lief durch ihren Körper und beschämt blickte sie hinab.

„Das ist nicht richtig“, murmelte sie halb zu sich selbst.

Er startete den Wagen und fuhr los.

„Liebst du mich, Bella?“, fragte Volker als auf der Hauptstraße waren.

Anabell sah zu ihm und flüsterte leise: „Ja.“

„Dann ist es richtig“, antwortete er. Ihre Blicke trafen sich, dann fuhr er von der Hauptstraße ab. Es war nicht der Weg zu ihrem Elternhaus, das begriff Anabell sofort. Trotzdem sagte das Mädchen nichts. Sie wusste, dass Volker und sie einen neuen, gemeinsamen Weg beschritten. Glück oder Verderben? Sie wusste nicht, wohin er sie führen würde. Doch sie war bereit, mit ihm zusammen die Zukunft zu entdecken.


~~~♥~~~

Ich hoffe euch gefällt diese Geschichte. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Mittwoch, 9. April 2014

Erotisches Rollenspiel: Die Assassine und der Magier Teil 29



Die Assassine und der Magier Teil 29


Alric:
Manchmal kommt im Leben alles ganz anders, als man es denkt. Manchmal ist ein unscheinbares Stück Stein, in Wahrheit ein wertvolles Juwel und manchmal ist ein leichter Hauch der eine richtigen Orkan zur Folge hatte. Ob Gefahr oder Gunst weiß man dabei nie genau. So sonderbar kann das Schicksal spielen.

Orphilias Kräfte hatten auch Alric vollkommen überrascht. Es hatte einen Moment gebraucht, bis er begriff, dass die Sklavin offenbar über eine magische Inselbegabung verfügte, die ohne Training, ohne Hilfe von außen entstanden ist. Die meisten Magier oder Schamanen hatten nach Jahren des Trainings nicht die Kraft, die das Mädchen offenbar in einem Akt der Not bei Alrics Leibsklavin eingesetzt hatte.

Lhynne hatte sich in einen unkontrollierten Stadium der Lust befunden, welches den Körper der blonden Sklavin an den Rand der vollständigen Erschöpfung geführt hatte. Für Alric war es ein leichtes gewesen, Lhynne mit einem kurzen Würgegriff das Bewusstsein zu rauben, doch trotzdem schien die Leibsklavin auch in der Ohnmacht, von weiteren Höhepunkten durchgeschüttelt zu werden, auch wenn diese im Lauf der Nacht langsam abließen.

Für Alric bedeutete diese Situation jedoch etwas Besonderes. Orphilia hatte zwar ihre Aufgabe erfüllt, aber er musste sie trotzdem bestrafen. Nicht weil sie Lhynne in einer Stunde zu mehr Orgasmen geführt hatte, als die Frau in ihrem Leben hatte, sondern weil Lhynnes Geschrei die Bewohner der Insel aufmerksam gemacht hatte.

Als Lhynne am nächsten Tag erwachte, stand Orphilia wegen eines Anschlags auf Alrics Leibsklavin am Schandpfahl auf dem Marktplatz. Alric hatte die Tochter des Verwalters geknebelt und so fixiert, dass sie keine Chance hatte zu reden, oder sich sonst wie mit zu teilen. Orphilia, die kaum begriff, was sie getan hatte, fühlte sich schuldig, ohne genau zu wissen wieso. Tränen füllten ihre Augen, während Alric Lhynnes Bett saß, als diese erwachte.

„Du scheinst mit dem Sklavenmädchen viel Spaß gehabt zu haben, Lhynne“, meinte Alric mit gefühlloser Stimme. Seine Hand streifte ihren Rücken entlang, während er in der Hand einen Krug mit leichtem Wein hielt, den er seiner Sklavin reichte.


Lhynne:

Lhynne bemerkte den Würgegriff nicht einmal ansatzweise. War sie an sich geschult darin, Berührungen auf ihre "Gefahr" hin zu analysieren und so Hebel, Würgegriffe oder Angriffe welcher Art auch immer binnen Sekundenbruchteilen zu erkennen, war sie in diesem Augenblick bereits dermaßen weggetreten, dass es Alric keinerlei Probleme bereitete, ihr das Bewusstsein zu rauben.

