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Sonntag, 24. Februar 2013

Erotisches Rollenspiel in der Welt von Age of Conan: Der Magier und die Assassine

In letzter Zeit habe ich ja wieder große Lust auf Age of Conan gehabt. Da ich wie viele andere auch leider nicht so viel Zeit habe direkt in dieser fantastischen Spielwelt zu spielen, hat mich Daria aus Lilith`s Eden angeschrieben, ob wir nicht so nebenbei per PN in der Welt von AoC etwas eRP spielen wollen. Dies ist der Anfang unsere kleinen erotischen Rollenspiels dabei entstanden ist. Wir hoffen es gefällt euch.

Die Assassine und der Magier




Alric:
Alric öffnete die Balken und das letzte Licht fiel in das Zimmer. Die heiße Sonne Stygiens versank gerade über dem endlosen Ozean, der auch schon Atlantis verschlungen hatte. Die dunkle Haut des großgewachsenen, kahlköpfigen Mannes wirkte gezeichnet von den Spuren, die das himmlische Feuer hinterlassen hatte. Eine lauwarme Brise glitt an seiner Wange vorbei und fing sich in den Stoffvorhängen, die das ansonsten recht spärlich möblierte Arbeitszimmer des Magiers. Irgendwo im Haus war eine Tür aufgegangen. Eine Tür, die eigentlich hätte verschlossen sein sollen. Alric dreht sich um und ließ den Anblick des entfernten Khemis in seinem Rücken zurück. Mit einem wissenden Lächeln streifte er die dunkellila Toga zurecht, die ihm über die linke Schulter hing, und seiner ansonsten nackten Haut einen mystischen Touch verlieh. Er wusste, wo er den Besuch erwarten würde und trat in sein Schlafzimmer ein. Mit einer Handbewegung entzündete er Räucherwerk, welches einen süßlichen Duft von sich gab und in den Vorraum zog. Ein Lockstoff, der zum tiefen Einatmen aufforderte. Ein Stoff, der die Sinne berauschte, bevor man von den darin enthaltenen Geistern übernommen wurde. Mit einem Lächeln auf den Lippen setzte er sich auf sein Sofa und wartete.

Lhynne:
Als die Sonne endlich zu sinken begann, machte Lhynne sich auf den Weg. Leichtfüßig bewegte sie sich über die Dächer, die, so dicht wie die Häuser hier im Hafenbezirk standen, eine Art zweites Straßennetz bildeten. Eines, auf dem man sich ungesehen bewegen konnte, wenn man sich nur geschickt genug anstellte.

Während der letzten Tage hatte sie ihr Ziel beobachtet, war ihm gefolgt und hatte seine Gewohnheiten ebenso studiert wie das Haus, in welchem er wohnte. Aktuell gekleidet in dunkles Leder, hatte sie während der Observation die Kluft einer Bettlerin gewählt. Einer von der Gesellschaft ausgestoßenen, der niemand weiter Beachtung schenkte. Ihren Blick hatte sie während der Zeit, die sie wartend am Straßenrand in der Nähe des Hauses verbracht hatte, im Schatten einer großen Kapuze verdeckt, denn ihre blauen Augen hätten sie ebenso wie die blonden Locken sofort als Ausländerin enttarnt. Hier in Akhet durften sich Ungläubige zwar frei bewegen, immerhin lebte das Hafenviertel vom Handel, aber sie wollte kein Aufsehen erregen.

Lautlos landete sie in einer dunklen, unmittelbar an das Haus angrenzenden Gasse am äußersten Rand des Viertels. Warum ihr Ziel dem Tod geweiht war wusste sie nicht, es interessierte sie aber auch nicht weiter. Ihr Auftraggeber hatte ihr einen fürstlichen Vorschuss gezahlt und sie würde dafür exakt das umsetzen, was er verlangt hatte. Ein Kehlenschnitt, es sollte persönlich sein. Wie ein Auftragsmord, bei dem sich der Drahtzieher in sicherer Entfernung befand, jemals persönlich sein konnte, entzog sich zwar ihrem Verständnis, aber auch das war ihr egal. Sie tat, wofür man sie bezahlte und stellte keine Fragen, so lief das Geschäft nun einmal.

Eine Hand auf den Griff eines der beiden schlanken Dolche gelegt, die sie an zwei an ihrem Gürtel befestigten Schlaufen trug, öffnete sie die Seitentüre. Dass sie nicht verschlossen war wunderte sie zwar, aber vermutlich wähnte sich der Hausherr schlicht und einfach in Sicherheit. Umso besser. Leise schloss sie die Türe hinter sich, zog beide Dolche und bewegte sich nahezu ohne einen Laut zu verursachen durch den Flur.
Nur ein paar Schritte entfernt ging eine Tür zu ihrer Linken ab und wenn alles nach Plan lief, würde sie ihr Ziel dahinter finden. Kurz innehaltend schnupperte sie in der Luft. Eines musste man dem Mann lassen, hier roch es wirklich gut. Langsam und aufmerksam betrat sie den Vorraum und sah sich um. Der Rauch drang derweil unbeirrt weiter durch das dünne Mundtuch in ihre Nase und dass irgendetwas nicht stimmte bemerkte Lhynne erst, als die Konturen des kleinen Zimmers zu verschwimmen begannen.


Alric:
Der Magier legte das Buch zur Seite, als er den dumpfen Aufprall im Flur vernahm. Er war immer wieder erstaunt, welche Macht die in dem Räucherwerk gebundenen Geister entfalten konnten. Mit den Fingern streifte er über sein ausgeprägtes Kinn.

"Mal sehen, was die Götter uns da gebracht haben" murmelte er und rief dann laut: "Bardur! Komm du nichtsnutziger Haufen Lehm!"

"Zu Befehl, Meister", ertönte die Stimme des Golems, der einer Statue gleich an der Wand gestanden hatte. Seine tiefe Bassstimme glich der Erde, aus der er erschaffen wurde. Langsam folgte er seinem Herrn in den Flur.

Alric betrachtete das Geschöpf, welches da am Boden lag. Seine Sinne ließen ihn auf fünf schrotte Entfernung den langsamen Herzschlag des Wesens erlauschen, welches vor ihm lag. Ein tiefer Schlaf. Gut, er konnte sich ohne Gefahr nähern und tat es.

Er griff ihr an den Schopf und zog die Kapuze zurück. Er war überrascht, als er die blonden Haare einer Frau sah. Nun, es gab auch weibliche Assassinen und einige davon waren richtig gut. Der Magier dachte daran, wie viele davon schon in den Mauern seines Anwesens ihre letzte Ruhe gefunden hatten. Viele, mal schauen, wie lange diese hier durchhält.

Menschliches Leben hatte für ihn keinen hohen Stellenwert. Es besaß höchstens einen Unterhaltungswert und dieser konnte schnell verbraucht sein. Nun gut, vielleicht war es an der Zeit herauszufinden, wer ihm immer wieder Meuchelmörder auf die Fersen setzte. "Bardur. Schaff sie in die Kammer und leg sie in Ketten und häng sie an ihren Armen über dem Loch auf. Ich will sie verhören, wenn sie aufgewacht ist."

"Zubefehl Meister." Die kräftigen Lehmarme des Golems legten sich um den Körper der Assassine und trugen sie fort. Kurz darauf hin sie in Ketten über einem schier endlos wirkenden Abgrund in Alrics Folterkeller.


Lhynne:
Lhynne verharrte augenblicklich in der Bewegung. Sie wußte, wie Gifte und Drogen wirkten, immerhin benutzte sie sie selbst oft genug, um ihre Ziele gefügig zu machen oder außer Gefecht zu setzen. Allerdings achtete sie gerade während eines laufenden Auftrags immer penibel darauf, nichts zu essen oder zu trinken, das mit irgendeiner fremden Substanz versehen sein könnte. Was mit anderen Worten bedeutete...

"Der Duft...", kam es schwach über ihre Lippen, ehe sie an Ort und Stelle zusammen brach.

Unter der Kapuze verbarg sich das durchaus hübsche Gesicht einer Frau, die bisher wohl um die 25 bis 30 Sommer gesehen hatte. Die helle Haut, sowie die blonden, ihr bis über die Schultern reichenden blonden Haare verrieten, dass sie nicht aus Stygien oder den umliegenden südlichen Ländern stammte.
Ihr Oberkörper steckte in einer eng anliegenden Bluse aus weichem, braunen Leder, die Hände wurden von Handschuhen des gleichen Materials bedeckt. Bis zu den Knien bedeckten schwarze Stiefel lange, schlanke Beine, deren oberer Teil von einem Rock verhüllt wurde, welcher durch den unkontrollierten Sturz allerdings etwas hoch gerutscht war. Alles in allem wirkte die Frau sehr schlank, man sah aber, dass sie sich viel bewegte.

Sofern man sie durchsuchte, würde sich nichts hilfreiches finden. Bis auf die beiden äußerst scharfen und gut gepflegten Dolche, trug sie lediglich zwei in den Stiefeln versteckte Wurfdolche, sowie eine kleine Phiole mit einer grünlich schimmernden Flüssigkeit darin mit sich. Ein Alchemist mit etwas Können, würde die Substanz sehr schnell als Gift identifizieren.

Es dauerte eine Weile, bis Lhynnes Sinne wieder erwachten. Als erstes drangen Schmerzen durch ihren benebelten Verstand, ein Stechen, sowohl an ihren Handgelenken, als auch an ihren Schultern. Wo jemand anderes vielleicht noch etwas gebraucht hätte, war die Assassine mit einem Mal wieder hellwach. Ein leiser Fluch kam über ihre Lippen, als ein Blick nach oben ihr das bestätigte, was ihr protestierender Körper ihr bereits mitgeteilt hatte. Sie hing an den Händen gefesselt von irgendeiner Decke. Nur keine Panik... Aufträge gehen manchmal schief, aber immerhin lebst Du noch...

Sich selbst zu beruhigen gestaltete sich allerdings als schwieriger, als gedacht, als sie den Abgrund unter sich erspähte.


Alric:
"Guten Morgen", sprach Alric mit sanfter Stimme. "Oder soll ich besser gute Nacht sagen, denn der Mond steht hoch am Himmel und schimmert im Meer."

Langsam trat er an die Frau heran, bis er direkt am Abgrund stand, der eigentlich nur eine Illusion war. Schwarze Gitterstäbe unmittelbar unter der Öffnung des Loches verhinderten, dass jemand aus Versehen, zum Beispiel er selbst, in den Abgrund stürzen konnte, wenn ein Opfer sich zu sehr wehrte. Er bewahrte dieses Wissen jedoch für sich, denn man musste natürlich nicht alles Preisgeben.

Zumindest er musste das nicht. Auf einem Tisch lagen die persönlichen Sachen der außer Reichweite der jungen Frau. Ja, für ihn war sie jung und vor allem überraschend schön. Er lächelte und trat näher an sie heran. Seine Hände suchten und fanden einen Dolch, dessen scharfe Klinge ihn faszinierte.

Er trat näher an sie heran und deutete mit der Spitze auf ihren Hals. "Ich würde mich ja vorstellen, aber ich denke, du kennst mich bereits. Da bedeutet, du bist mir gegenüber im Vorteil und so will ich einen kleinen Ausgleich schaffen."

Mit einem Schnitt durchtrennte er die Verschlüsse ihres ledernen Oberteils. Wobei er sich Zeit ließ sie langsam mit der Klinge aus ihrer Hülle zu befreien. Als erstes legte er den Ansatz ihrer Brust frei und fragte sie dabei: "Wie ist dein Name, meine kleine Schönheit."


Lhynne:
Sich zu einer ruhigen Atmung zwingend musterte Lhynne ihr Gegenüber. Entweder hatte sie ihn maßlos unterschätzt, oder aber ihr Auftraggeber hatte ihr zu wenige Informationen zukommen lassen, ob nun absichtlich oder unwissentlich. Da sie von ihrer Arbeit und ihrem Können überzeugt war, vermutete sie letzteres. Mit anderen Worten, sie würde sich eingehend mit dem Drahtzieher unterhalten müssen, sobald sie hier wieder raus war.

Du meinst, falls Du je wieder hier raus kommst. Im Moment sieht es nämlich nicht so aus. Mit einem energischem Blinzeln schob sie den Gedanken bei Seite. Bisher war sie in all den Jahren ihrer Tätigkeit als freischaffende Assassine nur ein einziges Mal in Gefangenschaft geraten, eine Erfahrung auf die sie gut und gerne hätte verzichten können. Doch sie hatte überlebt, was man von ihren Peinigern nicht behaupten konnte.

Allerdings unterschied sich ihr aktuelles Ziel deutlich von den Männern, denen sie damals in die Hände geraten war. Den Kopf leicht zur Seite neigend glitt ihr Blick langsam an Alric hinab, über seinen Oberkörper, den dunklen Stoff hinunter bis zu seinen Füßen und von dort aus wieder hinauf, bis ihre blauen Augen auf seinem Gesicht ruhten. Die Feindseligkeit, die sich in ihren Zügen spiegelte versuchte sie nicht einmal ansatzweise zu verstecken, wohl aber gelang ihr dies mit der Angst, welche der Abgrund in ihr hervor rief.

"Guten Abend...", erwiderte sie schließlich seinen 'Gruß' mit einer weichen und für eine Frau angenehm dunklen Stimme. Ihr stygisch klang dabei nahezu akzentfrei.

Ihren eigenen Dolch in seiner Hand zu sehen beunruhigte sie, was er dann damit tat verwirrte sie allerdings eher, als dass es sie ängstigte. Hätte er sie vergewaltigen wollen, hätte er sie wohl kaum über einem verdammt tiefem Loch aufgehängt und wenn er ihr einfach nur weh tun wollte, verstand sie nicht, warum er sich so viel zeit mit ihrer Bluse ließ. Das zurück weichende Leder enthüllte den Ansatz fester Brüste von durchschnittlicher Größe.

"Mein Name wird dir nicht weiter helfen...", entgegnete sie auf seine Frage. "Das hier ist etwas geschäftliches, also nimm es bitte nicht persönlich." Das zuckersüße Lächeln, welches sie ihm im Anschluss schenkte, wirkte deutlich aufgesetzt.


Alric:
Der Magier umspielte ihre freigelegte Brustwarze mit der Spitze des Dolches. Sie ritzte über den Vorhof, ohne jedoch die Haut aufzureisen. Immer wieder erhöhte er den Druck ein wenig, so dass zu befürchten war, dass er die Haut durchstoßen würde.

"Ich entscheide, was mir weiterhilft, und was nicht." In seiner Stimme schwang etwas dunkles, fast Zorniges, welches jedoch durch die Fesseln der Disziplin in Macht verwandelt wurde.

