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Donnerstag, 31. Dezember 2020

Am Kreuz der Lust

 

Am Kreuz der Lust


Ein kalter Lufthauch auf nackter Haut.
In ihr das Feuer, Verlangen und Furcht.
Gefesselt, geknebelt, und blind steht sie da.
Sie weiß, dass er hier ist. Sie spürt ihn ganz nah.
Ihr Körper gefangen von Ketten aus Stahl.
Dann spürt sie die Rute aus Leder und fühl gleich die Qual.
Ein kurzer Streifzug mit feuriger Wucht.
Der Schmerz hat sie gefangen.
Sie schreit und flucht.
Verzweifelt und geil windet sie sich am Kreuz.
Seine Hiebe, ihre Triebe, machen sie heiß.
Er fasste die Schenkel und fuhr in das Fleisch.
Oh Himmel, die Lust. Die sündige Qual.
Er küsst ihren Körper mit liebevoller Kunst.
Sie stöhnte und keuchte, die Haut ganz rot.
Sie ächzt vor Geilheit und stirbt den kleinen Tod.
Als er sie vom Kreuze nimmt ist klar, sie ihm längt verfallen war.
Sie küss sich innig und streichelten sich.
Als Sklavin und Meister lieben sie sich.

(c) Krystan Knight, 2020

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Vereinigung

Vereinigung

Wie lange war es her, seit sie sich zum ersten Mal sahen?
Wie lange war es her, seit sie sich zum ersten Mal berührten?
Sie kannten sich bereits als Kinder. Eine Zeit der Unschuld.
Gemeinsam spielten sie im Sandkasten. Gemeinsam spielten sie zwischen den Büschen.
Dann kam die Trennung. Andere Schule, anderes Leben. Verdammtes Leben. Oft hatte er an sie gedacht. Oft hatte er sie vermisst. Dachte sie auch an ihn?
Ein Gedanke, zu schön, um wahr zu sein.
Man sagt, die Zeit bringt Vergessen. Die Zeit heilt alle Wunden . Doch dem war nicht so. Als er älter wurde, musste er immer noch an sie denken. Immer wieder suchte er nach ihr. Im Internet las er über sie. Sie hatte Erfolg, stand in der Zeitung.
Auf Facebook folgte er ihrer Timeline. Immer wieder. Er sah sie auf dem Pferd. Beim Bogenschießen und den Bundesjugendspielen. Trotzdem sprachen sie kein Wort miteinander. Wenn sie sich zufällig sahen, grüßte sie ihn nicht.
Und er?
Er hatte zu viel Angst. Angst davor, sie anzusprechen. Angst davor, dass sie eine andere war, als die, die er in Erinnerung hatte.
Er versuchte es mit der Liebe. Nicht zu ihr. Das war der Fehler. Keine war wie sie. Keine war seine wahre Liebe. Er blieb bei ihr. Nur aus der Ferne. Ein Zaungast des Glücks, so als blickte er zu den Sternen. Ein Lächeln im Bus, das reichte ihm. In seinen Träumen gehörte sie ihm.
Genügsam war er, doch selbst das konnte ihn nicht retten, denn das Schicksal konnte grausam sein. Mit einem Mal war die Liebe verschwunden. Das Profil gelöscht. Von der Schule verschwunden.
Er fühlte sich mies, hatte offene Wunden. Er wollte sie lecken, ging in eine Bar, um sich in Alkohol zu verstecken. Doch war er nicht alleine da.
Den sie saß bereits auf einem Hocker da. Verwundert starrte er sie an. Neben ihr, da saß ein Mann. Älter war er, mit Ehering. Sie wirkte schüchtern und ging doch mit ihm.
Wie konnte sie das jetzt bloß tun?
Sein Herz, das brach, doch sei es drum. Er wollte sie und keine sonst. So ging er mit und machte Stunk. Vor den Fremden stellte er sich.
„Sie gehört dir nicht“, rief er ihn an.
„Du hast etwas Besseres verdient, als diesen Mann.“
Gelächter kam ihm erst entgegen, er sei ein dummes Kind. Dann flog die Faust. Sein Gesicht hielt dagegen. Der Schmerz, der folgte, ließ ihn erbeben.
„Halt!“, schrie sie, und ging dazwischen.
Der fremde Mann wollte nichts mehr von ihr wissen.
„Was machst du nur? Warum bist du hier?“
„Ich liebe dich. Drum bin ich hier.“
Sie küsste ihn, sie gingen zu ihr.

