Posts mit dem Label Torture werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Torture werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. März 2013

Erotisches Rollenspiel: Die Assassine und der Magier Teil 2

Ich spiele ja seit ein paar Wochen wieder ein kleines eRP in der Welt von Conan(bekannt durch AoC und die entsprechenden Filme). Da offenbar für ein paar von euch die Nachfrage bestand, da auch weiter mitzulesen, veröffentliche ich an dieser Stelle mal einen weiteren Ausschnitt aus dem Rollenspiel, zwischen Lhynne, der Assassine, die in die Hände des Magiers Alric gefallen ist. Langsam keimt Hoffnung in ihr auf, dass ihr vielleicht doch die Flucht gelingt. Aber zu welchem Preis?

Viel spaß beim Lesen.

Die Assassine und der Magier Teil 2




Alric:
Durst konnte eine grausame Folter sein. Das Bedürfnis, diesen zu stillen brachte fast jeden Menschen um den Verstand. Für den Magier war es fast so etwas wie ein Spiel, die an die bewegliche Bank gekettete Lhynne zu sehen, wie sie alleine im Halbdunkel vor dem Kohlebecken schwitzte, während sie seit über einem Tag nichts mehr zu trinken bekommen hatte.

Das Gift, mit dem er sie zu beginn gefügig gemacht hatte, hatte sie nun in ein tiefes Tal aus Depressionen gestützt, nachdem es ihr all die Liebe entzogen hatte, die es ihr zusammen mit ihm geschenkt hatte. Es braucht keine Peitsche um ihre Seele zu quälen, der unsichtbare Schmerz würde sie weit schneller brechen, als sie sich das vielleicht vorstellen konnte.

Sie war sein Opfer, auch wenn er eigentlich das ihre sein sollte. Sie wollte ihn töten und würde es vielleicht immer noch. Doch genauso, wie man eine wilde Raubkatze nur mit Geduld zähmen konnte, würde er auch diese blonde Schönheit zähmen, bis sie nicht mehr die bezahlte Killerin war, sondern sein williges Werkzeug.

Er würde warten. Warten, bis die Verzweiflung den Zorn und die Wut übermannte und nur noch ein kleiner Rest von Stolz in dem athletischen Körper der Frau steckte, die es gewagt hatte, in sein Anwesen einzudringen. Dann würde er sich ihr näher und sie aus ihrer Einsamkeit erlösen.


Lhynne:
Ob sie seit Minuten oder Stunden wach war, vermochte sie nicht zu sagen. Endlos schien ihr der Zeitraum, in dem sie seit ihrem Erwachen völlig alleine angekettet in dem dunklen Gewölbe zum Warten gezwungen war. Obwohl das Kohlebecken immer noch ein warmes, wenn auch schwaches Licht verbreitete, fröstelte sie und kam sich, nackt wie sie war, schrecklich verletzlich vor.

Das Muskeln in ihren Armen schmerzten, als sei sie bereits seit Tagen gefesselt und der gestrige Abend, als sie in das Anwesen des Magiers eingedrungen war, kam ihr unendlich weit weg vor. Schwach hob sie ihren Kopf, konnte aber abseits des Lichtscheins rein gar nichts in der Dunkelheit erkennen.

Wo war er? Alric, der Mann, den sie hatte töten sollen und der trotz allem mit so viel Nachsicht reagiert hatte und Gnade hatte walten lassen, war fort, hatte sie völlig alleine und hilflos zurück gelassen. Was, wenn er sie hier unten verrotten lassen würde? Durch die dicken Mauern würde niemand ihre Schreie hören und suchen würde ebenfalls kein Mensch nach ihr.

Ein verzweifeltes Schluchtzen kam über ihre trockenen Lippen und obwohl ihr kalt war, schwitzte sie gleichzeitig. Die Gedanken an den Stygier trieben ihr die Schamesröte ins Gesicht, aber die Erinnerungen an seine zärtlichen, sanften Berührungen waren noch so präsent und das einzige, an das sie sich klammern konnte.

Der Gedanke, dass ein simples Kellergewölbe sie an sich nie und nimmer dermaßen ängstigen sollte, kam ihr nicht. Ebenso wenig realisierte sie, dass sie sich völlig untypisch verhielt und gerade dabei war, entgegen ihres eigentlichen Charakters, die Opferrolle nur zu bereitwillig anzunehmen.


Alric:
Erst am nächsten Abend kam er zu ihr zurück. Ihr Körper würde sich nun langsam von der Droge erholt haben, und so war es für ihn an der Zeit, den Moment, in dem sie wieder so etwas wie Glück empfinden konnte auszunutzen.

Ohne etwas zu sagen, trat er an sie heran und streichelte mit der Hand über ihre zarte, immer noch von dem Öl gepflegte Haut. Leise flüsterte er ihr zu: "Du musst trinken, Lhynne. Du brauchst es. Hier!"

Er setzte ihr einen Becher an die Lippen, in dem sich ein junger, leichter Wein befand. Genau das Richtige um den Durst zu löschen. Natürlich war er es, der hinter ihrem Durst steckte, doch auf seine Art wirkte es so, als sei er die Erlösung für ihren Fehler. Er streichelte über ihre Kehle und ließ den Inhalt trinken, während er ihr zu flüsterte.

"Trink, meine kleine Sklavin. Trink, es wird dir gut tun."


Lhynne:
Als Alric zu seiner Gefangenen zurück kehrte, wirkte der Ausdruck in den blauen Augen gehetzt. Den dunklen Flecken und Abschürfungen an ihren Handgelenken zu Folge, hatte die Assassine sich den Tag über verzweifelt gegen ihre Fesseln gewehrt. Die völlig irrationale und zugleich überwältigende Angst hatte sie fest in ihren Klauen gehalten und so hatte Lhynne nicht einmal bemerkt, dass ihre erfolglosen Befreiungsversuche ihre Haut blutig gescheuert hatten.

Erst spät, als es schon beinahe wieder Abend war, hatte sich die Wirkung der Droge verflüchtigt und die Panik war nach und nach gewichen. Verschwommen kehrten die Erinnerungen an die vergangene Nacht zurück und mit einer Mischung aus Wut und Scham wurde Lhynne klar, wie weit der Stygier sie gebracht hatte. Auch wenn sie wusste, dass die Substanz, die er ihr verabreicht hatte, vermutlich Schuld an ihrem seltsamen Verhalten war, konnte sie sich weder erklären noch verzeihen, wie sie sich dermaßen hatte gehen lassen können.

Obwohl ihrem Blick die offene Angriffslust fehlte, wirkte die Mimik der Assassine wieder feindselig und verschlossen. Dass sie inzwischen ein mörderischer Durst plagte, konnte sie allerdings nicht verleugnen und so schluckte sie ihren Stolz für den Moment herunter und trank gierig von dem dargebotenem Wein. Hustend verschluckte sie sich und ein paar feine Tropfen des Getränks rannen über ihr Kinn.

Die geflüsterten Worte jedoch ließen sie inne halten. "Ich bin NICHT Eure Sklavin."


Alric:
"Das bist du, Lhynne. Dein Leben gehört mir. Aber vielleicht sollte ich es dir einfach nehmen?"

Er nimmt ihr nur den Becher mit Wein, der ihren Durst zwar lindern doch längst nicht stillen konnte. Er nimmt ihr das eine und vergießt es beiläufig über den Boden, während er sich eine der Ruten von der Wand nimmt, die in dem diffusen Licht des Kohlebeckens zu erkennen ist.

"Du bist in mein Haus eingedrucken!", meint er nun mit ernster, strafender Stimme. Die nichts mehr mit der Liebe gemein hatte, die sie in der Nacht zu vor von ihm empfangen hatte. Die Rute schneidet durch die Luft, als er auf sie zu geht.

"Du hast wolltest mich töten!"

Wieder schnalzt er durch die Luft, während die Frau vor ihm vollkommen Nackt und mit leicht geöffneten Schenkel schützlos seinem Willen ausgeliefert ist.

"Und ich habe dich verschont!"

Wie einen Dolch richtet er die Spitze der Rute auf ihren Hals, während er ganz nah an sie herantritt.

"Wenn du den Preis dafür nicht zahlen willst, dann kann ich meine Entscheidung jederzeit korregieren!" Langsam wandert die Spitze von ihrem Hals hinab und gleitet über ihre Brust. "Ich könnte dich auch in den Trog bringen, zu den Galeerensklaven, wie lange glaubst du würde es dauern, bis sie nur noch deinen Kadaver ficken würden?"

Die Spitze der Rute gleitet über ihren Bauch. "Vielleicht gefällt dir ja die Vorstellung, von einer Horde dunkelhäutiger Tiere bestiegen zu werden", flüstert er mit finsterer Stimme. "Vielleicht sollte ich dich gleich jetzt forterbringen lassen?"

"Ja?", fragt er und schnalzt mit der Rute gegen ihre ungeschützte Vulva.


Lhynne:
Der plötzlich scharfe Tonfall erweckte auch die letzten Lebensgeister der Assassine aus ihrem durch die Droge verursachten Dämmerzustand. Nur kurz folgte ihr Blick dem auf den Boden plätscherndem Wein, ehe sie ihn wieder auf den Magier richtete.

Ohne ein Wort beobachtete sie, wie er die Rute aus der Wandhalterung nahm. Sie war noch nie mit einer solchen 'Waffe' geschlagen worden, hatte aber eine recht deutliche Vorstellung, wie es sich anfühlen würde. Wütend spannte sie sich in den Fesseln an, besann sich dann aber darauf ihre Kräfte zu schonen. Auch wenn das Geräusch der durch die Luft pfeifenden Rute nichts gutes verhieß, zuckte Lhynne nicht zusammen.

Die Erwähnung der Galeerensklaven allerdings brachte sehr wohl eine Reaktion hervor, ein unsicheres Flackern ihres Blickes, wenn auch nur kurz. Die wohl eher rhetorisch gemeinten Fragen ignorierend, spannten sich die feinen Muskeln ihres Bauchs an, als die Spitze der Rute darüber glitt.

In einem zischenden Laut entlud sich der Schmerz, als das Holz sie traf und trotz der Sinnlosigkeit ihres Tuns riss die blonde Frau erneut an ihren Fesseln. "Und was genau wollt Ihr von mir? Wollt Ihr mich weiter mit irgendwelchen Drogen gefügig machen?! Wie soll die Zukunft, von der Ihr so oft gesprochen habt, bei Euch aussehen?"


Alric:
"Warum sollte ich mir über die Zukunft von jemandem wie dir Gedanken machen?", fragte er sie ohne eine Antwort zu erwarten. Stattdessen ließ er erneut die Rute auf ihr niedersausen. Diesmal traf er ihren Busen. Es sollte ein schmerzhafter Schlag sein, doch keiner der die Haut in Stück reißt.

Er würde sie nicht mit Gewalt brechen können und so beließ er es dabei sie zu quälen, ohne sie zu verstümmeln. Gewalt diente ihm sowohl zur eigenen Anregung, als auch um sie kämpfen zu lassen.

Sie unter Drogen zu verführen war nicht schwer. Vermutlich hätte er auch eine Zeit seinen Spaß mit ihr gehabt, doch irgendwann hätte die Droge sie umgebracht oder an Wirkung verloren. Er wollte die Assassine jedoch nicht so leicht gehen lassen. Er wollte sie wirklich umdrehen, und wenn dies bedeutete, zu erst mit ihr zu kämpfen dann soll es so sein.

Wie schnalzte er mit der Rute gegen ihre Brüste, immer wieder und sprach dabei leise: "Du bist meine Sklavin. Kämpfe ruhig dagegen an. Du hast dein Leben verwirkt und es mir überlassen, als du über die Schwelle meines Heims getreten bist. Da du bis jetzt noch kein Brandmal eines Stygischen Hause trägst, gehörst du nach dem Gesetz demjenigen, der dich als Erstes beansprucht. Das ist deine Situation. Du kannst darum bitten, dass ich dich verkaufe, oder mir etwas anbieten, was dir deine Freiheit erkaufen könnte. Vielleicht gibt es ja jemanden, der etwas für dich bezahlt. Oder es gibt jemanden, der dafür bezahlt, dass du nicht mehr reden kannst. Vielleicht solltest du anfangen zu denken, bevor du wieder unüberlegt das Wort an mich richtest!"

Er ließ von ihrer Brust ab und legte die Rute weg, während er sich selbst einen neuen Becher einschenkte. Die kleinen Striemen auf ihrer Haut würden ausreichen, sie einige Zeit mit einem ziehenden Schmerz zu versorgen, während seine Worte in ihr nachhallten.


Lhynne:
Lhynne biss die Zähne fest zusammen, als der Treffer einen brennenden Schmerz durch ihre Brust schickte. Auf die Dauer würde ihr die Rute sicherlich die Haut vom Körper schälen, allerdings schien dies nicht Alrics Ziel zu sein. Viel mehr schien es ihm zu reichen, sie durch ihre erzwungene Lage, die Nacktheit und die immer wieder neuen Schmerzen zu demütigen.

