Posts mit dem Label Soft-Core werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Soft-Core werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 30. September 2020

Verdammte Nacht

 

Verdammte Nacht

Was für ein Tag. Was für eine Nacht. Was für eine Scheiße. Alles war schief gelaufen. Nina kam weinend nach Hause. Die Arbeit. Ihr Leben. Alles machte keinen Sinn mehr. Verzweiflung, schwäche verfluchtestes Leben. Sie wollte nicht mehr.

Es gab eine Antwort. Auf dem Tisch die Tabletten. Worum lächelte sie das Döschen nur so verführerisch an. Sie wollte es nicht, und doch ging sie hin. Die verfluchten Tabletten, sie grinsten sie an.

Kaum in der Hand, war die Dose auch schon auf. Zwanzig Stück, jede sorgte für tiefen Schlaf. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. Keine Schmerzen. Kein Leiden. Keine bösen Worte und keine Verantwortung mehr. Alles lag nun in ihrer Hand. Es könnte so einfach sein.

Da klingelte es und die Dose fiel ihr aus den Zitternden Händen. Die Pillen rollten über den Boden. Heute war einfach nicht ihr Tag.

Sie fluchte noch, als es erneut klingelte. Diesmal lauter.

Um diese Zeit?

Verdammt, was wollte man nur von ihr?

Sie ging zur Tür. Öffnete wie in Trance.

„Nina. Was ist los? Wo warst du?“, kam die besorgt klingende Stimme.

Es war Max, die beste Freundin. Wieso war sie hier?

Verzweiflung brach durch. Diese verdammten Tränen. Sie wollte nicht weinen, und tat es doch.

Max hielt sie fest. Gefangen in ihren Armen, ließ sie sich treiben. Max war für sie da. Wieder einmal. Genau zur richtigen Zeit. Statt Tabletten war es ein Joint. Max hatte immer Gras dabei. Sie rauchten, musste nicht reden. So fand sie Frieden. Entspannt auf dem Bett, ganz nah bei einander.

Max musste nichts wissen. Max war einfach nur da. Genau wie so oft. Und doch war es anders. Noch immer im Rausch, berührten sie sich. Ein keuscher Kuss für den Anfang. Und doch wurde es mehr.

Nina hatte es nie gewollt. Die Angst war zu groß. Max finger streichelten trotzdem zärtlich ihren Schoß.

Verdammte Gefühle in dieser Nacht. Irgendwo hatte bestimmt der Teufel gelacht.

Der nächste Kuss war mehr als Intim. Sie lagen in den Armen des Anderen. Die Herzen standen nicht mehr still. Sie waren nur Freunde und wollten es doch bleiben, und doch war da mehr, denn sie rieben sich zwischen den Beinen. Ein kurzer Versuch zärtlicher Lust. Ein rascher Kuss auf Hals und die Brust.

Schnell ging es los. Die Kleider verschwanden. Sie waren nur Freunde, und gingen doch über zu verbotenem Handeln.

Feucht waren die Spalten. Willig vor Lust. Sie leckten sich gemeinsam und weg war der Frust. Die Geilheit obsiegte in einem wilden Sturm. Sie hielten sich fest im innigen Tun.

Als der Morgen erwachte, waren sie zweit. Freundschaft und Liebe, für das Abenteuer bereit.

 

(c) Krystan Knigt, 2020

 

Dienstag, 24. März 2015

Heiße Tropfen



Heiße Tropfen

Devot kniete sie vor ihrem Herrn - den Blick gesenkt, die Schenkel offen. Ihr Herz schlug kräftig der Atem ging schnell. Sie ahnte bereits, was sie erwartet.

In seiner Hand trug er eine rote Kerze. In einem See aus geschmolzenem Wachs züngelte eine neckische Kerze. Mit einem Schritt nur, war er bei ihr. In seinen Augen spiegelte sich das Verlangen. Ihr nackter Körper gehörte ihm - auch Geist war längst der seine.