Wieder zusammen. Wie lange war es her?
Tausend Fragen. Er liebte sie so sehr. Jetzt, bei ihr, fiel ihm nichts mehr ein. Der Kopf war leer. Nur sie und er. Tausend Frauen. Für ihn gab es nur diese. Er liebte sie so sehr.
Draußen fiel Regen, sie erzählte von sich. Im Kerzenlicht funkelten die Tränen auf ihrem Gesicht.
All die Jahre hatte er nur die Fassade gesehen. Den Schmerz in ihr, konnte er niemals erspähen.
Jetzt da er wusste, schämte er sich.
„Es ist gut“, flüsterte sie.
Gefühlvoll streichelte sie die Beule in seinem Gesicht.
Für einen Moment stand die Zeit für sie still. Ein Augenblick, der bedeutete so viel. Keine Fragen mehr. Nur zärtliches Berühren. Seine Hand auf ihrer. Sie ließ sich verführen.
Zögernd berührte er ihr Knie.
Ein Lächeln bei ihr, nur für ihn. Ihm wurde ganz warm. Da küsste sie ihn. Dann ging es weiter. Die Kleider, sie fielen.
Nackt stand sie vor ihm. Ihm schlotterten die Knie.
„Ich will dich“, hauchte sie in sein Ohr.
„Ich liebe dich“, wollte er sagen, und sagte doch nichts.
Behutsam half sie ihm aus dem Gewand. Stück für Stück ging sie ihm zur Hand. Neugierig und schüchtern, beides zugleich, so schweifte ihr Blick über jeden Bereich.
Seine Lippen berührten nun sie. Seine Hand wanderte über die Rundungen, bis er das feuchte Verlangen ihres Körpers ertastete.
Gemeinsam fielen sie aufs Bett. Zitternd blieb sie in seinen Armen. Die Knospen steif unter seiner fordernden Berührung. Unsicherheit lag in ihrem Blick.
Er küsste sie noch einmal. Auf seinen Lippen lag die Frage, die sie mit einladender Geste beantwortete. Sie wollte ihm gehören: Heute Nacht.
Sanft glitten seine Finger in ihre. Sein Becken drängte ihre Schenkel auseinander. Willig öffnete sie sich seinem Drängen.
Ein Schrei hallte durch den Raum. Er spürte ihren Schmerz und verharrte mit ihr vereint. Erst als er spürte, wie ihr Körper sich unter ihm entspannte, fuhr er fort, tief in sie hinein. Ihre Blicke trafen sich. Lust lag in den Augen seiner Geliebten. Verlangen, Sehnsucht und ein Rest von Furcht. Doch er ließ nicht zu, dass diese die Kontrolle übernahm. Immer wieder küsste er sanft ihren Hals. Lautes Stöhnen drang über ihre Lippen, während er sie ganz ausfüllte.
Der Geruch sündiger Lust füllte den Raum. Schweißperlen tropften von seiner Stirn. Immer schneller bewegte er sich in ihr. Wild und frei schlugen ihre von allen Hemmungen befreiten Herzen. Gemeinsam bestiegen sie den Gipfel der Leidenschaft, bis diese sich schließlich in einem Schwall purer Ekstase entlud.
Schwer keuchend sank er neben sie. Seine Hand fasste ihren immer noch bebenden Körper und zog ihn an sich.
„Ich liebe dich“, flüsterte er ihr zu.
„Ich weiß“, erwiderte sie.
Erneut fanden sich ihre Körper zu einem Kuss der Vereinigung.