Und auch, wenn sie ihm diese kleine Tatsache ganz sicher nicht auf die Nase binden würde, ging der Magier klug vor. Besinnungslos vor Schmerzen hätte sie keinen klaren Gedanken mehr fassen können, so aber ließ er ihr nach jedem neuen Schlag die Möglichkeit zu verschnaufen und über ihre Situation nachzudenken.

Das schlimme war, dass er Recht hatte. Sofern ihr jetzt die Flucht gelingen würde, was angesichts der Fesseln, die sie schon die ganze Nacht über in dieser aufreizenden Position hielten, eher unwahrscheinlich war, stünden ihre Chancen Khemi zu verlassen gar nicht schlecht. Natürlich war sie mit ihrem Aussehen in Stygien ein Exot, aber sie war auch eine freie Frau, die sich zur Wehr zu setzen wusste.

Mit einem Brandmal allerdings würde sich alles schlagartig ändern. Auch wenn in Aquilonien der Adel auf Herren und Dienern basierte, war Sklaverei verpönt. Ganz im Gegensatz zu Stygien, baute die Gesellschaft des Wüstenlandes doch mehr oder weniger auf Sklaverei auf. Einmal mit einem Brandmal versehen, war man ein Nichts, besaß weder Rechte noch freien Willen. Niemand würde einem helfen, ganz im Gegenteil, als Sklave war man offiziell Freiwild.

Die Frage war nur, wie sie aus dieser misslichen Lage wieder heraus kommen sollte. Falls er seine Drohung in die Tat umsetzen und sie an eine der Galeeren verkaufen würde, war ihr Leben verwirkt. Die dortigen Sklaven wurden gut bewacht und da es sich fast ausschließlich um Männer handelte, waren seine Worte, dass man vermutlich bald nur noch ihre Leiche ficken würde, keine leere Drohung.

Nein, so absurd es klang, in seinem Haus war sie zur Zeit deutlich besser aufgehoben. Und wenn sie das Spiel lange genug mitspielte, würde sich sicherlich eine Fluchtmöglichkeit ergeben. Immerhin waren ihr bis auf diesen seltsamen Golem keinerlei Wachen aufgefallen.

Tief durchatmend, als er endlich die Rute fort legte, hob sie mühsam ihren Kopf und betrachtete sein Werk. Ihr Oberkörper brannte wie Feuer und ihre Hautfarbe stand diesem Gefühl in Nichts nach. "Was... wollt Ihr von mir...?", richtete sie das Wort schließlich wieder deutlich ruhiger an ihn.


Alric:
Er schien sich eine Unendlichkeit mit der Antwort zeit zu lassen. Eine Unendlichkeit, in der das Feuer der Rutenhiebe auf ihrer nackten Haut brannte und sie verzehrte.

"Was ich von dir will?", fragte er sie, nachdem er bereits einen kräftigen Schluck genommen hatte und seinen Becher wieder auf einen Tisch neben diverse Foltergeräte stellte.

"Ist es nicht eher die Frage, was du von mir willst?" Er entfachte das Kohlebecken aufs neue mit einer einfachen Handbewegung und die heiße Glut schien von der Kammer besitzt zu ergreifen. Er öffnete einen Holzkasten und holte eine lange, durch die Glut silbrig rot glänzende Stange hervor, an dessen Ende ein verwundene Schlange mit Flügeln angebracht war. Nein, keine Schlange, es war ein Drache, ein Fabelwesen, an dessen Existenz so viele glaubten, oder gab es sie vielleicht doch auch in Wirklichkeit?

"Dies ist mein Zeichen", meinte der Magier mit ernster Stimme. "Das Zeichen des Drachen, welches mein Eigentum kennzeichnet. Dinge, auf die ich aufpasse und die ich beschütze."

Er zeigte mit der Stange auf ihren Körper und wanderte mit dem ungefähr handtellergroßen Zeichen des Brandeisens über ihre Haut, ihre Brüste, ihren Bauch, ihre Schenkel. "Ich könnte dich damit Zeichnen, und dir damit eine Chance auf eine Zukunft geben. Ich könnte, doch vielleicht, sollte ich mich einfach auch von diesem Stück Fleisch trennen, welches keinerlei Dankbarkeit für die Gnade ihres Lebens zu kennen scheint."

Er legte das Brandeisen. Fast beiläufig rauchte er das fordere Ende dabei in das glühende Kohlebecken, während er für Lhynne gut sichtbar ein Bündel mit Brennnesseln holte, die jemand wohl frisch gepflückt hatte. Offenbar hatte man sie, während sie schlief in die Kammer gebracht, wo sie darauf lauerten die Haut mit ihren Nesseln zu berühren.

"Schließlich bist du ja scheinbar nur eine unbedeutende Assassine. Wobei natürlich das Kopfgeld für dich nicht unerheblich sein dürfte, denn jene die dich schickten, werden dir gewiss deine Gefangennahme sicher nicht verzeihen." Langsam streichelte er sie mit den Blättern der Brennnesseln zwischen ihren geöffneten Schenkeln über die sensible Haut, wobei er ihre Scham jedoch noch verschonte.


Lhynne:
Die blauen Augen auf ihn gerichtet machte es für einen Moment den Eindruck, als wolle die Assassine ihn mit purer Willenskraft dazu bringen, endlich auf ihre Frage zu antworten. Die Zeit, die er sich dabei ließ und während der ihre Haut immer noch brannte wie Feuer, machte sie wahnsinnig und zehrte an ihren ohnehin stark strapazierten Nerven.

Als er dann endlich antwortete, lieferten seine Worte allerdings mehr Fragen, als Antworten. Ihr Blick wanderte zu dem Kohlenbecken und für ein paar Sekunden weiteten sich ihre Augen beim Anblick des Brandzeichens. 'Was hast Du denn erwartet, dass ers dir mit Wasserfarbe auf die Haut pinselt?', schalt sie sich für ihre Dummheit.

Unwillkürlich atmete sie ein, als er ihre Haut mit dem noch kalten Eisen berührte und es fast schon sanft über ihren Körper gleiten ließ. Dem Weg des Eisens mit ihren Augen folgend, bemerkte sie die Brennesseln erst relativ spät. Ehe sie irgendwie reagieren konnte, was hätte sie auch schon groß tun können, berührten die Blätter ihre Haut, welche sofort an zu brennen fing.

Winselnd versuchte Lhynne der Berührung auszuweichen, bewegte ihr Becken erst nach links, dann nach rechts, in dem verzweifelten Versuch, die so harmlos aussehende Pflanze von ihrer Haut fern zu halten. Wie es sich anfühlen würde, sollte der Stygier sie damit an ihrer intimsten Stelle berühren, wollte sie sich lieber nicht vorstellen.

"Ich bin dem Mittelsmann gefolgt", haspelte sie schnell, von der Loyalität gegenüber ihrem aktuellem Auftraggeber konnte sie sich schließlich nichts kaufen. "Bis ins Viertel der Adligen. Er hat die dortige Taverne betreten und ich habe draußen auf ihn gewartet, damit er mich nicht bemerkt. Allerdings kam er nicht wieder heraus, es muss einen anderen Ausgang geben, den ich nicht kenne, einen Tunnel vielleicht." Hatte sie bisher nur wenig und eher widerwillig mit Alric gesprochen, verließen die Informationen ihre Lippen im Moment mit einem erstaunlichen Tempo. "Ich könnte mich wieder mit ihm treffen und heraus finden, wer mich beauftragt hat."


Alric:
"Interessant", murmelte er und ließ den Wedel aus giftigen Pflanzen von ihrer Haut wegwandern, doch nur um ihn auf Höhe ihres Gesichtes wie ein Schwert an ihre Wange zu halten. "Nehmen wir an, ich schenk dir glauben."

"Vielleicht sollte ich einen weiteren Beweis deiner Treue einfordern." Fast hätte er ihr Gesicht mit den Brennnesseln berührt, die schon auf ihren Schenkeln für ein schmerzhaftes Feuer sorgten. "Einen Beweis, dass du für mich von Wert bist."

Er wandte sich von ihr ab und stellte einen frischen Becher von ihr abgewandt auf den Tisch. Er goss Wein in das Gefäß, und vermengte ihn dann für sie unsichtbar mit einem kristallinen Pulver, welches sich sofort auflöste und dem Wein einen besonders köstliche Note verlieh.

"Wie gut bist du als Assassine? Wie lang brauchst dafür, den Mittelsmann und seinen Auftraggeber zu töten? Ich will ihre Köpfe bis zum nächsten Sonnenuntergang auf meinem Tisch liegen haben? Schaffst du dies, oder wäre dir dieser Auftrag zu schwer."


Lhynne:
Mit ihrem Gesicht so weit es ging zur Seite weichend, verspürte Lhynne zum ersten Mal so etwas wie Hoffnung, als der Stygier auf ihre Worte einging.

Erleichtert atmete sie aus, als er sich abwandte und die grünen Blätter aus der unmittelbaren Gefahrenzone verschwanden. Ihre Schenkel allerdings juckten und brannten, dass es einen in den Wahnsinn treiben konnte und auch wenn es keine wirkliche Linderung verschaffte, rutschte die blonde Frau mit ihrem Hintern auf der hölzernen Liege herum und nutze den minimalen Bewegungsspielraum, den sie hatte, so gut es ging.

"Von was für einer Art Beweis sprecht Ihr?", hakte sie nach. Ob er ihr glaubte oder nicht, zumindest befasste er sich mit dem Thema und ließ das Kapitel 'Galeerensklavin' vorerst ruhen.

"Ich bin gut..", antwortete sie auf seine Frage um dann etwas kleinlaut "Zumindest im Normalfall, wenn man mich nicht mit irgendwelchen Düften betäubt" hinzu zu fügen. Dass er wirklich darüber nachdachte, auf ihren Vorschlag einzugehen, konnte sie kaum fassen. Sobald sie wieder aquilonischen Boden unter den Füßen hatte, würde selbst ein potentielles Brandmal sie nicht mehr an ihn binden, zumindest ging sie nicht davon aus, dass er sich die Mühe machen und sie suchen und zurück fordern würde.

"Bis zum nächsten Sonnenuntergang?" Lhynne konnte die Verblüffung nicht aus ihrer Stimme heraus halten. "Wir sprechen von Alt-Tarantia. Alleine dorthin zurück zu reisen dauert seine Zeit. Sobald ich dort bin, sollte sich ein Treffen innerhalb von ein bis zwei Tagen arrangieren lassen. Danach liefere ich Euch die Köpfe."


Alric:
"Ich verstehe. Einen Monat also?" Er nickt leicht und dreht sich zu ihr um, während er ihr nun wieder den Becher zum Trinken reicht. "Ich werde dir ein Pferd aus meinem Stall geben."

Er setzt den Wein an ihre Lippen und lächelt. "Gewiss wird es dich schneller dort hin tragen, als jedes Schiff."

Er wartet bis ihre durstige Kehle den ganzen Inhalt des Bechers geleert hat, während seine andere Hand vertraut über ihren Körper streichelt. "Sofern du mich natürlich um mein Zeichen bittest, damit du in meinem Auftrag reisen darfst. Die Alternative ist dir ja bekannt. Vielleicht würde dich ohne mein Zeichen die Galeere irgendwann auch nach Alt-Tarantia bringe. Du hast also die Wahl."

Er lächelt. Ohne den Inhalt der Worte, die er mit fast freundlichem Tonfall gesprochen hatte, könnte man ihn als väterlich und liebevoll bezeichnen. Er setzt seine Lippen an ihr Ohr und umspielt dabei ihre Brustwarzen. "Die Formel lautet: Herr, ich bitte euch, brennt eure unwürdige Sklavin mit eurem Zeichen, auf dass für immer euch gehöre und euch diene."


Lhynne:
Lhynne überlegte kurz um dann zustimmend zu nicken. "Ja, das sollte in etwa hinkommen." Das Angebot, ihr ein Pferd zu geben, kommentierte sie nicht weiter.

Immer noch durstig fixierte sie den Becher und begann augenblicklich zu trinken, als er ihn an ihre Lippen setzte. Der Wein schmeckte köstlich und so trank sie mit tiefen Schlucken, das Pulver, welches er hinein gemischt hatte nicht bemerkend.

Seine Hand, die während dessen über ihren Körper streichelte, versuchte sie so gut es ging auszublenden. Die Erinnerung an die gestrige Nacht, als sie sich ihm regelrecht angebiedert und nach seinen Berührungen gegiert hatte, machten sie wütend und beschämt zugleich und in diesem Moment war sie dankbar, dass das Kohlebecken den Raum nur unzureichend ausleuchtete und man die Röte auf ihren Wangen nicht gut erkennen konnte.

