Mittwoch, 15. Oktober 2014

Keine Macht den Drogen – Die benutzte Schülerin





Keine Macht den Drogen 

Die benutzte Schülerin


Mit einer lauten Ohrfeige zeigte der Direktor dem Mädchen, wer hier das Sagen hatte. Carina taumelte zurück. Das Schulmädchen hatte sich schon längst bis auf den Slip ausgezogen. Das war Teil der Strafe. Eine Straf, um die Carina den ergrauten Lehrer gebeten hatte.

Herr Wolf hatte sie beim Kiffen hinter dem Fahrradkeller erwischt. Ein beliebter Ort für die Schülerinnen und Schüler der Neumann Berufsschule. Der ältere Lehrer hatte sie vor die Wahl gestellt. Mitteilung an die Ausbildungsstelle, Eltern und Polizei, oder er würde ihr selbst eine Strafe für ihre Drogensucht verpassen.

Rötlich zeichnete sich der Abdruck seiner Hand auf ihrer blassen Haut. Das Gesicht der Berufsschülerin wurde von schulterlangem, dunkelblonden Haaren umspielt, in dem noch eine rosa Haarspange steckte.

„Es tut mir leid“, sagte sie mit ängstlicher Stimme.

„Es wird dir noch sehr viel mehr leid tun“, antwortete Herr Wolf. „Hände auf den Rücken, du kleine drogensüchtige Schlampe.“

Winselnd gehorchte Carina dem Direktor. Kaum hatte sie ihm ihren Rücken zugewandt, packte er sie bereits mit festem Griff am Unterarm. Es machte Klick und kaltes Metall schlang sich um ihr Handgelenk. Auch das andere Gelenk wurde auf die gleiche Weise gefesselt.

Er ließ ihren Arm los und sofort testete Carina das Spiel der Fesseln. Der strenge Lehrer hatte ihre Handschellen so fest angelegt, dass die Schülerin bei jeder Regung Schmerzen empfand.

„Das tut weh.“

„Du kleine Nutte brauchst das!“

„Wieso? Sie müssen mir doch nicht weh tun.“ Carina dämmerte es langsam, dass sie sich vielleicht noch viel größere Schwierigkeiten eingehandelt hatte, als sie zuvor angenommen hatte. Doch jetzt war es zu spät. „Was haben Sie mit mir vor?“

„Ich werde dir den Arsch versohlen, du kleine Kifferin. Beug dich über das Pult!“ Noch während er ihr das sagte, bemerkte Carina, wie der Direktor einen Zeigestab neben der Tafel herholte. Dieser war lang und dünn. Mehrmals schnalzte er mit dem Gerät durch die Luft und erschrocken presste Carina die Lippen zusammen.

„Nein, bitte nicht“, flehte sie.

„Das dient nur als Motivationshilfe“, erklärte Wolf der neuzehnjährigen Auszubildenden. „Wenn du von den Drogen loskommen willst, musst du lernen, dass diese dir nichts Gutes tun. Schließlich haben sie dich dazu gebracht.“

Jetzt gehorchte sie. Mit dem nackten Oberkörper legte sich Carina auf die Tischplatte. Hier, wo sie normal Geographie und Geschichte lernte, erfuhr sie nun etwas vollkommen Neues. Sexuelle Ausbeutung und Demütigung. Die Hand des Lehrers streifte über die kleinen, festen Hinterbacken der Schülerin. Carina spürte ihn durch den Stoff ihres Slips, während er den improvisierten Rohrstock mit der anderen Hand durch die Luft schwingen ließ. Angst und Lust füllten ihren Verstand. Der Finger des Direktors streifte ihre Scham und drückte den Stoff leicht in das blanke Loch der Schülerin.

„Bitte, Sie dürfen mich auch ficken“, bot sie sich ihm in einem Akt der Verzweiflung an. Nicht weil sie es wollte, sondern weil sie hoffte, dass der Direktor sich mit etwas Schulmädchensex zufrieden geben würde.

„Du bist wohl wirklich eine geile Drogennutte Carina. Bekommst du deine Drogen so? Fickst du mit deinen Dealern?“

„Nein“, keuchte Carina, die ein Kribbeln in ihrem Unterleib spürte. Der Direktor begann sie jetzt mit dem Stoff ihres Höschens zu fingern. Immer tiefer tauchte er dabei in sie ein. Ohne es zu wollen, war die Schülerin bereits klitschnass und so konnte Wolf ihr junges Loch ohne Hemmungen benutzen.

„Du sollst mich nicht anlügen!“, zischte der Lehrer. Er packte den Slip des Mädchens und zerriss das Höschen mit einem kräftigen Ruck. Carina stieß einen überraschten Laut aus. Sie genoss das Gefühl der demütigenden Lust, als sie sich ihrem Schuldirektor auf diese Weise auslieferte, auch wenn sie zugleich panische Angst hatte. Die Forderung ihres Lehrers, die Quelle ihres Haschischkonsums zu offenbaren, konnte sie jedoch nicht erfüllen. Das war ja auch der Grund, warum sie sich freiwillig seiner Strafe gebeugt hatte. Sie durfte Tarek nicht verraten, sonst würde der sich an ihr, oder ihrer Schwester rächen.

„Rede!“, wiederholte der Direktor und warf den Stoff neben sie auf das Pult. „Von wem hast du die Drogen?"

Als Carina immer noch zögerte, gab es für den Direktor kein Halten mehr. Mit einem Mal schlug er ihr den dünnen Stab auf den flachen Arsch und jagte der jungen Frau damit einen Schauer aus Schmerz durch den Körper. Carina schrie auf. Sofort folgte ein weiterer Hieb mit dem Rohrstock.

„Du sollst reden“, befahl der oberste Lehrer der Berufsschule mit strenger Stimme. Mit lautem Schnalzen knallte der Stab erneut auf ihren Po nieder. „Woher hast du die Drogen?“

Carina schossen die Tränen in die Augen. Es tat höllisch weh. Rote Striemen zeichneten ihre blasse Haut. Sie wusste nicht, wie ihr geschah. Alles wirkte so surreal und befremdlich. Die Erregung, die sie eben noch empfunden hatte, war verschwunden. Schmerz breitete sich in ihr aus, während sie weitere Hiebe mit dem Rohrstock ertrug.

„Bitte, hören Sie auf, Herr Wolf“, winselte Carina. „Bitte …“

„Den Namen!“, forderte der Direktor, der den Drogen an der Schule keine Macht geben wollte. Dass ihm die Bestrafung des hübschen Mädchens nebenbei einen richtigen Ständer bescherte, war ein angenehmer Nebeneffekt.

„Nein!“ Carina riss an ihren Fesseln, doch die Handschellen hielten sie unbarmherzig fest.

„Du hast es nicht anders gewollt, Nutte!“, stieß Direktor Wolf aus und zog mit aller Wucht den dünnen Fieberglasstab über den Arsch der Schülerin. Carina bäumte sich kurz auf, dann fiel sie jedoch wieder kraftlos auf die Tischplatte. Sie stöhnte bei jedem Hieb und wartete darauf, dass er endlich aufhörte.

Er hörte nicht auf, sondern ließ die Rute weiter auf Arsch und Unterschenkel des Mädchens niederfahren, bis sich dünne Linien aus kleinen Blutstropfen auf ihrer Hautoberfläche zeigten. Jetzt erst kam er zur Ruhe, wobei das leise Winseln des Mädchens ein erregendes Hintergrundgeräusch ergab. Ein paar Schweißperlen hatten sich auf seiner Stirn gebildet. Die Züchtigung dieser jungen Stute war anstrengend.

„Du bist verdammt dickköpfig, du kleine Nutte. Dein Zuhälter, der dir die Drogen beschafft, hat wohl Glück“, erklärte Wolf und streichelte den wunden Arsch der Schülerin.

Von Carina war nur noch ein leises Wimmern zu hören. Sie fürchtete den Direktor nun ebenso sehr wie Tarek. Doch half das nichts. Eigentlich konnte sie auch nicht viel mehr gestehen, als die paar Gramm, die sie für ihr Lehrgeld bei dem Dealer in der Parallelklasse bezahlt hatte. Vielleicht hätte ihr ein Geständnis sogar folgenlose Absolution geboten. Doch noch immer hatte Wolf ihr die Furcht vor dem Jungen an der Schule nicht ausgetrieben.

Wolf dachte auch nicht mehr daran. Er hatte sie bereits reichlich für ihre kleine Verfehlung bestraft. Würde er weiter machen, hätte sie vielleicht bleibende Schäden auf der Haut. Bei so einem jungen Ding wäre das schade. Deswegen beschloss der Direktor den Rohrstock wegzulegen und sich seinen Bonus zu holen, zu dem ihn sein Posten berechtigte.

Mit einer fließenden Bewegung holte der grauhaarige Mann seinen Schwanz heraus und rieb ihn, bis die Eichel sich nach Carinas Arsch reckte. Es brauchte nicht lange, denn seine Lust war durch die Züchtigung mit dem Rohrstock längst erwacht. Kurz rieb er die Spitze seiner Lanze an Carinas rasierter Scham. Er spaltete ihre Schamlippen und genoss den Einlass in ihr feuchtes Paradies.

Ohne sichtliche Regung bemerkte die Schülerin seinen Schwanz, wie er in ihr durch die Schläge feucht geklopftes Loch verschwand. Schon öfter hatte sie den dicken Schwanz von Tarek in ihrer Fotze gespürt, so dass der Riemen ihres Direktors eher klein wirkte. Sie ließ sich ohne Widerstand nehmen, doch schien der Mann daran nicht viel Interesse zu haben. Nach kurzer Zeit holte er sein Glied bereits wieder heraus.

„Dein feuchtes Loch ist ja richtig ausgeleiert“, beschwerte sich Wolf. „Wer hat dich denn heute schon gefickt?“

Carina schwieg eisern. Sie wollte ihrem Direktor nicht sagen, dass Maik, der Bulle aus der W12d sie heute in der ersten Pause auf dem Mädchenklo ordentlich durchgefickt hatte. Maiks Schwanz war zwar nicht sonderlich groß, doch der Mistkerl hatte ihr nach dem er seinen Samen in ihre Fotze gespritzt hatte, seine Faust nachgeschoben. Er meinte, er wollte sie kommen hören. Nur mit großer Mühe hatte Carina zu diesem Zeitpunkt verhindern können, dass sie bei dem folgenden Orgasmus das ganze Schulhaus zusammen geschrien hatte.

Immer noch in Gedanken merkte das Mädchen nicht, wie der Lehrer etwas Spucke auf ihrer Rosette verteilte und sich nun daran machte, seine Eichel an ihrem hinteren Zugang anzusetzen. Erst als er gegen den Schließmuskel drängte, begriff sie seine Absicht. Doch es war zu spät. Die gefesselte Schülerin konnte nicht verhindern, dass Herr Wolf sie einfach so in den Arsch fickte.

„NEIN!“, schrie noch, dann verschwand der mit Nektar benetzte Schwanz bereits in ihrem Darm.

Die Berufsschülerin fühlte sich entzweigerissen. Sein harter Kolben brachte sie fast um den Verstand. Seine Geilheit verhinderte jedoch jede Rücksicht. Grob, ohne auf das Mädchen zu achten, begann er, die junge Schülerin in ihren Hintern zu stoßen.

„Oh, endlich ein enges Loch“, keuchte Wolf.

„Bitte, ziehen Sie ihn raus“, flehte Carina. Vergebens. Mit ihren gefesselten Händen hatte sie keine Möglichkeit, sich ihm zu entziehen.

Mit jedem Stoß seiner Hüften drang der Direktor tiefer ihren bis dahin jungfräulichen Arsch ein. Rasch fickte er das Mädchen. Seine Hand griff in ihren Haarschopf und er zog ihren Kopf in den Nacken. Wildes Gerammel eines geilen Hengstes.