Mit einem Ruck glitt die Klinge von ihrer Brust und schnitt hinab bis zu ihrem Unterleib. Ein dünner, roter Strich bildete sich auf der Haut dort, wo gerade die Klinge ihr Gewand zerschnitten hatte. Nur eine handbereit mehr, eine Unachtsamkeit, ein Zucken, und er hätte ihr den Bauch aufgeschlitzt. Alric jedoch beherrschte die Klinge, wie er auch andere Dinge beherrschte. Er hatte ihr bewusst die Haut angeritzt, um ihr den Zweifel zu nehmen, dass er sie sehr wohl verletzten könnte und würde.

Seine Hand ruhte nun an der Stelle, wo ihre Hose die Scham bedeckte. Prüfend legte er sie den Eingang und zog den Hosenbund einwenig zur Seite. Er ließ sie tiefer wandern und sprach: "Fangen wir erst einmal mit etwas Höflichkeit an. Du bist kein Stygier, kein Adliger und kein Mitgliedglied meiner Familie. Sprich mich also besser in der Höflichkeitsform an. Außerdem ..." Seine Hand glitt über ihren Schamhügel und prüfte nun noch einmal ihr Geschlecht, da man sich in Zeiten wie diesen, auch bei einem Wesen mit hübschen Brüsten keineswegs sicher sein konnte, was sich unter der Hose befand. "... bist du doch ein Frau, und solltest von Natur aus deinen niedrigen Status kennen."

Sein Finger suchte ihren Eingang und drückt dagegen, während seine Miene ein verschmitztes Lächeln formte. "Dein Name?"


Lhynne:
Lhynnes Brustwarzen hoben sich weich und rosig von ihrer hellen Haut ab. Während die Spitze des Dolches in kreisenden Bewegungen darum glitt, gewannen die Knospen ein wenig an Härte. Ob dies an der kühlen Klinge oder etwas anderem lag, blieb jedoch verborgen.

Mit einem scharfen Einatmen quittierte die Assassine den vertikalen Schnitt. Das Leder gab, wie schon zu vermuten gewesen war, einen schlanken, trainierten Oberkörper preis. Durch die gestreckten Arme spannte sich die Haut so stark, dass man die Konturen der Rippen leicht darunter erkennen konnte. Ihr Bauch war flach und sie schien noch keine Kinder geboren zu haben.

Kurz überlegte Lhynne, ob es Sinn machen würde den Stygier anzugreifen. Mit einer schnellen Bewegung sollte es ihr gelingen, ihre Beine um seinen Kopf zu schlingen und mit etwas Glück wurde sie ihn so aus dem Gleichgewicht bringen und in den Abgrund ziehen können. Nur würde ihr das ganze wenig helfen, hinge sie doch danach immer noch hilflos gefesselt von der Decke. Eine Position, die ihr langsam aber sicher äußerst unangenehme Schmerzen bereitete, lastete doch ihr gesamtes Gewicht auf ihren Handgelenken und Schultern.

Durch die Berührung am Bund ihres Rocks wurde sie jäh aus ihren Gedanken gerissen. Was zum Henker machte er da? Sich anspannend versuchte sie sich seiner Hand zu entziehen, bewirkte dadurch aber nur ein sachtes Schaukeln. Instinktiv schloss sie ihre Beine, als seine Finger sich weiter zu ihrer gänzlich haarlosen Scham vortasteten.

Sein Kommentar bezüglich ihres 'Status' ließ sie verblüfft blinzeln. "Mein... was?! Mein Name ist Lhynne und Ihr...", sie betonte die förmliche Anrede dabei deutlich sarkastisch, "..nehmt verflucht nochmal Eure Hand da weg!"


Alric:
Der Magier umspielte ihre Scham unbeirrt. Er schien ihre Forderung überhaupt nicht zu beachten. Seine Fingerkuppe suchte die Spalte und drückte sich in sie hinein, bis er schließlich einmal hindurchgleiten konnte. Ein Lächeln umspielte seine Miene, als er schließlich den Zugang fand, in den er sich hineinzwängte. Nicht tief, doch tief genug um etwas von ihrem intimen Duft aufzunehmen.

"Na also, für eine ausländische Frau bist du gar nicht so dumm", verhöhnte er sie. "Ich habe ja schon immer gesagt, dass man auch einem blonden Weibchen ein paar Tricks beibringen kann."

Langsam zog er seine Hand zurück und schnupperte daran. "Deine Fotze riecht wie die einer Straßenhure. Eine besonders gute Assassine kannst du ja wohl nicht sein. Da konnte sich wohl jemand nichts besseres Leisten."

Er leckte über den Finger, der gerade eben noch in ihrer Scheide gesteckt hatte, und sprach: "Wer hat dich geschickt, kleine Fotze."


Lhynne:
Unter der hellen Haut spannten sich die Muskeln sichtbar an, als die Hand des Stygiers unbeirrt weiter ihren Weg suchte und seine Finger sich plötzlich mit einem Mal in Lhynnes Inneres schoben. Auch wenn sie trocken war, tat die Berührung nicht im eigentlichen Sinne weh, sondern fühlte sich eher nur unangenehm an, die Art und Weise aber, die Selbstverständlichkeit, mit der er sie anfasste, fachten eine unsagbare Wut in ihr an.

Seine darauf folgenden Worte stachelten sie nur noch mehr an und man musste kein großer Menschenkenner sein, um den Zorn in ihren Augen aufblitzen zu sehen. "Ich bin keine Hure...", gab sie leise und mit unverhohlener Wut in der Stimme zurück. "Und wer auch immer mich geschickt hat, langsam verstehe ich seine Beweggründe."

Kurz fiel ihr Blick auf seine Finger, als er zunächst daran schnupperte und anschließend darüber leckte. Ob es die Geste war oder die Anrede, irgendetwas brachte das Fass zum überlaufen. Er hatte ihre Beine nicht gefesselt? Schön blöd.
Ihre ganze Kraft mobilisierend, winkelte Lhynne ihre Beine an, zog sie hoch und trat mit beiden Füßen zu. Die Sohlen ihrer Stiefel zielten dabei auf Alrics Brust in dem Vorhaben, ihn mit einem kräftigen Tritt von sich fort zu schleudern.


Alric:
Der Magier taumelte etwas zurück. Die Gesetze der Natur siegten jedoch über den Zorn der Assassine. Die selbe Kraft, die sie gegen seinen Brustkorb richtete, mussten nun auch ihre Arme aufbringen, um sie zusätzlich zum eigenen Körpergewicht zu halten. Der Winkel sorgte jedoch dafür, dass sich der Schmerz für sie vervielfachte, während er selbst nur einen schwachen Stoß abbekam, der mehr ein Schieben, als ein Treten war, da er um einiges schwerer als sie war.

"Gelenkig bist du schon mal, kleine Hure." Alric hatte sie zwar bewusst provoziert, doch überraschte ihn die Reaktion doch ein wenig und das überlegene Lächeln verschwand. "Bardur!" rief er den Golem.

"Ja, Meister", ertönte plötzlich tief Stimme des Lehmmonsters, welches sich aus der Finsternis erhob.

"Diese kleine Fotze verlangt nach der Spreizstange. Bering sie bitte in gewohnter Weise an."

"Ja, Meister", gab der Golem mit monotonem Tonfall seine Bestätigung.

Während der Golem nun zu Lhynne trat und eine ungefähr einen Meter lange Stange zwischen ihren Knöcheln anbrachte, an deren Enden jeweils ein Eisenring für den notwenigen Halt sorgte, wischt Alric mit einer Handbewegung über das Kohlebecken, welches augenblicklich aufloderte und den Körper der Asssassine in ein schwaches orangenes Licht tauchte.

"Für deine Gelenkigkeit habe ich vielleicht später noch Verwendung, jetzt wollen wir uns aber erst mal über deine Gelehrigkeit unterhalten. Ich denke, ich habe noch nicht klar gemacht, dass ich auf meine Fragen eine Antwort erwarte." Er tauchte einen langen Eisenstab in die glühenden Kohlen. "Andernfalls, könnte ich sehr schnell, sehr unangenehm werden. Also, wer hat dich geschickt!"


Lhynne:
Die Genugtuung, als ihre Füße tatsächlich trafen und der Magier zurück taumelte, währte exakt so lange, bis die Ketten ihren Körper abrupt wieder zurück zogen und ihr gesamtes Gewicht, vervielfacht durch den Schwung, an ihren Handgelenken zerrte. Für einen kurzen Moment hatte Lhynne das Gefühl, sie würde sich beide Schultern ausrenken und nur mit Mühe konnte sie einen Schmerzensschrei unterdrücken. Dass sich ihre Handgelenke durch die unbedachte Aktion wund gescheuert hatten, machten die Sache auch nicht gerade besser.

"Du wirst den Tod nicht durch einen besseren Gegner finden, sondern wegen deines verdammten Dickkopfs", hallten die Worte eines ihrer Ausbilder in ihrem Kopf wider.

Bei dem gerufenen Namen sah die Assassine sofort in die Richtung, aus der die seltsam tief klingende Antwort erschall. Mit großen Augen musterte sie das Lehmmonster, ein weiterer Faktor, den sie hier nicht vorzufinden erwartet hatte. Stumm und angespannt lauschte sie der kurzen Unterhaltung. Eine Spreizstange klang nicht gut, vor allem nicht vor dem Hintergrund, dass sie halb nackt war. Vermutlich würde der Kerl ihr den Rock nicht mehr allzu lange anlassen.

Als der Golem zu ihr trat, wehrte sie sich verbissen gegen das Wesen, auch wenn ihr die Sinnlosigkeit ihres Tuns durchaus bewusst war. Der Kraft, mit der der Golem ihre Füße festhielt, hatte sie rein gar nichts entgegen zu setzen. Schwer atmend bewegte sie in einer hilflosen, aber deutlich wütenden Geste ihre Beine und wurde sofort mit dem zusätzlichen Gewicht der Stange bestraft, welches sie noch mehr nach unten zu ziehen schien.

In dem Moment, als das Kohlebecken aufloderte und der Schein Lhynnes heller Haut einen warmen Schimmer verpasste, spiegelte sich zum ersten Mal echte Angst in den blauen Augen der Assassine. Kurz die Eisenstange taxierend, richtete sie ihren Blick langsam wieder auf Alric. "Ich weiß es nicht..." Ihre Stimme klang ruhig, frei von Spott oder Sarkasmus. "Ich bin eine Assassine, die, die mich arrangieren, nennen in den seltensten Fällen ihre Namen. Meistens kontaktiert mich irgendein Handlanger, so wie auch dieses Mal. Meinen eigentlichen Auftraggeber habe ich nie gesehen, ebenso wenig kenne ich seinen Namen."


Alric:
Der Magier holte tief Luft, bevor er zu einer Antwort ansetzte: "Müssen wir dieses Spiel wirklich in allen Einzelheiten durchspielen? Du wirst beteuern, dass du nichts weißt, ich werde dir klar machen, dass du sehr wohl weißt, was ich wissen will. Am Ende wirst du schmerzen haben und ich meinen Willen. Es liegt an dir, kleine Hure."

Natürlich rechnete Alric nicht damit, dass ihm die Assassine gleich den Namen ihrer Auftraggeber nennen würde. Sicher hatten sie ihn ihr auch nicht gesagt. Doch keine Assassine, die man auf ihm ansetzt, wäre so dumm, ohne eine gewisse Überprüfung ihrer Auftraggeber einen solchen Kontrakt anzunehmen.

Alric ließ sich Zeit. Auf einem Tisch breitete er diverse sehr kreative und klassische Folterinstrumente aus. Auch die Gifte der Assassine stellte er dazu. Prüfend untersuchte er die Fläschchen, bis er das Wahrheitsserum in Händen hielt. Natürlich würde sie nach der Einnahme dieses Giftes nicht gleich den Namen ihres Auftraggebers herausrufen, doch es wirkte enthemmend und genau dies war ja bei dem bevorstehenden Spielchen von Vorteil.

Für gewöhnlich verabreichte man das Serum oral, doch Alric hatte aufgrund seiner Erfahrung mit Giften herausgefunden, dass es am effektivsten war, wenn man es direkt in den Blutstrom einführte. Er nahm also eine Hohlnadel, an deren einem Ende ein metallener Zylinder mit einem Hubkolben angebracht war, und saugte etwas von dem Gift aus dem Fläschchen. Vermutlich wusste die Assassine nicht ganz was er vorhatte, denn diese Technik war alles andere als verbreitet. Für die Arbeit als Assassine wäre sie sogar ungeeignet, da sie viel Zeit, Wissen und ein bereit überwältigtes Opfer erfordert.

"Ich finde es immer wieder faszinierend, auf wie viele Arten man dem Körper schmerzen zufügen kann. Wir können uns ja auch erst einmal darüber unterhalten", meinte der Magier und trat mit erhobener Nadel auf sie zu.


Lhynne:
Lhynne wusste nicht, was ihr mehr Sorgen bereitete, die Tatsache, dass sie es mit mit einem offenbar recht intelligentem Gegner zu tun hatte, oder der Fakt, dass sie ihm jedes seiner Worte glaubte. Sicher, im Laufe der Zeit hatte sie gelernt, mit Schmerzen bis zu einem gewissen Grad umgehen zu können, etwas, das ihr bei ihrer letzten Gefangennahme immens geholfen hatte. Allerdings hatte es sich damals um drei einfältige Idioten gehandelt, zwischen deren Einfallsreichtum und dem des Stygiers vermutlich Welten lagen.

Also was tun? Ihm alles sagen, was sie wusste? Und dann? Irgendwie machte der Magier nicht den Eindruck, als würde er sie danach gehen lassen. "Und wenn Ihr Euren Willen bekommen habt, was wird dann passieren?" Auch wenn sie ihm die Antwort vermutlich nicht glauben würde, wollte sie doch hören, was er zu sagen hatte. Um ihn nicht übermäßig zu reizen, blieb sie vorerst bei der von ihm geforderten förmlichen Anrede.

Während er die Folterinstrumente auf dem Tisch ausbreitete, bemühte die Assassine sich um eine möglichst ruhige Atmung. Ihr Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig, die zwischenzeitlich kurz leicht hart gewordenen Knospen hoben sich wieder weich und rosig von ihrer Haut ab. Auffallend war, dass man an ihrem Körper kaum Narben erkennen konnte. Entweder hatte sie noch nicht viele Kämpfe alleine bestritten, oder sie war schlicht und einfach gut.
Auf ihrem Rücken, falls Alrics Blick sich dorthin verirren sollte, konnte man unter den blonden Haaren allerdings ein feines Geflecht aus gut verheilten Narben erkennen, als habe sie vor langer Zeit einmal eine Peitsche zu spüren bekommen.

Selbst gut in den verschiedensten Arten von Giften bewandert, streifte ihr Blick die kleinen Fläschchen und Phiolen. Je nachdem, worum es sich dabei handelte, konnte Gift eine deutlich stärkere Waffe darstellen, als jedes noch so brutale Folterinstrument. Was es allerdings mit dem seltsamen kleinen Zylinder mit dem Kolben auf sich hatte, verstand sie nicht.