Nachdem er den Becher wieder zurück gezogen hatte, dachte sie schweigend über seinen Vorschlag nach. Auch wenn sie ihn erst seit einem Tag kannte, ging sie davon aus, dass er nicht bluffte und seine Drohung, sie als Galeerensklavin zu verkaufen, sofort in die Tat umsetzen würde, sofern sie sich widersetzte. Um sein Zeichen zu bitten war also vermutlich das kleinste Übel, denn wenn sie wieder in ihrer Heimat war, wäre es wertlos.

"Herr...", begann sie schließlich, stockte aber irritiert, als ihr bewusst wurde, dass ihre Brustwarzen unter den Streicheleinheiten langsam hart wurden, ohne dass sie sich dieses Mal in die Ausrede, er habe sie immerhin unter Drogen gesetzt flüchten konnte. Sich leise räuspernd verscheuchte sie den unliebsamen Gedanken und bemühte sich, das warme Gefühl, welches seine Hände entfachten, zu ignorieren. "Herr, ich bitte euch, brennt Eure unwürdige Sklavin mit Eurem Zeichen, auf dass ich für immer Euch gehöre und Euch diene." Ihr Tonfall war dabei nicht sonderlich demütig oder dem einer Sklavin ähnlich, wirkte aber fest und ruhig.


Alric:
Ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Miene. Ihre Worte schienen ihm zu genügen, denn wie zur Belohnung streichelte er ihr über den flachen Bauch und ihre Scheide, bevor er sich von ihr löste und das Brandeisen aus dem Feuer nahm.

"Dir scheint es offenbar gefallen zu haben, dich in meine Hände zu begeben." Er hielt die Hand, die gerade ihre Scham berührt hatte an seine Nase und roch daran, während er das Brandeisen mit der anderen anhob. Das heiße Metall glühte im Zwielicht der Kammer. Ein feuerroter Drache, der sich langsam ihrem Körper näherte.

Mit Bedacht führte er das Brandeisen an ihre Stirn, ohne diese jedoch zu berühren. "Viele Stygische Herren markieren einfache Sklaven auf der Stirn, so dass jeder erkennen kann, wo sie hin gehören."

Er ließ das Eisen zwischen ihren Augen verharren, nur um es dann langsam hinabwandern zu lassen, über ihre Wange, ihren Hals, bis zu ihren Schultern. "Auch diese Stelle ist bei vielen Herren sehr beliebt."

Das Eisen wanderte jedoch tiefer und deutete bald auf ihre Brust, wie ein Dolch, den man ihr ins Herz rammen würde. "Deine Brust wäre ein guter Ort für ein Brandmal, doch ich habe es lieber etwas tiefer. Denn vielleicht will ich die einmal einsetzen, wo du deinen hübschen Busen öffentlich zeigen sollst, ohne dass jeder sofort sieht, dass du mein bist."

Über ihren Bauch wanderte das Brandeisen tiefer hinab, bis es ihre Scham erreichte. Für einen Moment sah es so aus, als würde er noch tiefer mit dem Brandeisen wandern. Die Schenkel waren ein guter Ort für ein Brandmal, doch dann ohne Vorwarnung presste er ihr den Feuerdrachen genau au zwei Finger breit über ihrer Spalte auf das sensible Fleisch. Dampf stieg auf, und umspielte sein Gesicht mit mystischen Schwaden, während der Duft von verbranntem Fleisch in der Luft lag. Er presste das Eisen lang gegen ihren Körper, bis es sich unauslöschbar in sie eingebrannt hatte.


Lhynne:
Auf die Anspielung bezüglich der gestrigen Nacht ging Lhynne nicht ein. Dass ihr Körper auf den Stygier reagierte, war ihr peinlich genug, da musste sie diesen Umstand nicht auch noch mit Worten artikulieren.

Wie magisch wurde ihr Blick einen Moment später von dem glühenden Eisen angezogen. Sie war noch nie mit etwas derartigem in Berührung gekommen, hatte aber sehr wohl einmal erlebt, wie Sklaven damit gezeichnet wurden. Die Schreie und vor allem der Gestand nach verbranntem Fleisch hatten sich nachhaltig in ihr Gedächtnis gebrannt.

Ihren Körper so flach wie möglich auf die Liege pressend, als das Eisen sich ihrem Gesicht näherte, spiegelte sich mit einem Mal echte, blanke Panik in ihren Augen. Warum auch immer war sie fest davon ausgegangen, das Mal an ihrer Schulter zu erhalten. Keine angenehme Stelle sicherlich, aber der Gedanke, Alric könne sie in ihrem Gesicht zeichnen, war ihr schlichtweg nie gekommen.

Mit geweiteten Pupillen folgte Lhynne jeder noch so kleinen Bewegung des glühenden Eisens und wagte kaum zu atmen. Feine Schweißperlen glitzerten auf ihrer Stirn und ihr Herz donnerte laut und schell in ihrer Brust.

Als Alric das glühende Eisen dann mit einem Mal ohne weitere Vorwarnung auf ihre empfindliche Haut drückte, war der Schmerz so überwältigend, wie die Assassine es nie erwartet hätte. Ihr lauter, kehliger Schrei gellte durch das Gewölbe und hallte von den steinernen Wänden wider. Krampfend riss sie an ihren Fesseln und schrie und schrie, während langsam der Geruch ihres eigenen verbrannten Fleischs in ihre Nase stieg. Erst dann umfing sie eine gnädige Schwärze.

Montag, 4. März 2013

In den Fingern des Inquisitors




Auf ihren Knien wartete sie in der Dunkelheit ihrer Zelle auf ihn. Der Sand unter ihrer nackten Haut war die einzige Berührung, die sie fühlte. Die schwülheiße Luft in ihrem Verlies ließ ihr den Schweiß auf der hellen Haut perlen. Ihr blondes Haar verfing sich in einigen Lichtstrahlen, die durch das schmale Gitter ihrer Zellentür ihren Weg hineinfanden.

Wie lange wartete sie schon an diesem Ort. Hunger und Durst zehrten an ihren Kräften genau wie die Unsicherheit. Der Mann, der sie hier hergeführt hatte, war schon vor Stunden gegangen. Sie kannte weder seinen Namen noch den Grund, warum sie sich so hinknien sollte. Sie tat es trotzdem. Nicht weil es wollte, nicht weil es bequem war, sondern weil sie wusste, welche Strafe auf sie warten würde, wenn sie sich einer Anweisung widersetzte.

"Gehorche, Weib!", waren die Worte des Inquisitors gewesen, welche sie immer wieder auf der Streckbank hören musste. "Gehorche!"

Jetzt, in ihre Einsamkeit ließ sie die Ereignisse noch einmal vor ihrem geistigen Auge ablaufen. Die Verhaftung durch die Schergen des Magistrats. Die Demütigung, als die Männer ihr die Kleider vom Leib rissen und sie vor den in eine Kapuze gehüllten Inquisitor führten.

Sie wusste noch, wie sie flehend zu ihm aufgesehen hatte, um von ihm Rettung oder gar Erlösung zu erfahren. Sein eisiger Blick blieb ihr in Erinnerung. Der Blick, mit dem er sie bedacht hatte, als wäre sie der Teufel persönlich. Der Gedanke allein an diesem Moment ließ ihr den Atem stocken.

Sie hatte nichts Unrechtes getan. Nichts, wofür man sie bestrafen müsste. Noch immer kannte sie nicht den Grund, warum man sie auf die Streckbank gelegte hatte. Dort wo man ihre Hände und Füße festband und mit einem scharfen Messer ihre Schamhaar abschnitt. Es war so erniedrigend miterleben zu müssen, wie fremde Männer ihr Geschlecht berührten und sich an dem Anblick erregten, während sie hilflos da lag. Ausgeliefert der Gnade einer unheiligen Justiz, die sie nicht verstand.

Ein Zittern überkam sie, als sie an die Hand dachte, die sie berührt hatte. Die grobe Hand eines fremden Mannes, der ihren zarten, unberührten weiblichen Körper erkundete. Er hatte ihre Schenkel berührt und ihre Vulva gespürt. Ihren Bauch erkundet und schließlich ihre Brüste geknetet. Noch nie hatte sie solch eine Scham empfinden, wie dem Moment, als man ihre Eltern hereinführte.

Auch sie waren Gefangene der Inquisition. Sie sollten gestehen, um ihre Tochter zu retten. Man berührte ihr Geschlecht, während man ihren Vater die Augen aufhielt. Das Schluchzen ihrer Mutter peitschte ihr durch das Bewusstsein, als sie selbst in einem Moment der Schwäche leise aufstöhnte, als sich ein fremder Finger um ihre Knospe kümmerte. Sie dachte an das seltsame Gefühl der Nässe, die sich zwischen ihren Schenkel bildete. Das unbekannte Kribbeln, welches sich trotz der vollkommenen Demütigung in ihr ausbreitete und sie in einen seltsamen Rausch ungekannter Lüste schickte.

Unbemerkt schob sie einen Finger zwischen ihre Schenkel und berührte neugierig die enthaarte Scham. Es fühlte sich so fremd an. Sie presste die Lippen zusammen und wanderte mit dem Finger etwas tiefer. Unschlüssig streichelte sie sich über die Schamlippen, nur um zu schauen, ob jenes seltsame Gefühl aufs Neue von ihr Besitz ergreifen würde. So wie, es schon während ihrer Zeit im Folterkeller passiert war.

Plötzliche Schritte schreckten sie aus ihren Träumen auf. Ertappt blickte sie auf und sah durch die Gitterstäbe das vertraute Gesicht eines Mannes, der sie mit strengem Blick musterte.

Sonntag, 24. Februar 2013

Erotisches Rollenspiel in der Welt von Age of Conan: Der Magier und die Assassine

In letzter Zeit habe ich ja wieder große Lust auf Age of Conan gehabt. Da ich wie viele andere auch leider nicht so viel Zeit habe direkt in dieser fantastischen Spielwelt zu spielen, hat mich Daria aus Lilith`s Eden angeschrieben, ob wir nicht so nebenbei per PN in der Welt von AoC etwas eRP spielen wollen. Dies ist der Anfang unsere kleinen erotischen Rollenspiels dabei entstanden ist. Wir hoffen es gefällt euch.

Die Assassine und der Magier




Alric:
Alric öffnete die Balken und das letzte Licht fiel in das Zimmer. Die heiße Sonne Stygiens versank gerade über dem endlosen Ozean, der auch schon Atlantis verschlungen hatte. Die dunkle Haut des großgewachsenen, kahlköpfigen Mannes wirkte gezeichnet von den Spuren, die das himmlische Feuer hinterlassen hatte. Eine lauwarme Brise glitt an seiner Wange vorbei und fing sich in den Stoffvorhängen, die das ansonsten recht spärlich möblierte Arbeitszimmer des Magiers. Irgendwo im Haus war eine Tür aufgegangen. Eine Tür, die eigentlich hätte verschlossen sein sollen. Alric dreht sich um und ließ den Anblick des entfernten Khemis in seinem Rücken zurück. Mit einem wissenden Lächeln streifte er die dunkellila Toga zurecht, die ihm über die linke Schulter hing, und seiner ansonsten nackten Haut einen mystischen Touch verlieh. Er wusste, wo er den Besuch erwarten würde und trat in sein Schlafzimmer ein. Mit einer Handbewegung entzündete er Räucherwerk, welches einen süßlichen Duft von sich gab und in den Vorraum zog. Ein Lockstoff, der zum tiefen Einatmen aufforderte. Ein Stoff, der die Sinne berauschte, bevor man von den darin enthaltenen Geistern übernommen wurde. Mit einem Lächeln auf den Lippen setzte er sich auf sein Sofa und wartete.

Lhynne:
Als die Sonne endlich zu sinken begann, machte Lhynne sich auf den Weg. Leichtfüßig bewegte sie sich über die Dächer, die, so dicht wie die Häuser hier im Hafenbezirk standen, eine Art zweites Straßennetz bildeten. Eines, auf dem man sich ungesehen bewegen konnte, wenn man sich nur geschickt genug anstellte.

Während der letzten Tage hatte sie ihr Ziel beobachtet, war ihm gefolgt und hatte seine Gewohnheiten ebenso studiert wie das Haus, in welchem er wohnte. Aktuell gekleidet in dunkles Leder, hatte sie während der Observation die Kluft einer Bettlerin gewählt. Einer von der Gesellschaft ausgestoßenen, der niemand weiter Beachtung schenkte. Ihren Blick hatte sie während der Zeit, die sie wartend am Straßenrand in der Nähe des Hauses verbracht hatte, im Schatten einer großen Kapuze verdeckt, denn ihre blauen Augen hätten sie ebenso wie die blonden Locken sofort als Ausländerin enttarnt. Hier in Akhet durften sich Ungläubige zwar frei bewegen, immerhin lebte das Hafenviertel vom Handel, aber sie wollte kein Aufsehen erregen.