Das Schulmädchen weinte bitterlich, doch ihre Tränen machten den alten Lehrer nur noch geiler. Während sich die Reste ihrer Schminke vollständig in ihrem Gesicht verteilten, gab es für die junge Schönheit keine Gnade. Immer schneller stieß er seinen Schwanz in ihr enges Loch und presste ihr damit den letzten Atem aus den Lungen.

„Du geile Schulnutte, dein enger Arsch gehört jetzt mir!“, keuchte der Direktor und fickte das Mädchen mit kräftigen Stößen. Je länger er das tat, je mehr er sie mit Worten demütigte, umso mehr empfand Carina unterschwellige Lust. Diese Lust war vielleicht noch schlimmer als der Schmerz, denn die Schülerin wollte sie nicht empfinden. Doch sie konnte ihr nicht entkommen.

Für das Mädchen, das durch die Schläge bereits an Schmerz und die damit verbundene devote Lust gewohnt war, gab es ein Wechselbad der Gefühle. Carina hechelte und wimmerte vor Schmerz, während sie zugleich den ersten analen Orgasmus ihres Lebens hatte. Scham und Geilheit, Lust und höllischer Schmerz vereinten sich in ihrem Körper.

„Gleich kommt´s mir, du geile Schulmädchenfotze“, stöhnte Direktor Wolf und trieb seinen Schwanz bis zum Anschlag in Carinas Hinterteil.

Endlich spürte sie das kräftige Zucken seiner erlösenden Lust. Heißes Sperma floss in den Darm des Mädchens, während der Direktor seine Fingernägel in ihren Rücken grub. Erleichtert brach Carina zusammen und für einen Moment verlor sie das Bewusstsein.

Als das Mädchen wieder zu sich kam, war der Direktor verschwunden. Er hatte ihr jedoch eine eindeutige Nachricht zukommen lassen. Auf ihrem Handy waren nun zwei Bilder zu sehen. Einmal sie beim Kiffen, das andere Mal lag sie mit auf den Rücken gefesselten Händen auf der Schulbank und man konnte deutlich sehen, wie ihr das Sperma aus dem aufklaffenden Darm tropfte.

„Wenn ich dich noch einmal mit Drogen erwische, dann kommst du nicht so leicht davon.“

Carina schluckte schwer. Von leicht konnte wirklich keine Rede sein. Hastig zog sie sich an. Dabei überlief sie ein Schauer. Sie wusste, dass ihr Direktor bestimmt nicht so schnell von ihr lassen würde. Unsicher kauerte sie auf ihrer Lippe herum, während sie an den schmerzenden Hintern dachte. Bestimmt würde sie eine Woche lang nicht richtig sitzen können. Auf der anderen Seite war sie vielleicht wirklich billig davon gekommen. Immerhin hatte er ihr die Handschellen abgenommen.

„Billig?“, fragte sie sich selbst. „Bin ich jetzt wirklich eine Nutte?“

Samstag, 11. Oktober 2014

Falsche Fehler

Heute gibt es mal wieder eine Auftragsgeschichte für euch zu lesen. Thema muslimische Ehefrau wird von reichem Geldsack erpresst. Wer sowas nicht lesen will, soll hier besser aufhören. Ansonsten freue ich mich und natürlich auch der Kunde über eure Kommentare.




Falsche Fehler

Das Gesicht der jungen Frau war von einem Hidschab aus weißer Seide umrahmt. Ein Schutzschild gegen eine unkeusche Welt. In Wirklichkeit konnte jedoch kein Schild der Welt die Frau vor den Blicken der Verkäuferin bewahren, die vor ihren Augen die Packung mit den Kondomen über den Scanner zog.

„Du geile Schlampe“, konnte Sadeta auf den Lippen der Frau erkennen, die mit ihrem Mann verschwägert war. Ihre Wangen erröteten und sie senkte devot den Kopf, denn die Bosniakin wollte dieser Frau nicht in die Augen sehen. Was sie vorhatte, war sündig, auch wenn sie es für ihren Mann Nedim tat.

„Oh, Nedim, Allah steh uns bei“, sagte Sadeta in Gedanken zu sich, als sie mit roten Wangen und den Gummis in der Hand aus dem Geschäft ging. Davor parkte bereits ein Mercedes SL. Der Fahrer des Cabrios war Nedims Boss, Heinrich Winkelmann. Ein untersetzter Kerl, der so gar nichts von der dunkelhäutigen athletischen Statur ihres Mannes hatte.

„Hast du sie bekommen?“, fragte Herr Winkelmann und die muslimische Frau nickte. Vor dem silbernen Wagen wirkte sie noch kleiner und zierlicher als sie in Wirklichkeit war. Der Mann mit der blassen Haut und der Halbglatze nahm ihr die Kondome aus der Hand und deutete ihr, sich neben ihn zu setzen. „Die Teile sind wichtig. Wir wollen doch nicht, dass du mohammedanische Ehehure einen Bastard von mir in den Bauch gefickt bekommst, oder?“

Sadeta schüttelte entschieden den Kopf, als sie neben dem Chef ihres Mannes Platz genommen hatte. Alleine schon der Gedanke, diesem Mann heute Nacht wieder zu Willen sein zu müssen, ließ in ihrem Bauch eine Übelkeit aufsteigen. Aber es half nichts. Seit ihr Mann einen verhängnisvollen Fehler in der Buchhaltung von Winkelmanns Unternehmen gemacht hatte, hatte er das Ehepaar in der Hand. Seitdem musste sie für den reichen Mann die Wohnung putzen, nur damit er ihren Mann nicht feuert und ihm die Schulden für seinen Fehler aufbürdet. Sie hatte eingewilligt, als er ihnen den Vorschlag gemacht hatte. Dass er sie dabei als Sexsklavin benutzen würde, war ihr zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen.

„Zieh dein Höschen aus“, befahl Heinrich der jungen Frau aus Bosnien, als das Cabrio durch eine belebte Wohngegend fuhr.

Beschämt, doch ohne zu zögern, gehorchte Sadeta. Die Angst und die Liebe zu ihrem Mann hatten rasch ihren Willen gebrochen. Sie reichte es dem Fahrer. Winkelmann nahm das Höschen an sich und schnupperte daran. Deutlich erkennbar sog er den Duft ein.

„Ich rieche deine geile Ehefotze“, sagte er mit einem Lächeln und fuhr in die Parkbucht seines Hauses. Hier musste sie für ihn putzen.

Sadeta wollte gerade ins Haus gehen, als Heinrich sie von hinten packte und seine Hand in ihren Nacken legte. Durch den Stoff ihres Kopftuchs hindurch konnte die junge Frau seinen bestimmenden Griff fühlen. Er drückte sie mit dem Oberkörper nach vorne, so dass sich dieser auf die Motorhaube legte. Durch ihre Bluse hindurch spürte Sadeta die Wärme des Motors, während sich die Hand ihres Peinigers unter ihren hellbläulichen Rock legte.

„Darauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut“, meinte Winkelmann und schob den Saum des Rockes immer weiter hinauf.

„Bitte … nicht hier“, flüsterte sie, während sie sich mit ihren Handflächen auf dem Blech abstützte. „Die Leute können uns von der Straße aus sehen.“

„Und wenn schon, kann doch jeder sehen, wenn ich eine Türkenhure hier ficke“, meinte er mit boshafter Miene.

„Ich komme aus Bosnien“, erklärte Sadeta kleinlaut, als sich seiner Hand zwischen ihre schlanken Schenkel zwängte. Er berührte ihre Schamlippen und die muslimische Frau musste sich selbst zur Schande eingestehen, dass es sie erregte. Ihre Scham wurde feucht und ihr Körper stellte sich auf das Unvermeidliche ein.

Herr Winkelmann dachte jedoch nicht daran, die Frau zu erregen oder gar zu befriedigen. Ihm gefiel einfach der zierliche Arsch der jungen muslimischen Frau, die sich in ihrem so züchtigen Gewand vor ihm beugte.

„Du kleine Ehenutte bist, was ich dir sage!“, zischte er und gab ihr einen kräftigen Schlag mit der flachen Hand auf den nackten Hintern. Sadeta stieß einen Schrei aus. Heinrich lachte laut. „Schrei nur, damit dich jeder hier in der Straße hört und sieht, wie ich dich kleine Nutte durchficke!“

Sadeta erstarrte. Die Demütigung, von diesem Mann wie eine Hure genommen zu werden, war schon schlimm genug. Seine Drohung, sie in aller Öffentlichkeit zu ficken, verfehlte nicht ihre Wirkung. Die Bosniakin war sich voll und ganz bewusst, dass jeder, der aufmerksam von der Straße aus zu ihr blickte, sie durch das offene Garagentor sehen konnte. Wenn sie sich ganz ruhig verhielt, konnte sie sich vielleicht dieser öffentlichen Zurschaustellung ihrer Erniedrigung entziehen.

Für Heinrich war dieser innere Konflikt der Frau umso erregender, je länger er ihn auskosten konnte. Doch eigentlich wollte er nur seine Geilheit an diesem jungen Prachtweib befriedigen, nach dem er sich heimlich schon so lange verzehrte. Dies war auch der Grund, warum er Nedim überhaupt angestellt hatte. Jetzt wollte er diese Investition herein holen und öffnete seine Hose.

Der Reißverschluss wurde heruntergezogen. Sadeta zuckte zusammen. Sie wusste, was jetzt folgte. Er hatte sie schon öfter auf Knien in seinem Haus gefickt. Sie hörte, wie er die Komdompackung aufriss, und mit einem schmatzenden Geräusch die Gummihülle über seinen harten Schwanz schob.

Diesmal war es jedoch anders als sonst. Heinrich nahm etwas Spucke und verteilte sie an der Rosette des wunderschönen Hinterteils. Die muslimische Frau begriff erst nicht, was er vorhatte. Doch einen Herzschlag später wurde es ihr nur all zu bewusst. Er setzte seinen Riemen nicht an ihrer feuchten Scham an, sondern drängte gegen ihren Hintereingang. Sadeta verkrampfte sich.

Die Spucke und das Gleitmittel auf dem Gummi halfen, dass Heinrich relativ leicht in sie eindringen konnte. Trotzdem stieß Sadeta ein schmerzverzerrtes Keuchen aus, als sie den Schwanz des Mannes in ihrem Arschloch spürte.

„Ahh … Nicht“, winselte Sadeta voller Schmerz. „Was tun Sie da?“

„Was?“, knurrte Herr Winkelmann mit erregter Stimme. „Ich ficke deinen geilen islamischen Nuttenarsch.“

Winkelmann war wirklich ein Sadist. Er quälte und verspottete die junge Frau mit Absicht, um sich daran aufzugeilen. Ihren engen Arsch fickte er jedoch, weil es das Loch war, das ihm die meisten Frauen immer verwehrten. Dass er Sadeta nun so unter Kontrolle hatte, ließ seine Geilheit überschwappen und er fickte sie mit kräftigen Stößen tief in ihren Arsch.

Tränen bildeten sich in ihren Augen. Das Kopftuch umschloss die schmerzverzerrte Miene der jungen Schönheit aus dem Süden. Jeder Stoß presste Nedims aufopferungsvoller Ehefrau die Luft aus den Lungen. Dabei drückte sie ihre Faust gegen den Mund, so dass ihre Schreie zumindest ein wenig gedämpft wurden. Sie wollte nicht, dass man sie sah, doch der Schmerz war schlimmer. Verhaltenes Keuchen kam über die Lippen der Frau, während sich ihr Körper gegen den Mercedes ihres Peinigers drückte.