"Ihr macht so etwas öfters?", stieg sie vorerst auf das neue Thema ein, um etwas Zeit zu schinden.


Alric:
"Wenn ich meinen Willen bekommen habe, bedeutet dies nicht zwangsweise das Ende. Nicht, wenn du mich zufrieden stellst."

Seine Worte klangen seltsam warm. Sie hatten etwas aufrichtiges und zu gleich bedrohliches an sich. Er streichelt ihr über die Wange, doch mehr um ihren Kopf festzuhalten, während sich die gifttriefende Nadel langsam ihren Körper näherte.

Die Spitze streifte über ihre Haut, als er sie an ihrer anderen Wange ansetzte. Sachte glitt er tiefer. Sie konnte den Druck der Spitze spüren, die jedoch ihre Haut nicht durchstieß. "Ich werde mir Zeit lassen, über dein Schicksal gemeinsam mit dir nachzudenken. Was hältst du davon. Wollen wir gemeinsam über deine Zukunft bei mir reden?"

Seine Fingerkuppen streichelten über ihre Wange und ihren Haaransatz. Liebevoll wie ein Vater zu seiner Tochter berührte er sie und ließ sie doch sie Spitze nicht vergessen, die sich inzwischen auf Höhe ihres Halses befand. Er suchte nach ihrer hervortretenden Halsschlagader.

"Ich nehme mir nicht oft die Zeit, mit jemanden, den ich nicht kenne, über dessen Zukunft zu reden. Wenn ich mir für dich diese Zeit nehme, bedeutet dies, dass ich von dir auch ein gewisses Entgegenkommen erwarte. Willst du mir entgegen kommen? Willst du, dass ich mich weiter mit dir beschäftige?"

Wie ein Dolch lag die Giftspritze an ihrer Schlagader. Nur eine dünne Hautschicht und etwas Gewebe trennte das Metall und das Gift von ihrem Blutfluss, der das Leben durch den angespannten Körper pumpte.


Lhynne:
"Nicht wenn Du mich zufrieden stellst", hallten seine Worte in ihren Gedanken nach. Wie bitte meinte er das denn jetzt? Die Kerle, in deren Fänge sie damals geraten war, hatten keinen Hehl daraus gemacht, was sie mit ihr tun würden, bei dem Stygier aber hatte sie das Gefühl, dass er sie aus einer seltsam distanzierten, fast schon wissenschaftlichen Sicht betrachtete. Sonderlich scharf schien er jedenfalls nicht auf sie zu sein.

Reflexartig versuchte sie der Berührung auszuweichen und zog ihren Kopf ein wenig zurück, so viel eben, wie ihre erzwungene Haltung es zu ließ. Als er sie dennoch berührte, hielt sie absolut still, war sie sich doch der spitzen Nadel äußerst bewusst. Um was für ein Serum es sich auch immer handelte, sie wollte es auf gar keinen Fall in ihrem Gesicht haben.

"Und wie... würde ich Euch zufrieden stellen?", hakte sie vorsichtig nach. Auch wenn sich in ihren Augen weiter unverhohlen die pure Feindseeligkeit spiegelte, bemühte sie sich um einen ruhigen, sachlichen Klang ihrer Stimme.

Auch wenn sie sich zu einem möglichst gleichmäßigem Atmen zwang, konnte Alric auf die kurze Distanz vielleicht ihren donnernden Herzschlag spüren. Natürlich war sie auf Situationen wie diese vorbereitet, aber dennoch verhielt der Stygier sich in keinster Weise so, wie sie es erwartet hätte.

Eine seiner Formulierungen ließ sie stocken. "Zukunft... BEI Euch? Wie... meint Ihr das?" Wollte der Kerl sie etwa behalten?! Für ein paar Sekunden vergaß sie darüber sogar die Spritze. Erst, als die dünne Nadel sich gegen ihre Halsschlagader drückte, wurde sie ihr wieder gewahr. "Was ist das?", kam es skeptisch über ihre Lippen. Trotz ihrer Anspannung hielt sie allerdings absolut still. Auch wenn die streichelnden Bewegungen, die Fingerkuppen, die ihre blonden Strähnen berührten, sie mehr als verwirrten, wollte sie nicht Gefahr laufen, die Nadel durch eine unbedachte Bewegung selbst in ihre Haut zu stechen.


Alric:
Er beugte seinen Kopf nach vorne. Sein warmer Atem streifte ihre schweißnasse Haut. Wie ein Liebhaber näherte er sich ihr, um ihr einen zärtlichen Kuss voller Sinnlichkeit zu geben.

"Deine Zukunft", hauchte er ihr zu und in dem Moment durchstach die Nadel ihre Haut. Nicht tief, doch drang er in ihren Blutstrom ein. Ein einzelner Tropfen roten Saftes bildete sich um die Einstichstelle.

"Deine Zukunft bei mir", wiederholter sich und drückte auf den Kolben. Sie konnte spüren, wie etwas in sich gepresst wurde.

Die Wirkung des Giftes setzte fast augenblicklich ein, ohne dass man es jedoch wirklich sehen konnte. Es war subtil. Es wirkte, wie ein leichter Rausch. Ihre Sinne schärften sich, während sich ihre Gedanken lösten. Das Gift wirkte auf den Verstand und den Körper. Es ließ jede Berührung noch intensiver wirken.

Er küsste sie auf die Lippen, während die Nadel noch in ihr steckte. Zog sich und die Nadel fast gleichzeitig zurück und sprach: "Wie stellst du dir deine Zukunft bei mir vor?"


Lhynne:
Im ersten Moment wollte Lhynne sich noch weiter zurück ziehen, aber zum einen ließen ihre Fesseln es nicht weiter zu, zum anderen überrumpelte sie der sanfte Kuss dermaßen, dass sie einfach völlig perplex wirkend still hielt. Sein Atem verursachte eine feine Gänsehaut und erst das Pieksen an ihrem Hals zerstörte den seltsamen Moment.

Verwirrt blinzelnd drehte sie ihren Kopf, wollte etwas sagen, holte dann aber nur hörbar Luft, als sie spürte, wie sich die unbekannte Substanz kribbelnd in ihrem Hals ausbreitete. Angespannt wartete sie auf die Wirkung und den letzten klaren Gedanken, den ihr Verstand fassen konnte war der, dass das Mittel sich erstaunlich schnell entfaltete.

Augenblicklich fiel die Spannung von ihr ab. Ihre Hände, bisher die meiste Zeit zu kleinen Fäusten geballt, öffneten sich und ihre Fingerspitzen berührten die Ketten in einer beinahe sanft wirkenden Geste. Ihr Blick verlor den feindseligen Ausdruck, wurde weicher und offener und ihr Herzschlag normalisierte sich.

Der zweite Kuss sandte einen angenehmen Schauer durch ihren Körper und als Alric sich von ihr löste, konnte er den Hauch eines Lächelns auf ihren Lippen erkennen.

"Ich... weiß nicht...", entgegnete sie mit nun deutlich weicher und ein klein wenig schwer klingender Stimme. "Wie stellt Ihr sie Euch denn vor..?"


Alric:
Der Magier lächelt und streichelte zugleich mit seinen Fingern über ihre Wange. Langsam wanderten die Fingerkuppen an ihrem Hals hinab zu ihren Brüsten, wo sie die harten Knospen der Asssassine umspielten und sie reizten.

"Ich will, dass du darüber nachdenkst, Lhynne", raunte er ihr zu. Er beugte sein Haupt und leckte ihr über die Einstichstelle. Seine Zunge nahm die Tropfen ihres Blutes auf, während sie sanft über ihre Haut streichelte und diese mit sanfter, sinnlicher Wärme liebkoste.

"Ich will, dass du darüber nachdenkst, was dein Herz dir sagt, nun da es so nah an meinem schlägt."

Er massierte ihren Busen. Streichelte die Stelle, unter der sich ihr Herz verbarg, und küsste ihren Hals. Die andere Hand wanderte tiefer, glitt über ihren Po. Zärtlich, liebevoll, während die Droge jeden Anflug von Schmerz in Glück zuwandeln schien. Ein Glück, welches aufgrund der Dosis lange anhalten würde, um sein Opfer danach in einen Abgrund zu reißen.

"Sag mir, Lhynne. Was soll ich mit dir tun?" Seine Hand wanderte über ihre Hüfte und Oberschenkel, die geöffnet auf ihn warteten. Seine Finger hoben ihren Rock an und berührten ihr Geschlecht, welches sie ihm aufgrund der Spreizstange nicht mehr verwehren konnte. "Ich will dir nichts böses, und doch muss ich wissen, warum du mich töten wolltest, muss ich wissen, wer mich töten wollte, damit ich dir helfen kann."

Wieder küsste er sie liebevoll auf den Mund.


Lhynne:
Die weichen Brustwarzen der blonden Frau wurden unter den streichelnden Berührungen schnell wieder hart und drückten sich klein und fest gegen die Hände des Magiers. Unter der zärtlichen Massage senkten sich Lhynnes Lider und den Gedanken, dass hier irgendetwas wirklich seltsames vor sich ging, schob sie so schnell bei Seite, wie er gekommen war.

Mit einem leisen, wohligen Seufzen neigte sie ihren Kopf ein wenig nach links und bot dem Mann, der ihr gerade erst die Spritzte verpasst hatte, ihren schlanken Hals dar. Erneut bildete sich eine feine Gänsehaut und ihr Ausatmen klang verdächtig nach einem leisen Stöhnen.

Kaum merklich begann sie sich in ihren Fesseln zu regen, allerdings hatten ihre Bewegungen in diesem Moment rein gar nichts mit Widerwillen, Furcht oder den Gedanken an eine Flucht zu tun, vielmehr schmiegte sie ihren Körper so gut es eben ging gegen die dunklen Hände, als könne sie nicht genug davon bekommen. Den Rücken durch biegend drückte sie ihren Hintern, der nur von einem äußerst knappen Slip bedeckt wurde, gegen ihn und im Gegensatz zu noch vor wenigen Minuten konnten seine Fingerspitzen nun eine gewisse Feuchtigkeit an ihrer Scham ertasten.

Das Kohlebecken verlieh ihrem Körper nach wie vor einen warmen, leicht rötlichen Schimmer und alles in allem wirkte die Assassine in diesem Moment ungewohnt sinnlich, ein starker Kontrast zu dem Bild, was sie noch vor kurzem abgegeben hatte.

Zum ersten Mal erwiderte sie den Kuss äußerst sanft und Alric konnte den dezenten Geschmack von Beeren erkennen. "Man hat mich angesprochen...", flüsterte sie auf seine Lippen, "...in der Seemannshöhle, der Kneipe am Hafen..." Wie von selbst öffneten sich ihre Lippen einen Spalt und ihre Zungenspitze tastete sich warm und weich vor, um seine liebkosend zu umspielen. "Der Wirt dort... vermittelt mir ab und an.. Aufträge..."
Immer wieder unterbrach sie ihren mehr gehauchten, als wirklich erzählten Bericht für einige Sekunden. "Ich traf einen Mittelsmann... er besprach die Details mit mir und zahlte mir den Vorschuss..."

Irgendetwas schien sich kurz durch ihren völlig benebelten Verstand zu arbeiten, zumindest blinzelte sie, zog ihr Gesicht ein klein wenig zurück und bedachte Alric mit einem recht deutlichem 'Was-tue-ich-hier-eigentlich?'-Blick.


Alric:
Seine Fingerkuppe wanderte durch ihre offenliegende Spalte und umkreiste den Kitzler der Assassine, während er ihren Worten lauschte. Er wollte mehr wissen, wollte erfahren, wer sie geschickt hatte, wollte alles aus ihr heraus ziehen, während er seine Finger sie weiter rieben, drückten und verwöhnten.

Er wusste jedoch, dass es Zeit brauchen würde. Kein Druck, keine Gewalt, obwohl er sie in diesem Moment doch auf eine Weise missbrauchte. Wieder beugte er sich zu ihr vor und hauchte ihr einen Kuss auf die Haut, der sinnlich und voller nähe war.

"Du armes Ding", heuchelte er Mitleid mit ihr. "Und nun bist du hier, weil andere es von dir wollten. Was musstest du wegen dieser Leute alles erdulden nur damit sie dir einen kläglichen Lohn gaben, und dein Leben forderten."

Wieder leckte er ihr über den Hals bis zu ihrem Ohransatz. "Nun wird alles gut, Lhynne. Ich werde dafür sorgen, dass alles gut wird, wenn du mir hilfst." Immer schneller umkreiste seine Finger geschickt ihre Perle, kosteten seine Lippen ihre Haut. "Willst du mir helfen?"


Lhynne:
Der flüchtige Moment, das Gefühl, dass etwas nicht stimmte, dass gerade etwas passierte, was nicht sein sollte, verschwand unter den streichelnden Fingern. Die sanften Kreise um ihren Kitzler entlockten Lhynne ein Stöhnen und Alrics Fingerkuppen waren inzwischen sichtbar von ihrer Feuchtigkeit benetzt.

Im warmen Licht des Kohlebeckens sah man das Spiel ihrer Muskeln unter der hellen Haut, als sie ihre Beine hin und wieder kurz anspannte. Ein leises Klirren erklang, gefolgt von einem frustriertem Laut, als die Fesseln ihr doch keinen Millimeter mehr Spielraum erlaubten.

Wieder neigte sie ihren Kopf zur Seite, lehnte ihre Schläfe gegen ihren nach oben gezwungenen Arm und bot Alric ihren schlanken Hals dar. Einige der blonden Strähnen fielen ihr dabei über die Schulter und nahmen durch die glimmenden Kohlen einen rötlich-goldenen Ton an.

"Man gab mir Eure Beschreibung... eine Zeichnung... Euren Namen und den Ort, an dem ich Euch finden würde...", fuhr sie flüsternd mit ihrer Erzählung fort. "Der Mann.. nannte keinen Grund... aber das tun sie nie..." Ihren Bericht unterbrechend lehnte sie ihr Becken nach vorn und schmiegte ihre Scham enger gegen seine Finger. Inzwischen hatten sich sowohl ihre Atmung, als auch ihr Herzschlag merklich beschleunigt und es schien, als wolle sie mir ihren Bewegungen erreichen, dass er ihre Perle selbst berührte und nicht nur umkreiste.


Alric:
Kontrolle war das Schlüsselwort, welches die Beziehung zwischen ihren offenbarte. Geschickt spielte er mit der Lust der Frau und brachte sie immer wieder bis kurz vor den Höhepunkt, während er sie weiter befragte. Nutzlose Informationen, die auf eine Assassine zweiter Ordnung schließen ließ. Der Preis, denn man für ihn bot, zeigte, dass der Mittelsmann wohl das meiste von dem Kopfgeld für sich behalten würde.