Gefangen in purer Lust wand ihr Körper sich allerdings weiterhin, wenn auch nicht mehr in ebenso lauter wie blinder Ekstase. Es dauerte, bis die blonde Sklavin Ruhe fand und der Schlaf ihr wirkliche Erholung spendete.

Als sie wieder erwachte hob sie mühsam ihren Kopf, orientierungslos blinzelnd. Die kalte Stimme ihres Herrn ließ die Erinnerungen jedoch schlagartig zurück kehren. Sie wusste nicht genau, was Orphilia getan hatte, vermutete aber, dass es sich um eine Art Zauber gehandelt hatte. Obwohl sie selbst keinerlei Begabung dafür besaß, hatte Lhynne sich im Laufe ihres Daseins als Assassine mit Magie beschäftigt. Ihr Augenmerk hatte dabei allerdings auf klassischen Angriffen und den verschiedenen Möglichkeiten, diese abzuwehren, geruht. Multiple Orgasmen hatten bei ihren Überlegungen eher keine Rolle gespielt.

"Ich wusste nicht, dass sie dazu fähig ist, Herr. Was auch immer sie genau getan hat."

Sie drehte sich auf den Rücken und griff nach dem dargebotenen Kelch. "Danke, Herr." Der Wein belebte ihre Sinne ebenso, wie ihren Körper.

Alric war verstimmt, das war offensichtlich, nur war Lhynne sich nicht sicher, ob er wütend auf sie, oder auf Orphilia war. Sicher, sie hatte das Spiel verloren, doch das Sklaven-Mädchen hatte mit falschen Karten gespielt. Der Stygier hatte ihr befohlen, ihre Hände zum Streicheln benutzen, von Magie war nie die Rede gewesen. Orphilia hatte also vermutlich eine Strafe erhalten, die sie sich in Lhynnes Augen selbst eingebrockt hatte. Doch ungeschoren würde sie selbst vermutlich ebenfalls nicht davon kommen.

"Orphilia hat sich den ganzen Tag über sehr bemüht verhalten, Herr. Ich glaube nicht, dass sie bewusst etwas falsch gemacht hat. Ihr fehlt es schlichtweg an Ausbildung und Führung."

Den Wein auf dem Nachttisch abgestellt, setzte sie sich leicht auf, ihre Hand dabei sanft auf Alrics Oberschenkel legend. "Kann ich irgendetwas tun, um Eure Stimmung zu heben, Herr?"


Alric:
„Ja, sie verfügt über besondere Kräfte.“ Alric nickte. „Kräfte, die wild und ungezügelt sind. Gefährliche Kräfte.“

Die Berührung durch die zarten Finger seiner Sklavin entlockten dem Magier ein Lächeln, welches fast milde wirkte. Er schien sich zu entspannen und griff Lhynne in das Haar, streichelte es sanft und wanderte mit der Hand über ihre nackte Schulter. Seine Fingerkuppen verursachten ein leichtes Kribbeln, denn die Reste von Orphilias Magie wurden, wie durch einen Blitzableiter über seine Finger aus ihr heraus gesogen, was erneut ein leichtes Lustgefühl auslöste, ohne sie jedoch zu quälen.

„Du scheinst sie ja zu mögen, Sklavin“, flüsterte er ihr zu und senkte seinen Kopf. Er küsste sie liebevoll auf die nackte Schulter, während ihre Berührung seine Männlichkeit nun sichtbar anspannte.

„Bist du nicht böse, dass sie ihre Magie an dir ausgelassen hat?“ Seine Hand wanderte an ihrer Wirbelsäule hinab, bis zu ihrem verlängerten Rücken. „Willst du es ihr nicht heimzahlen?“

Alrics streichelte ihre Po, während sein heißer Atem über ihre Wange streifte. Der Magier küsste die Kehle seiner Leibsklavin und flüsterte. „Ich denke meine Sklavin kennt mittel und Wege, ihren Herrn in eine gute Stimmung zu versetzen. Doch dafür ist später Zeit. Jetzt müssen wir uns …“

Plötzlich hielt der Magie inne und drückte seine Sklavin aufs Bett. In seinen Augen funkelte eine Mischung aus Geilheit und unbefriedigtem Zorn, denn man nur erkennen konnte, wenn man so lange wie Lhynne in seiner Gegenwart überlebt hatte.