Die sonst so keusche Ehefrau erlebte die Hölle auf Erden. Mit ihrem Mann lebte sie eine Ehe nach den Regeln ihres Glaubens und ihrer Kultur. Jetzt wurde diese Welt für Sadeta aus den Angeln gerissen. Heinrich tauchte die bosnische Schönheit in einen Sud aus Schmerz und Erniedrigung. Sie fühlte das harte Glied, wie es sie fast in zwei Teile riss und dachte dabei immer wieder an ihren Ehemann. Sie tat es für Nedim, das alleine gab ihr die Kraft durchzuhalten, während sich ihr Peiniger an ihrem Körper verging.

Für den perversen Chef gab es kein Halten mehr. Die heiße Enge seiner Gespielin trieb ihn voran und nach wenigen Augenblicken hatte er bereits den Gipfel der Lust erreicht. Er schnaubte und keuchte und fand kein Halten mehr. Er wollte nur noch dieses geile Weib ficken und ergoss sich schließlich mit lautem Stöhnen in ihrem engen Darm.

Erschöpft brach Sadeta auf dem Mercedes zusammen. Mit einem lauten Ploppen hörte die wimmender Frau, wie der Schwanz des Mannes aus ihrem Arsch gezogen wurde. Ihr Darmeingang brannte wie der Vorhof zur Hölle. Immer noch kullerten Tränen über ihre Augen und deutlich konnte man die Abdrücke der Zähne auf ihrem Handrücken erkennen.

Befriedigt zog sich der Mann zurück. Heinrich betrachtete den nackten Arsch seiner Gespielin und schmunzelte. Das Kondom steckte immer noch in ihrem Hintern. Sie würde es wohl selbst herausziehen müssen. Er verpackte seinen Schwanz wieder in der Hose und trat einen Schritt zur Seite, so dass sein Nachbar den unverhüllten Hintern der muslimischen Schönheit erkennen konnte. Die Männer zwinkerten sich zu, ohne dass ein Wort gewechselte werden musste.

„So, Schlampe. Jetzt mach dich an die Arbeit. Du kennst ja mein Haus. Auf dem Küchentisch liegen frische Sachen für dich. Zieh die an. Wenn ich dich um 18 Uhr abhole, um dich dann nach Hause zu bringen, will ich dich in den Dingen sehen. Und wehe, du trägst ein Höschen. Verstanden?“

„Ja“, wimmerte Sadeta kleinlaut und schob sich ihren Rock wieder über den schmerzenden Hintern. Notdürftig versuchte sie, ihre weiße Bluse und das seidene Kopftuch so zu richten, das sie nicht ganz so nuttig aussah. Als sie das Kondom in sich spürte, wäre sie am liebsten auf der Stelle aufs Klo gelaufen, denn der Samen tropfte bereits aus dieser Hülle heraus und lief ihr über die Innenseite der Schenkel hinab.
 
„Bis später, meine kleine brave Ehefotze.“

***

Das Warten machte Nedim fast verrückt. Wieso hatte er seine Frau nur in diese Lage bringen müssen. Er war kein schlechter Mensch und hatte nichts Böses getan. Ein einfacher Fehler hatte seine junge Familie fast in den Ruin geführt. Mit Dreißig war er kein alter Mann, und die Zukunft sollte eigentlich vor ihm und seiner fünf Jahre jüngeren Frau liegen. Doch das Schicksal war grausam.

Herr Winkelmann hatte ihm den Fehler präsentiert und auf seinen Vertrag verwiesen. Da Nedim kein reguläres Beschäftigungsverhältnis hatte, war er für seine Fehler voll haftbar. Hunderttausend. So viel hatte die Firma sein Fehler gekostet, hatte Heinrich Winkelmann gesagt. Die Summe ließ ihm noch immer Schweißperlen über die Stirn kullern.

Seine Frau musste jetzt dafür gerade stehen. Dieser Gedanke quälte ihn. Er war zusammen mit seinen Eltern während der Balkankriege nach Deutschland gekommen. Hier hatte er Sadeta kennengelernt. Sie war so tapfer. In Sarajevo geboren, hatte sie die Belagerung der Stadt überlebt, bevor sie zu ihrer in Deutschland lebenden Tante gebracht worden war. Sadetas Vater und Mutter waren im Krieg von den Serben massakriert worden.

Eigentlich wollte Nedim für sie sorgen. Deswegen hatte er den gut bezahlten Job in Winkelmanns Firma angenommen. Dann kam jedoch alles anders.

Die Wohnungstür öffnete sich und Sadeta kam herein. Winkelmann stand hinter ihr. Nedim schloss seine Frau in die Arme. Er merkte sofort, dass sie andere Sachen anhatte. Die Bluse war zu eng und drückte ihre hübschen Brüste hervor. Auch der Rock lag nun ganz eng an ihren schlanken Beinen. Nedim rümpfte leicht die Nase. Der Geruch des fremden Mannes haftete an seiner Frau. In ohnmächtiger Wut sah er seinen Chef an.

„Entschuldige die Verspätung, Junge“, meinte Heinrich spöttisch. „Deine Frau musste im Parkhaus noch meinen Schwanz fertig blasen. Wusstest du, dass sie gut darin ist, Sperma zu schlucken?“

Das traf Nedim wie ein Peitschenhieb. Er ballte die Hand zur Faust, doch er konnte nichts machen. Der junge Mann fühlte sich gegenüber dem erfahrenen deutschen Geschäftsmann, der schon vor 30 Jahren krumme Geschäfte mit dem Nahen Osten gemacht hatte, hilflos ausgeliefert.

„Sieht sie nicht schick aus, dein Weib?“, fragte Winkelmann und Nedim stimmte einsilbig zu.

Heinrichs Hand streifte ihre Pobacken. „Schwing deinen Arsch ins Schlafzimmer, meine kleine Ehenutte.“

„Was?“ Nedim war verwirrt.

„Ich schlafe heute bei euch. Dann können wir morgen früh gemeinsam zur Arbeit fahren“, erklärte Heinrich dem von dieser Ansage überwältigten Nedim.

„Aber das geht doch nicht.“

„Klar geht das. Oder willst du lieber gehen und deine junge Ehefotze ganz alleine hier bei mir zurücklassen?“

Nedim drückte Sadeta fest an sich. Er wollte sie beschützen, doch gegen Winkelmanns dominante Art konnte er nichts ausrichten. Der Geschäftsmann verstand es einfach zu gut, die Menschen zu manipulieren.

„Schulden abarbeiten. Für diese Nacht und das Putzen erlass ich dir 1000 Euro deiner Schuld.“ Heinrich ließ sich auf keine Diskussion ein, sondern packte Sadeta am Handgelenk. Er riss sie aus den Armen ihres Mannes.

Die junge Frau mit dem Kopftuch folgte dem Mann mit dem Geld. Dabei kämpfte sie jedoch mit den Tränen. Nicht wegen des Schmerzes. Nein. Natürlich tat ihr der Arsch immer noch weh, doch es war vor allem die Tatsache, dass Heinrich ihren geliebten Mann so erniedrigte, die sie weinen ließ.

Im Schlafzimmer warf Heinrich die fremde Ehefrau unsanft auf das Bett und zog sich aus. Nedim folgte ihnen, ohne jedoch so recht zu wissen, wieso. Er wollte nicht zusehen, aber er wollte Sadeta auch nicht alleine mit diesem Untier lassen.

Winkelmann legte sich zu Sadeta aufs Bett. Seine Hand legte sich sofort auf ihren Schenkel und schob den Saum ihres Rocks hoch.

„Komm schon, du kleine geile Schlampe. Soll dein Mann doch auch was davon haben. Deinen Arschfick hat er heute ja verpasst. Dafür bekommt jetzt eine Livevorführung, wie ich deine Fotze ficke.“

Sadeta schluckte abermals. Seine Worte waren schlimmer als Schläge. Die Tatsache, dass ihr Mann nun mit ansehen musste, wie er ihre Scham freilegte, machte die Sache nicht besser. Im Gegenteil. Gedemütigt fühlte Sadeta die Finger des Chefs auf ihren Schenkeln. Er streichelte sie und näherte sich immer mehr ihrem Lustzentrum.

Erregt war sie nicht, doch war ihr Körper ein mieser Verräter, der ganz automatisch Nektar produzierte. Saft, der den fremden Mann anregte und einen süßlichen Duft der Sünde verströmte.

„Du bist eine richtig geile Ehefotze“, meinte Heinrich. Er genoss das Spiel mit dem Körper der jungen Frau und knetete mit der anderen Hand ihre Brüste, wobei er die Knöpfe ihrer Bluse soweit öffnete, dass er die harten Brustwarzen erreichen konnte. Nedim musste dem Treiben tatenlos zusehen.

Winkelmann genoss das Spiel um Macht und Lust. Er spielte mit Sadetas Körper, ohne jedoch ihre Kleidung auszuziehen. Im Gegenteil. Auch das Kopftuch musste sie anlassen, während er sich an ihr rieb und sie überall berührte. Jede Berührung war für die eigentlich standhafte Sadeta eine Tortur. Und es waren tausend Berührungen.

„Du hast so ein geiles Weib, Nedim.“ Heinrichs Lust stieg immer weiter. „Die muss man einfach ficken.“

Nedim sah mit geöffnetem Mund, wie sein Boss ein neues Kondom hervorholte, öffnete und es sich über den Schwanz streifte. Der Mann war gut bestückt und auch dies war für Nedim erniedrigend. Den eigentlich stolzen Mann brach es endgültig, als Heinrich die Schenkel seiner Frau auseinander drückte und Sadeta mit einem einzigen Stoß aufspießte.

Die zierliche Schönheit stieß einen keuchenden Laut aus und Nedim wusste nicht, ob es Schmerz oder Lust war. Sofort begann Heinrich die Frau wild zu ficken, während Sadeta im Takt seiner Stöße keuchende Laute von sich gab. Nedim machte es zu schaffen, weil er nicht wusste, welcher Art diese gedämpften Ausrufe aus dem Mund seiner geliebten Gattin waren. Der Gedanke, dass sie vielleicht Lust empfinden könnte, machte ihn fast wahnsinnig. Eifersucht und Schmerz funkelten in seinen Augen.

Es war nicht die Lust, die Sadeta zum Keuchen brachte. Der wesentlich schwerere Mann raubte ihr bei jedem Stoß schlicht den Atem. Grob fickte der Chef ihres Mann in ihre Scheide. Sie war froh, dass er ein Kondom trug und so kein Risiko bestand, dass er sie schwängerte. Der Gedanke wäre für Sadeta unerträglich. Schon jetzt war der geistige Schmerz fast grenzenlos.

Ebenso grenzenlos war die Lust, die Heinrich empfand, als er Nedims Frau vor dessen Augen fickte. Wildes Getümmel, wie bei den Tieren spielte sich in dem fremden Ehebett ab. Sadetas Spalte produzierte gegen ihren Willen ein sündiges Fluid, welches ihr über Schenkel und Po lief und das Laken benetzte. Sadeta wäre am liebsten vor Scham gestorben.

Heinrich wollte es seiner Sexsklavin jedoch nicht so einfach machen, und trieb sie immer weiter an. Laut keuchend und schmatzend fickte er das fremde Weib in deren Ehebett, bis sie schließlich seinen Samen in sich empfing.

Herr Winkelmann stieß einen lauten Ruf aus. Er verkündete der Welt seine Potenz. Er stieß noch einmal tief in das fremde Weib und verharrte mit seinem Riemen in der jungen Frau mit dem Kopftuch. Er betrachtete sie genießend, während er die letzten Zuckungen seine Schwanzes abwartete.

Das Gesicht der Bosniakin war knallrot von der Anstrengung. Immer noch flossen Tränen über ihre Wangen. Er hatte sie körperlich und psychisch an ihre Grenzen gebracht. Heinrich grinste zufrieden. Er streifte den Gummi ab und warf ihn Nedim zu. Dieser fing es.

„Entsorg das. Danach darfst du zu uns ins Bett kommen.“ Zufrieden zog Winkelmann seine Geliebte in seinen Arm. Sadeta hatte nicht mehr die Kraft sich zu wehren.