Er hatte erfahren, was er von ihr wissen wollte, doch vielleicht war es nun an der Zeit mit ihr etwas Spaß zu haben. Nichts gefährliches, doch so, dass sie ihm besser zu willen sein konnte, so lange die Droge wirkte.

Mit einem Wink kam der Golem und nahm sie von hinten von der Kette, ohne die Fesseln an ihren Handgelenken zu lösen. Während sie fast einen Höhepunkt erreicht hatte, trug er sie auf eine kippbare Bank. Wieder wurde ihre Hände über dem Kopf fixiert, während ihre Schenkel nun an Ösen an der Seite der Bank fixiert wurden, so dass die Spreizstange nicht mehr von Nöten war.

Der Golem hatte sie nun auch vollständig entkleidet, während Alric sich ebenfalls etwas bequemeres angezogen hatte. Als sie nun im 45° Winkel auf der Bank lag, trat der Magier wieder an sie heran und streichelte mit seiner Hand aufs Neue über ihre Haut. Seine Hände hatte er in duftendes Öl getaucht, mit dem er sie nun einrieb. Der schwere Duft von Moschus und Jasmin lag in der Luft. Seine Hände kneteten ihr Fleisch rieben das Öl in ihre Haut hinein, während sie vollkommen hilflos dalag.

"Bei mir bist du in Sicherheit", flüsterte er ihr immer wieder zu. "Du gehörst mir, Lhynne."

Wie ein Mantra wiederholte er diese Worte, während seine Zunge über Brustwarzen und Vulva glitt und ihren mit Öl verfeinerten Geschmack aufnahm.


Lhynne:
Je länger der Stygier sich geschickt ihrer Knospe widmete, desto mehr breitete sich ein wohliges kribbeln in ihrem Körper aus, ein warmes Ziehen, das seinen Ursprung zwischen ihren Schenkeln hatte. Stöhnend wand Lhynne sich in den Ketten, doch immer gerade dann, wenn sie glaubte Erlösung zu finden, hörten die Berührungen für einen kurzen Moment auf.

Dass er sie nichts mehr fragte, nicht mehr von ihr wissen wollte, hätte sie ihm doch noch die eine oder andere Information geben können, kam ihr nicht in den Sinn. Ebenso wenig störte sie die Tatsache, dass es sich um ihr Ziel handelte, welches sie überwältigt und angekettet hatte und das sie nun auf diese Art und Weise berührte.

All die Begleitumstände, wie sie her gekommen war, wo sie sich befand, warum sie hier war, waren in den Hintergrund gerückt. Ab und an kämpfte sich zwar ein winziger Funken Klarheit durch ihren von der Droge völlig benebelten Verstand, wurde aber durch die streichelnden Finger und Lippen des Magiers sofort wieder verdrängt.

Dass plötzlich riesenhafte, nicht menschliche Pranken nach ihr griffen bemerkte sie zwar, wehrte sich aber nicht dagegen. Plötzlich Holz in ihrem Rücken zu spüren war ungewohnt, aber nicht unangenehm und so ließ sie auch die erneute Fesselung völlig widerstandslos über sich ergehen.

Ob sie bemerkte, dass man sie zwischenzeitlich entkleidet hatte, war eher fraglich, wohl aber stieg der Duft des Öls in ihre Nase, den sie mit einem leisem und nach wie vor außer Atem klingendem "Das riecht gut...", kommentierte. Erneut stöhnend bäumte sie sich Alric auf der Bank entgegen und schmiegte ihre nun feucht glänzende Haut immer wieder gegen seine Hände.

Das Mantra drang zwar an ihre Ohren, der Inhalt hörte sich aber vollkommen richtig an. Nichts in ihr wunderte sich über die Formulierung, dass sie ihm gehöre, oder störte sich gar daran. Den harten Knospen, ihrer immer feuchter werdenden Scham und dem drängender klingendem Stöhnen nach zu urteilen, steuerte die Assassine gerade wieder auf einen Höhepunkt zu.


Alric:
Der Magier nahm schließlich zwei Finger zur Hilfe um das Geschlecht der Frau aufzustoßen und hinein zu gleiten in ihre triefen Furt. Er stieß und fingerte den angespannten Körper, während er genießend über ihren Hals leckte und sie immer wieder zu einem Kuss zwang, wobei seine Zunge in sie hinein stieß.

Er ließ sich Zeit, unendlich viel Zeit, bis er schließlich mit seinen Fingern den Rhythmus in ihrem Loch beschleunigte. Wie ein getriebenes Tier hetzte er die gefesselte Assassine voran, während seine Zunge die ihre umkreiste. Er trieb sie an raubte ihr zu gleich den Atem. Seine Wange drückte ihr die Nase zu, während der Mund ihre Lippen versiegelte.

Gefangen zwischen Lust und dem Mangel an Luft trieb er sein Opfer in den Höhepunkt, um ihr fürs Erste die letzten Kräfte zu rauben. Bevor sie in die Bewusstlosigkeit triftete. Er wollte, dass der Glücksmoment eines Orgasmus das letzte war, an dass sie sich erinnern würde, bevor ihr Geist sich vernebelte.

Morgen würde sie erwachen und in ein tiefes, abgrundtiefes Loch fallen. Ein Loch auf dem Grund ihrer Seele. Einen Grund, von dem er sie vielleicht wieder aufheben würde, wenn er es wollte. Das Glück, welche ihr seine Hände, seine Lippen und das Gift in ihren Adern geschenkt hatte, würde in das Gegenteil verkehrt. Einsamkeit und Hilflosigkeit würde sie beim Erwachen erwarten. Gefühle, die sie bereit machen würden, für ihr nächstes Treffen.


Lhynne:
Mit einem Keuchen empfing Lhynne die beiden Finger, die sich in ihr feuchtes Inneres drängten. Sich seinem Rhythmus anpassend bewegte sie ihr Becken genau in der entgegen gesetzten Richtung, so dass ihre Scham immer wieder mit einem leisen Klatschen auf seine Hand traf.

Den Kuss erwiderte sie leidenschaftlich und fordernd, suchte immer wieder den Tanz mit seiner Zunge und stöhnte ihre Lust auf seine Lippen. Der Gedanke Fick mich kam ihr nicht nur einmal, doch artikulierte sie ihn nicht laut, wohl aber sprach ihr Körper eine überaus deutliche Sprache. Eine feine Schweißschicht glänzte zusätzlich zu dem Öl auf ihrer Haut, ihre Knospen standen klein und hart von ihren Brüsten ab und immer wieder zeichnete sich das feine Spiel der Muskeln unter ihrer Haut ab, wenn sie sich gegen Alrics Hand drängte und vergebens an den Fesseln zog.

Dass sie nach und nach zu wenig Luft bekam, drang zwar zu ihr durch, doch kümmerte sie sich nicht darum. Der Atemmangel gepaart mit den streichelnden Händen des Stygiers und dem leidenschaftlichen Kuss, entluden sich schließlich in einem Höhepunkt, der ihren gesamten Körper erschauern ließ. Zuckend zogen sich die Muskeln um die Finger des Stygiers zusammen, ehe Lhynne mit einem weichen Lächeln auf den Lippen ohnmächtig wurde.

Als die Assassine viele Stunden später wieder erwachte, irrte ihr Blick zunächst völlig orientierungslos durch das Gemäuer. Es dauerte einige Sekunden, bis die Erinnerungen an den misslungenen Auftrag zurück kehrten und sie regelrecht unter sich zu begraben drohten. Ein dünnes, verängstigtes Stöhnen kam über ihre Lippen, als sie sich des Schmerzes in ihren Armen bewusst wurde, die nach wie vor über ihren Kopf gezwungen waren. Fröstelnd zog sie verzweifelt an den Fesseln, die jedoch wie schon am Tag zuvor keinen Millimeter nachgaben.


Ende des ersten Tages

Mittwoch, 9. Mai 2012

Rollenspiel: Sempresita - Der gefallene Engel


 Die folgende Geschichte ist eigentlich mehr ein aufgearbeitetes Rollenspiel Chatlog, was ich vor einiger Zeit gemeinsam mit Sempresita in flist hatte. Es ist also eine Art Coproduktion, die ich auf ihren Wunsch hin nun veröffentliche.

Magie, Kerzenwachs, Bondage und viele andere Gemeinheiten, die man einem jungfräulichen Engel antun kann, erwarten euch. Viel spass beim Lesen und Kommentieren.

Sempresita - Der gefallene Engel



Es war ein regnerischer Tag in der Nähe von Tirisfal. Die Taverne zum Silbernen Wolf schloss langsam ihre Tore. Niemand ahnte, dass nicht weit entfernt ein viel schlimmeres Unwetter aufzogen. Tirisfal war ein Ort voll alter Magie. Ruinen aus längst vergangenen Zeiten lagen in den finsteren Wäldern rund um das Dorf. Einst Orte aus dem Krieg der Mächte, als Engel und Dämonen auf der Welt um die Vorherrschaft kämpften. Nun ragen Trümmer auf; stumme Zeitzeugen von dem was hier einst geschah.
In eben solch einer Ruine, die in früher Zeit zu einer Festung der Engel gehörte, fand in jener Nacht ein dunkles Ritual statt. Ein Hexenmeister; ein Wesen aus Fleisch und Blut, hatte sich einer Jungfrau bemächtigt, sie an diesen unseligen Ort schaffen und auf einem Opferaltar ketten lassen. Ihr Lebensfaden war längst durchschnitten und ihr schwaches Herz pochte immer langsamer, während die Kerzen in dem alten Tempel ihren zarten Leib erhellten. Der Hexer hatte das Blut des unschuldigen Mädchens genommen und formte beschwörende Worte. Worte der Macht, die einen jener Wesen aus dem Äther heraus reißen sollten, die sich sonst unsichtbar für die Sterblichen auf dieser Welt aufhielten. Er wollte einen Dämon beschwören. Ihn binden an einen sterblichen Leib, auf das er versklavt werden konnte. Finstere Pläne hatte der Hexer geschmiedet, getrieben wurde er von der Gier nach Macht, von dem Verlangen nach einem Sieg über ein unantastbares Wesen. Viele Diener hatte er schon um sich geschart, aber ein dämonisches Wesen, das ihm ausgeliefert wäre, das ihm gehorchen musste und ihm zu Diensten wäre, dies sah er als höchsten Triumph an.
 Doch er wählte den falschen Weg, lies die Magie in Sphären steigen, die ihm nie in den Sinn gekommen wären. Etwas ging schief in dieser Nacht dort inmitten der Ruinen.
Als der Lebenshauch des dort verblutenden Mädchens entwich wurden keine Worte gesprochen, die einen Dämon hätten rufen können; kein Wesen aus dem Feuer, keins aus den Höllen.
Etwas anderes wurde aus dem Äther gerissen, wurde aus einer Sphäre beschworen, die den Göttern näher war als sich ein Sterblicher nur vorstellen kann. Mit dem niemand gerechnet hatte.
Ein Engel.

Wind kam auf. Leise, sanft und zart umspielte warme Luft die Anwesenden, streichelte ihre Wangen, spielte mit ihren Haaren. Der Wind kam aus keiner bestimmten Richtung, doch zog es ihn wohl zu dem Opferaltar, auf dem die sterbende junge Frau lag. Aus ihren Augen wich der Schmerz, ihre Züge glätteten sich, als ein Lichtschimmer ihr Gesicht aufhellte. Das Licht wuchs, nahm Form an. In Sekunden nur formte sich daraus ein Körper, schwebend und über dem Opfer verharrend. Alle sahen es, wurden Zeuge der Materialisierung. Ein Engel, bestehend aus Licht und Wärme. Es war ein weiblicher Körper, die Flügel maßen über drei Meter an Spannweite. Man erkannte keine Einzelheiten, sah kaum ein Gesicht. Nur Konturen, gezeichnet vom Licht.
Doch schien das Wesen gut und freundlich. Es richtete seine Konzentration auf den nun toten Leib, berührte diesen einmal kurz mit der Hand und schien dann zufrieden. Erst danach hob der Engel den Kopf, wurde sich bewusst, dass hier noch mehr Seelen waren. Und von welcher Art. Denn das Wesen konnte in ihre Herzen blicken.
Der Hexer indes erkannte schnell seinen Fehler. Er hatte keinen Dämon, eine Kreatur der Hölle, für sich beschworen. Dies war ein Engel, aus seiner verdrehten Sicht eines der gefährlichsten Wesen der Welt. Engel jagten seinesgleichen, sagte man sich, denn sie hassten die Finsternis wie er das Licht. Sie mochten vielleicht in seiner Herz blicken können. Doch seine Magie blieb ihnen verborgen. Sofort setzte er eine neue Beschwörung an. Er musste den Engel rasch bannen, bevor dieser sich gegen ihn richten konnte. Der Hexer fluchte leise. Seine ergrautes, wirres Haar tanzte im Wind umher. Seine graublauen Augen ließen nicht von jener ätherischen Gestalt ab, die von dem Blutopfer angelockt wurde.
Schnell rezitierte er jenen alten Bannspruch aus dem Krieg der Mächte. Noch nie zuvor hatte er ihn nutzen müssen. Es war ein dunkles Geheimnis alter Schriften. Geschrieben in Blut konnten nur Hexer und Dämonen davon lesen. Langsam nahm der Zauber Gestalt an und riss das Licht aus der Aura des Engels. Entzog ihm den Zugang und die Quelle zu seinen himmlischen Mächten.
Der Engel erhob sich, als der Hexer die magischen Worte formte. Erst wirkte das Wesen, als wolle es wieder verschwinden, zurück in die Sphäre gehen, aus der es gekommen war. Doch es blieb, schwebte einige Meter vor dem Mann, erhellte sein Antlitz mit warmen Licht. Es sprach nicht, es zeigte keinerlei Regung. Kurz nur, für einen Wimpernschlag, fühlten die Anwesenden eine seltsame Wärme in ihren Herzen. Spürten eine Klarheit und Sicherheit, die nur jemand erfahren kann, dem die absolute Wahrheit inne wohnt. Dann waren sie wieder leer. Der Hexer hingegen verschloss sein Herz wohl vollkommen, er wob die Magie, sprach weiter die magischen Formeln. Nun konnte man sehen, wie das Licht, das von dem Engel ausging, deutlich schwächer wurde. Es zog sich derart zurück, das nach einigen Momenten nur noch die Haut des Wesens zu glühen schien. Dann.. erlosch es. Alles ging vollkommen geräuschlos vonstatten. Und als die Dunkelheit wieder die Ruinen beherrschte gab es ein Blitz. Kurz, hell wie eine kleine Nova. Begleitet von einem Zischen. Dann Ruhe - und ein dumpfes Geräusch, als würde etwas Weiches auf harten Stein fallen. Als sich die Augen der Leute wieder an das Zwilicht gewöhnt hatten, sahen sie eine nackte Frau auf dem Boden liegen. Sie war wunderschön, ihr Haar war schneeweiß, ebenso wie ihre Haut. Auch Flügel sahen sie, die Federn ebenso weiß. Reglos lag sie da, wohl ohne Besinnung.