Lautlos landete sie in einer dunklen, unmittelbar an das Haus angrenzenden Gasse am äußersten Rand des Viertels. Warum ihr Ziel dem Tod geweiht war wusste sie nicht, es interessierte sie aber auch nicht weiter. Ihr Auftraggeber hatte ihr einen fürstlichen Vorschuss gezahlt und sie würde dafür exakt das umsetzen, was er verlangt hatte. Ein Kehlenschnitt, es sollte persönlich sein. Wie ein Auftragsmord, bei dem sich der Drahtzieher in sicherer Entfernung befand, jemals persönlich sein konnte, entzog sich zwar ihrem Verständnis, aber auch das war ihr egal. Sie tat, wofür man sie bezahlte und stellte keine Fragen, so lief das Geschäft nun einmal.

Eine Hand auf den Griff eines der beiden schlanken Dolche gelegt, die sie an zwei an ihrem Gürtel befestigten Schlaufen trug, öffnete sie die Seitentüre. Dass sie nicht verschlossen war wunderte sie zwar, aber vermutlich wähnte sich der Hausherr schlicht und einfach in Sicherheit. Umso besser. Leise schloss sie die Türe hinter sich, zog beide Dolche und bewegte sich nahezu ohne einen Laut zu verursachen durch den Flur.
Nur ein paar Schritte entfernt ging eine Tür zu ihrer Linken ab und wenn alles nach Plan lief, würde sie ihr Ziel dahinter finden. Kurz innehaltend schnupperte sie in der Luft. Eines musste man dem Mann lassen, hier roch es wirklich gut. Langsam und aufmerksam betrat sie den Vorraum und sah sich um. Der Rauch drang derweil unbeirrt weiter durch das dünne Mundtuch in ihre Nase und dass irgendetwas nicht stimmte bemerkte Lhynne erst, als die Konturen des kleinen Zimmers zu verschwimmen begannen.


Alric:
Der Magier legte das Buch zur Seite, als er den dumpfen Aufprall im Flur vernahm. Er war immer wieder erstaunt, welche Macht die in dem Räucherwerk gebundenen Geister entfalten konnten. Mit den Fingern streifte er über sein ausgeprägtes Kinn.

"Mal sehen, was die Götter uns da gebracht haben" murmelte er und rief dann laut: "Bardur! Komm du nichtsnutziger Haufen Lehm!"

"Zu Befehl, Meister", ertönte die Stimme des Golems, der einer Statue gleich an der Wand gestanden hatte. Seine tiefe Bassstimme glich der Erde, aus der er erschaffen wurde. Langsam folgte er seinem Herrn in den Flur.

Alric betrachtete das Geschöpf, welches da am Boden lag. Seine Sinne ließen ihn auf fünf schrotte Entfernung den langsamen Herzschlag des Wesens erlauschen, welches vor ihm lag. Ein tiefer Schlaf. Gut, er konnte sich ohne Gefahr nähern und tat es.

Er griff ihr an den Schopf und zog die Kapuze zurück. Er war überrascht, als er die blonden Haare einer Frau sah. Nun, es gab auch weibliche Assassinen und einige davon waren richtig gut. Der Magier dachte daran, wie viele davon schon in den Mauern seines Anwesens ihre letzte Ruhe gefunden hatten. Viele, mal schauen, wie lange diese hier durchhält.

Menschliches Leben hatte für ihn keinen hohen Stellenwert. Es besaß höchstens einen Unterhaltungswert und dieser konnte schnell verbraucht sein. Nun gut, vielleicht war es an der Zeit herauszufinden, wer ihm immer wieder Meuchelmörder auf die Fersen setzte. "Bardur. Schaff sie in die Kammer und leg sie in Ketten und häng sie an ihren Armen über dem Loch auf. Ich will sie verhören, wenn sie aufgewacht ist."

"Zubefehl Meister." Die kräftigen Lehmarme des Golems legten sich um den Körper der Assassine und trugen sie fort. Kurz darauf hin sie in Ketten über einem schier endlos wirkenden Abgrund in Alrics Folterkeller.


Lhynne:
Lhynne verharrte augenblicklich in der Bewegung. Sie wußte, wie Gifte und Drogen wirkten, immerhin benutzte sie sie selbst oft genug, um ihre Ziele gefügig zu machen oder außer Gefecht zu setzen. Allerdings achtete sie gerade während eines laufenden Auftrags immer penibel darauf, nichts zu essen oder zu trinken, das mit irgendeiner fremden Substanz versehen sein könnte. Was mit anderen Worten bedeutete...

"Der Duft...", kam es schwach über ihre Lippen, ehe sie an Ort und Stelle zusammen brach.

Unter der Kapuze verbarg sich das durchaus hübsche Gesicht einer Frau, die bisher wohl um die 25 bis 30 Sommer gesehen hatte. Die helle Haut, sowie die blonden, ihr bis über die Schultern reichenden blonden Haare verrieten, dass sie nicht aus Stygien oder den umliegenden südlichen Ländern stammte.
Ihr Oberkörper steckte in einer eng anliegenden Bluse aus weichem, braunen Leder, die Hände wurden von Handschuhen des gleichen Materials bedeckt. Bis zu den Knien bedeckten schwarze Stiefel lange, schlanke Beine, deren oberer Teil von einem Rock verhüllt wurde, welcher durch den unkontrollierten Sturz allerdings etwas hoch gerutscht war. Alles in allem wirkte die Frau sehr schlank, man sah aber, dass sie sich viel bewegte.

Sofern man sie durchsuchte, würde sich nichts hilfreiches finden. Bis auf die beiden äußerst scharfen und gut gepflegten Dolche, trug sie lediglich zwei in den Stiefeln versteckte Wurfdolche, sowie eine kleine Phiole mit einer grünlich schimmernden Flüssigkeit darin mit sich. Ein Alchemist mit etwas Können, würde die Substanz sehr schnell als Gift identifizieren.

Es dauerte eine Weile, bis Lhynnes Sinne wieder erwachten. Als erstes drangen Schmerzen durch ihren benebelten Verstand, ein Stechen, sowohl an ihren Handgelenken, als auch an ihren Schultern. Wo jemand anderes vielleicht noch etwas gebraucht hätte, war die Assassine mit einem Mal wieder hellwach. Ein leiser Fluch kam über ihre Lippen, als ein Blick nach oben ihr das bestätigte, was ihr protestierender Körper ihr bereits mitgeteilt hatte. Sie hing an den Händen gefesselt von irgendeiner Decke. Nur keine Panik... Aufträge gehen manchmal schief, aber immerhin lebst Du noch...

Sich selbst zu beruhigen gestaltete sich allerdings als schwieriger, als gedacht, als sie den Abgrund unter sich erspähte.


Alric:
"Guten Morgen", sprach Alric mit sanfter Stimme. "Oder soll ich besser gute Nacht sagen, denn der Mond steht hoch am Himmel und schimmert im Meer."

Langsam trat er an die Frau heran, bis er direkt am Abgrund stand, der eigentlich nur eine Illusion war. Schwarze Gitterstäbe unmittelbar unter der Öffnung des Loches verhinderten, dass jemand aus Versehen, zum Beispiel er selbst, in den Abgrund stürzen konnte, wenn ein Opfer sich zu sehr wehrte. Er bewahrte dieses Wissen jedoch für sich, denn man musste natürlich nicht alles Preisgeben.

Zumindest er musste das nicht. Auf einem Tisch lagen die persönlichen Sachen der außer Reichweite der jungen Frau. Ja, für ihn war sie jung und vor allem überraschend schön. Er lächelte und trat näher an sie heran. Seine Hände suchten und fanden einen Dolch, dessen scharfe Klinge ihn faszinierte.

Er trat näher an sie heran und deutete mit der Spitze auf ihren Hals. "Ich würde mich ja vorstellen, aber ich denke, du kennst mich bereits. Da bedeutet, du bist mir gegenüber im Vorteil und so will ich einen kleinen Ausgleich schaffen."

Mit einem Schnitt durchtrennte er die Verschlüsse ihres ledernen Oberteils. Wobei er sich Zeit ließ sie langsam mit der Klinge aus ihrer Hülle zu befreien. Als erstes legte er den Ansatz ihrer Brust frei und fragte sie dabei: "Wie ist dein Name, meine kleine Schönheit."


Lhynne:
Sich zu einer ruhigen Atmung zwingend musterte Lhynne ihr Gegenüber. Entweder hatte sie ihn maßlos unterschätzt, oder aber ihr Auftraggeber hatte ihr zu wenige Informationen zukommen lassen, ob nun absichtlich oder unwissentlich. Da sie von ihrer Arbeit und ihrem Können überzeugt war, vermutete sie letzteres. Mit anderen Worten, sie würde sich eingehend mit dem Drahtzieher unterhalten müssen, sobald sie hier wieder raus war.

Du meinst, falls Du je wieder hier raus kommst. Im Moment sieht es nämlich nicht so aus. Mit einem energischem Blinzeln schob sie den Gedanken bei Seite. Bisher war sie in all den Jahren ihrer Tätigkeit als freischaffende Assassine nur ein einziges Mal in Gefangenschaft geraten, eine Erfahrung auf die sie gut und gerne hätte verzichten können. Doch sie hatte überlebt, was man von ihren Peinigern nicht behaupten konnte.

Allerdings unterschied sich ihr aktuelles Ziel deutlich von den Männern, denen sie damals in die Hände geraten war. Den Kopf leicht zur Seite neigend glitt ihr Blick langsam an Alric hinab, über seinen Oberkörper, den dunklen Stoff hinunter bis zu seinen Füßen und von dort aus wieder hinauf, bis ihre blauen Augen auf seinem Gesicht ruhten. Die Feindseligkeit, die sich in ihren Zügen spiegelte versuchte sie nicht einmal ansatzweise zu verstecken, wohl aber gelang ihr dies mit der Angst, welche der Abgrund in ihr hervor rief.

"Guten Abend...", erwiderte sie schließlich seinen 'Gruß' mit einer weichen und für eine Frau angenehm dunklen Stimme. Ihr stygisch klang dabei nahezu akzentfrei.

Ihren eigenen Dolch in seiner Hand zu sehen beunruhigte sie, was er dann damit tat verwirrte sie allerdings eher, als dass es sie ängstigte. Hätte er sie vergewaltigen wollen, hätte er sie wohl kaum über einem verdammt tiefem Loch aufgehängt und wenn er ihr einfach nur weh tun wollte, verstand sie nicht, warum er sich so viel zeit mit ihrer Bluse ließ. Das zurück weichende Leder enthüllte den Ansatz fester Brüste von durchschnittlicher Größe.

"Mein Name wird dir nicht weiter helfen...", entgegnete sie auf seine Frage. "Das hier ist etwas geschäftliches, also nimm es bitte nicht persönlich." Das zuckersüße Lächeln, welches sie ihm im Anschluss schenkte, wirkte deutlich aufgesetzt.


Alric:
Der Magier umspielte ihre freigelegte Brustwarze mit der Spitze des Dolches. Sie ritzte über den Vorhof, ohne jedoch die Haut aufzureisen. Immer wieder erhöhte er den Druck ein wenig, so dass zu befürchten war, dass er die Haut durchstoßen würde.

"Ich entscheide, was mir weiterhilft, und was nicht." In seiner Stimme schwang etwas dunkles, fast Zorniges, welches jedoch durch die Fesseln der Disziplin in Macht verwandelt wurde.

Mit einem Ruck glitt die Klinge von ihrer Brust und schnitt hinab bis zu ihrem Unterleib. Ein dünner, roter Strich bildete sich auf der Haut dort, wo gerade die Klinge ihr Gewand zerschnitten hatte. Nur eine handbereit mehr, eine Unachtsamkeit, ein Zucken, und er hätte ihr den Bauch aufgeschlitzt. Alric jedoch beherrschte die Klinge, wie er auch andere Dinge beherrschte. Er hatte ihr bewusst die Haut angeritzt, um ihr den Zweifel zu nehmen, dass er sie sehr wohl verletzten könnte und würde.

Seine Hand ruhte nun an der Stelle, wo ihre Hose die Scham bedeckte. Prüfend legte er sie den Eingang und zog den Hosenbund einwenig zur Seite. Er ließ sie tiefer wandern und sprach: "Fangen wir erst einmal mit etwas Höflichkeit an. Du bist kein Stygier, kein Adliger und kein Mitgliedglied meiner Familie. Sprich mich also besser in der Höflichkeitsform an. Außerdem ..." Seine Hand glitt über ihren Schamhügel und prüfte nun noch einmal ihr Geschlecht, da man sich in Zeiten wie diesen, auch bei einem Wesen mit hübschen Brüsten keineswegs sicher sein konnte, was sich unter der Hose befand. "... bist du doch ein Frau, und solltest von Natur aus deinen niedrigen Status kennen."