 „Wein du nur, meine kleine Nutte“, erklärte er ihr.

Sadeta heulte laut und selbst als ihr Mann zurückkam, gab es erst einmal für sie kein Halten mehr. Während Winkelmann mit einem Lächeln auf den Lippen und Sadeta im Arm einschlief, mussten Nedim und dessen Frau, das Erlebte erst einmal verarbeiten. Lange lagen die beiden weinend im Bett, während der perverse Chef friedlich schlief und von weiteren Frauen mit Kopftuch träumte, die er ficken konnte.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Die Assassine und der Magier Teil 33


Die Assassine und der Magier Teil 33


Alric:
Das Schiff glitt ruhig durch die Dünnung. Der Wind hatte die Segel mit ganzer Kraft gepackt und sorgte für ein zügiges Tempo. Die nicht sonderlich große Mannschaft hatte kaum mühe das Schiff auf Kurs zu halten, während die Sklaven im Ruderdeck sich die meiste Zeit ausruhen konnten.

Nur die blonde Frau, die Lhynne von Statur und Alter sehr ähnlich war, hatte ein schlimmeres Los. Man hatte sie an Deck geschleift und die Männer, die gerade keine Wache hatten, benutzten sie wie ein Stück Vieh um ihre Lust zu befriedigen.

Es blieb dabei keines Wegs bei einfachem Verkehr. Die Sklavin wurde nach allen Regeln der Perversion missbraucht, ohne dabei das Geschick an den Tag zu legen, welches Alric bei Lhynne benutzt hatte. Im Gegenteil. Die Männer kümmerten sich nicht um das wimmernde etwas, als es kaum noch bei bewusst sein war, sondern erleichterten sich sogar noch auf ihr.

Alric, der das Schauspiel am Rade beobachtete, spürte schwindende Lust, auch wenn Lhynne alles tat, um seine Männlichkeit in Form zu halten. Es half nichts. Das Das Glied des Mannes wurde schlaf, während sich der letzte der Männer an Deck auf der Sklavin erleichtert hatte und dieser Geruch nun bis zu ihnen vordrang.

Der Magier seufzte kurz und sah Lhynne mit enttäuschter Miene an. An jedem anderen Ort hätte ihr Talent wohl dafür gesorgt, ihn stundenlang in Erregung zu fesseln. Hier jedoch war es nach keiner Stunde vorbei mit der Lust.

„Wir sprechen uns später“, meinte Alric knapp zu Lhynne, und richtete sein Gewand wieder, bevor er sich erhob.

Nur 10 Schritte von ihm entfernt lag die Sklavin in einer gelblichen Pfütze, während die Männer ihren Samen auf oder in ihr verschossen hatten. Der Magier schien kurz zu überlegen, was mit dieser Frau zu gesehen hatte, dann jedoch fesselte etwas anderes seine Aufmerksamkeit, während die Matrosen und der Kapitän dem Mann lieber aus den Weg gingen.


Lhynne:
Lhynne hatte weder Augen für die vorbei ziehende Weite des Meeres, noch für die Qualen der blonden Frau. Voll und ganz war sie auf ihren Herrn konzentriert und liebkoste ihn nach allen Regeln der Kunst. Mal beließ sie es dabei, spielerisch an seiner Eichel zu saugen, mal leckte sie über seine Hoden, so dass ihr warmer Atem seine dunkle Haut streichelte, dann wieder ließ sie seinen gesamten Schwanz tief in ihrem Mund verschwinden, bis seine schiere Größe sie würgen ließ. Doch anstatt sich sofort wieder zurück zu ziehen, harrte sie aus, ließ ihn die Vibration ihrer Muskeln spüren, wissend, wie sehr diese enge Massage genoss. Während der ganzen Zeit waren Lhynnes Liebkosungen deutlich von Hingabe geprägt und nicht etwa von Angst.

Als sie bemerkte, dass etwas nicht stimmte, gab sie sich zunächst noch mehr Mühe, ließ ihn länger und tiefer in ihren Rachen gleiten, doch schon bald wurde ihr klar, dass seine mangelnde Standhaftigkeit nicht an ihr lag. Auch wenn sie nicht sehen konnte, was hinter ihrem Rücken an Deck geschah, reichten die Geräusche doch aus, um sich ein recht deutliches Bild davon machen zu können. Und spätestens, als sich zu dem Keuchen, Grunzen und jämmerlichen Wimmern auch noch beißende Gerüche mischten, wusste die blonde Sklavin, dass nichts, was sie tun konnte, Alric wieder hart werden lassen würde.

Er mochte nicht was er sah und damit war die Sache gegessen.

Zwar ärgerte es sie, dass sie nun eine Strafe bekommen würde, ohne eine wirkliche Schuld zu tragen, doch Angst verspürte sie nach wie vor keine. Sie war sich relativ sicher, dass der Magier nicht wütend auf sie war, und in einer - für ihn - normalen Stimmung hatte er bisher immer recht gut austariert, was sie aushalten konnte und was nicht.

Dennoch senkte sie beschämt den Blick, als Alrics schlaffe Männlichkeit zwischen ihren Lippen hervor glitt, ehe er sich erhob. Mit einem leisen "Ja, Herr" blieb sie knien und wartete auf weitere Befehle. Als diese jedoch ausblieben, hob sie ihren Kopf, eigentlich um zu sehen, was ihr Herr nun vor hatte, doch stattdessen blickte sie genau auf die am Boden liegende Sklavin. Unfähig, die Augen abzuwenden starrte sie voller Entsetzen auf das jämmerliche Bild, welches die missbrauchte Frau bot. Übelkeit stieg in Lhynne empor, die eigentlich nie sonderlich zart besaitet gewesen war, eine Eigenschaft, die bei einer Assassine wohl auch schlichtweg fehl am Platze gewesen wäre. Der Anblick dieser Frau, verbunden mit dem Gestank des Urins aber ließ sie würgen und es bedurfte all ihrer Selbstbeherrschung um zu verhindern, dass sie sich hier und jetzt aufs Deck erbrach.

Mit einer zitternden Hand zog sie eine Serviette von dem Tisch neben ihr und presste sie auf Nase und Mund. Mit Mühe riss sie ihren Blick von der beinahe bewusstlosen Sklavin los und suchte den ihres Herrn, doch Alric wandte ihr den Rücken zu. Er konnte die Frau doch unmöglich wie einen Haufen Müll dort liegen lassen?


Alric:
Am Horizont war es noch ein unscheinbares Auf und Ab. Selbst ein geübtes Auge konnte es nur erahnen, doch Alric starrte in die Richtung und sah bereits die Decks der Schiffe, auf denen sich die Männer für den Kampf rüsteten. Ihre Mordlust war geweckt. Ihr Ziel war klar. Blut und Beute.

Die Pergion, das Schiff auf dem Alric seine Fracht aus Salz in den Hafen von Muktar transportieren wollte, fuhr gleichmäßig durch die Dünung. Kurz sah sich Alric an Schiff um. Noch hatte niemand die Gefahr gesehen, in der sie aufgrund der näher rückenden Piratenflotte steckten. Der Magier dachte in diesem Moment allerdings auch nicht daran, die anderen Menschen an Deck zu informieren. Zumindest nicht die Mannschaft.

Alric drehte sich zu Lhynne und wartete, bis sie ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte. Sie schien mit etwas anderen beschäftigt zu sein, denn Alric hatte Mühe, ihren Verstand zu erreichen. Wirre Bilder sausten seinen Kopf. Mit etwas mehr Mühe hätte er vielleicht den Grund ihrer Verstimmung erfahren können, doch dafür war jetzt keine Zeit. Er brauchte seine Sklavinnen. Beide. Und Lhynnes Aufgabe war es Orphilia zu ihm zu bringen, während er die Verteidigung vorbereite.

Ohne eine erkennbare Mienen Äußerung ging Alric auf Lhynnes zu und verpasste ihr ohne Vorwarnung eine schallende Ohrfeige.

„Reiß dich zusammen, Sklavin“, befahl er ihr in nüchternem Tonfall. „Wir haben Arbeit.“

Alric deutete auf Orphilias Käfig.

„Hol sie heraus und bring sie zu mir ins Vorschiff. Beil dich, oder du wirst das Schicksal von der da“, der deutete auf die missbrauchte Sklavin auf dem Deck, „ … teilen.“

Ohne weiteres Wort drehte er sich wieder von ihr weg und griff nach seinem Beutel um damit dann zum Vorschiff zu gehen.

Die Schiffsbesatzung hatten von all dem kaum etwas mitbekommen. Für sie sah es eher so aus, als würde er sie für schlechte sexuelle Dienstleistungen, oder aus purer Lust züchtigen. Einer gab sogar in Lhynnes Richtung das Kommentar ab, ob er Alric darum bitten sollte, sie für ihn mit der Peitsche zu züchtigen.


Lhynne:
Nachdem Alric ihren verzweifelten Blick nicht bemerkte, wandte Lhynne sich wieder der blonden Frau zu, das Tuch nach wie vor als Schutz vor dem Gestank gegen ihr Gesicht gepresst. Entfernt spürte sie eine Berührung, eine Art Kratzen am Rande ihres Bewusstseins, aber erst als der Magier bereits neben ihr stand, wurde ihr klar, dass es sich dabei um seinen Versuch gehandelt hatte, ihre Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken.

Eine Sekunde später explodierte seine Hand auf ihrer Wange. Lhynnes Kopf ruckte zur Seite, während der brennende Schmerz sich auf ihrer Haut ausbreitete. Sonderlich schlimm war der Treffer sicherlich nicht, zumindest nicht gemessen an dem, was sie von Alric gewöhnt war, aber es verletzte sie, dass er sie überhaupt schlug. Grundlos, in ihren Augen.

Von der drohenden Gefahr am Horizont nichts bemerkend verstand sie die ausgesprochen schlechte Laune ihres Herren nicht, deren Opfer sie soeben geworden war. Was er dann sagte, traf sie allerdings härter, als es jede körperliche Gewalt jemals hätte tun können.

Ihr Entsetzen währte nur kurz, ging sie doch davon aus, dass er seine Drohung keineswegs in die Tat umsetzen würde, aber alleine die Tatsache, dass er ihr genau mit dieser einen Sache drohte, über die sie vorhin noch gesprochen hatten, traf sie umso mehr. Vor wenigen Minuten noch hatte sie ihm mehr oder weniger einen Blick in ihre Seele gestattet und jetzt setzte er dieses Wissen gegen sie ein? Und warum? Weil ihm irgendeine Laus über die Leber gelaufen war?

Zutiefst gekränkt sah sie ihm nach, wie er einfach wieder davon ging, als sei nichts geschehen. Ihre Wut, die Enttäuschung und den Schmerz so gut es ging unterdrückend begab sie sich zu Orphilias Käfig und öffnete den Deckel.

"Ich weiß nicht, was er hat, aber seine Stimmung ist schlecht. Und das wiederum ist schlecht für uns", erklärte sie der jungen Frau leise. "Also versuch ihn nicht zu verärgern. Steh auf, lockere deine Muskeln und verschränke dann deine Handgelenke hinter dem Rücken. Blick nach unten."

Ohne die Matrosen oder deren Kommentare weiter zu beachten wartete sie darauf, Orphilia zum Vorschiff bringen zu können.


Alric:
Für den Magier waren die Worte keine Drohung. Sie waren eine Tatsache. Die Fremden würden mit Lhynne genau das anstellen, sofern sie das Entern des Schiffes überlebte. Alric hatte jedoch nicht vor, es soweit kommen zu lassen. Dafür aber brauchte er die Hilfe seiner beiden Sklavinnen.