Auch der Hexer war schöpft. Seine Gedanken waren wirr und es brauchte einige Momente bis er sie ordnen konnte. Etwas war falsch gelaufen. Er wusste nicht, wo der Fehler lag, aber dies war eindeutig kein Dämon, das dort neben dem Altar zu Boden gefallen war. Der Hexer ging langsam zu ihr. In seiner Hand den Opferdolch, an dem noch immer das Blut der Jungfrau klebte. Kurz überlegte er auch das Leben des Engels rasch zu beenden, aber irgendetwas riet ihm davon ab. Engel waren Wesen aus einer anderen Ebene. Sie verfügten über Kräfte die den seinen weit überlegen waren. Wenn er sie jetzt tötete, würde sie augenblicklich zurückkehren in ihre Ebene, in der alle unschuldigen Wesen Zuflucht fanden. Doch das durfte er nicht zulassen. Niemals sollte jemand das Resultat seines fehlerhaften Rituals sehen.
Er beugte sich zu ihr herab und streifte mit seinen Fingern durch ihr Haar. Es war seidenweich und so weiß, das es fast silbrig schimmerte. Dann schob er seine Hände unter ihren nackten Leib, merkte dabei wie leicht sie war und wie zerbrechlich. Er hielt ihre Flügel dabei zusammen, ging zu seinem Pferd und legte sie auf dessen Rücken, saß selber auf und gab noch Weisungen für seine Diener alle Spuren des Rituals zu beseitigen. Dann ritt er los, weg von dem Ort seines grausamen Treibens. Die Fackeln wurden gelöscht, das tote Mädchen und alle rituellen Gegenstände entfernt. Zurück blieben die schweigenden Trümmer und Dunkelheit.

Der Hexer ritt im leichten Gallopp über einen verlassenen Waldweg, den Körper des Engels vor sich haltend. Er brauchte Zeit zum Nachdenken und eine Zuflucht. So suchte er eine Hütte auf, tief im Wald nahe der Ruinen, er hatte sie vor Monaten bei einem Ausritt dort entdeckt. Es war mehr ein Verschlag, und kaum seiner Macht würdig, doch sie war solide und kein Mensch würde ihn hier suchen. Sachte legte der die Frau auf ein morsches Bettgestell, worauf sich eine mit Stroh gefüllte Matratze befand. Offensichtlich hatten einige Mäusen darin ihr Quartier bezogen. Mit einem robusten Lederriemen fesselte er die Handgelenke der Bewusstlosen vor dessen Körper und fühlte sich aus einem unbestimmten Grund danach sicherer.
Als er sie fesselte konnte er zum ersten Mal ungestört einen Blick auf den Körper werfen, er schien makellos. Ihre Haut war zart, samtweich und zeugte von Jugend. Sie war nicht ganz 170 cm groß, der Körper schlank und wohlgeformt. Die Brüste fest und fleischig, ebenso ihre Pobacken. Alles an ihr schien hell und weiß, sie wirkte wie ein Albino.
Der Hexer lies sie allein und wartete darauf, das sie aufwachte.

 Noch eine Zeit lang lag sie reglos da, dann, plötzlich, zuckten ihre Augenlider. Leben kam in die junge Frau, ihr Kopf und ihre Beine bewegten sich als träume sie. Nach einigen Minuten schlug sie die Augen auf; sie waren von einem hellen Blau. Es dauerte, bis sie ganz im Hier und Jetzt war, dann kam sie von der Bauchlage langsam auf die linke Seite, schaute sich um. Noch immer schien sie nicht begriffen zu haben.
"Aufgewacht?", fragte der Hexer, während er nicht weit entfernt von ihr an einem Tisch saß und Kaffee trank.  Der Mann war ungefähr 1,85 Meter groß, bekleidet mit einer schwarzen Lederhose und einem weißen Hemd. Er stand auf und ging langsam zu ihr. Sein Blick war kühl.
"Hast du einen Namen?" Seine Stimme hat einen strengen, missmutigen Tonfall.
Das Wesen hob den Kopf nicht an, noch machte es den Versuch aufzustehen. Ruhig lag sie da, ihm zugewandt; schaute, betrachtete, musterte. Ihr Gesicht schien emotionslos, wenn auch keine Kälte davon ausging. Doch nun schien sie wirklich angekommen und realisierte was ihr geschehen war, denn er konnte Tränen sehen, die still geweint über ihr Gesicht liefen und auf die Unterlage fielen. Ansonsten blieb sie ruhig, tat sie nichts, sprach auch nicht.
"Kannst du mich verstehen?", fragte er sie erneut.
Sie zeigte mit keiner Geste, das sie ihn verstand. Ihr Blick blieb auf ihm, ansonsten lag sie da, als schlafe sie immer noch, doch nun mit offenen Augen. Sie lag nun halb auf dem Rücken, halb auf der Seite. Die weichen Federn ihrer Flügel waren ein gutes Polster, auf das sie nun lag. Angelegt reichten die Flügelspitzen bis zu ihren Fersen, oben ragten sie über ihren Kopf hinweg
Er nahm seine Reitgerte, die er zuvor auf den Tisch gelegt hatte und streifte prüfenden über ihren Körper. Er berührte sie dabei sanft,  jedoch nicht liebevoll. Liebe kannte der Hexer nicht. Sie konnte sein kaltes, boshaftes Herz fast spüren. Er lächelte, doch sein Lächeln war voller Heimtücke. Das Leder der Gerte streichelte ihre Brüste und fuhr dann hinauf zu ihrem Kinn, dort verharrend.
Der Engel fühlte die Kälte der Gerte auf ihrer Haut, ein ganz leichter, kaum wahrnehmbarer Ausdruck des Erstaunens huschte über ihr Gesicht.
"Oder bist du stumm?" Er schnalzt leicht mit dem Leder auf ihre Wange. Zum ersten Mal konnte sie so etwas wie Schmerz fühlen, als er sie mit dieser Peitsche küsste.
Als er damit kurz und leicht auf ihre Wange schlug passierte Überraschendes. Sofort danach kam "Leben" in die junge Frau, sie zuckte zusammen, versuchte sich aufzusetzen, zog Arme und Beine an sich, drückte ihren Rücken fest gegen die Wand, an der das Bett stand. Sie schob sich hoch, wurde sich jetzt erst der Fessel bewusst. All das geschah schnell und innerhalb weniger Sekunden. Nun konnte er Emotionen in ihrem Gesicht erkennen; er sah Angst, Unverständnis, Sorge, Unsicherheit.

Er war etwas irritiert von ihrem Verhalten und reagierte impulsiv. Mit einer kräftigen Bewegung seines Armes ließ er die Reitgerte auf ihre Wange knallen. Fest, so fest, das sich eine rote Strieme auf ihrem Gesicht abzeichnete.
Und wieder zuckte sie zusammen, drückte sich noch fester gegen die Wand. Ihre Flügel schlug sie schützend um ihren Körper, das Gesicht drehte sie zur Seite, schaute ihn dabei aber immer noch durch einen schmalen Schlitz an, den die Flügel vor ihr frei ließen. Ihre Knie waren ganz angezogen, ihr Atem ging schneller, wohl war sie eher schockiert, als dass sie große Schmerzen hätte
"Sprich!", fauchte er. Er schien über ihre Reaktion verärgert und hoffte wohl zu gleich sie durch sein brutales Verhalten besser unter Kontrolle zu halten.
Er trat nach dem Schlag näher an sie heran. Prüfte sie mit seinem Blick. Achtete auf ihren Ausdruck. Ihre Angst war fast greifbar. Er beugte sich leicht zu der Gefesselten und strich mit seiner Hand über ihre Flügel. Schien sich jetzt erst langsam ihrer Engelhaftigkeit bewusst zu werden. Er berührte die Federn und flüsterte nun etwas weicher: "Warum bist du hier? Was willst du von mir? Warum bist du gekommen?"
Immer noch dachte er an eine Verschwörung gegen ihn und nicht an seinen eigenen Fehler. Er suchte den Fehler bei ihr und wollte sich nicht selbst sein Versagen eingestehen.

Als er über ihren Flügel strich zeigte sie zum ersten Mal den Willen zum Sprechen. Er sah wie ihre Lippen auf und zu gingen. Wie sie langsam versuchte etwas herauszubringen, sich dabei sichtlich anstrengte. Erst hörte er ein unsicheres und eher krächzendes "annn.. errr..." doch nach einigen Momenten hatte sich der gefallene Engel wohl an die Anatomie gewöhnt und versuchte es erneut, wenn auch noch gebrochen und unsicher: "Du.. ich wollte nicht.. warum?" Ihr Blick dabei hätte jeden berührt, der einen Funken Mitleid in sich trägt.

Der Körper des Hexer war sichtlich angetan von dem reizvollen Leib der Schönheit, doch sein Geist war finster und sah nur Lust und dunkle Gedanken. Er mochte es nicht, wenn man ihm nicht gehorchte. Ihr Zögern, ihr mangelnder Wille zu sprechen ließ ihn noch boshafter werden. Seine Finger glitten durch die Federn ihrer Flügel. Sie berührten sie vorsichtig und drückten sie mit sanfter Gewalt ein wenig auseinander, so dass er ihr besser ins Gesicht sehen konnte.
"Was wolltest du nicht? Dich mit mir anlegen? Ha ... ja, du hast einen Fehler gemacht, als du das versucht hast. Warum bist du gekommen, was plant ihr gegen mich! Los, sprich, oder ich rupfe dir die Federn einzeln heraus!"
Er legte seine Finger demonstrativ um eine Feder ihrer Flügel, um ihr zu zeigen, dass er seine Drohung durchaus ernst meinte. Er betrachtete den zusammengekauerten Körper, sah wie sich ihr Brustkorb aufgrund des schnellen Atems bewegte, bemerkte nun auch ein Zittern, das sie erfasst hatte.
 Seine Drohungen waren für sie offensichtlich zu abstrakt, als dass sie um ihr Wohl fürchtete, jedoch saß die Erfahrung von Schmerz jetzt tief und ihre Gedanken rasten, er konnte es deutlich in ihrem Gesicht sehen. Wieder öffnete sich ihr Mund, wieder versuchte sie sich zu artikulieren: "Ich kam.. zur Seele. Liebe, Trost.. dann dunkel. Ich bin.. allein jetzt."
Das Wort ´allein´ schien sie zu ängstigen. Sie sah ihn an, nun bekam ihr Ausdruck etwas bittendes: "Ich will zurück.. das.. alles ist falsch. Ich will dir nichts." Der Engel schien schon flüssiger zu sprechen.
Der Hexer hörte zu, betrachtete dabei ihren wohlgeformten Körper. Gier steigt in ihm auf. Ein dunkles Verlangen, welches entsteht, wenn abgrundtief Böses auf etwas Reines und Unschuldiges trifft.
Sie wollte weg? Wollte ihn verlassen? Ihre Worte verklangen in seinem Kopf, der Mann zögerte und schien nachzudenken. dann packte er sie an den gefesselten Händen. Mit einem Ruck zog er sie auf die Beine, so dass sie aufstehen musste und sich ihre Flügel öffneten.
Er wollte sie nicht gehen lassen.
Wollte nicht, dass sie sich ihm entzog. Ihre Worte machten ihm plötzlich den Gedanken des Verlustes klar. Eines Verlustes, an den er zuvor noch gar nicht gedacht hatte.
In seinen Augen hatte er sich selbst für bedeutsam gehalten und glaubte dieser Engel kam um ihn, den Hexenmeister zu bekämpfen und nur seine Genialität, habe ihn davor bewahrt.
Liebe und Trost waren Worte die er nicht verstand und deren Bedeutung ihm fremd waren.
Er trat einen Schritt zurück und sein Blick verschlang den jungen Körper.
Unbekleidet stand der gefallene Engeln vor ihm. Die Hütte war so niedrig, dass sie ihre Flügel nur an ihren Rücken gedrückt halten konnte. Eine Hand erhob sich, legte sich auf ihre Wange. Er sprach: "Wer sagt, dass ich dich gehen lasse! Du hast zu viel gesehen, du bist eine wertvolle Geisel. Du gehörst jetzt mir. Mir ganz allein!" Er war selbst überrascht von seinen Worten, denn sie schienen aus seiner Seele zu kommen, die ganz unmerklich immer noch etwas von dem Licht in sich spürte, mit dem sie ihn in den Ruinen berührt hatte. Das Licht hatte eine Sehnsucht in ihm ausgelöst. Eine Sehnsucht, die nicht gestillt werden konnte und sich nun in Verlangen projizierte.