Sein Finger suchte ihren Eingang und drückt dagegen, während seine Miene ein verschmitztes Lächeln formte. "Dein Name?"


Lhynne:
Lhynnes Brustwarzen hoben sich weich und rosig von ihrer hellen Haut ab. Während die Spitze des Dolches in kreisenden Bewegungen darum glitt, gewannen die Knospen ein wenig an Härte. Ob dies an der kühlen Klinge oder etwas anderem lag, blieb jedoch verborgen.

Mit einem scharfen Einatmen quittierte die Assassine den vertikalen Schnitt. Das Leder gab, wie schon zu vermuten gewesen war, einen schlanken, trainierten Oberkörper preis. Durch die gestreckten Arme spannte sich die Haut so stark, dass man die Konturen der Rippen leicht darunter erkennen konnte. Ihr Bauch war flach und sie schien noch keine Kinder geboren zu haben.

Kurz überlegte Lhynne, ob es Sinn machen würde den Stygier anzugreifen. Mit einer schnellen Bewegung sollte es ihr gelingen, ihre Beine um seinen Kopf zu schlingen und mit etwas Glück wurde sie ihn so aus dem Gleichgewicht bringen und in den Abgrund ziehen können. Nur würde ihr das ganze wenig helfen, hinge sie doch danach immer noch hilflos gefesselt von der Decke. Eine Position, die ihr langsam aber sicher äußerst unangenehme Schmerzen bereitete, lastete doch ihr gesamtes Gewicht auf ihren Handgelenken und Schultern.

Durch die Berührung am Bund ihres Rocks wurde sie jäh aus ihren Gedanken gerissen. Was zum Henker machte er da? Sich anspannend versuchte sie sich seiner Hand zu entziehen, bewirkte dadurch aber nur ein sachtes Schaukeln. Instinktiv schloss sie ihre Beine, als seine Finger sich weiter zu ihrer gänzlich haarlosen Scham vortasteten.

Sein Kommentar bezüglich ihres 'Status' ließ sie verblüfft blinzeln. "Mein... was?! Mein Name ist Lhynne und Ihr...", sie betonte die förmliche Anrede dabei deutlich sarkastisch, "..nehmt verflucht nochmal Eure Hand da weg!"


Alric:
Der Magier umspielte ihre Scham unbeirrt. Er schien ihre Forderung überhaupt nicht zu beachten. Seine Fingerkuppe suchte die Spalte und drückte sich in sie hinein, bis er schließlich einmal hindurchgleiten konnte. Ein Lächeln umspielte seine Miene, als er schließlich den Zugang fand, in den er sich hineinzwängte. Nicht tief, doch tief genug um etwas von ihrem intimen Duft aufzunehmen.

"Na also, für eine ausländische Frau bist du gar nicht so dumm", verhöhnte er sie. "Ich habe ja schon immer gesagt, dass man auch einem blonden Weibchen ein paar Tricks beibringen kann."

Langsam zog er seine Hand zurück und schnupperte daran. "Deine Fotze riecht wie die einer Straßenhure. Eine besonders gute Assassine kannst du ja wohl nicht sein. Da konnte sich wohl jemand nichts besseres Leisten."

Er leckte über den Finger, der gerade eben noch in ihrer Scheide gesteckt hatte, und sprach: "Wer hat dich geschickt, kleine Fotze."


Lhynne:
Unter der hellen Haut spannten sich die Muskeln sichtbar an, als die Hand des Stygiers unbeirrt weiter ihren Weg suchte und seine Finger sich plötzlich mit einem Mal in Lhynnes Inneres schoben. Auch wenn sie trocken war, tat die Berührung nicht im eigentlichen Sinne weh, sondern fühlte sich eher nur unangenehm an, die Art und Weise aber, die Selbstverständlichkeit, mit der er sie anfasste, fachten eine unsagbare Wut in ihr an.

Seine darauf folgenden Worte stachelten sie nur noch mehr an und man musste kein großer Menschenkenner sein, um den Zorn in ihren Augen aufblitzen zu sehen. "Ich bin keine Hure...", gab sie leise und mit unverhohlener Wut in der Stimme zurück. "Und wer auch immer mich geschickt hat, langsam verstehe ich seine Beweggründe."

Kurz fiel ihr Blick auf seine Finger, als er zunächst daran schnupperte und anschließend darüber leckte. Ob es die Geste war oder die Anrede, irgendetwas brachte das Fass zum überlaufen. Er hatte ihre Beine nicht gefesselt? Schön blöd.
Ihre ganze Kraft mobilisierend, winkelte Lhynne ihre Beine an, zog sie hoch und trat mit beiden Füßen zu. Die Sohlen ihrer Stiefel zielten dabei auf Alrics Brust in dem Vorhaben, ihn mit einem kräftigen Tritt von sich fort zu schleudern.


Alric:
Der Magier taumelte etwas zurück. Die Gesetze der Natur siegten jedoch über den Zorn der Assassine. Die selbe Kraft, die sie gegen seinen Brustkorb richtete, mussten nun auch ihre Arme aufbringen, um sie zusätzlich zum eigenen Körpergewicht zu halten. Der Winkel sorgte jedoch dafür, dass sich der Schmerz für sie vervielfachte, während er selbst nur einen schwachen Stoß abbekam, der mehr ein Schieben, als ein Treten war, da er um einiges schwerer als sie war.

"Gelenkig bist du schon mal, kleine Hure." Alric hatte sie zwar bewusst provoziert, doch überraschte ihn die Reaktion doch ein wenig und das überlegene Lächeln verschwand. "Bardur!" rief er den Golem.

"Ja, Meister", ertönte plötzlich tief Stimme des Lehmmonsters, welches sich aus der Finsternis erhob.

"Diese kleine Fotze verlangt nach der Spreizstange. Bering sie bitte in gewohnter Weise an."

"Ja, Meister", gab der Golem mit monotonem Tonfall seine Bestätigung.

Während der Golem nun zu Lhynne trat und eine ungefähr einen Meter lange Stange zwischen ihren Knöcheln anbrachte, an deren Enden jeweils ein Eisenring für den notwenigen Halt sorgte, wischt Alric mit einer Handbewegung über das Kohlebecken, welches augenblicklich aufloderte und den Körper der Asssassine in ein schwaches orangenes Licht tauchte.

"Für deine Gelenkigkeit habe ich vielleicht später noch Verwendung, jetzt wollen wir uns aber erst mal über deine Gelehrigkeit unterhalten. Ich denke, ich habe noch nicht klar gemacht, dass ich auf meine Fragen eine Antwort erwarte." Er tauchte einen langen Eisenstab in die glühenden Kohlen. "Andernfalls, könnte ich sehr schnell, sehr unangenehm werden. Also, wer hat dich geschickt!"


Lhynne:
Die Genugtuung, als ihre Füße tatsächlich trafen und der Magier zurück taumelte, währte exakt so lange, bis die Ketten ihren Körper abrupt wieder zurück zogen und ihr gesamtes Gewicht, vervielfacht durch den Schwung, an ihren Handgelenken zerrte. Für einen kurzen Moment hatte Lhynne das Gefühl, sie würde sich beide Schultern ausrenken und nur mit Mühe konnte sie einen Schmerzensschrei unterdrücken. Dass sich ihre Handgelenke durch die unbedachte Aktion wund gescheuert hatten, machten die Sache auch nicht gerade besser.

"Du wirst den Tod nicht durch einen besseren Gegner finden, sondern wegen deines verdammten Dickkopfs", hallten die Worte eines ihrer Ausbilder in ihrem Kopf wider.

Bei dem gerufenen Namen sah die Assassine sofort in die Richtung, aus der die seltsam tief klingende Antwort erschall. Mit großen Augen musterte sie das Lehmmonster, ein weiterer Faktor, den sie hier nicht vorzufinden erwartet hatte. Stumm und angespannt lauschte sie der kurzen Unterhaltung. Eine Spreizstange klang nicht gut, vor allem nicht vor dem Hintergrund, dass sie halb nackt war. Vermutlich würde der Kerl ihr den Rock nicht mehr allzu lange anlassen.

Als der Golem zu ihr trat, wehrte sie sich verbissen gegen das Wesen, auch wenn ihr die Sinnlosigkeit ihres Tuns durchaus bewusst war. Der Kraft, mit der der Golem ihre Füße festhielt, hatte sie rein gar nichts entgegen zu setzen. Schwer atmend bewegte sie in einer hilflosen, aber deutlich wütenden Geste ihre Beine und wurde sofort mit dem zusätzlichen Gewicht der Stange bestraft, welches sie noch mehr nach unten zu ziehen schien.

In dem Moment, als das Kohlebecken aufloderte und der Schein Lhynnes heller Haut einen warmen Schimmer verpasste, spiegelte sich zum ersten Mal echte Angst in den blauen Augen der Assassine. Kurz die Eisenstange taxierend, richtete sie ihren Blick langsam wieder auf Alric. "Ich weiß es nicht..." Ihre Stimme klang ruhig, frei von Spott oder Sarkasmus. "Ich bin eine Assassine, die, die mich arrangieren, nennen in den seltensten Fällen ihre Namen. Meistens kontaktiert mich irgendein Handlanger, so wie auch dieses Mal. Meinen eigentlichen Auftraggeber habe ich nie gesehen, ebenso wenig kenne ich seinen Namen."


Alric:
Der Magier holte tief Luft, bevor er zu einer Antwort ansetzte: "Müssen wir dieses Spiel wirklich in allen Einzelheiten durchspielen? Du wirst beteuern, dass du nichts weißt, ich werde dir klar machen, dass du sehr wohl weißt, was ich wissen will. Am Ende wirst du schmerzen haben und ich meinen Willen. Es liegt an dir, kleine Hure."

Natürlich rechnete Alric nicht damit, dass ihm die Assassine gleich den Namen ihrer Auftraggeber nennen würde. Sicher hatten sie ihn ihr auch nicht gesagt. Doch keine Assassine, die man auf ihm ansetzt, wäre so dumm, ohne eine gewisse Überprüfung ihrer Auftraggeber einen solchen Kontrakt anzunehmen.

Alric ließ sich Zeit. Auf einem Tisch breitete er diverse sehr kreative und klassische Folterinstrumente aus. Auch die Gifte der Assassine stellte er dazu. Prüfend untersuchte er die Fläschchen, bis er das Wahrheitsserum in Händen hielt. Natürlich würde sie nach der Einnahme dieses Giftes nicht gleich den Namen ihres Auftraggebers herausrufen, doch es wirkte enthemmend und genau dies war ja bei dem bevorstehenden Spielchen von Vorteil.

Für gewöhnlich verabreichte man das Serum oral, doch Alric hatte aufgrund seiner Erfahrung mit Giften herausgefunden, dass es am effektivsten war, wenn man es direkt in den Blutstrom einführte. Er nahm also eine Hohlnadel, an deren einem Ende ein metallener Zylinder mit einem Hubkolben angebracht war, und saugte etwas von dem Gift aus dem Fläschchen. Vermutlich wusste die Assassine nicht ganz was er vorhatte, denn diese Technik war alles andere als verbreitet. Für die Arbeit als Assassine wäre sie sogar ungeeignet, da sie viel Zeit, Wissen und ein bereit überwältigtes Opfer erfordert.

"Ich finde es immer wieder faszinierend, auf wie viele Arten man dem Körper schmerzen zufügen kann. Wir können uns ja auch erst einmal darüber unterhalten", meinte der Magier und trat mit erhobener Nadel auf sie zu.


Lhynne:
Lhynne wusste nicht, was ihr mehr Sorgen bereitete, die Tatsache, dass sie es mit mit einem offenbar recht intelligentem Gegner zu tun hatte, oder der Fakt, dass sie ihm jedes seiner Worte glaubte. Sicher, im Laufe der Zeit hatte sie gelernt, mit Schmerzen bis zu einem gewissen Grad umgehen zu können, etwas, das ihr bei ihrer letzten Gefangennahme immens geholfen hatte. Allerdings hatte es sich damals um drei einfältige Idioten gehandelt, zwischen deren Einfallsreichtum und dem des Stygiers vermutlich Welten lagen.

Also was tun? Ihm alles sagen, was sie wusste? Und dann? Irgendwie machte der Magier nicht den Eindruck, als würde er sie danach gehen lassen. "Und wenn Ihr Euren Willen bekommen habt, was wird dann passieren?" Auch wenn sie ihm die Antwort vermutlich nicht glauben würde, wollte sie doch hören, was er zu sagen hatte. Um ihn nicht übermäßig zu reizen, blieb sie vorerst bei der von ihm geforderten förmlichen Anrede.