„Dafür ist später auch noch Zeit. Orphilia läuft uns dort, wo sie jetzt ist, nicht weg.“


Lhynne:
Lhynne nickte zustimmend. Allerdings nicht um der reinen Zustimmung Willen, sondern weil sie mit dem Stygier einer Meinung war. Magie war gefährlich, wenn man sie nicht kontrollieren konnte und nach dem, was sie am eigenen Leib erfahren hatte, konnte sie wohl mit Fug und Recht behaupten, dass Orphilia ihre Magie ganz und gar nicht unter Kontrolle hatte.

Ermutigt durch Alrics Lächeln streichelte sie weiter über sein Bein, mit ihren Fingerspitzen sanft kleine Schlangenlinien auf seine Haut zeichnend. Das unerwartete Kribbeln, als er sie seinerseits berührte, ließ sie überrascht einatmen. Sie war es gewohnt, dass seine Hände sehr schnell wohlige Schauer durch ihren Körper schicken konnten, aber das hier war noch einmal etwas anderes.

Unter seinen Küssen schloss sie ihre Augen, seine Nähe und vor allem seine oberflächlich sanfte Stimmung genießend. Seine Fragen allerdings ließen jäh Alarmglocken in ihrem Innern schrillen.

Was erwartete er von ihr? Wollte er Rachegelüste hören? Grausame Pläne, welche Strafen man Orphilia auferlegen könnte? Oder erwartete er Gnade, weil die junge Sklavin nicht böswillig gehandelt hatte? Oder aber waren seine Fragen einfach nur genau das: Fragen. Fragen, auf die er eine Antwort hören wollte, ganz egal welcher Art?

"Ich empfinde keine Abneigung gegen sie, Herr", begann Lhynne zu antworten, bemüht, selbst dabei möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Bemerkend, dass seine Männlichkeit inzwischen an Größe und Härte gewonnen hatte, führte sie ihre Hand an seinen Schritt, um dort mit ihren Liebkosungen weiter zu machen.

"Sie hat einen Fehler gemacht, als sie ihre Magie gewirkt hat. Sie hat Euren Befehl missachtet, Herr und ja, ich bin verärgert deswegen." Kurz inne haltend, als seine Hand eine feine Gänsehaut entlang ihrer Wirbelsäule hinterließ, sprach sie mit ruhiger Stimme weiter. "Da sie nicht hier ist, gehe ich davon aus, dass sie bereits eine Strafe erhält. Ich selbst möchte ihr darüber hinaus nichts heimzahlen, Herr. Sie hat nicht böswillig gehandelt. Ich glaube wirklich, dass sie das Richtige tun wollte, doch fehlt ihr schlichtweg die Erfahrung. Und eine mangelnde Vorbereitung ist nicht ihr Versäumnis."

Als er plötzlich inne hielt öffnete sie ihre Augen. Sie erkannte die Lust in seinem Blick, als er sie zurück auf das Bett drückte, aber auch den Zorn. Zorn, den er an ihr auslassen würde. Nicht wissend, was er genau vorhatte, spreizte sie bereitwillig ihre Schenkel und hob ihre Arme über ihren Kopf, wo sie ihre Handgelenke übereinander legte.


Alric:
„Du weißt, wie ich zu Fehlern stehe“, flüsterte er seiner Sklavin zu und streichelte ihr mit der Hand über die Kehle. Er folgte dabei den Konturen ihres Halsreifens, der untrennbar mit ihren Körper verbunden war. Ja, Lhynne würde sich wohl noch zu gut an ihre eigenen Fehler erinnern können, die der Magier mit strenger Hand betraft hatte.

Diesmal jedoch schlug er sie nicht. Nein, er betrachte sie nur eindringlich, so als wollte er in ihren Augen sehen, was er tun sollte. Nicht mit ihr, nein, sondern mit Orphilia. Er hatte bemerkt, dass Lhynne bei ihr ganz anders als bei Nori reagierte. Ob dies daran lag, dass Nori immer wieder versuchte, ihre Grenzen auszutesten, während Orphilia eher darauf hoffte in ihren Grenzen bleiben zu dürfen? Er wusste es nicht, aber vielleicht war es an der Zeit etwas neues zu Wagen. Nicht jetzt, nein, im Moment gab es anderes.