Der Engel stand einfach nur da, stumm, ihn betrachtend. Die gefesselten Hände ließ sie locker vor sich hängen. Scham schien sie keine zu kennen, mit keiner Geste deutete sie an ihren nackten Körper verstecken zu wollen. Allein die Unsicherheit und die Erfahrung des Schmerzes veranlasste sie, sich ihm nicht gänzlich zuzuwenden. Ihre Flügel umschlangen sie noch immer halb, einige kleine weiche Federn waren lautlos zu Boden gefallen, als sie sich erhob.
Da stand sie nun, überirdisch schön, liebreizend und von einer Unschuld, wie sie nie zuvor erblickt wurde. Ihr Gesicht strahlte trotz Angst immer noch Freundlichkeit aus. Die Flügel bewegten sich hin und wieder,  spreizten sich leicht, klappten dann wieder zusammen.. kamen nie ganz zur Ruhe. Nun sah er zum ersten Mal auch ihren Bauch und den Schambereich. Nirgends war auch nur der Ansatz eines Haares zu entdecken, ihr Venushügel strahlte dieselbe Reinheit und Unschuld aus wie der Rest ihres Körpers. Ihre Knospen auf dem zarten Brustfleisch waren klein und hatten einen hellen rosigen Ton. Wieder setzte sie an, man merkte, dass ihr das Sprechen immer besser gelang. Ihre Stimme wirkte fester und hatte einen hellen reinen Klang: "Was willst du von mir?"
Fragt sie ihn eindringlich. "Du hast mir diesen Körper angetan, mich gebunden, mir Leid angetan. Warum?"
Es klang nicht verbittert, sie sprach ruhig. Es war nur eine Feststellung und eine Frage, mehr nicht.
Der Hexer zögerte.Was wollte er von ihr? Eine gute Frage, die er sich selbst noch nicht gestellt hatte. Reichte stumpfes Verlangen nicht? Nein, es reichte ihm nicht. Ihre Fragen regten seinen Verstand an, der nach einer Antwort suchte.
Er wollte einen Dämon aus den höheren Sphären versklaven. Deshalb hatte er über Jahre hinweg an dem Ritus gearbeitet, den er heute Nacht vollzogen hatte. Deshalb hatte er das Kind eines Bauern geraubt und sie auf dem Opferaltar verbluten lassen.
Und nun war SIE da, sie, jenes überirdische Wesen von unendlicher Schönheit und Anmut. Sein verschwitzter, nach dem schweren Duft der Opferkerzen riechender Körper schritt um den gefangenen Engel herum und betrachtete ihn. Sein Blick viel auf ihre Nacktheit, ihre unschuldige Schönheit. Er betrachtete auch ihren Po, ihren Rücken, aus dessen Schulterblättern die Flügel herausragten.
"Hast du einen Namen?", fragte er sie, als er hinter sie trat und eine Hand sich prüfend an das  Fleisch ihres Hinterns legte, als wolle er fühlen, was sie war. Die Pobacken blieben entspannt, anscheinend konnte sie mit solcherlei Berührung nichts anfangen.
Der Engel indes blieb einfach stehen, auch als er um sie herum schritt.
Sie spürte seine Nähe, fühlte den Atem auf ihrer Haut. Seltsam war es ihr, als sie all diese neuen Empfindungen zu deuten versuchte. Die Angst war etwas gewichen, anscheinend blieben weitere Schmerzen aus. Der rote Striemen zeichnete sie noch immer im Gesicht, das jetzt wieder mehr Ruhe ausstrahlte. Allein ihr Blick verriet wie verwirrt sie war. 
Die Frage nach dem Namen lies sie nachdenken.. nach einigem Zögern meinte sie: "In der Menschensprache.. ist es schwer zu sagen. Ich habe kein Wort dafür.." sie überlegte weiter..:" Du würdest sagen Sempresita".
"Sempresita", hauchte er ihren Namen und sein warmer Atem glitt durch ihre Flügel, über ihre nackten Schultern und durch ihr Haar. Er lächelte und berührte weiter ihre zarte Haut. Perfekt geformt und zugleich so fragil.
Seine Finger wanderten nach unten durch die schmale Spalte, zeichneten kleine Muster auf ihre Pobacken und berührten schließlich ihr sich ihm darbietendes Löchlein. Der Mann roch nach Lust, nach Verlangen und dies lies er sie auch spüren, wenngleich sie damit nichts anzufangen wusste.
Die verschiedenen Gerüche, die ihr in die Nase stiegen, erzeugten Empfindungen in ihr.
Das brennende Holz im Kamin, der Geruch des Zimmers.. und der des fremden Mannes.
Er hörte wie sie schnupperte, sah wie sie den Kopf leicht zur Seite neigte.
Man könnte meinen hier stünde ein kleines unschuldiges Kind, das grade die Welt kennen lernt. Wäre da nicht dieser Körper, der einen Mann allein durch den Anblick in Erregung zu versetzen vermag.
Noch immer stand sie einfach ruhig da, auch als sie seine Finger da spürte, wo sich eine Frau nicht so einfach würde anfassen lassen. Ihre Haltung war gerade, die Flügel waren angelegt und das weiche Gefieder umrahmte ihre Pobacken, schlossen sich darunter zusammen und legten sich auf den hinteren Bereich ihrer Schenkel. Verwirrung zeichnete sich noch immer in ihrem Gesicht ab, als sie ohne Scheu mit ihrer zarten Stimme fragte: "..und wer bist du? Warum hast du mir das angetan?"
Noch immer klangen ihre Fragen emotionslos.
Der Hexer vernahm die Worte des Engels, streifte dabei gedankenversunken ihre Pforte entlang. Sie konnte die Finger an ihrer weiblichen Grotte fühlen, wie er ohne auf ihre Befindlichkeiten zu achten einfach darüber glitt, als wolle er sie testen und prüfen. Sein sadistisches Lächeln offenbarte seine Begierden, auch wenn er sie nicht aussprach.
Ein elektrisierender Schauer durchfuhr ihn, als einer seiner Finger sich zwischen ihre Spalte drückte und sie ganz leicht öffnete. Leise, fast geflüstert klangen seine Worte in ihrem Ohr, während der Atem ihre Wangen entlang strich und seine zweiter Hand von vorne über ihren flachen Bauch gleitete: "Man nennt mich den Hexer. Dies sollte für dich als Name reichen, mein kleiner Engel."
Wie zur Bestätigung seiner Worte ließ er den Finger erneut in sie gleiten und drückte gegen ihre Jungfernschaft, derer sie sich bis dahin nicht einmal bewusst war.

Sempresita schaute die ganze Zeit über auf das Feuer im Kamin, die tanzenden Flammen beleuchteten ihren Körper, Schatten zeichneten Bilder auf ihre Haut. Sie hob ihre zusammengebundenen Hände, streckte sie, als er sprach, in Richtung der Wärmequelle, zog sie dann wieder zu sich heran. Als sein Finger sich in ihr warmes weiches Fleisch versenkte senkte sie den Blick, schaute an sich herab. "Hexer.." murmelte sie, betrachtete seine Hände, fühlte ihn nun ein Stück weit in sich. Erst als er gegen ihr zartes Jungfernhäutchen drückte zeigte sie eine Reaktion auf sein Tun. Sie wollte sich entziehen, wollte einen Schritt nach vorn gehen. Seinen Finger fühlte sie deutlich an ihrer weichen Innenwand, wusste nicht, ob dies gut oder schlecht war, sie wirkte zunehmend verwirrter.
Diese Verwirrung spürte der Mann. Er bemerkte ihre innere Zerrissenheit und drückte bei dem halbherzigen Fluchtversuch gegen ihren Bauch, damit sie sich nicht entziehen konnte. Alles was sie tat schürte sein Verlangen nach ihr, entfachte in ihm ein dunkles Feuer.
Er ließ von ihr ab, griff nach ihren Fesseln und zog sie an den Händen mit zum Tisch.

"Beuge dich vorn über", haucht er ihr mit leiser doch zugleich befehlender Stimme zu. "Ich werde dir jetzt zeigen warum du hier bist." Sein Finger hatte ihr feuchtes Loch verlassen und so stand sie nun wieder fast unberührt da. Vor dem Tisch. Auf der anderen Seite brannte der Kamin und beleuchtete die Szene.
"Los!"
Der Engel wehrte sich nicht, wohl weil sie völlig ohne Arg war und nicht wusste, warum sie sich widersetzen sollte. Das Laufen schien ihr noch schwer zu fallen, unbeholfen setzte sie einen Fuß vor dem anderen, schwankte ein wenig, bis sie den Tisch erreicht hatte und sich mit dem Unterbauch dagegen lehnte.
Sie schien die Situation überhaupt nicht zu begreifen, stand einfach da und schon ging ihr Blick und ihre Aufmerksamkeit von ihm weg, auf Dinge in dem Raum, auf das Feuer, auf den Tisch.. als stünde er gar nicht da.
Der Hexer wurde wütend, konnte mit ihrer Art nicht umgehen. Er stieß sie mit einer Hand grob nach vorne, wollte, dass sie ihm gehorcht, dass sie tat was er wollte.

Der Engel breitete erschrocken die Flügel aus, die kurz flatterten, wohl als Reaktion auf ihre Unsicherheit. Kleinere Gegenstände fielen dabei um oder zu Boden, von den kräftigen Flügeln weggefegt, einige zerbrachen dabei. Nun war der Punkt erreicht wo der Hexer seiner Wut freien Lauf lies.
"Du dummes Stück Scheiße!", brüllte er verärgert auf, als sie ihn mit einem Flügel fast zur Seite stieß und er sich ducken musste.
Er ging um den Tisch zum anderen Ende, wo die Reitgerte lag, nahm sie in die Hand und blickte sie über das Möbel hinweg an, er holte aus und schlug zu. Der Schlag traf sie hart ins Gesicht und während sich die Haut an der Stelle rötete und sich eine zweite Strieme zu der anderen gesellte, langte er über die Tischplatte, packte er sie an den Fesseln und zerrte sie brutal nach vorne auf den Tisch, wobei sie durch ihre Position keine Chance hatte sich ihm zu widersetzen. Sempresita zuckte zusammen als der Schlag sie traf, wehrte sich nicht, als er sie nach vorn zog. Er legte die Reitgerte auf den Tisch und gab ihr wütend eine kräftige Ohrfeige, dann fesselte er ihre Handgelenke an die Tischbeine, so daß sie, mit dem Becken gegen die Tischkante gepresst, mit ausgestrecktem Oberkörper auflag.
 Sie hob den Kopf, zappelte und in ihren Augen stand abermals nackte Angst.
 Ihr Körper zitterte leicht, die Flügel umschlangen den Tisch und kamen auf dem Boden mit den Spitzen zu liegen. Als er sie fixiert hatte regte sie sich nicht, nur das Zittern bleib. Ihr Gesicht lag auf dem Tisch, verdeckt von ihren langen blonden Haaren.
Wutentbrannt sah er sie an. Seine Augen loderten. Der Hexer nahm eine Kerze,die heruntergefallen war und zündete sie an. Dann nahm er eine ihrer herabgefallenen Federn und zeigte sie ihr. Er beugte sich vor und flüsterte bedrohlich:"Mach das nie wieder."
Er hielt die Daune in die Flamme und sie konnte sehen wie sie stinkend verbrannte. Er nahm eine zweite Kerze und entzündete auch diese.
"Ich werde sie dir jetzt auf die Flügel stellen, wenn du wieder damit schlägst, werden sie umkippen und deine Flügel bei lebendigen Leib verbrennen.
Willst du das?"
Vermutlich würde sie nur mit dem heißen Wachs benetzt, aber er wollte ihr das Bild in den Kopf geben und sie auf diese weise Quälen. Er nahm die Kerzen aus ihrem Sichtfeld, welches etwas eingeschränkt war und stellte sie nun auf ihre ausgebreiteten Flügel, die links und rechts herabhingen.
"Willst du brennen, Engelsfotze?"

Der Engel wimmerte hemmungslos.. Eine vielleicht übertriebene Reaktion für einen Menschen, aber sie kannte bis dahin keinen Schmerz, war damit völlig überfordert. Auch konnte sie nicht verstehen wie jemand einem anderen Schmerz zufügen konnte, das waren Gedanken, die das einstmalige Lichtwesen nicht nachzuvollziehen in der Lage war. Was wollte dieser Mensch nur von ihr? Warum machte er diese schrecklichen Dinge? Am liebsten würde sie sich ganz einrollen und zusammenkauern, um dem Bedürfnis nach Schutz nachzukommen. Ihre Position aber ließ sie mit ausgestreckten Armen daliegen, die Beine grade gestreckt, damit sie stehen konnte. Ein Funkeln war durch die blonde Mähne zu erkennen, wie sie ihn mit aufgerissenen Augen durch die Haare anstarrte.  Als sie die Kerzen auf ihren Flügeln spürte hielt sie den Atem an; wie auf ein Knopfdruck blieb sie genau so und muckste sich nicht mehr. Ja, sie glaubte ihm, glaubte auch, dass sie verbrennen würde, sollte sie sich bewegen. Sie wusste es nicht besser. Immer wieder hörte er wie sie leise, fast flüsternd haucht: "neinnein..bitte..nein.."
Und während sie dieses ´Mantra´ sprach ging er wieder um den Tisch herum, streichelte ihr durchs Haar. Zärtlich, widersprüchlich, fast liebevoll. Er flüsterte: "Es liegt alles an dir, meine kleine Sempresita.“
Er strich ihr Haar beiseite, hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn und streichelte ihr weiter über den Rücken bis zu ihrem Poansatz. Er spielte mit ihr. Während die Kerzen als Damoklesschwert auf ihren Flügeln ruhten.
Dann trat er hinter sie und streichelte wieder über ihren Po, der nun an der Tischkante vollkommen hilflos seinem Verlangen ausliefert ist. Er küsste mit seiner Fingerkuppe erneut ihre Scham, umkreiste diese zärtlich und ließ sie den Genuss der Nähe spüren. Seine Finger fanden ihre kleine zarte Perle und sie konnte eine leichte kreisende Bewegung spüren.
Leise hörte sie seine Stimme: "Entspanne dich, meine kleine Sklavin. Und du wirst die Lust erfahren, die ich dir schenke."
Sempresitas Augen waren dabei zusammengekniffen, der Stress verschaffte sich in kleine Tränen Luft, die ihr über das Gesicht liefen und ungesehen auf die Tischplatte tropften. Auch weinen war für sie neu. Auch seine Berührungen, sein Kuss.. alles machte ihr Angst, sie wusste nicht was kommt, ob sie erneut ein Schlag treffen würde. Seine fast liebevolle Stimme verwirrt sie noch mehr, wollte er ihr nun Gutes? Oder würde sie gleich die Gerte wieder spüren? Wenn diese Kerzen nur nicht wären.. immerzu dachte sie an die kleinen Feuer auf ihrem Rücken. Sie verhielt sich ganz still, jeder Muskel ihres Körpers schien angespannt. Die Flügel blieben reglos, gaben ihren Rücken frei. Wieder merkte sie einen seiner Finger an ihre Scham... warum nur berührte er sie immer wieder dort? Ihre Beine standen zusammen, so daß sich die äußeren Schamlippen berührten. Seltsam wurde ihr, als er nicht unsanft darüber strich, fortfuhr bis er zu ihrer kleinen Perle kam, die er leicht zu umkreisen begann. Sklavin nannte er sie.. warum? Und was für eine Lust meinte er? Immer noch war sie verkrampft, wusste sie nicht, wann sie wieder Schmerz verspüren würde.
Es kribbelte leicht zwischen ihren Beinen, als ihre Klit umspielt wurde, es fühlte sich so.. angenehm an.
Dem Hexer blieb die Reaktion des Engels auf sein sanftes Spiel nicht verborgen. Er lächelte sadistisch. Geschickt umspielten sein Fingerspitzen ihre Liebesperle und ließen sie an der Lust teilhaben, die ein sterblicher Körper bereit hält. Er küsste sie mit einer Magie, die nur aus der menschlichen Welt stammt. Jener sanften Verführung, die das sterbliche Leben so köstlich und verzaubert machte. Er beugte sich tiefer. Schnupperte an ihrer Scham, betrachtete die perfekte Form, während er sie weiter reizte. Er leckte ihr schließlich mit seiner Zunge von ihrer  Perle hinauf bis zu ihren noch vollkommen unbenutzten After. Seine Zunge berührte einen Körper, der bis jetzt noch nie gelebt hatte. Einen Leib voller Reinheit.
Er nahm ihre Pobacken in beide Hände und spreizte sie ganz leicht. Seine Zunge öffnete ihre Spalte und leckte zwischen ihren Schamlippen hindurch. Er genoß ihren noch unverdorbenen Geschmack, kostete von ihrem Engelskörper. Sempresita blieb ganz still dabei, bekam eine leichte Gänsehaut. Wohlige Schauer überkamen sie, sein Tun war schön, so lag sie nur da und gab sich zum ersten Mal diesen neuen Gefühlen hin.
Sie wollte ihn gern sehen, wollte wissen was er da machte. Aber der Engel sah nur die Flammen des Karmins, während er in ihrem Schoß das Feuer schürte.
Sie spreizte die Beine ein wenig, kam ihm sogar etwas mit dem Hintern entgegen. Sie erlebte schöne Dinge genau so unschuldig wie die schlimmen Sachen.
Allein Scham schien sie keine zu kennen, es machte ihr nichts, daß sie sich ihm so offen präsentierte, merkte gar nicht,  was für eine Einladung ihr Körper da aussprach.
Der Hexer indes spielte mit ihr und ihrer aufkommenden Lust. Er leckte weiter, reizte sie immer mehr.
Da stand sie.. vornübergebeugt, die Beine gespreizt. Hilflos, ahnungslos. Instinktgeleitet, da ihr Verstand hier versagte.
Nach einigen Minuten lies er kurz von ihr ab, fesselte ihre geöffneten Schenkel an die Tischbeine. Band sie derart, daß sie sich ihm nicht mehr entziehen konnte und frei zugänglich blieb. Er war sich bewusst, daß der Engel nicht immer stillhalten würde.
Wieder zeigte er das sadistische Lächeln, genoss den Anblick des hilflosen Engels, der bereitwillig seine Liebkosungen empfing.
"Du kleine geile Engelsschlampe liebst es wohl, wenn ich das mit dir machen, was?", fragte er, knetete dabei kurz ihre Pobacken, um sie danach erneut zu lecken, diesmal etwas heftiger.
 Ein Finger nahm dabei etwas von ihrer feuchten Lust auf und begann sanft ihre Rosette damit ein wenig zu umspielen und dieses so ungenutzte Loch zum ersten Mal ein kleines bischen zu öffnen, ohne sie dabei zu zwingen.
Er lies sich Zeit, viel Zeit.
Der Engel stöhnte dabei ungeniert, ihre Wangen zeigten Farbe. Sie gab sich ganz seinen Berührungen hin und wurde immer reizbarer, da die Schamlippen langsam anschwollen und sie sich mehr und mehr öffnete.
Gezielt leckte er  ihren Kitzler, während sein Finger ihren Anus massierte. Er wollte sie ablecken, ihren Verstand fortschicken und sie zum ersten Mal die Köstlichkeiten der Lust erleben lassen.
Er achtete dabei auf den Engel, wollte wissen wie sie dies alles erlebte. Sie schien ganz mit ihrer Lust aufzugehen. Als er den Druck gegen ihre Rosette verstärkte zog sich der Schließmuskel zunächst zusammen. Nicht dauerhaft, eher in kleinen Abständen.  Ihr Unterleib schien sich ihm dabei entgegen schieben zu wollen.
Der Engel stöhnte leise mit halb geöffnetem Mund, der Hexer drang nun langsam mit dem Finger in sie ein, wurde sofort umschlossen von dem Kranz, der immer noch ganz leicht zusammenzuckte. Genüsslich versenkte er den Finger tiefer, schob sich soweit hinein, bis er ganz in ihrem Darm verschwunden war. Er merkte ihre Lust und war sich bewusst, daß er sie kontrollieren und lenken konnte.
Sein Lächeln war kalt und diabolisch, als er begann seinen Finger mit kleinen Stößen zu bewegen. Der Engel stöhnte laut auf, wand sich etwas in den Fesseln und schien im Rausch der Sinne gefangen.
Während er sie penetrierte leckte er sie weiter, immer intensiver und heftiger.
Sein Lecken wurde zu einem Schmatzen, während er die Lust aus ihr heraus leckte. Ihr Saft schmeckte so köstlich unverbraucht, so unbefleckt, dass er ihn fast wie eine Droge herunter schluckte, auch wenn er dies normal nicht tat. Der alte Hexer fühlt es wie einen Jungbrunnen und wusste, dass sie sich bald in einem vollkommen unkontrollierten Orgasmus verlieren würde. Das sollte sie auch.
Er unterbrach sein Tun nur einmal kurz, als er ihr die Kerzen von ihren Flügeln nahm. Er würde sie später nutzen, doch jetzt nicht. Noch soll sie sich in dieser Welt zuhause fühlen und ganz ohne Hemmungen den ersten Orgasmus ihres Lebens durchleben, ohne aus Versehen ihre Flügel mit heißem Wachs zu übergießen. Dann setzte er sein Spiel fort.