(c) Krystan Knight

Dienstag, 4. April 2017

Joy in love



Joy in love


Voller verlangen schlang Joy ihre Arme um Suzanna. Wie lange hatten sich die Freundinnen nicht mehr gesehen. Zärtlich berührten sich die Lippen, während die Hände forschen über die weibliche Haut strich.


Zärtlich waren die ersten Küsse, doch nun wollten sie mehr. Gemeinsam duschen. So wie früher. Doch diesmal gab es kein Halten mehr. Lust geleckt hatten sie schon lange. Als unschuldige Mädchen berührten sie sich das erste Mal.

 
Prickelndes Wasser ergoss sich über ihre Körper. Joys Verlangen war nun gewachsen. Sie wollte alles und noch viel mehr. Leidenschaftlich massierte sie dass willige Geschlecht der Freundin. Spreizte zärtlich die geschwollene Scham. Sie streifte den Kitzler und genoss die ungewohnte Geilheit, wobei sie gefühlvoll den Kitzler umspielte.


Die Hitze der Lust schien nun grenzenlos. Suzanna stöhnte voller Leidenschaft. Joy sank auf die Knie und half ihrer Freundin den Gipfel zu erreichen. Ein Höhepunkt, der nur der Anfang war.


Bald fanden sich die Freundinnen in Schlafzimmer wieder. Diesmal war es ein gegenseitiges Schenken der Gelüste. Fordernde Lippen suchten nach zarter Haut. Suzanna streichelte Joys festen Po und saugte dabei an ihren Nippel. Eine Kaskade der Wollust peitschte durch den erregten Körper.



Joy ließ sich zu Boden fallen. Suzanna stieg über sie. Spielerisch bot sie ihre triefend nasse Scham an. Begierig leckte Joy über die erregte Weiblichkeit und nahm den köstlichen Saft femininer Lust in sich auf. Laut hörte sie Suzanna stöhnen. Für Joy nur ein weiterer Antrieb. Sie saugte an der süßen Liebesperle und schenkte ihrer Freundin ekstatische Freuden. Suzanna schrie von Geilheit beseelt. Die Lust spritzte aus ihrer sündigen Grotte direkt in Joys Gesicht.



Als sich Suzanna erholt hatte, schmiegte sie sich eng an Joys Körper. Sie streichelte über Brüste und Bauch. Küsste die steifen Nippel und spielte mit der willigen Liebesperle. Joy stöhnte leidenschaftlich und spürte, wie das Prickeln der eigenen Geilheit ihren Leib durchströmte. Will und leidenschaftlich bäumte sie sich auf kaum in den Armen ihrer Freundin.

Eng an einander geschmiegt verbrachten Suzanna und Joy die restliche Nacht. Die Leidenschaft und Hingabe ihrer Körper war zu einem Echo ihrer Gefühle für einander geworden. Diesmal sollte sie nichts trennen. Diesmal würden sie zu ihren Gefühlen stehen und Nichts auf der Welt sollte sich ihnen in den Weg stellen.



ENDE

(c) Krystan Knight, 2017

Montag, 20. Februar 2017

Die Gespielin





Die Gespielin


Man hatte es ihr verboten.
„Triff dich nie wieder mit diesem Mann!“, hatte man gesagt.
Man hatte ihr gedroht.
„Er ist nicht gut für dich!“
Trotzdem war sie wieder hier: Bei ihm.
Sie hörte das pochende Herz in ihrer Brust, während seine Blicke über ihren nackten Körper huschten.