„Aber ich will nicht mehr über Orphilias Fehler reden, Sklavin!“, zischte Alric und drängte sich zwischen die Schenkel der Frau, die ihm gehörte.

„Ich will mir lieber darüber Gedanken machen, was ich mit dir nun anstelle“, ein sadistisches Lächeln huschte über seine Miene. Manchmal deutete dies Gefahr, in diesem Moment jedoch hatte Alric einfach nur Lust. Er hatte schon zwei Tage nicht mehr mit Lhynne geschlafen und da er mit ihr ein für stygische Verhältnisse seltsam monogame Beziehung hatte, wollte er dies nun nach holen.

Er zog den letzten Rest an Stoff zur Seite, der sein Geschlecht von dem ihren trennte. Mit den Fingern glitt er ihre Arme entlang bis zu ihren Fingerspitzen und hielt sie fest. Einem Raubtier gleich war er über sie gebeugt. Er, der dunkle Mann. Sie, die ausgelieferte Schönheit. Seine Sklavin, die er in diesem Moment in Besitz nahm.

Mehrmals rieb er seinen harten Riemen an ihrer Spalte. Es war gut, dass er ihr so lange Zeit gegeben hatte, sich nach dem Faustfick auf dem Boot zu erholen. So war ihre Öffnung langsam wieder auf eine normale Größe geschrumpft und bot seinen Glied ausreichend Widerstand. Gierig, voller verlangen drückte er seinen Körper gegen den ihren. Er wollte sie. Jetzt, hier! Und er bekam meistens, was er wollte.


Lhynne:
Ja, Lhynne wusste nur zu gut, wie ihr unbarmherziger Herr zu Fehlern stand. Da seine Frage allerdings eher rhetorischer Natur schien, blieb sie ihm eine Antwort schuldig. Den Hinterkopf fest in den weichen Untergrund des Bettes gedrückt, bot sie ihm ihre Kehle dar, die Augen bereits halb geschlossen. 

Dementsprechend schwer würde es dem Magier fallen, irgendetwas darin zu lesen. Der flüchtige Zorn über Orphilias Verfehlung war jedenfalls fort und einem Ausdruck tiefer Sehnsucht und Erregung gewichen. Lhynne mochte es, wenn Alric ihr seine Dominanz zeigte, vor allem dann, wenn er es tat, weil er sie begehrte und nicht etwa, um sie zu bestrafen. 

Die ohnehin schon weit geöffneten Schenkel noch etwas mehr spreizend, als er sich dazwischen drängte, schenkte sie ihm auf die Aussage hin, er wolle nun nicht mehr über die andere Dienerin sprechen, ein betörendes Lächeln. Andere Frauen und auch sie selbst vor nicht allzu langer Zeit hätten seine dann folgenden Worte, vor allem in Kombination mit dem sadistischen Lächeln, vermutlich als bedrohlich empfunden, doch die blonde Dienerin räkelte sich einladend in den Laken.

Sie hatte ihren Herrn nicht erzürnt, das wusste sie und sollte sie doch seinen Zorn zu spüren bekommen, so würde sie es aushalten. Wenn auch nicht wirklich bewusst hatte sie inzwischen gelernt, zumindest teilweise Lust aus dem Schmerz zu fühlen, den Alric ihr oft genug zufügte. Und sie hatte verinnerlicht, dass Schmerz schlicht und einfach auch Alrics Aufmerksamkeit bedeutete. Aufmerksamkeit, die sie inzwischen ebenso brauchte, wie Nahrung und Schlaf.

Fest und rosig hoben ihre Knospen sich von der hellen Haut ab, während ihre Brust sich unter ihrem deutlich schneller gehenden Atem hob und senkte. Sie wollte Alric, ebenso sehr, wie er sie wollte. Stöhnend rieb sie ihre feuchte Scham an seinem harten Schaft und erschauerte gleichzeitig unter seinem festen Griff. Sehnsüchtig drängte sie ihm ihr Becken entgegen, darauf wartend, dass er sie endlich voll und ganz in Besitz nahm.