Während er die Folterinstrumente auf dem Tisch ausbreitete, bemühte die Assassine sich um eine möglichst ruhige Atmung. Ihr Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig, die zwischenzeitlich kurz leicht hart gewordenen Knospen hoben sich wieder weich und rosig von ihrer Haut ab. Auffallend war, dass man an ihrem Körper kaum Narben erkennen konnte. Entweder hatte sie noch nicht viele Kämpfe alleine bestritten, oder sie war schlicht und einfach gut.
Auf ihrem Rücken, falls Alrics Blick sich dorthin verirren sollte, konnte man unter den blonden Haaren allerdings ein feines Geflecht aus gut verheilten Narben erkennen, als habe sie vor langer Zeit einmal eine Peitsche zu spüren bekommen.

Selbst gut in den verschiedensten Arten von Giften bewandert, streifte ihr Blick die kleinen Fläschchen und Phiolen. Je nachdem, worum es sich dabei handelte, konnte Gift eine deutlich stärkere Waffe darstellen, als jedes noch so brutale Folterinstrument. Was es allerdings mit dem seltsamen kleinen Zylinder mit dem Kolben auf sich hatte, verstand sie nicht.

"Ihr macht so etwas öfters?", stieg sie vorerst auf das neue Thema ein, um etwas Zeit zu schinden.


Alric:
"Wenn ich meinen Willen bekommen habe, bedeutet dies nicht zwangsweise das Ende. Nicht, wenn du mich zufrieden stellst."

Seine Worte klangen seltsam warm. Sie hatten etwas aufrichtiges und zu gleich bedrohliches an sich. Er streichelt ihr über die Wange, doch mehr um ihren Kopf festzuhalten, während sich die gifttriefende Nadel langsam ihren Körper näherte.

Die Spitze streifte über ihre Haut, als er sie an ihrer anderen Wange ansetzte. Sachte glitt er tiefer. Sie konnte den Druck der Spitze spüren, die jedoch ihre Haut nicht durchstieß. "Ich werde mir Zeit lassen, über dein Schicksal gemeinsam mit dir nachzudenken. Was hältst du davon. Wollen wir gemeinsam über deine Zukunft bei mir reden?"

Seine Fingerkuppen streichelten über ihre Wange und ihren Haaransatz. Liebevoll wie ein Vater zu seiner Tochter berührte er sie und ließ sie doch sie Spitze nicht vergessen, die sich inzwischen auf Höhe ihres Halses befand. Er suchte nach ihrer hervortretenden Halsschlagader.

"Ich nehme mir nicht oft die Zeit, mit jemanden, den ich nicht kenne, über dessen Zukunft zu reden. Wenn ich mir für dich diese Zeit nehme, bedeutet dies, dass ich von dir auch ein gewisses Entgegenkommen erwarte. Willst du mir entgegen kommen? Willst du, dass ich mich weiter mit dir beschäftige?"

Wie ein Dolch lag die Giftspritze an ihrer Schlagader. Nur eine dünne Hautschicht und etwas Gewebe trennte das Metall und das Gift von ihrem Blutfluss, der das Leben durch den angespannten Körper pumpte.


Lhynne:
"Nicht wenn Du mich zufrieden stellst", hallten seine Worte in ihren Gedanken nach. Wie bitte meinte er das denn jetzt? Die Kerle, in deren Fänge sie damals geraten war, hatten keinen Hehl daraus gemacht, was sie mit ihr tun würden, bei dem Stygier aber hatte sie das Gefühl, dass er sie aus einer seltsam distanzierten, fast schon wissenschaftlichen Sicht betrachtete. Sonderlich scharf schien er jedenfalls nicht auf sie zu sein.

Reflexartig versuchte sie der Berührung auszuweichen und zog ihren Kopf ein wenig zurück, so viel eben, wie ihre erzwungene Haltung es zu ließ. Als er sie dennoch berührte, hielt sie absolut still, war sie sich doch der spitzen Nadel äußerst bewusst. Um was für ein Serum es sich auch immer handelte, sie wollte es auf gar keinen Fall in ihrem Gesicht haben.

"Und wie... würde ich Euch zufrieden stellen?", hakte sie vorsichtig nach. Auch wenn sich in ihren Augen weiter unverhohlen die pure Feindseeligkeit spiegelte, bemühte sie sich um einen ruhigen, sachlichen Klang ihrer Stimme.

Auch wenn sie sich zu einem möglichst gleichmäßigem Atmen zwang, konnte Alric auf die kurze Distanz vielleicht ihren donnernden Herzschlag spüren. Natürlich war sie auf Situationen wie diese vorbereitet, aber dennoch verhielt der Stygier sich in keinster Weise so, wie sie es erwartet hätte.

Eine seiner Formulierungen ließ sie stocken. "Zukunft... BEI Euch? Wie... meint Ihr das?" Wollte der Kerl sie etwa behalten?! Für ein paar Sekunden vergaß sie darüber sogar die Spritze. Erst, als die dünne Nadel sich gegen ihre Halsschlagader drückte, wurde sie ihr wieder gewahr. "Was ist das?", kam es skeptisch über ihre Lippen. Trotz ihrer Anspannung hielt sie allerdings absolut still. Auch wenn die streichelnden Bewegungen, die Fingerkuppen, die ihre blonden Strähnen berührten, sie mehr als verwirrten, wollte sie nicht Gefahr laufen, die Nadel durch eine unbedachte Bewegung selbst in ihre Haut zu stechen.


Alric:
Er beugte seinen Kopf nach vorne. Sein warmer Atem streifte ihre schweißnasse Haut. Wie ein Liebhaber näherte er sich ihr, um ihr einen zärtlichen Kuss voller Sinnlichkeit zu geben.

"Deine Zukunft", hauchte er ihr zu und in dem Moment durchstach die Nadel ihre Haut. Nicht tief, doch drang er in ihren Blutstrom ein. Ein einzelner Tropfen roten Saftes bildete sich um die Einstichstelle.

"Deine Zukunft bei mir", wiederholter sich und drückte auf den Kolben. Sie konnte spüren, wie etwas in sich gepresst wurde.

Die Wirkung des Giftes setzte fast augenblicklich ein, ohne dass man es jedoch wirklich sehen konnte. Es war subtil. Es wirkte, wie ein leichter Rausch. Ihre Sinne schärften sich, während sich ihre Gedanken lösten. Das Gift wirkte auf den Verstand und den Körper. Es ließ jede Berührung noch intensiver wirken.

Er küsste sie auf die Lippen, während die Nadel noch in ihr steckte. Zog sich und die Nadel fast gleichzeitig zurück und sprach: "Wie stellst du dir deine Zukunft bei mir vor?"


Lhynne:
Im ersten Moment wollte Lhynne sich noch weiter zurück ziehen, aber zum einen ließen ihre Fesseln es nicht weiter zu, zum anderen überrumpelte sie der sanfte Kuss dermaßen, dass sie einfach völlig perplex wirkend still hielt. Sein Atem verursachte eine feine Gänsehaut und erst das Pieksen an ihrem Hals zerstörte den seltsamen Moment.

Verwirrt blinzelnd drehte sie ihren Kopf, wollte etwas sagen, holte dann aber nur hörbar Luft, als sie spürte, wie sich die unbekannte Substanz kribbelnd in ihrem Hals ausbreitete. Angespannt wartete sie auf die Wirkung und den letzten klaren Gedanken, den ihr Verstand fassen konnte war der, dass das Mittel sich erstaunlich schnell entfaltete.

Augenblicklich fiel die Spannung von ihr ab. Ihre Hände, bisher die meiste Zeit zu kleinen Fäusten geballt, öffneten sich und ihre Fingerspitzen berührten die Ketten in einer beinahe sanft wirkenden Geste. Ihr Blick verlor den feindseligen Ausdruck, wurde weicher und offener und ihr Herzschlag normalisierte sich.

Der zweite Kuss sandte einen angenehmen Schauer durch ihren Körper und als Alric sich von ihr löste, konnte er den Hauch eines Lächelns auf ihren Lippen erkennen.

"Ich... weiß nicht...", entgegnete sie mit nun deutlich weicher und ein klein wenig schwer klingender Stimme. "Wie stellt Ihr sie Euch denn vor..?"


Alric:
Der Magier lächelt und streichelte zugleich mit seinen Fingern über ihre Wange. Langsam wanderten die Fingerkuppen an ihrem Hals hinab zu ihren Brüsten, wo sie die harten Knospen der Asssassine umspielten und sie reizten.

"Ich will, dass du darüber nachdenkst, Lhynne", raunte er ihr zu. Er beugte sein Haupt und leckte ihr über die Einstichstelle. Seine Zunge nahm die Tropfen ihres Blutes auf, während sie sanft über ihre Haut streichelte und diese mit sanfter, sinnlicher Wärme liebkoste.

"Ich will, dass du darüber nachdenkst, was dein Herz dir sagt, nun da es so nah an meinem schlägt."

Er massierte ihren Busen. Streichelte die Stelle, unter der sich ihr Herz verbarg, und küsste ihren Hals. Die andere Hand wanderte tiefer, glitt über ihren Po. Zärtlich, liebevoll, während die Droge jeden Anflug von Schmerz in Glück zuwandeln schien. Ein Glück, welches aufgrund der Dosis lange anhalten würde, um sein Opfer danach in einen Abgrund zu reißen.

"Sag mir, Lhynne. Was soll ich mit dir tun?" Seine Hand wanderte über ihre Hüfte und Oberschenkel, die geöffnet auf ihn warteten. Seine Finger hoben ihren Rock an und berührten ihr Geschlecht, welches sie ihm aufgrund der Spreizstange nicht mehr verwehren konnte. "Ich will dir nichts böses, und doch muss ich wissen, warum du mich töten wolltest, muss ich wissen, wer mich töten wollte, damit ich dir helfen kann."

Wieder küsste er sie liebevoll auf den Mund.


Lhynne:
Die weichen Brustwarzen der blonden Frau wurden unter den streichelnden Berührungen schnell wieder hart und drückten sich klein und fest gegen die Hände des Magiers. Unter der zärtlichen Massage senkten sich Lhynnes Lider und den Gedanken, dass hier irgendetwas wirklich seltsames vor sich ging, schob sie so schnell bei Seite, wie er gekommen war.

Mit einem leisen, wohligen Seufzen neigte sie ihren Kopf ein wenig nach links und bot dem Mann, der ihr gerade erst die Spritzte verpasst hatte, ihren schlanken Hals dar. Erneut bildete sich eine feine Gänsehaut und ihr Ausatmen klang verdächtig nach einem leisen Stöhnen.

Kaum merklich begann sie sich in ihren Fesseln zu regen, allerdings hatten ihre Bewegungen in diesem Moment rein gar nichts mit Widerwillen, Furcht oder den Gedanken an eine Flucht zu tun, vielmehr schmiegte sie ihren Körper so gut es eben ging gegen die dunklen Hände, als könne sie nicht genug davon bekommen. Den Rücken durch biegend drückte sie ihren Hintern, der nur von einem äußerst knappen Slip bedeckt wurde, gegen ihn und im Gegensatz zu noch vor wenigen Minuten konnten seine Fingerspitzen nun eine gewisse Feuchtigkeit an ihrer Scham ertasten.

Das Kohlebecken verlieh ihrem Körper nach wie vor einen warmen, leicht rötlichen Schimmer und alles in allem wirkte die Assassine in diesem Moment ungewohnt sinnlich, ein starker Kontrast zu dem Bild, was sie noch vor kurzem abgegeben hatte.

Zum ersten Mal erwiderte sie den Kuss äußerst sanft und Alric konnte den dezenten Geschmack von Beeren erkennen. "Man hat mich angesprochen...", flüsterte sie auf seine Lippen, "...in der Seemannshöhle, der Kneipe am Hafen..." Wie von selbst öffneten sich ihre Lippen einen Spalt und ihre Zungenspitze tastete sich warm und weich vor, um seine liebkosend zu umspielen. "Der Wirt dort... vermittelt mir ab und an.. Aufträge..."
Immer wieder unterbrach sie ihren mehr gehauchten, als wirklich erzählten Bericht für einige Sekunden. "Ich traf einen Mittelsmann... er besprach die Details mit mir und zahlte mir den Vorschuss..."

Irgendetwas schien sich kurz durch ihren völlig benebelten Verstand zu arbeiten, zumindest blinzelte sie, zog ihr Gesicht ein klein wenig zurück und bedachte Alric mit einem recht deutlichem 'Was-tue-ich-hier-eigentlich?'-Blick.


Alric:
Seine Fingerkuppe wanderte durch ihre offenliegende Spalte und umkreiste den Kitzler der Assassine, während er ihren Worten lauschte. Er wollte mehr wissen, wollte erfahren, wer sie geschickt hatte, wollte alles aus ihr heraus ziehen, während er seine Finger sie weiter rieben, drückten und verwöhnten.