 Er tat gut daran die Kerzen zu entfernen. Noch bewegte sie die Flügel nicht, aber sie hatte sich nicht mehr soweit unter Kontrolle, als daß es nicht passieren könnte. Sie würde es nicht mal merken, so abwesend schien sie. Vergessen war der Hexer, die Hütte.Selbst ihr Sturz und das daraus resultierende Leid rückte in diesem Augenblick in weiter Ferne. Sie fühlte nur noch, dachte nicht mehr. Ihr Atem ging schnell, sie keuchte, stöhnte, leckte sich die Lippen; ihr Leib wandt sich soweit es die Fesseln zuließen, ihr Becken geriet immer mehr in Bewegung. Der Hexer lächelte; selbst in ihrer Lust wirkte sie hilflos, war lenkbar. Ihre Rosette bleibt nun ruhig, lässt seinen Finger ohne Widerstand hinein- und hinausgleiten. Er nahm sich den Zugang als erster, nie zuvor war dies mit ihr passiert, nie hatte dieser Körper Berührungen erfahren. Sie stöhnte nun lauter, wandt sich immer mehr.. er merkte ihre Hilflosigkeit, sie wusste nicht mehr wohin mit sich, mit ihrer Lust, mit der Hitze, die sich in ihrem Unterleib ausbreitete. Der Hexer konnte froh sein sich in geduckter Haltung hinter ihr zu befinden, die Flügel schlugen wild und unkontrolliert um sich. Dann.. schrie sie auf. Es war ein langgezogener Laut, der kaum aufhören wollte. Sie bäumte sich auf, zog an den Fesseln, eine Explosion durchfuhr ihren Körper, erlöste sie, trug sie weg.

Er lächelte in ihren erlösenden Schrei hinein. Lächelte, als er seinen Sieg über das Engelswesen erfuhr und genoss das Aufbäumen ihrer Lust, welche auch seine eigene Libido fast ins unendliche steigerte. Aber der Hexer hatte sich unter Kontrolle. In all seiner Verdorbenheit hatte er gelernt seine Lust als Waffe einzusetzen. Er würde warten, warten bis er sich von ihr dann holte, was er wollte. Er war kein Tier, welches gleich beim ersten Zucken jedes Wesen besprang.
So leckte er noch weiter, langsam, zärtlicher.
Der Körper des Engels sackte in sich zusammen, die Knie gaben nach.. läge sie nicht auf dem Tisch, wäre sie zu Boden gesunken. Langsam und sichtlich entspannte sie sich, die Flügel gingen nach unten und hingen ebenso schlaff da wie der Rest des Engels. Noch immer ging ihr Atem schnell,  ihre Augen waren geschlossen.
Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, nie zuvor hatte sie so etwas erlebt. Erleben dürfen.

Der Mann lies von ihr ab, stand auf. Sein Blick fiel auf einen alten großen Beutel, der in einer Ecke lag. Der Hexer lächelte kalt. Er hatte nur auf ihre Erlösung gewartet, damit er sein Spiel fortsetzen konnte.
So wartete er ab bis sie vollständig weggetreten war, nahm dann das  Ding und zog es ihr einfach über den Kopf, band es mit einer Schnur um ihrem Hals fest.
"Was.. warum.." Ihre Stimme klang sehr leise und gedämpft, obwohl sie durchaus laut sprach und ihre Verwirrung zum Ausdruck brachte. Sie wollte sich aufrichten, das Ding wegnehmen, aber die gebundenen Hände erreichten den Kopf nicht. Der Sack war aus festem Leinen, warm und stickig würde es ihr da drin werden, und das Atmen würde ihr schwer fallen, aber er würde sie auch von den Geräuschen der Umwelt abschirmen, welche sie umgaben. Sie sollte gefangen und alleine sein. Alleine in der Welt der Lust, die er ihr gerade erst geöffnet hatte.
Dann ließ er ihr Zeit, lange, ungezählte Stunden vergingen, vielleicht Tage, sie konnte es nicht sagen.

Er lies sie zurück, bemerkte ihren Kampf um die Freiheit, sah noch wie ihre Flügel umherschlugen. Dann ging er hinaus, atmete tief die frische Luft ein und ritt in die Stadt. Sempresita war allein.
Der Hexer wusste nicht was in seiner Abwesenheit alles geschah, wie sehr sie gegen ihre eigene Verzweiflung kämpfte. Nun hatte sie Zeit sich auf alles Neue zu konzentrieren. Sie war allein mit Gefühlen,die ihr keiner erklärte. War zum ersten Mal "wirklich" allein, denn als Engel hatte sie immer ihresgleichen um sich, war niemals sich selbst überlassen, immer Teil von etwas Großem. Die Einsamkeit war körperlich, tat weh. Noch schmerzlicher waren die langsam eintretenden körperlichen Bedürfnisse. Kälte, die den nackten Körper einnahm, Hunger und auch Durst. Sie bekam Bauchkrämpfe, Übelkeit.. da sie nie etwas gegessen hatte verlies auch gnädigerweise nichts ihren Körper. Manchmal kämpfte sie so sehr gegen die Fesseln, daß sie an Sauerstoffmangel litt und teilweise wegtrat. Irgendwann hatte sie kein Gefühl mehr wie lange sie allein war.. schon eine Weile war ihr Körper so schwach, das sie kaum mehr bei Bewusstsein war und Sternen vor den Augen tanzten.

Sie wusste nicht, daß der Hexer das Haus wohl mehrmals verlies in dieser Zeit, sich aber auch oft zu ihr stellte und sie beobachtete. Erst als er das Wesen für bereit hielt entfernte er den Sack, nahm die Finsternis von ihren Augen und sah wie sie blinzelte und nach frischer Luft schnappte.

"Freust du dich, mich wieder zu sehen?",fragt er sie, beugte sich zu ihr hinab und lächelte. Seine Hand streichelte zärtlich über ihre Wange. Seine Finger liebkosten ihre Haut und strichen ihr das Haar aus dem Gesicht. In seiner Grausamkeit war er doch liebevoll und zärtlich zu ihr. Er wartete auf ihre Antwort und reichte ihr dann ein Stück in Honigmilch getauchtes Weißbrot. Nicht viel, nur um sie auf den Geschmack zu bringen und ihr etwas Energie zu geben.
Er hat ihren Körper ans Limit gebracht. Schlaff lag der Engel da auf dem Tisch, bleich, die Augen gerötet. Das Haar stand wirr ab, auch die Federn der Flügel schienen zerzaust. Alles an Kleinteilen in der näheren Umgebung war umgeworfen oder kaputt. Prüfend war er einen Blick auf die Fesseln, sah Hautabschürfungen, ringsum blutunterlaufen. Sie öffnete den Mund nicht, als er ihr das Brot reichte. Der Blick ging umher, gewöhnte sich langsam nur an die Helligkeit. Eines nur schien ihr als Mensch geblieben.. sie war immer noch unfähig zu hassen oder wütend zu sein. So hegte sie keinerlei Groll gegen ihren Peiniger.
 "Antworte!", befahl er sofort wieder mit strengem Tonfall. Ihre Leiden schienen ihn nicht zu interessieren.

Der Engel versuchte nun wirklich angestrengt zu antworten, wenn auch mit einigem Husten und scheinbar heiser. Leise und stockend meinte sie fast flehend: "..nicht wieder alleine lassen.. nie wieder.. bitte.. " Er ahnte nicht was sie damit für Schrecken zum Ausdruck brachte, konnte es nur als Antwort auf seine Fragen verstehen. Ihr aber machte nun allein der Gedanke zu schaffen er könne wieder gehen und sie allein lassen. Die Einsamkeit war unerträglich für sie. Mehr als alles andere.
"Dann iss", meinte er und steckte das Brot zwischen ihre durch das sprechen leicht geöffneten Lippen. Er führte es förmlich in sie ein. Er wusste wie weit er sie hatte, wusste seine Karten auszuspielen. Sein Tonfall wurde wieder freundlicher: "Das bedeutet also, du kleiner Engel willst meine Sklavin sein? Du wirst mir dienen und mir gehorchen? Gleich was ich von dir verlange?"
Sie hustete, schluckte jedoch das weiche Brot herunter, das sie nicht einmal zerkauen musste. Der Geschmack war süß und wunderbar, sie schloss die Augen, lächelte sogar leicht. "ich will.. bei dir sein."
Er lies von ihr ab, lächelte verzückt und nahm selbst vor ihren Augen nun einen kräftigen Schluck Wein, welches mehr seinen Geschmack traf, als diese weiche Milch.

Nachdem alles gegessen hatte,  regte sie sich immer noch nicht, ungewiss ob sie wieder die tanzenden Punkte vor den Augen sah oder doch den Hexer. "Ich weiß nicht was.. Sklavin heißt. Ich will nur bitte immer bei dir sein.. nicht wieder allein lassen bitte.." Sie hustete erneut und meinte dann:"und keine Schmerzen.. " Es kam wie aus weiter Ferne, es hatte den Anschein als würde sie wieder ohnmächtig.
 "Eine Sklavin zu sein bedeutet, dem Willen des Meisters zu gehorchen, ob er dir Schmerz zufügt oder Lust, ist ganz alleine ihm überlassen und liegt nicht in der Hand der Sklavin." Er erklärte es ihr mit ruhiger und sachlicher Stimme, während er den Wein trank und sie betrachtete. Meinte dann weiter: "Wenn du mich bittest, dein Meister zu sein, werde ich dir diese Ketten angelegen." Er zeigte ihr vier Reifen aus golden glänzendem Material, lies sie vor ihr auf den Tisch fallen. Er hatte sie extra aus Blutgold fertigen lassen, Gold, welches mit dem geopferten Blut von Jungfrauen vermischt wurde, und ein mögliches Wiederaufkommen der Engelskräfte unmöglich machen würde.
"Sie werden dich zieren, während du an meiner Seite durch das Land reisen wirst. Du wirst Schmerz erfahren, aber ich verspreche dir, dass du niemals mehr ohne mich sein wirst." Um sein Versprechen zu vervollständigen hatte er einen fünften Ring für sie schmieden lassen Ein Würgehalsband als Albenstahl, welches sich auf Wunsch des Herren wie eine Schlinge um den Träger legt, oder sich wieder löst. Natürlich wusste sie nichts von dem Fluch der Gegenstände, die er in ihrer Einsamkeit für sie besorgt hat. Doch wie um ihr eine Alternative zu zeigen, hob er den Sack wieder hoch, in dem er sie gefangen hielt und hielt ihn vor ihrem Gesicht.
Der Engel flüsterte nur noch und sprach langsam: "ich gehorche.. aber bitte.. hilf mir." Das letzte klang flehend und dringlich, dann legte sich der Kopf auf den Tisch und sie war ohne Bewusstsein.