Alric:
Die Hände des Mannes packte ihre Handgelenke fest, als er über sie kam. Seine Augen funkelten voller Lust. Seine weißen Zähne funkelten im Licht, der Mittagssonne, die vom nahen Meer an die Decke des Zimmers reflektiert wurde. Es war die Lust eines Mannes, der seinen Trieb lange beherrscht hatte. Nun wollte er das Tier in sich entfesseln.

Sein trotz seines Alters muskulöser Körper spannte sich an. Jede Faser seiner Muskeln schien sich unter der Haut abzuzeichnen. Fast wirkte es, als hätte der Kontakt mit der jungen wilden Magierin seine eigene Stärke gemehrt. So, als hätte er ihre Magie in sich aufgesaugt und sich selbst an ihr genährt, wie ein Schwamm an einer Wasserpfütze.

Wenn dem so war, dann hatte er Lhynne davon zumindest noch nichts gesagt. Doch der Magier sprach ja generell wenig über seine Künste, auch wenn er sich der jungen Frau gegenüber in den vergangenen Wochen weit geöffnet hatte. Zumindest weiter, als er es in den vergangenen 50 Jahren für irgendjemanden getan hatte.

Er drückte sie auf den Boden und zeigte ihr seine Gier. Sein Glied fuhr ein in ihren Körper. Er füllte sie aus und nahm in Besitz, was ihm schon längst gehörte. Er schnaufte und rang nach Luft. Eine Woge aus Geilheit jagte durch seinen Körper. Die Lust eines Mannes der voller Kraft ein Weib bestieg.

Tief tauchte sein Glied in ihre feuchte Höhle ein. Seine Schenkel schmiegten sich an die ihren. Bis zum Anschlag verschwand er in ihr und ließ sich dabei auf ihr nieder. Sein Gewicht drückte gegen ihren weiblichen Leib. Wild stieß er in sie. Keine Hemmungen, kein Zurückhalten. Alrics Hand hielt sie fest, während die andere über Lhynnes Wange wanderte. Er wollte die Frau unter sich, wollte seine Lust an ihr Befriedigen und ihr zugleich Lust schenken.


Lhynne:
Zitternd entließ Lhynne ihren Atem, als seine Hände sich mit ganzer Kraft um ihre Handgelenke schlossen. Er strotzte nur so vor Energie und selbst, wenn sie sich hätte befreien wollen, hätte sie bereits jetzt keine Chance mehr gegen ihn gehabt. Doch das wollte sie auch gar nicht. Stöhnend stemmte sie sich gegen seinen Griff, nicht um sich zu befreien, sondern um ihn noch intensiver zu spüren.

Gerne hätte sie ihn in diesem Moment berührt, ihre Hände streichelnd über die deutlich angespannten Muskeln wandern lassen, doch so von ihm gehalten zu werden erregte sie nur noch mehr. Vor allem aber war es seine Lust, die sie so überdeutlich in seinen Augen sehen konnte, welche die ihre vollends entfachte. Alric wirkte die meiste Zeit über beinahe unmenschlich beherrscht und auch wenn sie inzwischen hinter die Fassade zu sehen gelernt hatte, wusste sie doch, wie selten die Augenblicke waren, von denen sich ihr jetzt, in diesem Moment, einer bot: die Augenblicke, in denen der Magier die Beherrschung verlor.

Vermutlich gab es nur wenige Menschen, die besser als sie wussten, wie paranoid Alric war. Als sie neu bei ihm war, hatte er sie stets nur bis zur nahezu völligen Bewegungslosigkeit verschnürt genommen. Obwohl sie durch die Droge auf ihn angewiesen war und ihm durch seine gezielte Schwächung schon bald körperlich nichts mehr entgegen zu setzen hatte, hatte er ihre Fesseln nie gelöst. Und wenn doch, hatte er ihr zuvor bereits andere angelegt. Er hatte es so weit getrieben, dass sie bisweilen fest geglaubt hatte, ihre Gliedmaßen nie wieder frei bewegen zu können.

Und hier und jetzt nahm er sie ohne jegliche ersichtliche Vorsichtsmaßnahme. Er ließ sich gehen, nahm sich, was er wollte, voller Lust, voller Begierde und ohne jegliche Kontrolle. Und sie liebte es.