Der Wind griff in die Segel der kleinen Piratenflotte, die sich der Pergion näherte. Unter Deck ruderten dutzende Sklaven im Takt der Trommeln. Ihr niedriger Tiefgang machte die Schiffe schneller als das schwer beladene langsame Handelsschiff, dass ihre Beute war. An Deck wetzten schwerbewaffnete Männer ihre Klingen. Sie kannten ihre Beute und wussten, dass dies ein Kampf auf Lebend und Tod sein würde.

An Bord der Pergion hatte inzwischen ein Ausguck die Segel entdeckt. Sofort brach wilder Tumult auf dem Schiff aus. Pirat waren die Geißel der See. Wenn sie ein Schiff kaperten war das Schicksal der Mannschaft besiegelt. Sklaverei oder Tod. Eine andere Wahl gab es nicht. Entsprechend panisch war auch die Reaktion der Seeleute, die um Lhynne herum über das Deck sprangen, als wäre der Wolf bereits in ihrer Mitte.

Alric hatte sich indes von all dem unbeeindruckt auf das Vorschiff zurückgezogen. Hier hatte er mit einem Stück Kohle einen Kreis auf den Boden gezeichnet und begann diesen nun mit Linien und Runen zu füllen, während er auf Lhynne und vorallem Orphilia wartete. Daran, dass sein Verhalten Lhynne verstört haben könnte, verschwendete er keinen Gedanken. Warum auch. Was er tat, würde ihr Leben retten, auch wenn sie es noch nicht verstand.


Lhynne:
Lhynne wartete, bis Orphilia wieder genügend Gefühl in Armen und Beinen hatte, um aus eigener Kraft stehen zu können. Das Mädchen kletterte zwar reichlich ungelenk aus seinem Käfig, nach einem kurzen Moment aber schien es sich wieder halbwegs im Griff zu haben, zumindest befolgte es Lhynnes Anweisungen, senkte seinen ängstlichen Blick und überkreuzte die Handgelenke.

Erst, als die beiden Frauen sich in Bewegung setzten, bemerkte auch die Aquilonierin die drohende Gefahr. Dunkel hoben sich die feindlichen Schiffe vom Horizont ab und auch wenn Lhynne keine erfahrene Seefahrerin war, war ihr doch klar, dass ihr eigenes Schiff deutlich schwerer, behäbiger und langsamer war, als die schlanken Schiffe der Piraten.

Anstatt aber in Panik zu verfallen, überkam die ehemalige Assassine eine seltsam kalte Ruhe, wie es schon immer der Fall gewesen war, wenn Gefahr drohte. Orphilia am Arm packend zerrte sie das verdutzte Mädchen hinter sich her, schnurstracks zu Alric eilend. Was er zu ihr gesagt hatte, war ebenso egal wie die Tatsache, dass er sie geschlagen hatte, jetzt zählte einzig ihr Überleben. Und so wie sie ihren Herrn einschätzte, hatte er bereits einen Plan.

Bei ihm angelangt musterte sie flüchtig die schwarzen Linien auf dem Boden, um sich dann sofort dem Magier zuzuwenden. "Was sollen wir tun?"


Alric:
Die Segel der Piratenflotte waren nun schon so deutlich zu sehen, dass man die mystischen Zeichen auf ihnen erkennen konnte. Zwei sich gegenseitig verschlingende Schlangen, ein Auge und ein Sonnenrad zeichneten sich in der Mitte der Segel ab, und sollten bei den Opfern der Piraten Furcht und Verzweiflung hervorrufen.

Bei der Besatzung des Schiffes hatte es ganz ordentlich geklappt. Selbst der Kapitän hatte jede Ruhe verloren. Zu hoffnungslos war die Situation. Die Angreifer hatten Kampfkraft und den Wind auf ihrer Seite. Auch Orphilia schien der Panik nahe. Lediglich ihr geschwächter Zustand sorgte dafür, dass sie nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn davon lief, als Lhynne sie zu Alric führte.

Der Magier hatte inzwischen ein wahres Kunstwerk aus schwarzen und weißen Linien auf die Blanken des Vorschiffs gezeichnet. In den Kreis hatte ein Pentagramm gezeichnet, und die so in Teilsegmente aufgespaltene Flächen mit Schriftzeichen ausgemalt. Als Lhynne näher kam spürte sie eine dunkle Barriere, die diesen Ort umgab, so wie man es manchmal spürt, wenn man ein Tempel oder einen Friedhof betrat. Die Besatzung schien diesen Ort instinktiv zu meiden, denn Lhynne, Orphilia und Alric waren alleine hier.

„Kniet euch dort hin“, befahl er Lhynne und Orphilia, wobei er Orphilia am Nacken packte und an die richtige Stelle des Pentagramms zog, während Lhynne nur einen Fingerzeig bekam, wo sie sich hinsetzen musste. Dabei konnte die Leibsklavin erkennen, dass Alric einen gebogenen Vulkanglasdolch in der Hand hielt.

„Genau so“, deutete er Orphilia an, die sich in devoter Grundstellung auf eine Rune knien musste. Alric trat hinter sie, während er kurz zu Lhynne blickte. Das Trommeln der feindlichen Schiffe war bereits zu hören. In seinen Augen funkelte soetwas wie Zuversicht. „Euer Opfer wird uns alle Retten.“


Lhynne:
Eisern hielt Lhynne Orphilia am Arm gepackt. Sie spürte die Angst des Mädchens, verstand sie, konnte aber auf keinen Fall zulassen, dass die andere Sklavin sich los riss. Auf dem Deck herrschte inzwischen das pure Chaos. Die Matrosen, die vor kurzem noch ihre ach so tolle Manneskraft an der fremden blonden Frau zur Schau gestellt hatten, verhielten sich nun wie aufgescheuchte Hühner. Lhynne hatte nichts weiter als Verachtung für sie übrig.

An dem Pentagramm angelangt spürte Lhynne mit einem Mal die dunkle Präsenz, beinahe eine Art von Barriere, die einen sich instinktiv abwenden und eine andere Richtung einschlagen lassen wollte. Tief durchatmend schüttelte sie das lähmende Gefühl ab und schob Orphilia an Alrics Seite.

Ohne zu zögern kniete sie sich an die angewiesene Stelle. Jetzt war schlicht und ergreifend der falsche Zeitpunkt, um Fragen zu stellen. Sie kannte sich mit Magie nicht aus, aber sie vertraute auf Alrics Macht. Der Magier wirkte hoch konzentriert, aber durchaus zuversichtlich. Wenn jemand die drohende Gefahr aufhalten konnte, dann er.

Die Frage war nur, zu welchem Preis, denn wie so oft war die Wortwahl des Stygiers mehr als zweideutig. 'Opfer' im Sinne von, dass er ihnen in die Hand schnitt, weil er ihr Blut - ein wenig Blut - für irgendeinen schwarzen Zauber brauchte? Oder 'Opfer' im Sinne von, dass er ihnen die Kehlen durchschneiden würde, um irgendwelche Götter milde zu stimmen, die sich vermutlich einen Dreck um die Geschehnisse auf See scherten?

Aber was er auch vorhatte, sie würde ihm vertrauen. Was blieb ihr auch anderes übrig?


Alric:
Der Magier ließ sich zeit. Zeit in denen sowohl Orphilia als auch Lhynne im ungewissen blieben. Er mischte einen Tiegel an, dem eine blutrote Flüssigkeit schwamm. Man konnte ahnen, dass es sein eigenes Blut war, dass er mit anderen Dingen mischte, bis eine fremdartige Mixtur heraus kam. Ein süßlich metalischer Duft stieg aus dem Behälter auf und erreichte die Nasen der Sklavinnen.

Die Piraten kamen immer näher. An Bord des von Alrics Schiff herrschte nun vollkommene Panik. Die Männer hatten sich zwar bewaffnet doch würde diese kaum eine Welle der Angreifer überstehen. Ihre Knüppel und Äxte reichten vielleicht für ein paar Plünderer, doch nicht für drei Schiffe voll ausgebildeter Krieger auf Raubzug.

Orphilia saß mit leicht geöffneten Schenkeln auf ihren Platz und zitterte. Das nackte Mädchen ahnte, dass ihr Leben an einem seidenen Faden hing, doch schicksalsergeben ließ sie es geschehen. Was sollte sie auch tun?

Alric trat hinter das Mädchen und begann ihren Körper mit der roten Farbe zu bemalen. Erst waren es Zeichen auf ihrer Stirn. Runen, wie es sie auch in seinem Labor gab. Dann glitt er mit dem Finger an ihrem Hals hinab und zeichnete weitere Symbole auf Orphilias Brust und Bauch. Als er fertig war, wandte Alric sich Lhynne zu. Auch ihr Körper wurde mit Blut gezeichnet.

Plötzlich war da wieder die Opferklinge in der Hand des Magiers. Alric trat hinter Lhynne und griff ihr ins Haar. Er murmelte beschwörende Worte, dann fuhr er seiner Leibsklavin mit dem Dolch über die ungeschützte Kehle. Der Schnitt war kaum zu spüren, doch ein Schwall warmen Blutes floss, der augenblicklich über die Brust der Sklavin einen Rinnsal bildete.

Alric ließ Lhynne los und trat nun an Orphilia heran, auch ihren Haarschopf packte er, dann folgte der selbe schnelle Schnitt. Gezielt und Wirksam. Genau wie bei Lhynne floss auch ihr Blut. Genau wie bei Lhynne, würde es lange dauern, bis sie auf diese Weise ausbluten würden. Genug Zeit, die Blutung zu stoppen, wenn man es wollte.

Alric trat in den See aus Blut, denn seinen Sklavinnen für ihn in dem Kreis geschaffen hatten. Er hob seine Hände und begann einen Gesang. Lhynne und Oriphilia wurden von einem surrealen Leuchten eingehüllt. Sterne flackerten vor ihren Sinnen, während Alric seine Augen geschlossen hatte. Er nutzte die Lebenskraft der beiden Frauen um seine Sinne auf das erste der Schiffe zu richten.

Sein Geist suchte den Steuermann, der das Ruder fest auf Kurs hielt. Ein kurzer Impuls und der Mann drehte das Ruder. Das Führungsschiff machte einen Satz, als es sich binnen eines Augenblicks mit voller Fahrt vor den Rammsporn des zweiten Schiffes brachte. Die Piraten Schrien laut und eilten zu dem verwirrten Mann am Steuer, doch es war zu spät. Laut war das Krachen von Holz zu hören, als die schnellen Schiffe ineinander donnerten und sich verkeilten.

Wasser brauch in den Schiffsrumpf ein und füllte den Bauch des Leitschiffs, während das andere fest mit diesem verbunden war. Die Männer, die gerade noch Plündern und Morden im Kopf hatten, kämpften nun um ihr Überleben.

Alrics Geist suchte nach dem nächsten Schiff und fand einen Mann mit einer Fackel. Fässchen mit Öl standen neben ihm bereit. Normal wurden sie mit einem Katapult auf ein anderes Schiff geworfen. Doch der Mann mit der Fackel nahm einen der Öl Krüge und warf ihn zu Boden. Ob Ungeschicklichkeit oder Absicht konnte niemand an Bord des dritten Piratenschiffs sagen. Die Flammen der Fackel jedenfalls zündelten nach dem Öl und binnen eines Augenblicks stand der ganze Vorrat an Öl lichterloh in Flammen.

Erschöpft zog Alric sich zurück und griff nach den inzwischen bewusstlosen Sklavinnen. Einer einzigen Handbewegung schloss er die Wunden an den Kehlen der Frauen, ohnen ihnen jedoch die Kraft zurückzugeben, die er sich von ihnen genommen hatte. Auch er war erschöpft und ließ sich in dem Kreis fallen. Magie war ein Geben und Nehmen. Er hatte genommen. Lhynne und Orphilia hatten gegeben. Trotzdem war auch er erschöpft.