Er wusste jedoch, dass es Zeit brauchen würde. Kein Druck, keine Gewalt, obwohl er sie in diesem Moment doch auf eine Weise missbrauchte. Wieder beugte er sich zu ihr vor und hauchte ihr einen Kuss auf die Haut, der sinnlich und voller nähe war.

"Du armes Ding", heuchelte er Mitleid mit ihr. "Und nun bist du hier, weil andere es von dir wollten. Was musstest du wegen dieser Leute alles erdulden nur damit sie dir einen kläglichen Lohn gaben, und dein Leben forderten."

Wieder leckte er ihr über den Hals bis zu ihrem Ohransatz. "Nun wird alles gut, Lhynne. Ich werde dafür sorgen, dass alles gut wird, wenn du mir hilfst." Immer schneller umkreiste seine Finger geschickt ihre Perle, kosteten seine Lippen ihre Haut. "Willst du mir helfen?"


Lhynne:
Der flüchtige Moment, das Gefühl, dass etwas nicht stimmte, dass gerade etwas passierte, was nicht sein sollte, verschwand unter den streichelnden Fingern. Die sanften Kreise um ihren Kitzler entlockten Lhynne ein Stöhnen und Alrics Fingerkuppen waren inzwischen sichtbar von ihrer Feuchtigkeit benetzt.

Im warmen Licht des Kohlebeckens sah man das Spiel ihrer Muskeln unter der hellen Haut, als sie ihre Beine hin und wieder kurz anspannte. Ein leises Klirren erklang, gefolgt von einem frustriertem Laut, als die Fesseln ihr doch keinen Millimeter mehr Spielraum erlaubten.

Wieder neigte sie ihren Kopf zur Seite, lehnte ihre Schläfe gegen ihren nach oben gezwungenen Arm und bot Alric ihren schlanken Hals dar. Einige der blonden Strähnen fielen ihr dabei über die Schulter und nahmen durch die glimmenden Kohlen einen rötlich-goldenen Ton an.

"Man gab mir Eure Beschreibung... eine Zeichnung... Euren Namen und den Ort, an dem ich Euch finden würde...", fuhr sie flüsternd mit ihrer Erzählung fort. "Der Mann.. nannte keinen Grund... aber das tun sie nie..." Ihren Bericht unterbrechend lehnte sie ihr Becken nach vorn und schmiegte ihre Scham enger gegen seine Finger. Inzwischen hatten sich sowohl ihre Atmung, als auch ihr Herzschlag merklich beschleunigt und es schien, als wolle sie mir ihren Bewegungen erreichen, dass er ihre Perle selbst berührte und nicht nur umkreiste.


Alric:
Kontrolle war das Schlüsselwort, welches die Beziehung zwischen ihren offenbarte. Geschickt spielte er mit der Lust der Frau und brachte sie immer wieder bis kurz vor den Höhepunkt, während er sie weiter befragte. Nutzlose Informationen, die auf eine Assassine zweiter Ordnung schließen ließ. Der Preis, denn man für ihn bot, zeigte, dass der Mittelsmann wohl das meiste von dem Kopfgeld für sich behalten würde.

Er hatte erfahren, was er von ihr wissen wollte, doch vielleicht war es nun an der Zeit mit ihr etwas Spaß zu haben. Nichts gefährliches, doch so, dass sie ihm besser zu willen sein konnte, so lange die Droge wirkte.

Mit einem Wink kam der Golem und nahm sie von hinten von der Kette, ohne die Fesseln an ihren Handgelenken zu lösen. Während sie fast einen Höhepunkt erreicht hatte, trug er sie auf eine kippbare Bank. Wieder wurde ihre Hände über dem Kopf fixiert, während ihre Schenkel nun an Ösen an der Seite der Bank fixiert wurden, so dass die Spreizstange nicht mehr von Nöten war.

Der Golem hatte sie nun auch vollständig entkleidet, während Alric sich ebenfalls etwas bequemeres angezogen hatte. Als sie nun im 45° Winkel auf der Bank lag, trat der Magier wieder an sie heran und streichelte mit seiner Hand aufs Neue über ihre Haut. Seine Hände hatte er in duftendes Öl getaucht, mit dem er sie nun einrieb. Der schwere Duft von Moschus und Jasmin lag in der Luft. Seine Hände kneteten ihr Fleisch rieben das Öl in ihre Haut hinein, während sie vollkommen hilflos dalag.

"Bei mir bist du in Sicherheit", flüsterte er ihr immer wieder zu. "Du gehörst mir, Lhynne."

Wie ein Mantra wiederholte er diese Worte, während seine Zunge über Brustwarzen und Vulva glitt und ihren mit Öl verfeinerten Geschmack aufnahm.


Lhynne:
Je länger der Stygier sich geschickt ihrer Knospe widmete, desto mehr breitete sich ein wohliges kribbeln in ihrem Körper aus, ein warmes Ziehen, das seinen Ursprung zwischen ihren Schenkeln hatte. Stöhnend wand Lhynne sich in den Ketten, doch immer gerade dann, wenn sie glaubte Erlösung zu finden, hörten die Berührungen für einen kurzen Moment auf.

Dass er sie nichts mehr fragte, nicht mehr von ihr wissen wollte, hätte sie ihm doch noch die eine oder andere Information geben können, kam ihr nicht in den Sinn. Ebenso wenig störte sie die Tatsache, dass es sich um ihr Ziel handelte, welches sie überwältigt und angekettet hatte und das sie nun auf diese Art und Weise berührte.

All die Begleitumstände, wie sie her gekommen war, wo sie sich befand, warum sie hier war, waren in den Hintergrund gerückt. Ab und an kämpfte sich zwar ein winziger Funken Klarheit durch ihren von der Droge völlig benebelten Verstand, wurde aber durch die streichelnden Finger und Lippen des Magiers sofort wieder verdrängt.

Dass plötzlich riesenhafte, nicht menschliche Pranken nach ihr griffen bemerkte sie zwar, wehrte sich aber nicht dagegen. Plötzlich Holz in ihrem Rücken zu spüren war ungewohnt, aber nicht unangenehm und so ließ sie auch die erneute Fesselung völlig widerstandslos über sich ergehen.

Ob sie bemerkte, dass man sie zwischenzeitlich entkleidet hatte, war eher fraglich, wohl aber stieg der Duft des Öls in ihre Nase, den sie mit einem leisem und nach wie vor außer Atem klingendem "Das riecht gut...", kommentierte. Erneut stöhnend bäumte sie sich Alric auf der Bank entgegen und schmiegte ihre nun feucht glänzende Haut immer wieder gegen seine Hände.

Das Mantra drang zwar an ihre Ohren, der Inhalt hörte sich aber vollkommen richtig an. Nichts in ihr wunderte sich über die Formulierung, dass sie ihm gehöre, oder störte sich gar daran. Den harten Knospen, ihrer immer feuchter werdenden Scham und dem drängender klingendem Stöhnen nach zu urteilen, steuerte die Assassine gerade wieder auf einen Höhepunkt zu.


Alric:
Der Magier nahm schließlich zwei Finger zur Hilfe um das Geschlecht der Frau aufzustoßen und hinein zu gleiten in ihre triefen Furt. Er stieß und fingerte den angespannten Körper, während er genießend über ihren Hals leckte und sie immer wieder zu einem Kuss zwang, wobei seine Zunge in sie hinein stieß.

Er ließ sich Zeit, unendlich viel Zeit, bis er schließlich mit seinen Fingern den Rhythmus in ihrem Loch beschleunigte. Wie ein getriebenes Tier hetzte er die gefesselte Assassine voran, während seine Zunge die ihre umkreiste. Er trieb sie an raubte ihr zu gleich den Atem. Seine Wange drückte ihr die Nase zu, während der Mund ihre Lippen versiegelte.

Gefangen zwischen Lust und dem Mangel an Luft trieb er sein Opfer in den Höhepunkt, um ihr fürs Erste die letzten Kräfte zu rauben. Bevor sie in die Bewusstlosigkeit triftete. Er wollte, dass der Glücksmoment eines Orgasmus das letzte war, an dass sie sich erinnern würde, bevor ihr Geist sich vernebelte.

Morgen würde sie erwachen und in ein tiefes, abgrundtiefes Loch fallen. Ein Loch auf dem Grund ihrer Seele. Einen Grund, von dem er sie vielleicht wieder aufheben würde, wenn er es wollte. Das Glück, welche ihr seine Hände, seine Lippen und das Gift in ihren Adern geschenkt hatte, würde in das Gegenteil verkehrt. Einsamkeit und Hilflosigkeit würde sie beim Erwachen erwarten. Gefühle, die sie bereit machen würden, für ihr nächstes Treffen.


Lhynne:
Mit einem Keuchen empfing Lhynne die beiden Finger, die sich in ihr feuchtes Inneres drängten. Sich seinem Rhythmus anpassend bewegte sie ihr Becken genau in der entgegen gesetzten Richtung, so dass ihre Scham immer wieder mit einem leisen Klatschen auf seine Hand traf.

Den Kuss erwiderte sie leidenschaftlich und fordernd, suchte immer wieder den Tanz mit seiner Zunge und stöhnte ihre Lust auf seine Lippen. Der Gedanke Fick mich kam ihr nicht nur einmal, doch artikulierte sie ihn nicht laut, wohl aber sprach ihr Körper eine überaus deutliche Sprache. Eine feine Schweißschicht glänzte zusätzlich zu dem Öl auf ihrer Haut, ihre Knospen standen klein und hart von ihren Brüsten ab und immer wieder zeichnete sich das feine Spiel der Muskeln unter ihrer Haut ab, wenn sie sich gegen Alrics Hand drängte und vergebens an den Fesseln zog.

Dass sie nach und nach zu wenig Luft bekam, drang zwar zu ihr durch, doch kümmerte sie sich nicht darum. Der Atemmangel gepaart mit den streichelnden Händen des Stygiers und dem leidenschaftlichen Kuss, entluden sich schließlich in einem Höhepunkt, der ihren gesamten Körper erschauern ließ. Zuckend zogen sich die Muskeln um die Finger des Stygiers zusammen, ehe Lhynne mit einem weichen Lächeln auf den Lippen ohnmächtig wurde.

Als die Assassine viele Stunden später wieder erwachte, irrte ihr Blick zunächst völlig orientierungslos durch das Gemäuer. Es dauerte einige Sekunden, bis die Erinnerungen an den misslungenen Auftrag zurück kehrten und sie regelrecht unter sich zu begraben drohten. Ein dünnes, verängstigtes Stöhnen kam über ihre Lippen, als sie sich des Schmerzes in ihren Armen bewusst wurde, die nach wie vor über ihren Kopf gezwungen waren. Fröstelnd zog sie verzweifelt an den Fesseln, die jedoch wie schon am Tag zuvor keinen Millimeter nachgaben.


Ende des ersten Tages

Samstag, 10. November 2012

Alice und die Peitsche


Deutlich waren die roten Striemen auf ihrem Hintern zu sehen. Ihr Körper zitterte noch immer vom Lustschmerz gebeutelt. Sie hatte ihren Kopf leicht zur Seite gedreht und suchte halt in der Miene ihres Herrn, während sie vor dalag. Feuchtigkeit hatte sich zwischen ihren Schenkeln angesammelt und ihr Herz pulsierte kräftig. Sein strenger Blick haftete an ihr und ließ sie auf neue erschauern. War dies schon alles, oder hatte es gerade erst begonnen? ...

Donnerstag, 2. August 2012

Zuckerrohr und Peitsche Teil 7



Zuckerrohr und Peitsche Teil 7


Das wilde Treiben von Nora und der armen Naomi war nicht unbeobachtet geblieben. Mister Johnson, der Verwalter der Northwik-Plantage war den beiden jungen Frauen bis zu der verlassenen Hütte gefolgt. Er kannte diesen Ort, wie er das ganze Anwesen kannte. Deshalb gelang es ihm auch, unbemerkt sein Pferd weit genug von Noras Versteck abzustellen, und nur mit seiner Bullenpeitsche bewaffnet zu der halb verfallenen Hütte zu schlechten.

Anfangs hatte er nur von außen zugehört. Er hatte Noras Worte nur bruchstückhaft vernommen. Alleine die Schreie der schwarzen Sklavin hatten ihn erahnen lassen, was sich wohl hinter diesem hölzernen Wänden abgespielt hatte. Und was er ahnte, erregte ihn zutiefst. Das Klatschen einer weiblichen Hand auf nackter Haut. Die schmerzhaften Laute. Das willige Stöhnen und schließlich das erlösende Geräusch eines Orgasmus.

Johnson hatte zwar geahnt, dass die Tochter des Plantagenbesitzers eine versaute Schlampe war, doch hätte er niemals gedacht, dass sie es mit einer anderen Frau trieb. Der Gedanke aber war verlockend und zugleich ungemein pervers. Es war zwar in Ordnung, wenn die weißen Männer die dunkelhäutigen Sklavinnen zu ihrem Vergnügen nutzten. Für eine angehende weiße Herrin gehörte es sich jedoch keines Falls.