Keuchend nahm sie ihn in sich auf, reckte ihm verlangend ihr Becken entgegen, nur einen Wimpernschlag ehe er sie mit seinem Gewicht zurück in die Laken drängte. Immer wieder füllte er sie dermaßen vollständig aus, dass sie zu bersten glaubte und es dauerte nicht lange, bis ihr Stöhnen von den Wänden des Raumes wider hallte.


Alric:
Alrics Verlangen steigerte sich zur Raserei. Er wollte seine Lust befriedigen. Doch nicht nur das. Er wollte vor allem eines. Er wollte seine Sklavin. Lhynne, die Frau, die ihn einst umbringen wollte. Jetzt war sie es, die ihm näher war, als irgendjemand anderes in dieser Welt. Wenn er zu so etwas fähig war, dann war es wohl Liebe, die er für sie empfand, denn es war gewiss eine irrationale Entscheidung, die ihn in ihr Bett führte. Doch manchmal waren es wohl genau solche Entscheidungen, die die meiste Lust mit sich brachten.

Laut klatschte sein Becken gegen das ihre. Schmatzend zog er seinen dicken Schwanz immer wieder auf der triefend nassen Tiefe seiner Sklavin. Er nahm sie mit ganzer Kraft und zeigte ihr, wozu seine Männlichkeit imstande war. Die Zeit selbst schien keine Rolle zu spielen. Nur die Lust, die sie gemeinsam empfanden, war von Bedeutung.

Er nahm sie mit festen Stößen, hart und schnell, ohne jedoch unnötig brutal zu sein. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn. Sie liefen über sein dunkles Gesicht und sammelten sich auf seinem Kinn und seiner Nasenspitze, bevor sie auf Lhynne herabtropften, als er seinen Schwanz vollständig in ihr versenkte. Seine Hände packten die ihren und vereinigten sich mit ihr.

Bald konnte sich der dunkelhäutige Hüne nicht mehr beherrschen, seine Stöße gewannen an Härte. Sein Atem ging immer schneller und schließlich krallten sich seine Finger in die ihren. Sein muskulöser Körper spannte sich an und sein Unterleib verharrte tief in ihr.

Lautes Keuchen entkam seinen Lippen. Dann begann das heftige Zucken tief in ihrer triefend nassen Grotte. Der Stygier entlud seinen Samen im Bauch seiner Sklavin und Lhynne konnte fühlen, wie sie sie förmlich damit überflutet wurde, denn es war wohl das erste Mal, dass er auf der Insel seine Lust befriedigt hatte.

Eine gefühlte Ewigkeit verharrte er einfach in ihr. Dann zog er sich langsam aus ihr zurück, wobei ein Teil des fruchtbaren Saftes gut sichtbar aus ihrer Spalte sickerte. Leise Schnaubend ließ er sich neben seiner Leibsklavin auf das Bett fallen.


Lhynne:
Von den tiefer gehenden Gefühlen ihres Herrn - worum auch immer es sich dabei wirklich handeln mochte - ahnte Lhynne nichts. Alric hatte sie so oft ohne für sie nachvollziehbaren Grund bestraft, zurück gewiesen und gedemütigt, dass sie nicht im Traum darauf gekommen wäre, was er für sie empfand.

Nicht entging ihr hingegen, dass seine tiefen, harten Stöße langsam aber sicher immer schneller wurden und der Stygier sich zusehends in einen regelrechten Wahn vögelte. Immer wieder stieß er tief in sie, drückte sie in das weiche Bett, während er ihre Hände nach wie vor in eisernem Griff fest hielt. Vermutlich würde Lhynne nie wieder etwas so überwältigendes empfinden, wie Stunden zuvor, als Orphilia sie berührt hatte, aber so unbeschreiblich mitreissend es auch gewesen war, eines war es definitiv nicht gewesen: echt. Orphilia hatte Magie gewirkt und ebenso wie Sex auf Lotus war es außergewöhnlich gewesen, aber eben nicht echt.

Ganz im Gegensatz zu dem, was gerade eben geschah. Die Kraft, mit der er sie nahm, die Lust, die sich in seinen Augen spiegelte, sein Schwanz, hart und tief in ihrem Innern, selbst sein Schweiß auf ihrer Haut, all das war echt und all das ließ die blonde Sklavin aufstöhnend kommen, gerade als Alric nach ihren Händen griff und seine Finger zwischen ihre schob.