Der erste Tropfen löste sich, fiel nieder auf ihren Schenkel. Sie zuckte nicht, ertrug es still, spürte sie doch seine Begierde. Die sadistische Gier nach ihr.

Die nächsten Spritzer folgten Rasch - bedeckte, Brust und Schultern. Ihr Körper bebte von der Last, und doch ertrug sie tapfer diesen Schmerzen.

Der heiße Saft von ihm Geschenkt, ergoss sich über ihre Wangen. Ihr leises Wimmern verriet den Kampf, den ihr Herz versuchte zu gewinnen.

Der Herr war bei ihr – gab ihr Zeit, sich in die Qual zu fügen. Immer wieder senkte er den  Feuerkelch, ließ Lava über sie fließen.

Sie schrie nun laut und blieb doch knien – gab sich der Schmerzenslust hin. In Flammen getauchte rote Kleckse bedeckten ihre zarte Haut. Heiße Tropfen fielen auf sensible Stellen, erreichten Kopf und Körper.

Ihr Herr verschonte keinen Ort. Er schenkte ihr des Feuers Kuss. Der feuchte Schimmer ihrer Lust glänzte zwischen ihren Schenkeln. Auch hier fand sie sein heißer Gruß – ließ die Flammenpeitsche spüren.

Jetzt hatte er sie im Kopf so weit, durch dringt den Geist mit seinem Willen. Vor ihm zitternd vor Pein und Lust gab sie sich seinen Wünschen hin. Leidenschaft die Leiden schafft. Dunkle Begierden im Licht der Kerze, leises Stöhnen vor Schmerz und Lust.

Ein Lächeln huschte über seine Miene. Ihre Tränen waren sein wahres Glück. Sie war die Geliebte, die Hure, die Sklavin, sie war das Beste was er besaß.


~~~♥~~~

Hier mal wieder eine kleine Geschichte zu einer neuen Zeichnung. Kerzenwachs kann so schön sein, oder? :)

Freitag, 28. Juni 2013

Tanz für mich, Hure

Tanz für mich, Hure


"Tanz für mich", hatte er gesagt und sie tanzte.
"Du machst mich geil", hatte sie in seinen Augen gelesen und sie rekelte ihren Körper um das Feuer weiter anzufachen.

Ihre Augen waren auf die Beule in seiner Hose gerichtet, die bereits deutlich sichtbar war. Seine Erregung, sein Verlangen nach ihr, wuchs mit jeder Sekunde.

Sarah spürte, wie seine Blicke sie bereits auszogen, ihr die Kleider vom Leib rissen und sie über den Tisch legten. Ja, er wollte sie, die kleine Schönheit aus der Bar. Sie tanzte für ihn und machte ihn heiß. Sie ließ ihn schwitzen, so wie er sie in der schwülen Luft schwitzen ließ, während sie sich für ihn an die Stange schmiegte.

Ja, die Stange an der sie Tanzte hatte schon so manchen Mann aus der Fassung gebracht. Sarah wusste dies und genoss das Gefühl. Sie liebte es von den Männern begehrt zu werden, und seih es nur für eine Nacht.

Der Fremde in seinem Stuhl tat dies, auch wenn er immer noch sein Glas in der Hand hielt. Langsam führte er es an seine Lippen. Wollte er sich Mut antrinken? Nein, sie sah es in seinen Augen. Er spielte mit ihr, so wie sie mit ihm spielte. Er zeigte, ihr, dass sie für ihn tanzen musste, und er sich alle Zeit der Welt lassen konnte. Er konnte sie nehmen, wann und wie er es wollte, während sie nichts weiter vermochte, als seine Begierde weiter anzukurbeln.

Sarahs Finger streichelten über ihren String. Sie fühlte, wie sich der Stoff bereits mit ihrer eigenen Nässe vollgesogen hatte. Ja, sie war geil. Geil auf ihn. Geil auf den Mann, der für diese Nacht ihr Liebhaber war. Nein, er war mehr als das, er war ihr Herr, denn er wusste, wie er sie zu behandeln hatte, und dieses Gefühl erregte sie mehr als alles anderes.