Lhynne:
Lhynne hatte noch nie einem magischen Ritual beigewohnt, aber schon das ein oder andere darüber gehört. Dennoch verwunderte sie die Intensität, mit der selbst jemand wie sie die Magie spüren konnte. Nahezu greifbar hing sie in der Luft, waberte um die kunstvollen Linien auf den Planken herum und konzentrierte sich auf Alrics Blut.

Die näher kommenden Piraten blendete die blonde Sklavin weitgehend aus. Sie konnte ohnehin nichts daran ändern, dass ihre Schiffe kraftvoll durch die Wellen pflügten und Panik würde niemandem helfen. Am allerwenigsten ihr selbst. Es reichte schon, dass die Besatzung inzwischen völlig den Kopf verloren hatte und nur noch hektisch hin und her rannte. Am meisten Sorgen bereitete ihr jedoch Orphilia, der die Angst überdeutlich ins Gesicht geschrieben stand. Was auch immer Alric vorhatte, er brauchte das Mädchen und so ließ Lhynne sie nicht aus den Augen, bereit, zur Not blitzschnell aufzuspringen und die Stygierin an einer Flucht zu hindern.

Aufmerksam beobachtete sie, wie Alric den Körper der Sklavin mit diversen, ihr unbekannten Runen schmückte. Regungslos still haltend, als er die selben Zeichnungen nun auch auf ihre Haut malte, bemerkte sie aus den Augenwinkeln, wie der Magier plötzlich den Dolch zuckte. Einfach alles in ihr wollte sich dagegen wehren, wollte aufspringen und dem unweigerlich folgenden Griff in ihre Haare ausweichen, doch Lhynne zwang sich dazu, ruhig sitzen zu bleiben.

Alric würde sie opfern, wenn er daraus einen Vorteil - wie zum Beispiel sein Leben - ziehen konnte, aber hier und jetzt glaubte sie nicht an ihren Tod. Dennoch schrien ihre Instinkte gellend auf, als er die Klinge an ihre ungeschützte Kehle führte. Ein leichtes Brennen, dann ergoss sich auch schon ein warmer Schwall ihres eigenen Blutes über ihren Oberkörper. Aus eigener Erfahrung wusste sie, dass man einen Kehlenschnitt sowohl absolut tödlich, als auch eher des Effektes wegen setzen konnte. Bei Variante eins trat der Tod binnen Sekunden ein, bei letzterer konnte es Stunden dauern, bis das Leben endgültig aus dem Körper wich. Genug Zeit also, um gerettet zu werden...

Leicht benommen beobachtete sie, wie Orphilia das gleiche Schicksal erlitt. Dunkel rann das Blut über ihre Brüste, tropfte auf ihren Bauch, um sich schließlich auf dem Boden mit Lhynnes zu vermischen. Eingelullt von Alrics Singsang und geschwächt durch den Blutverlust, fühlte Lhynne sich mit einem Mal beinahe schwerelos. Ihre Glieder fühlten sich bleiern und doch federleicht an, ihre Gedanken frei und die nahenden Piraten schienen unendlich weit weg.

Während Alric nach den Sinnen des Steuermanns griff, meldete sich zwar eine leise Stimme im Kopf der Assassine zu Wort, die ernst und drängend anmerkte, dass sie verbluten würde, wenn sie nicht bei Bewusstsein blieb, doch Lhynne achtete nicht auf sie.  Es gab nur noch Alrics monotone Stimme und das sanfte auf und ab der Wellen. Nur am Rande drang das laute Krachen an ihre Ohren, als zwei der feindlichen Schiffe kollidierten, doch es reichte nicht um Lhynne aus ihrer Lethargie zu reissen. Noch ehe das dritte Schiff Feuer fing, kippte sie ohnmächtig zur Seite.


Alric:
Die Akios stand lichterloh in Flammen. Das Feuer der Brandgeschosse war für die Besatzung des Piratenschiffs nicht zu beherrschen. Erst versuchten sie noch, mit Wasser verzweifelt gegen das Inferno anzukämpfen, dann gaben sie jedoch auf, als sie sahen, dass die Flammen sich immer weiter ausbreiteten.

Während die Ruderer unter Deck ohne Chance blieben, versuchten die anderen Männer in Glück im Wasser. Während ihr inzwischen führerloses Schiff an den anderen beiden ineinander verkeilten Piratenschiffen vorbeiglitt, sprangen die Piraten über Bord. Ihre Hoffnung war, sich auf die anderen Schiffe zu retten, doch auch diese waren dem Untergang geweiht. Der Aufprall hatte die Rümpfe beider Schiffe leck geschlagen und so drang Wasser in die einst stolzen Schrecken der Meere ein.

Es kostete den Magier nur einen Blick um zu sehen, dass die Gefahr durch die Piraten gebannt war. Eigentlich hatte Alric auch nichts anderes erwartet. Schiffe waren komplexe Gebilde. Ihre Stärke lag darin, Stürmen und Wellen zu trotzen. Gegen menschliche Fehlentscheidungen gab es jedoch kaum Hoffnung.

Die Besatzung von Alrics Schiff wusste nicht, dass er es war, der sie gerettet hatte. Manche vermuteten es zwar, doch Gewissheit gab es für sie nicht. In jedem Fall gab es keine Dankbarkeit für den Mann und seine zwei bewusstlosen Sklavinnen. Nur Argwohn, denn das ganze Vorschiff war jetzt mit dem Blut der Frauen bedeckt, die für den Sieg und die Rettung fast ihr Leben gegeben hätten.

Aber sie lebten. Alric verband ihre Wunden und sorgte dafür, dass sie ruhe bekamen. Der Kapitän nutzte in der Zwischenzeit die Gelegenheit zahlreiche neue Sklaven zu machen, die er nun ebenfalls in der nächsten Hafenstadt verkaufen würde. Ihm war als einzigen der Männer an Bord die Tragweite von Alrics eingreifen bewusst und er bedanke sich mit einem devoten Nicken. Er wusste, dass die Magie es Magiers offenbar das Chaos ausgelöst hatte. Was genau passiert war, konnte zwar auch er nicht begreifen, doch er hatte nun fast panische Angst, der Magier könnte bei einem falschen Wort nun ebenfalls etwas mit ihm anstellen. Deswegen mied er es für die Rest der Fahrt mit ihm zu sprechen.

Als Lhynne wieder zu sich kam, lag sie mit Orphilia zusammen in einer kleinen Kammer. Beide waren sie nackt und angekettet. Auf einem Tisch neben dem Lager aus Stroh stand frisches Wasser, Brot und geräucherter Fisch. Das Mädchen schien bereits etwas davon gegessen zu haben, auch wenn sie ebenfalls gerade schlief.


Lhynne:
Weder vom Todeskampf der drei Piratenschiffe, noch von der langsam wieder einkehrenden Ruhe an Deck bekam Lhynne etwas mit. Der Blutverlust gepaart mit der von Alric gewirkten Magie hatten sie in eine tiefe, schwarze Ohnmacht sinken lassen, aus der sie so schnell nicht wieder erwachte. So bemerkte sie nicht, dass ihre Wunden versorgt wurden, oder dass man sie in eine Kammer brachte.

Als sie erwachte, fühlte ihre Kehle sich trocken an und brannte. Sie fühlte sich benommen, geschwächt und in ihrem Kopf schien eine ganze Schiffsladung Piraten einen erbitterten Kampf auszufechten. Blinzelnd sah sie sich in der kleinen Kammer um. Dass Orphilia das Ritual ebenfalls überlebt hatte, beruhigte sie, die Ketten, mit denen sie beide gefesselt waren aber, erfüllten sie mit Argwohn. Dass Alric das Mädchen anketten ließ, gut. Er kannte sie kaum, ihre Loyalität war noch nicht wirklich geklärt und ihre Kräfte hatte sie nachweislich nicht unter Kontrolle.

Aber warum kettete er sie selbst an? Lhynne konnte sich kaum daran erinnern, wann sie das letzte Mal Eisen gespürt hatte und es verärgerte und verunsicherte sie zugleich. Aber vielleicht würde sich alles klären, wenn der Magier zurück kehrte. Bis dahin machte die Aquilonierin sich hungrig, vor allem aber durstig, über das Wasser und die Speisen her.


Alric:
Lhynnes Regung weckte Orphilia aus ihrem leichten Dämmerschlaf. Das dunkelhäutige Mädchen hatte viel Blut verloren und wirkte nun besonders blass. Ängstlich sah sie Lhynne mit großen Augen an, als diese aß.

„Wird der Herr wiederkommen?“, fragte sie frei heraus. „Ich meine Meister Alric. Die Frau, die vorhin hier war, sagte nichts. Sie gab nur Essen und Trinken und wechselte den Nachttopf.“

Orphilia erwähnte nicht, dass sie Lhynne während ihres Komatösen Schlafs gewaschen und gefüttert hatte. Für sie war es eine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie selbst viel Kraft verloren hatte. Ihr Körper hatte jedoch auf die heilende Magie besser reagiert, als Lhynnes, da sie für Alrics Magie empfänglich war.

„In den letzten vier Tagen habe ich ihn nicht gesehen und keiner wollte mir sagen, wo er ist.“

Plötzlich zuckte ein Funke der Erinnerung durch ihren Körper. Ein Aufseher hatte ihr etwas für Lhynne gegeben. Etwas, dass auch sie bekam. Eine Phiole mit einer metallisch süßlichen Flüssigkeit. Für Orphilia war der Geschmack der Droge neu, doch sie hatte sie ohne Widerstand in den letzten Tagen zu sich genommen und Lhynne jeden Tag ihre Dosis verabreicht.

„Hier, dass ist für dich. Man sagte mir, unser Herr wollte, dass wir jeden Tag davon nehmen.“

Mit geöffneter Hand bot Orphilia Lhynne die vertraute Droge an, die die Assassine an den Magier band.

„Schmeckt gar nicht schlecht“, meinte die Sklavin, die nicht wusste, dass Lhynne im letzten halben Jahr jeden Tag davon gekostet hatte.


Lhynne:
Mit regelrechtem Heisshunger verschlang Lhynne die aufgetischten Speisen. Das Ritual hatte sie mehr geschwächt, als sie vermutet hätte, allerdings war es auch nicht so, als ob sie auf diesem Gebiet irgendwelche Erfahrungen besessen hätte.

"Natürlich kommt er wieder", antwortete sie kauend, ohne sich Orphilia zuzuwenden. Um das Mädchen und dessen Befinden würde sie sich kümmern, sobald sie selbst wieder bei Kräfte war. Sicherlich hatte die Sklavin viele Fragen und Lhynne würde...

"VIER TAGE?!" Wie von einer Tarantel gestochen fuhr Lhynne herum. "Vier... ich war vier Tage lang ohnmächtig? Und Alric war nicht ein einziges Mal hier?!"

Alarmiert sah sie sich in dem kleinen Raum um. In ihrem Zorn gab sie der eisernen Kette einen Tritt, bereute dies jedoch jäh, als heißer Schmerz durch ihre nackten Zehen schoss.

"So eine verdammte..." Tief durchatmend zwang sie sich zur Ruhe. Panik schadete nur, das war von jeher ihr Credo gewesen und sie würde jetzt nicht davon abweichen. Mit geschlossenen Augen versuchte sie heraus zu finden, ob das Schiff - falls sie sich überhaupt noch auf einem befanden - noch auf See war, oder vielleicht in einem Hafen lag.

"Hast Du Wellengang gespürt?", verlangte sie zu wissen. "Und diese Frau, wer war sie? Wie hat sie ausgesehen? Wie eine Sklavin, oder eine Freie?"

Auf Antworten wartend griff sie nach der Phiole und leerte sie. Orphilia nahm die Droge also auch, das war gut zu wissen. Der Magier würde sich wohl kaum die Mühe machen, wenn er nicht zurück kehren würde. Die Frage war nur, wann.