Nach Luft ringend nahm sie nur am Rande wahr, wie er plötzlich inne hielt, den Körper zum Zerreissen gespannt, ehe er sich in ihr entlud. Kurz nur öffneten sich ihre Augen und Alric würde tiefe Zufriedenheit darin erkennen, sollte er zu diesem Zeitpunkt einen
Blick dafür haben.

Auch wenn er schwer war, genoss sie es, dass er so lange auf ihr liegen blieb. Sie fühlte seinen Herzschlag, der noch etwas schneller raste als ihr eigener, sich aber ebenso langsam wieder normalisierte. Wenn es nach ihr ginge, hätten sie ewig so liegen bleiben können, doch irgendwann rollte der Magier sich von ihr hinunter. Augenblicklich fröstelte sie leicht, drehte sich auf die Seite und rutschte wieder an ihn heran. Dass sein Samen dabei ihre Schenkel benetzte, störte sie nicht.

Nach einem kurzen Zögern bettete sie ihren Kopf auf seiner Brust. Sie wusste nicht, ob er so viel Nähe dulden würde, doch ab und an hatte er ihr diese Art der Vertraulichkeit erlaubt und sie hoffte inständig, dass er es heute wieder tun würde. Wie von selbst glitten ihre Fingerspitzen wie schon so oft federleicht über seine dunkle Haut.


Alric:
„Es wird Zeit“, meinte der dunkelhäutige Mann knapp, als er sich erhob und Lhynne von sich schob.

Es war nicht geplant gewesen, dass er seine Lust an der Sklavin stillt. Sex war etwas wunderbares, aber auch etwas, dass nicht in den eigentlichen Tagesplan des Magiers gepasst hatte. So war es nun, nach dem er eine gefühlte Ewigkeit neben seiner Sklavin gelegen und ihren Kopf mit seinen Fingern zärtlich gestreichelt hatte, an der Zeit, sich wieder den Geschäften zu Widmen.

Alric schwang sich aus dem Bett und zog sich wieder an. Auch für Lhynne gab es ein dünnes Gewand, welches er ihr reichte. Der Stoff war edel und diente mehr dazu ihren Status zu zeigen, als ihre Reiz zu verhüllen. Schwarze Seide die mit Gold bestickt war.

„Zieh dich an, draußen wird man uns wohl bald erwarten.“

Ein gehetztes Lächeln huschte über Alrics Miene. Er betrachtete Lhynne, offenbar eingehend, während sie sich anzog. Warum, das verriet er nicht.


Lhynne:
Auf seiner Brust liegend, seinen Herzschlag fühlend, seinen Geruch einatmend und seine Finger so zärtlich in ihren Haaren spürend, war Lhynne in einen wohligen Dämmerzustand abgedriftet. Nicht einmal ihr nagender Hunger war stark genug, um sie abzulenken. Sie war zufrieden damit, einfach nur bei Alric zu sein und sanft unendliche Kreise auf seine Haut zu zeichnen.

Auf das knappe "Es wird Zeit" hin setzte sie sich allerdings schnell auf. Mochte die Situation bis gerade eben noch so vertraut und friedlich gewesen sein, nun war sie vorüber und Lhynne war klug genug, es dabei zu belassen.

Nicht sicher, was er für sie vorgesehen hatte, wartete sie einen Augenblick, um dann nach dem feinen Gewand zu greifen, welches er ihr reichte. Da sie nie Dienerschaft besessen hatte, die ihr beim Ankleiden geholfen hätte, war sie im Handumdrehen angezogen. Die Seide streichelte angenehm kühl über ihre Haut und durch das tiefe Schwarz wirkten ihre Haare noch eine Spur heller. In Ermangelung eines Kamms strich sie mit ihren gespreizten Fingern hindurch, zupfte hier und da flüchtig an dem edlen Stoff und wollte gerade verkünden, dass sie fertig sei, als sie Alrics Blick auffing.

Sie hatte nicht den Hauch einer Ahnung, was sie außerhalb dieses Zimmers erwarten würde und die Gefahr, dass sie unbeabsichtigt irgendeinen Fehler machen und den Zorn ihres Herrn auf sich ziehen würde, war hoch, aber trotz all der Unwägbarkeiten erwiderte sie sein Lächeln offen. Schicht und einfach, weil er lächelte.