Für ihn war sie schön. Das fühlte sie, das sagte er und sie glaubte ihm.
Die Welt mochte sie verstoßen, doch er würde sie lieben. Vielleicht nicht als Frau, doch immerhin als seine Geliebte.
Ihre Augen funkelten voller geheimer Begierden. Lange hatte sie auf ihr Widersehen gehofft. Sie hatte gebangt und gewartet, während sie nur ihre eigenen Finger als Gefährten hatte.
Doch nun war sie wieder bei ihm.

Sie spürte seinen lüsternen Atem und willig öffneten sich ihre Schenkel. Sie wusste was er wollte. Ihr Körper wollte es auch. Die zarten Knospen ihrer Brüste sehnte sich bereits schmerzhaft nach seiner Berührung. Zwischen ihren Beinen fühlte sie ihre aufsteigende Lust. Heute Nacht war es wieder soweit. Er würde sie wieder in Besitz nehmen.


„Verspieltes Kätzchen“, sagte er, als sie anfing, sich vor seinen Augen die feuchte Scham zu streicheln.
Sie wusste, dass ihm dieser Anblick gefiel. Ihr Körper, der sich vor Lust wandte und nach dem seinen verzehrte. Sie schloss die Augen und umspielte ihre Perle. Lustvoll rieb sie ihr Geschlecht, bis sie endlich seine starten Hände spürte.
Rasch hatte er sie nieder geworfen. Ihr Körper war nun zu seinem Spielzeug geworden. Er küsste sie an Hals und Brust.
Er öffnete sie mit seiner eigenen Lust. Eng war sie, und schrie ganz laut. Sein Glied hatte ihr längst die Jungfräulichkeit geraubt. Willig ließ sie jetzt nehmen. Sollten andere sich doch für ihre Lust jetzt schämen.


Sie spürte, wie er sie benutzte. Gierig, keuchend in sie spritzte. Sie schrei in ihrer Wollust tief verfangen. Sie brüllt keuchend und hoffte zu empfangen. Ihr Körper sollte ihm gehören. Für immer wollte sie seine Nähe spüren.

(c)Krystan Knight, 2017

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Montag, 17. Oktober 2016

Cu in Berlin



Cu in Berlin

Wie lange kannten sie sich schon? Zu lange, um noch Geheimnisse von einander zu haben. Zu lange, als dass es noch einem Vorspiel bedurfte. Ein kurzer Kuss an der Tür war alles, was es bedurfte, um die letzten Hemmungen fallen zu lassen.
Er riss an ihr, sie an ihm.
Die Kleider fielen und blanke Haut kam zum Vorschein.
Lange hatten sie darauf gewartet. Ein kurzes Treffen sollte es sein. In der Hauptstadt. In Berlin.
Jetzt waren sie nackt und küssten sich, wie verdurstende Seelen nach einem Marsch durch die Wüste.
Schnell reichte auch dass nicht mehr. Sie wollten mehr, wollten sich berühren und all das spüren, was sie für einander schon immer empfunden hatten.
Dies war kein Traum, keine ihrer aus der Distanz durch lebten Fantasien. Dies war das Leben in purer Lust.
Seine Hand auf ihren Backen, ihre Hand auf seiner Brust. Zärtlich und doch stets bestimmend, riefen ihre Körper los.
Die Zunge küsste ihren entblößten Hals. Der Schauer lief ihr durchs Gebein. Ihr Herz pochte in heißer Glut. Dem puren Schicksal zugewandt.
Sie saß auf ihm, sie spürte ihn. Sein hartes Fleisch war da für sie. Genüsslich ritt sie auf der Spitze. Schrie helle Laute unverhohlen. Im raschen Takt der Liebensschaukel, ließ sie ihrer Geilheit Luft.
Ein spitzer Schrei. Ein heißer Kuss. Dann spürte sie schon den Erguss. Gemeinsam kam sie mit ihm mit. Gemeinsam füllte sich ihr Schritt.
Erst später wurde ihr bewusst, das alles war ein Gruß.
Er nahm sie zärtlich in den Arm. Von da an fing ein neues Leben an.

(Text und Bild von Krystan Knight)