Alric:
„Ich weiß es nicht genau“, gestand Orphilia ehrlicher weise. Das dunkelhäutige Mädchen sagte die Wahrheit. Sie wusste wirklich nichts. Von dem was Lhynne fragte, oder wirkte auf sie alles fremd und unwirklich. Sie hatte keine Ausbildung genossen und ihre Sinne waren für die Details einer Assassine so unterentwickelt wie die Augen eines Maulwurfs. Trotzdem mühte sie sich, Lhynne die gesuchten Informationen zu geben.

„Sie hat ihren Namen nicht genannt. Sie wirkte jedoch wie eine Herrin. Sie trug keine Fesseln oder so. Sie hat mich aber auch nicht geschlagen. Sie hat nur das gebracht, was wir brauchen, damit ich dich versorgen konnte.“

Kurz überlegte Orphilia. In ihrem Kopf arbeite es wirklich, denn auch sie stellte sich jetzt die Fragen, die in Lhynnes Kopf augenblicklich auftauchten.

„Ich haben Herrn Alric nie gesehen. Aber ich habe viel geschlafen. Der Zauber hat mich viel Kraft gekostet. Es war doch ein Zauber, oder?“

Orphilia sah Lhynne an, so als würde das Mädchen von ihr die Antworten erwarten, die sie selbst nicht fand. Sie kannte weder Alric noch die Welt und so war Lhynne für sie die einzige Anlaufstelle. Eine Stelle, die jedoch selbst sehr unsicher wirkte. Das erkannte Orphilia auch und meinte dann: „Ich glaube nicht, dass wir in Gefahr sind. Niemand versorgt eine Sklavin mit Fleisch und Suppe, wenn sie anschließend getötet werden soll. Ich denke unser Herr wird wieder kommen. Vielleicht ist er nur gerade mit einer anderen Geliebten beschäftigt.“

Orphilia empfand nichts für Alric und sie begriff auch nicht wie Lhynne zu ihm stand. Deswegen sprach sie die Worte bezüglich einer anderen Bettgefährtin irgend einen Argwohn aus.


Lhynne:
Auf die erste Antwort des Mädchens hin seufzte Lhynne leise. Orphilia war jung, in der Abgeschiedenheit einer kleinen Insel aufgewachsen, war aus ihrem bisherigen Leben gezerrt worden und hatte ihren Vater verloren, wie auch immer dieser zu ihr gewesen sein mochte. Wer konnte es ihr da verdenken, dass sie verängstigt und verwirrt war?

Als dann aber doch einige brauchbare Informationen über die Lippen der jungen Frau kamen, dankte Lhynne es ihr mit einem Lächeln. "Das hast Du gut beobachtet. Und danke, dass Du dich um mich gekümmert hast."

Trotz allem, was geschehen war, wirkte Orphilia arglos und unterschied sich damit so sehr von Nori, dass Lhynnes Lächeln noch eine Spur offener wurde. Sie wusste nicht, was Alric mit der stygischen Sklavin vor hatte, aber so lange sie zusammen blieben, würde sie sich um das Mädchen kümmern.

"Du hast sicher Recht, vermutlich ist er einfach... beschäftigt."

Dank ihrer Ausbildung hatte sie sich wieder so weit im Griff, dass ihre Mimik freundlich wirkte. Nichts deutete darauf hin, dass sie beim Gedanken an eine andere Geliebte den kleinen Raum am liebsten in seine Einzelteile zerlegt hätte.

"Wie geht es dir jetzt? Wie fühlst Du dich? Du hast sicher viele Fragen?"


Alric:
„Bestimmt kommt er zu uns zurück. Er würde uns sicher nicht einfach so verkaufen, oder?“ Orphilias Worte waren halb eine Frage und halb eine Feststellung. Vielleicht war es auch Hoffnung, doch war das Mädchen von Alric noch nicht gezähmt worden, so dass sie ihn nicht wirklich hörig war. In ihrem Bewusstsein war Orphilia vielmehr eine Sklavin, deren Schicksal es nun mal war den Menschen über ihr zu dienen.

Sie ließ sich ein wenig zurück ins Stroh fallen und berührte dabei mit ihrem Po den kalten Felsen auf dem sie saß. Die Zelle hatte Wände aus Stein, auch wenn man diesem im schwachen Licht nur erahnen konnte. Wer auch immer diesen Ort gebaut hatte, er wollte sicher gehen, dass niemand aus versehen ein Loch graben oder sonst irgend eine Dummheit begehen konnte, die man als Fluchtversuch werten konnte.

Fenster gab es an diesem Ort keine. Einzig die Luft hier drin war verhältnismäßig angenehm. Zumindest wenn das sonstige Klima in Stygien berachtete.

„Mir geht es schon wieder besser. Ich glaube unser Herr hatte den Großteil meiner Kraft für sich gebraucht. Aber ich denke ich werde mich bald wieder erholen. Ob der Herr dieses Ritual wohl öfters macht?“

Das Mädchen blickte Lhynne fragend an. Offenbar ging Orphilia davon aus, dass Lhynne sich mit er Magie ihres Herrn auskannte.


Lhynne:
Nachdem sie ihren ersten Hunger und Durst gestillt hatte, nutzte Lhynne den Spielraum, welchen ihr die eiserne Kette ließ, und untersuchte die Wände. Was in der Dunkelheit auf den ersten Blick durchaus als Holz hätte durchgehen können, erwies sich bei näherer Betrachtung als massiver Stein. Also waren sie definitiv nicht mehr auf See.

Doch wo sich nun befanden, war unmöglich zu sagen. Das Schiff könnte nach Süden, in Richtung Kush gesegelt sein, genau so gut aber auch nach Norden, an der Küste von Argos entlang. Oder vielleicht sogar nach Westen, zu den Barachan Inseln? Der Gedanke gefiel Lhynne nicht sonderlich, war doch vor allem Tortage, die am östlichsten gelegene der Inseln dafür bekannt, ein wahres Rattenloch zu sein. Piraten, Schmuggler und Halsabschneider gaben sich dort die Klinke in die Hand und zudem war die Insel berühmt für ihre Sklavenauktionen.

Orphilias Worte rissen sie aus ihren düsteren Gedanken. Nein, Alric würde sie nicht einfach so verkaufen, dessen war sie sich sicher. Töten, wenn er ihrer überdrüssig war, oder sie einen Fehler machte, das mit Sicherheit, aber niemals verkaufen.

"Nein", gab sie dementsprechend ehrlich zurück. 

Die Information, dass es dem Mädchen bereits wieder besser gehe, quittierte Lhynne mit einem eher nichtssagenden "Mhm". Die Frage nach dem Ritual ließ sie allerdings aufhorchen. "Sofern der Herr möchte, dass Du über diese Dinge Bescheid weisst, wird er es dich wissen lassen."

In Wahrheit hatte sie keinen Schimmer, wie oft sich der Stygier der Blutmagie bediente, vermutete aber, dass Alric damit vertrauter war als die meisten anderen Magier.


Alric:
Für beide Sklavinnen gab es mehr Fragen als Antworten. Und keine Antwort kam von Alric. Zumindest nicht an diesem Tag. Auch sonst niemand kam, um ihnen eine Antwort zu geben. Orphilia war zusammen mit Lhynne eingesperrt und so wie es aussah, hatte man sie fast vergessen.

Orphilia schien dies nicht sonderlich zu stören. Ohne aufdringlich zu sein, beschäftigte sie sich mit einfachen Tätigkeiten. Im Stroh hatte sie einen Kamm gefunden und bot Lhynne nun an, ihr das Haar zu kämmen. Auch sonst schien die Sklavin kaum Probleme mit der Lage zu haben, denn sie hatte keine Hoffnung darauf, dass das Schicksal ausserhalb dieser Zelle für sie günstiger war. Im Gegenteil.

Ihre Zuneigung zu Lhynne wuchs, denn in ihr sah sie so etwas wie eine Beschützerin und Freundin. Vielleicht auch eine Familie, denn mehr Familie hatte die dunkelhäutige Sklavin nicht mehr.

Dass es Lhynne war, die sie ausgepeitscht und ihren Vater getötet hatte, erwähnte das Mädchen mit keiner Silbe. Das musste sie auch nicht, auf ihrer nackten Haut waren immer noch Spuren zu sehen, die das Leder geschlagen hatte, auch wenn diese wohl bald verheilen würden.

Am nächsten Tag kam eine ältere Frau in das Verlies. Sie trug einen Eimer mit Essen und rechte Orphilia zwei Phiolen. Von sich aus sagte sie kein Wort, sondern griff nur nach dem Eimer mit Unrat. Die Frau war einst vielleicht eine Schönheit. Inzwischen wirkte das Alter jedoch zu ihrem Nachteil. Ihre Haltung gegenüber den Sklavinnen war bestenfalls distanziert zu nennen. Vielleicht lag auch eine gewisse Feindseligkeit in ihrer Art, auch wenn man dies nicht mit Bestimmtheit sagen konnte. In jedem Fall fühlte diese Frau sich wohl als etwas bessere und irgendetwas an ihrer Art konnte einen an Nori erinnern, auch wenn diese Frau gut dreißig Jahre älter war, als das Sklavenmädchen, dass sich mit Lhynne angelegt hatte.


Lhynne:
Im Gegensatz zu Orphilia drohte Lhynne die Decke auf den Kopf zu fallen. Hatte sie gelernt, stundenlang auf Alrics Befehl hin auf ihren Knien auszuharren, fiel ihr diese Art des Wartens, ohne ein Zeichen ihres Herrn, umso schwerer.

Sie untersuchte die Türe, die Wände, den Boden und fand... nichts. Keine Spuren, keine Hinweise, keine Antworten. Um Orphilia und vor allem sich selbst nicht verrückt zu machen, setzte sie sich schließlich auf das Stroh und ließ sich von dem Mädchen ihre Haare kämmen. Obwohl es eigentlich nur als höfliche Geste gedacht war, schloss Lhynne schon bald ihre Augen und genoss das monotone Auf und Ab des Kamms, ebenso wie die flüchtigen Berührungen von Orphilias Fingern. Es war nichts sexuelles, das sich zwischen den beiden Frauen abspielte, vielmehr fühlte die ehemalige Assassine einen seltsamen Frieden.

Irgendwann erhob sie sich, nahm Orphilia den Kamm aus der Hand und machte sich nun ihrerseits daran, die tief schwarzen Strähnen der jungen Frau zu glätten. Vermutlich sollte sie dies als deutlich höher gestellte Leibsklavin nicht tun, aber so hatten ihre Hände wenigstens eine Beschäftigung.

Während der Nacht fand sie zwar Schlaf, doch war er unruhig und wurde immer wieder unterbrochen von Phasen des wach-seins, wenn Lhynne glaubte irgendein Geräusch gehört zu haben.

Dementsprechend war ihre Stimmung am nächsten Morgen gereizt, auch wenn sie dies nicht an Orphilia ausließ, die nun wirklich am wenigsten an ihrer aktuellen Lage Schuld war.

Als das Klacken des Schlosses dann endlich einen Besucher ankündigte, erhob Lhynne sich und sah zur Türe. Sie kannte die Frau nicht, konnte aber in der Tat keinerlei Sklavenketten oder -ringe an ihr entdecken. Ihre Augen verengten sich leicht, als sie die seltsame Ähnlichkeit zu Nori wahrnahm und flüchtig fragte sie sich, ob sie vielleicht gerade deren Mutter gegenüber stand. Falls ja, würde diese Begegnung sicher nicht allzu harmonisch ablaufen...

"Sind wir auf dem Landsitz des Herrn?", verlangte sie zu wissen, bemüht, ihre Stimme höflich klingen zu lassen. "Wann werden wir ihn wieder sehen?"