Als die erotische Geräuschkulisse aus der Hütte verstummt war, blickte der Aufseher fast verzweifelt zu dieser. Hinter einem Baum und Gestrüpp versteckt, konnte man ihn nicht sehen. Dies verhielt sich aber auch anders herum. Jetzt, dass er jedoch nichts mehr hören konnte, wollte er noch verzweifelter wissen, was sich da drinnen verbarg. Fast magisch zog es ihn an. Er wollte sehen, was und wie es die beiden Mädchen miteinander trieben. Er rang mit sich selbst, ob er dem Drängen nachgeben sollte. Wenn er aus seinem Versteck kam, riskierte er eine Entdeckung. Hier jedoch, konnt der sich selbst fast allwissend findende Aufseher, nichts von dem erblicken, was ihn zuvor so erregt hatte.

***

Nora Northwik stand ganz nahe an Naomi geschmiegt, während sie den verschwitzen Körper des dunkelhäutigen Mädchens streichelte. Diese hatte sich auf zwei Holzblöcke stellen müssen, die ungefähr einen halben Meter auseinander standen. Ihre Hände waren über dem Kopf an einem Dachbalken festgebunden, und ließen ihr keinerlei Spiel. Die Herrin hatte das Seil extra verkürzt. Sollte sie von den Holzblöcken herunterfallen, würde ihr ganzes Körpergewicht an den Armen hängen, da ihre Füße den Boden nicht erreichen konnten. Auch wenn Noami recht schlank war, war diese Vorstellung alles andere als verlockend.

Die schwarze Sklavin wagte kaum zu atmen, während die Finger ihrer Herrin, den bereits geschundenen Leib bespielten und erforschten. Die junge Frau quälte die Afrikanerin schon seit Stunden und unterließ nichts, um sie weiter zu demütigen. Erst hatte sie eine peinliche Befragung über sich ergehen lassen müssen. Dann folgte ein Orgasmus, denn den sie zwar erbettelt aber nicht gewollt hatte.

Die Unterwerfung ihrer eigenen Sexualität war für die geborene Sklavin ein weiterer Akt der Grausamkeit. Männer nutzten ihren Körper in der Regel nur, um sich selbst Lust zu verschaffen. Es ging meist schnell, auch wenn die Männer auf der Plantage kaum Rücksicht mit ihr hatten und es liebten, wenn ihre Frauen laut schrien. Die Tochter des Plantagenbesitzers trieb mit ihr allerdings ein viel perfideres Spiel. Sie erweckte die Begierden des jungen Körpers und verstand es zugleich, sie mit einer Mischung aus Schmerz und Lust zu unterwerfen.

Naomi wimmerte leise, als die Finger ihrer Herrin über die Striemen streichelten, die sich kaum merkbar auf ihrer dunklen Haut abzeichneten. Die Spuren der Reitgerte waren nur etwas dunkler als die ansonsten nussbraune Haut, doch für die Sklavin waren sie glühendes Eisen, das sich unter ihre Haut geschoben hatte. Sie kaute auf ihren vollen Lippen herum und wand sich in ihren Fesseln.

Nora, die ihr zuvor jenen Schmerz verpasst hatte, liebkoste nun eben jene Stellen. Sie küsste die schweißnasse Haut und leckte über die steifen Brustwarzen ihrer Gespielin. Naomi quittiere diese süße Folter mit einem unterdrückten Stöhnen und zauberte damit ein Lächeln auf Noras Gesicht. Sie wusste, wie sie die Sklavin zu behandeln hatte. Mit Zuckerbrot und Peitsche konnte man sie gefügig machen. Und die junge Frau verstand sich auf beides.

"Gefällt es dir?", fragte sie die afrikanischstämmige Sklavin und umspielte das zuvor mit der Reitgerte bearbeitete Geschlecht mit ihren Fingernägeln. Sie befühlte die immer noch feuchte Spalte, aus der zäher Nektar sickerte.

Aufgrund der schmerzhaften Stellung konnte Naomi es nicht wirklich genießen. Trotzdem einkam ihr erneut ein Stöhnen. Nora nahm eine ihrer dunklen Knospen zwischen die Zähne. Sie zerrte daran und zwang die Sklavin nun doch dazu, laut aufzukeuchen und dabei "Ja" zu rufen, denn ein Nein war für sie keine Alternative. Wie in Trance ließ sie alles über sich ergehen und kämpfte doch zugleich mit dem ziehenden Schmerz, der sich mit einer ebenso unterschwelligen Lust verband, und sie so in Spannung hielt.

Die Herrin lächelte und nippte auch an ihrer anderen Knospe. Züngelte über die sensible Perle, und ließ sie abermals ihre Zähne spüren, die das harte Fleisch zusammendrückt als wollte sie die Lust daraus in ihren Körper pressen. Langsam tauchte Nora hinab und bedeckte den flachen Bauch der schwarzen Sklavin mit küssen. Sie leckte das Salz von ihrer verschwitzen Haut und erreichte schließlich die Scham des Mädchens. Genüsslich kostete sie von dem würzigen Lustsaft. "Soll ich weiter machen?", hauchte sie mit süßlicher Stimme, und ließ dabei all die Misshandlungen vergessen, die sie Naomi angetan hatte.

"Ja, Herrin", winselte diese und kämpfte mit ihren Fesseln.

Nora schleckte durch die Spalte als würde sie den Nektar der Götter zu sich nehmen. Wahrlich war der von Schweiß und Lust erfüllte Geschmack ein besonderer Genuss für die Tochter des Plantagenbesitzers. Die Spalte einer anderen Frau hatte für sie schon immer einen besonderen Reiz gehabt. Nun, da sie mit ihr alleine war, konnte sie diese auch ohne Hemmungen genießen.

Befreit von den Zwängen des Herrenhauses genoss sie die verbotene Lust und schenkte sie auf ihre Art, die der ihrer Familie entsprach. Für Nora war es ein Moment der Freiheit, in dem sie ihre Sklavin ganz für sich hatte. Kein Mann, keine Regeln, nichts war da, was sie hemmte. Sie wusste nichts von Mister Johnson, der draußen vor der Hütte lauerte und in ebenso verdorbenen Gedanken schwelgte.

Völlig ohne Scham ließ sie ihre Zunge durch die triefende Spalte gleiten. Durch die zwangsweise geöffneten Schenkel konnte die junge Frau leicht an das enge Poloch ihrer Sklavin heran und berührte es immer wieder mit der Zungenspitze, nur um von dort durch die geschwollenen Schamlippen bis zu Naomis Kitzler vorzudringen. Die Herrin streichelte die Schenkel, die sie bereits mit der Gerte geküsst hatte.

So fühlte sie das Zittern ihrer angespannten Muskeln, als sich die schwarzafrikanische Sklavin erneut einem Höhepunkt näherte. Sie wusste, dass Naomi nicht mehr weit davon entfernt war. Alles in ihrem kleinen Sklavenhirn schien sich auf den Moment vorzubereiten. Nora trieb sie weiter. Mit schmatzenden Geräuschen fegte ihre Zunge über das Lustzentrum. Leises rhythmisches Stöhnen untermalte diese so reizvolle Stimmung.

Gleich war es soweit. Die Anspannung in Naomis Körper erreichte bald einen Höhepunkt. Nur noch wenige Zungenschläge und sie würde aufs Neue das laute orgasmische Geschrei des Mädchens hören, welches in ihr widerhallte. Ja, wenn sie es nur noch ein paar Sekunden weiter tun würde. Aber sie tat es nicht. Statt der Sklavin den erwarteten Orgasmus zu gewähren, hörte sie unvermittelt auf und erhob sich.

Naomi wirkte verwirrt. Ihre von Ekstase gefangenen Gedanken wussten nicht, was nun los war. Noch nie war sie so nahe an einen Höhepunkt gebracht worden, ohne diesen dann auch zu erreichen. Oft hatte sie sich sogar dagegen gesträubt, es hinausgezögert, nur um etwas Widerstand entgegen zu bringen. Jetzt jedoch war es ganz anders. Ihr Widerstand war verschwunden. Ihr schmerzender Körper wollte die Erlösung eines Glücksmoments, der ihm verwehrt wurde.

"Bitte Herrin!", keuchte sie noch immer benebelt von der empfangenen Wolllust. "Macht weiter! Bitte!"

Ihr flehen zauberte ein Lächeln auf Noras Lippen, die ihre Sklavin sogleich mit einem leichten Hieb ihrer flachen Hand gegen die Scham bedachte. Ein Klatschen war zuhören, dicht gefolgt von dem sinnlichen stöhnen des Mädchens, welche den Schmerz doch auch als Lust empfand.

"Du hast es mit meinem Bruder getrieben. Und mit meiner Schwägerin. Ich bin hier um dich zu bestrafen, Sklavin." Sie gab Naomi einen weiteren hieb mit der flachen Hand und ergötze sich an ihrem lauten Keuchen. Mit der anderen umspielte sie einen der dunklen Vorhöfe ihrer Brustwarzen und umkreiste die fast schwarze Zitze, die bereits von einigen Schlägen mit dem Leder sensibilisiert war.

"Du sollst leiden, wie ich gelitten habe, als ich dir dabei zusehen musste, wie du die blonde Fotze meiner Schwägerin geleckt hast." Sie packte nun Naomis Nippel mit ihren Händen und zwirbelte diese zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Sklavin schrie und wäre um ein Haar vor den kleinen Holzscheiten heruntergestürzt, auf denen sie noch Halt fand.

"Nein, bitte Herrin! Verzeiht mir, ich wollte es nicht!", wimmerte sie.

"Ich will das auch nicht", meinte dunkelhaarige Weiße und ließ Naomis Nippel los, nur um danach mit der Zunge über diese zu lecken. Ein Schauer jagte durch den Körper der Sklavin. Sie genoss diesen Moment der Demütigung, auch wenn sie ihn eigentlich hasste. Sie wollte Nora glauben, wollte sich ihr ganz und gar hingeben und sie als Quelle der Wahrheit akzeptieren, nur um für diesen Augenblick weiter von den süßen Verführungen jenes teuflischen Weibes zu kosten.

Nora wanderte mit einer Hand tiefer und streichelte dem dunkelhäutigen Mädchen über die tropfnasse Scham. Sie durchfuhr sie mit ihrer Fingerkuppe und streichelte beide Pforten, bevor sie schließlich ihre Lustperle umspielte. Sie lächelte die sich windende Sklavin Zuckerbord und Peitsche, ja so machte man sich dieses Mädchen gefügsam.

"Ja, das gefällt dir", hauchte die junge Herrin ihrer gefesselten Gespielin zu und tauchte aufs Neue in ihre Grotte ein. Diese wimmerte nur und nickte leicht, während sie von einer erneuten Woge der Lust durchflutet wurde. Nora genoss ihren Sieg über das sich anfänglich sträubende Mädchen. Sie füllte kurz das Innerste jener weiblichen Pforte aus, glitt mehrmals tief in das Loch hinein und zog ihre schlanken Finger dann erst wieder zurück.

"Ja. Nicht weg gehen. Noch bin ich mit deiner Bestrafung nicht fertig." Sie löste sich von Naomi und trat zur Tür. Sie ließ die hilflos an den Dachbalken gebunden Sklavin in der Hütte, während sie selbst ins Tageslicht trat.

***

Jeder Herzschlag schien eine Ewigkeit zu dauern. Stundenlang beobachtete und belauschte er nun schon das Treiben aus seinem Versteck. Mehrmals hatte er mit sich gerungen, aus diesem Versteck hervorzubrechen und nachzusehen. Er wollte die Tochter seines Herren sehen, wie sie sich ihrer Perversion hingab, doch traute er sich nicht, diesen letzten Schritt zu gehen.

Sie war keine Sklavin, keine Unfreie, sondern ein Mitglied der Familie, der er diente. Wenn sie ihn entdeckte, konnte sie ihrem Vater irgendeine Lügengeschichte erzählen und er würde seinen Posten verlieren. Das Risiko durfte er nicht eingehen.

Er war froh, über seine Vorsicht, als er Nora Northwik plötzlich erblickte, wie sie die Hütte verließ. Entgegen seiner Erwartung, oder besser gesagt, seiner Fantasie, trug sie Bluse und Rock züchtig am Körper. Sie war alleine. Was hatte dieser Satansbraten nun schon wieder vor? Was hatte sie nur mit der Sklavin angestellt?

Die Ungewissheit verunsicherte Johnson und fesselte ihn zugleich. Er würde Nora beobachte. Würde ihr folgen und schließlich ihr dunkles Geheimnis erfahren, welches ihr schon geraume Zeit erregte.