Alric:
Die Frau schien erst kein Interesse an einem Gespräch zu haben. Ihre ablehnende Haltung verstärkte sich mit jedem Augenblick. In ihren Augen funkelte so etwas wie unverhohlener Hass gegen Lhynne aber auch Orphilia. Als Lhynne sie direkt fragte, rang sich die Frau zu einer widerwilligen Antwort durch.

„Ihr seid auf dem Gut von Deswu. Ich bin Rewiella. Ich bin die Hausdame dieses Landguts. Lord Alric hat Euch hier zurückgelassen, weil ihr ihm nur noch eine Last seid. Er wird sich wohl eine neue Sklavin suchen, die ihn begleitet.“

Die Frau schien auf einmal eine Art von Geistesblitz zu haben. Eine jener Eingebungen, die für die Mitmenschen sehr fatal enden konnten. Sie griff an ihren Gürtel und holte einen kleinen Dolch hervor.

„Wenn ihr noch etwas Ehre habt, solltet ihr dieses Messer benutzen und eurer erbärmlichen Existenz ein Ende bereiten, bevor der Herr zurückkommt, damit ihr ihm die Last erspart, euch selbst zu entsorgen.“

Orphilia schien davon nichts mit zu bekommen. Sie kannte es nicht anders. Frauen voller Intrigen und Bosheit. Bevor Lhynne reagierte trat sie auf Rewiella zu und griff nach dem Dolch. Ein schmuckloses Stück, welches wohl mehr als Brotmesser gedient hatte, als zum Kampf.

„Danke Herrin. Wir werden uns im Sinne unseres Herrn verhalten“, sagte das Mädchen. „Der Herr wird kein Blut vergießen müssen.“

Rewiella nickte mit einem siegesgewissen Lächeln und wollte gehen. Sie würde keine Hand an die Leibsklavin des Magiers legen. Sie könnte reinen Gewissens sagen, dass sie kein Blut an ihren Fingern hatte.


Lhynne:
Deswu? Lhynne hatte den Namen noch nie gehört, aber das musste nicht unbedingt etwas heißen. Allerdings hatte sie sehr wohl bemerkt, dass die Frau den Namen ohne jeglichen Titel genannt hatte. Also handelte es sich vermutlich nicht um einen Adligen, sondern vielleicht eher um einen von Alrics Gefolgsleuten?

Ob Rewiella sie mit ihrer Antwort verletzen, oder einfach nur beleidigen wollte, war unklar, doch Lhynne reagierte kühl und gelassen. Alric würde sich ihrer niemals einfach so nebenher entledigen, dessen war sie sich absolut sicher. Sollte es jemals soweit kommen, würde sie durch seine eigene Hand sterben, oder aber durch den Entzug der Droge. Da sie diese aber nach wie vor bekam, machte die Aussage der älteren Frau keinen Sinn.

Die Frage war nur, warum und vor allem in welchem Umfang sie log? Dass Orphilia und vor allem sie selbst der Hausdame ein Dorn im Auge waren, war offensichtlich. Aber warum? War die Alte eifersüchtig? Hatte sie selbst Alric vielleicht vor langer Zeit einmal gedient? Oder stimmte irgendetwas mit ihrem Herrn nicht? Das Ritual musste auch ihn geschwächt haben, womöglich hatte diesen Umstand irgendjemand ausgenutzt? Aber falls dem so war, warum hatte man sie und Orphilia dann nicht bereits getötet? Warum bekamen sie nach wie vor die lebenserhaltende Droge?

Lhynne verstand es einfach nicht, ihr war aber bewusst, dass sie nicht ewig Zeit zum Nachdenken hatte. Orphilia nahm gerade den Dolch entgegen, was gut war, denn eine kleine stumpfe Waffe war besser als gar keine, aber die Frau würde nun wieder gehen.

Flüchtig überlegte Lhynne, sie einfach anzugreifen. Sie war zwar noch nicht wieder völlig auf der Höhe, aber Dolche waren von jeher ihre Waffe gewesen und ihr Können mit den kleinen Klingen suchte seines gleichen. Aber es war zu riskant. Sicher, Rewiella würde sie überwältigen können, aber was dann? Alric hatte ihr einmal gesagt, dass es Fehler gäbe, vor dessen Folgen nicht einmal er sie würde schützen können. Mord und Fluchtversuch gehörten vermutlich dazu.

"Das heißt, er kommt also zurück?", hakte sie stattdessen ein. "Wann?"

Auf eine Antwort wartend gesellte sie sich zu Orphilia. Zwar griff sie nicht nach dem Messer, noch nicht, doch wollte sie verhindern, dass Rewiella sich die Sache anders überlegte und ihnen die Waffe wieder weg nahm.


Alric:
Für einen Moment sah es so aus, als würde Rewiella sie keines weiteren Wortes würdigen. Sie hatte die Zelle bereits halb verlassen, als sie sich doch noch einmal zu den beiden Sklavinnen umdrehte um diese mit harschen Worten von sich zu stoßen.

„Lord Alric hat besseres zu tun, als sich um wertlose Sklaven zu kümmern.“

In ihrer Stimme lag Zorn und Missgunst. Auch wenn sich die Wege der drei Frauen noch nie getroffen hatten, so lag doch eine Feindseligkeit zwischen ihnen, die keiner weiteren Erklärung bedurfte.

„Wenn ihr gute Sklaven sein wollt, dann beendet eure wertloses Existenz und belastet euren Herrn nicht weiter mit eurem Leben.“

In Rewiellas Stimme konnte man deutlich spüren, dass diese Frau der Leibsklavin und dem Mädchen am liebsten selbst den Dolch in die Brust gerammt hätte. Nicht, dass sie die Courage dazu besessen hätte. Im Gegenteil. Sie gehörte eher zu den Frauen, die eine Feindin über den Abgrund stoßen, wenn es sich anbot, nur um danach laut über den Verlust zu trauern.

Orphilia hingegen hatte nun wirklich Angst bekommen. Sie verbarg sich hinter Lhynne, die sie als soetwas wie ihre Herrin ansah. Wobei für Orphilia Herrin mit Beschützerin gleich zu setzen war. Das Mädchen kannte nur die Art der Bindung und für sie war Lhynne die einzige Familie. Die Finger des Mädchens legten sich fest um das Messer.


Lhynne:
Lhynne rechnete nicht wirklich mit einer hilfreichen Antwort, viel eher hatte sie die Frage gestellt, um Zeit zu schinden. Noch immer war sie unschlüssig, was sie nun tun sollte, das leise Rasseln der Eisenkette aber holte sie auf den Boden der Tatsachen zurück. Selbst wenn sie der selbstgefälligen Alten die hämische Miene aus dem Gesicht schneiden würde, hätte sie danach ein Problem. Vielleicht würde sie es schaffen, das Schloss ihrer Fußschelle mit dem Messer zu knacken, vielleicht würde die Klinge dabei aber auch zerbrechen. Das Risiko war einfach zu groß.

"Ich bin sicher, Lord Alric wird sich glücklich schätzen, jemanden in seiner Nähe zu wissen, der so genau weiß, was für ihn von Wert ist und was nicht", erwiderte Lhynne kühl, wohl wissend wie sehr der Magier es hasste, wenn andere ihm ihre Meinung aufzwingen wollten.

"Seid versichert, wir werden ganz im Sinne unseres Herren handeln."

In der Hoffnung, dass Rewiella nun gehen würde, sagte Lhynne nichts weiter. Sobald die Frau verschwunden war, würde sie sich um die Schlösser an ihren und Orphilias Füßen kümmern, aber dafür brauchte sie Zeit. Vermutlich mehr, als ihr lieb war.

Bemerkend, dass das Mädchen sich von dem Auftreten der Alten hatte einschüchtern lassen, griff Lhynne nach hinten und legte ihr beruhigend eine Hand auf den Unterarm.


Alric:
Rewiella hatte alles gesagt, was es zu sagen gab. Es gefiel ihr, wie klein sich Orphilia machte. Die Frau hätte sich nur gewünscht, dass Lhynne ebenso eingeschüchtert wäre. Doch die neue Hure des Herrn war eben eine Bewohnerin des Nordens. Diese Frauen waren seltsam. Das zeichnete sich schon in ihren blonden Haaren ab.

Als sie die Sklavinnen in der Zelle hinter sich ließ dachte Rewiella jedoch kurz über den Fehler nach, den sie vielleicht begangen hatte. Ihr Plan war bis jetzt nicht aufgegangen. Das Verlies war schmutzig genug, um eine geschwächte Sklavin erkranken zu lassen. Normal hätte es auch funktioniert. Das weder Orphilia noch die blonde Hure erkrankt waren, verstand sie nicht.

Leider war eine Krankheit das einzige Mittel, dass Rewiella einsetzen konnte. Sie verstand nichts von Giften und rohe Gewalt hätte verräterische Spuren hinterlassen. Die anderen Diener hätten ihr Handeln bemerkt und sie beim Herrn verraten. Ein Suizid der beiden Sklavinnen war jetzt die einzige Lösung, die Rewiella noch blieb.

Alric würde bald zurück sein. Der Herr hatte seine bewusstlosen Sklavinnen auf seinem Anwesen zurücklassen müssen, da sie ihm in ihren Zustand auf dem Weg nach Caide nicht begleiten konnte. Nur zu Fuß oder auf einem Pferd konnte man den schmalen Pfad folgen. Wenn Alric zurück kam, würde er bestimmt erwarten, dass seine Sklavinnen ihm in seiner Kammer und nicht im Kerker erwarten. Nein, für Rewiella lief gerade nichts nach plan. Doch vielleicht hatte ja ihr Messer die Lösung auf der Klinge.


Lhynne:
Sobald die Tür ins Schloss fiel und der Schlüssel auf der anderen Seite mit einem vernehmlichen Klacken herum gedreht wurde, wandte Lhynne sich um. Ruhig legte sie beide Hände auf Orphilias Schultern und musterte die junge Frau. Sie wirkte verstört und verängstigt, was keine sonderlich gute Kombination war wenn man bedachte, dass sie nach wie vor den Griff des Messers umklammert hielt.

Behutsam löste Lhynne die Klinge aus Orphilias Fingern und führte das Mädchen anschließend zu einer halbwegs sauberen Stelle, wo sie ihr bedeutete, sich zu setzen. Ebenfalls Platz genommen nahm sie die Hände der Stygierin in ihre eigenen und streichelte sanft darüber.

"Rewiella ist ein altes, zänkisches Weib. Ich weiß nicht woher ihre Missgunst kommt, aber sie will uns aus dem Weg schaffen. Den Schneid, es selbst zu versuchen hat sie nicht, also versucht sie uns mit Lügen dazu zu bringen, es selbst zu tun." 

Einen Moment wartend schenkte Lhynne ihrem Gegenüber ein beruhigendes Lächeln. Es war einstudiert, weil sie keineswegs so ruhig war, wie sie gerade vorgab, aber das letzte, was sie im Moment gebrauchen konnte, war eine panische Orphilia.

"Diese Phiolen, die uns jeden Tag gebracht wurden, stammen von unserem Herrn. Wenn er unserer überdrüssig wäre, würde er sie uns nicht bringen lassen. Glaube mir, wenn man Alrics Gunst verloren hat, zeigt er das nicht sonderlich subtil."

Behutsam zog sie eine Hand zurück und griff nach dem Messer. Die Klinge war alt und stumpf und selbst im Neuzustand zu kaum etwas zu gebrauchen gewesen, aber vielleicht konnte sie sie an den kargen Wänden der Zelle schleifen. Lhynne rutschte etwas näher an den kühlen Stein heran und zog das Messer mit einem leisen schabenden Geräusch daran entlang. Es würde etwas dauern, aber vielleicht schaffte sie es, die Klinge an der Spitze schmal genug zu schleifen, um damit das Schloss ihrer Fußfessel knacken zu können.


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Wie es wohl weiter gehen wird? Das könnt ihr bald hier an dieser Stelle weiterlesen. Wir freuen uns auf eure Kommentare.