Er beobachtete das, ein kaltes Lächeln umspielte seine Lippen. Er legte ihr ganz langsam die Ringe um Hals, Arme und Beine. Erst dann, als es sicher war, daß sie keine Gefahr mehr darstellte, begutachtete er ihren Zustand genauer, prüfte Atmung und Herzschlag. Er zog eine kleine Phiole aus einer Tasche, öffnet sie und hielt sie ihr unter die Nase. Fast augenblicklich kam etwas Leben in die Frau zurück. Sie blinzelte wieder, ihr blasses Gesicht kam etwas nach oben. Er nahm eine Flasche leichten Weins, die ihn vielleicht nur leicht anheitern würde, zwang ihre Lippen auf. Hob ihren Kopf mit einer Hand und stützte ihn, setzte die Flasche an ihren Lippen an. Er goß vorsichtig und wohldosiert den Wein in ihren Mund, sie schluckte reflexartig.
Ab und an setzt er ab, damit sie auch Luft holen kann, nur um dann wieder erneut etwas von dem leichten Alkohol in sie zu schütten. Als er damit fertig war warf er die Flasche achtlos ins Feuer und betrachtet den Engel erneut. Vermutlich war sie immer noch zu erschöpft, um gänzlich aufzuwachen. Aber die Flüssigkeit in ihr würde sicher langsam ihren Segen und ihren Fluch entfallten. Der Gedanke daran erregte ihn auf heimtückische Weise. Er nahm die Reitgerte wieder in die Hand und stellte sich hinter sie. Er holte weit aus und weckte sie mit einem kräftigen Hieb über beide Pobacken.

Der Engel zuckte zusammen, hustete und spuckte dabei den Rest des Weines aus, der im Mund verblieb. Ihr Hintern war plötzlich heiß und brannte. Der plötzliche Schmerz machte sie wacher, sie hob leicht den Kopf und versuchte die Orientierung wiederzuerlangen. Sie stand auch wieder auf eigenen Füßen und lag nicht mehr auf dem Tisch.
Der Hexer zog erneut auf und schnalzte mit der Lederpeitsche über ihren glatten Po. Erneut zeichnete er rote Striemen auf die makellose Haut. Er lächelte und rief: "Wach auf Sklavin!" Und wieder machte es ein lautes Schnalzen, als ein weiterer Hieb ihren Körper traf.
Vergnügen und Erregung spiegelten sich dabei wild in seiner Miene wieder. Er giere danach ihr zur zeigen was Schmerz bedeutete. Es verlangte ihm danach, diesen so perfekten Körper zu quälen. Dreckiger alter Mann. Bösartig und gemein, bis ins Mark. "Los! Du dreckige Sklavenfotze! Niemand hat dir erlaubt bewusstlos zu sein!"
Die Worte sollten hart klingen, sollten sie aufwecken, ihr zeigen, daß dies hier kein Spiel war; jedenfalls nicht für sie.
Sempresita schrie. Jedesmal wenn das Leder auf ihre Haut traf stieß sie einen lauten Schrei aus, der voll von Entsetzen und Qual steckte. Sie wusste nur noch, daß er von Sklavin geredet hatte und sie erinnerte sich an Bänder.. die sie nun an ihren Handgelenken wiedererkannte. Sie lagen dicht bei den Fesseln, die ihre Haut fast aufgerissen hatten. Alles tat weh.. Ihr Bauch krampfte, sie hatte einen seltsamen Geschmack im Mund.. Wo seine Hand sie getroffen hatte war ihr Wangenknochen verfärbt. Sie hatte nicht einmal die Kraft ihre Schwingen zu heben oder sich gegen die Fesseln zu stemmen. Der Schmerz machte sie wach, das stimmte. Aber wie lange? Wie lange würde der nun sterbliche Körper das aushalten? Sie fühlte sich zunehmend benommener. War es das Resultat der Schmerzen? Oder des Hungers? Ihr Kopf fühlte sich seltsam an.. und ihr Gesicht nahm langsam wieder eine gesunde Farbe an. Dies alles während er auf die einschlug. Hart. Erbarmungslos.
Er lies schließlich von ihr ab und schlich um sie herum wie eine Raubkatze um ihre Beute. Sein Blick war voller lüsterner Geilheit, denn sie wirkte auf ihn nun besudelt und doch irgendwie auch noch unverbraucht. Seine niederen Instinkte ließen seine Männlichkeit anschwellen, während er die Peitsche beiseite legte und mit den Fingern zärtlich über ihre Wange streichelte.
"Du dummes Stück bist schwach und hilflos. Du bist mir gänzlich ausgeliefert. Kapier das.", faucht er sie an und streichelte sogleich über ihre Lippen. "Ich werde dir zeigen, wie es sich anfühlt eine Sklavin zu sein. Nicht weiter zu sein als eine kleine dreckige Engelsfotze."
Er trat hinter sie und streichelte abermals über ihren Po. Seine Finger fuhren fast zärtlich die roten Striemen entlang, die er ihr zuvor eingezeichnet hatte, nur um dann schließlich wieder ihre Spalte zu umspielen, jenen Ort, den er vorhin für ihre Lust genutzt hatte.
Doch alles was von diesem vergänglichen Moment totaler Lust geblieben war, zeigte sich hier vor ihm in gebeugter Haltung: Ein zittriger Körper, gerötete Augen, das Gesicht und ihre Fuß- und Handgelenke zerschunden. Blutrote Male auf dem Hintern, der schon von seinem Finger entweiht wurde. ja.. sie hatte nicht mehr viel von einem makellosen Engel. Nur der Geist war noch immer rein, ihr Verstand immer noch nicht fähig Böses zu denken und damit das Tun des Hexers nachzuvollziehen.
Darum wusste sie nicht um seine dunkle Lust, konnte nicht verstehen warum er ihr das antat. Als er sie ansprach sah sie auf,  ist sogar dankbar um seine Beleidigungen, schlug er sie dann doch in dem Moment nicht. Leise und mit zittriger Stimme flehte sie ihn an: "Mach was du willst.. aber keine Schmerzen.. bitte.. bitte.." Sie weinte nun, das Gefühl der Hilflosigkeit war übermächtig.

Er streichelte ihre Scham, kraulte ihre Schamlippen. Befreite dann seine Männlichkeit und sprach: "Ich werde dich jetzt in Besitz nehmen. Als meine Sklavin. Als mein Eigentum. Hast du das verstanden?"
Die Spitze seines Glied strich durch ihre Spalte und benetzte sich mit etwas von ihrem Fluid.. er fühlte sich so mächtig wie schon lange nicht mehr. Und er genoss die Macht in vollen Zügen und ließ sie weiter leiden. Nein. Er tat ihr nicht weh, noch nicht. Es gab unzählige Möglichkeiten jemanden leiden zu lassen; der Mann kannte sie alle.
Er streichelte mit seiner Eichel den Eingang zu ihrer geheiligten Pforte und drang immer wieder leicht in sie ein. Nicht tief, nicht mehr als sie verkraften konnte und so, daß es nicht weh tat. Es war für ihn mehr ein Vorspiel, um erneut das sündige Feuer zwischen ihren Schenkeln zu erwecken. Einer Hand streichelte über den Rücken und massierte fast liebevoll ihre Muskeln.
"Ich werde dich als mein Eigentum nehmen. Als meine Sklavin", meinte er mit ernster Stimme zu ihr.
Sein Speichel tropfte auf ihren Po. Er verteilte etwas davon auf ihre geröteten Striemen. Sein Speichel wirkte kühlend, fast heilend für diese gezeichneten Stellen. Sein Glied ruhte immer noch an ihrem Eingang. Er wartete auf sie. Das sie sich etwas entspannte. Erneut spuckte er auf den Engelshintern und verteilte nun etwas von dem Speichel an ihrer Rosette. Sein Finger drückte sich langsam dort hinein und öffnet sie leicht für ihn.

Der Engel verharrte derweil, tat nichts; wie auch. Ihr war schwindelig und nun wurde ihr auch noch warm. Ihre Wangen röteten sich leicht und das Zittern, das ihren Körper erfasst hatte, lies sichtlich nach. Sie wartete ab.. hin und hergerissen zwischen Angst, Unsicherheit und sogar ein bischen hoffnungsvoller Erwartung. Denn die Schläge hatten aufgehört, er schien sich wieder dem zu widmen, was ihr schon einmal ungeahnte Lust bereitete. Würde er dies schon wieder tun? Dankbarkeit fühlte sie, als seine Hand über ihren Rücken gleitete. Eine Art Dankbarkeit, die ein Wesen erfasst, wenn die Hand, die sie schlug, sie Gutes fühlen lässt. Als der Speichel auf die geschundenen Stellen traf nahm diese Dankbarkeit sogar noch zu. Sie schien vergessen zu haben, daß eben dieser Mann ihr Schmerz und Elend angetan hatte.
Sempresita schloss die Augen und nahm alles was er machte aufgebend hin. Sein Glied drückte gegen ihren Eingang, während sein Finger ihre Darmwände entlangstrich.
 "Weißt du wie man die Öffnung nennt, in die ich gerade meinen Finger drücke?", fragte er sie, während er sie leicht aufdehnte und einfeuchtete. Seine Frage kam nicht von ungefähr. Er war sich bewusst, dass sie noch unbedarft war. Vielleicht ein Glücksfall für ihn, doch es provozierte den alten Hexer auch, dass sie so rein und unschuldig war. Er kannte bis dahin nur sexgeile Huren oder Frauen voller Scham, Sempresita war nichts von dem. Sie war nicht von dieser Welt und genau dies verwirrte ihn auf eine unerklärliche Weise.
Er massierte ihren Anus weiter, leise meinte sie: „Nein, ich weiß es nicht.“

 Sie hatte keine Kraft, um ihm den Hintern entgegen zu strecken. Bei Gott, sie hätte es getan. Sie hätte sich angeboten, hätte ihm am liebsten alles entgegengestreckt, wonach er gelüstete. Zu schön war die vorherige Erfahrung gewesen, zu groß die Sehnsucht nach mehr. Aber so lag sie nur da, die Flügel hingen links und rechts vom Tisch herunter. Er konnte die einzelnen Muskelstränge sehen, die sie befähigten ihre Flügel zu benutzen. Das war eine Anatomie, die ihm fremd sein mochte. Es störte das Gesamtbild aber nicht, im Gegenteil. Alles an ihr fügte sich zu einem wundervollen Bild zusammen, zu etwas, das kein Mensch berühren würde ohne vor Scham und Angst zu vergehen. Der Hexer aber tat eben dies, nahm sie, berührte sie, spielte mit diesem überirdischen Körper.
"Dies ist dein Arschloch, meine kleine Hure. Der Eingang, in den man eine Sklavin zur Unterwerfung fickt." Seine Stimme war schwanger von einer seit langen aufgestauten Lust. Seine Blicke auf ihren perfekten Engelskörper trieben ihn voran und brachten ihn fast um den Verstand. Er wollte sie endlich nehmen, so lange hatte er schon auf diesen Moment gewartet. Aber noch konnte er sich beherrschen, wollte sich beherrschen, um die Übernahme des Engels zu seinem Eigentum hinauszuzögern, den Moment länger zu genießen.
"Als meine Sklavin wirst du mir dieses Loch immer zugänglich machen, wenn ich danach verlange. Es kann weh tun, wenn ich dich dort ficke. Aber wenn es so ist, dann ist es ganz alleine deine Schuld. Hast du verstanden? Deine Schuld. Dein Schmerz, deine Schuld. Also versuch dich zu entspannen."
Er sprach zu ihr wie zu einem Kind, nahm das Glied, welches von ihrem Saft benetzt war, von ihre Lustgrotte und setze es nun an ihrer Rosette an. Langsam begann er sich in sie zu drücken und seinen Engel endlich in Besitz zu nehmen.

Es klang fast komisch, als sie in ihrer Naivität einige Worte langsam und deutlich wiederholte, als sei es eine wichtige Information: "Arsch.. ficken" Sie nickte mehr zu sich und kaum merklich. Sie nickte noch einmal deutlicher bei den nächsten Erklärungen, machte sich einen eigenen Reim daraus, da sie mit vielen Worten nichts anzufangen wusste. ´Ins Loch ficken´ war wohl das was er zuvor mit dem Finger getan hatte? Dann war es etwas Gutes.. warum sollte es dann schmerzen? Sie war so vertieft in diesen Überlegungen, daß sie keine Angst mehr verspürt, seine Schläge in weiter Ferne rückten. 
Sein Speichel wurde kalt auf ihr und sie fühlte die Nässe, auch etwas Warmes, das sich ihrer ´Arschfotze´ näherte. Sie fühlte den Druck, es war anders, als zuvor bei seinem Finger..

 Ein Lächeln umspielte seine vor Erregung bebenden Lippen. Er drückte nun endlich gegen den Leib des ihm dargebotenen Engels und öffnete die Pforte für seine Lust. Seine Eichel überwand den Widerstand und verharrte erst mal in ihr.
Als sein Schwanz leicht in sie eingedrungen war spannte sie sich doch an. Er merkte wie sich der Ring um seinen harten Schaft zusammenzog. Sie tat dies nicht bewusst, eher reflexartig. Sie fühlte wie sehr sie dort gedehnt wurde, es war nicht grad angenehm. Aber er verharrte so in ihr und langsam lies der Druck wieder nach, gab der Schließmuskel den Widerstand auf. Sie schnaufte kurz, als wäre es anstrengend ihn aufzunehmen, sagte aber nichts und wehrte sich nicht.
"Ich werde dir jetzt eine Frage stellen, und von jetzt an und für immer, wirst du diese, und jede weitere Frage mit dem Wort mein Herr, mein Meister, oder mein Gebieter, beantworten. Wenn du dies nicht tust, wirst du für jede Verfehlung, 10 Schläge mit der Peitsche bekommen. Jetzt zu der Frage, und ich erwarte, dass du sie mir wahrheitsgemäß beantwortest: Also Sklavin. Willst du, dass ich dich in deine Arschfotze ficke, und damit deinen Leib in Besitz nehme? So, dass du für immer mir gehörst?"
Bei seinen Worten zögerte sie.. erst kam keine Reaktion, vielleicht deutete sie seine Worte wieder. Dann sagte sie klar und deutlich, und auch ein bischen vorsichtig: "Ich habe nur einen Herren, aber so du es wünscht nenne ich dich Meister. Du kannst sicher sein ich werde alles tun, damit ich bei dir sein kann. Nur bitte keine Schläge.. ich.. " sie stockte kurz und erschauerte bei dem Gedanken an die Peitsche: "..ich will, daß du mich in die Arschfotze fickst Meister. Ich werde dir gehören.." Es klang nach Aufgabe, nach Einlenken. Irritierend mochte nur sein, daß sie Worte wie Arschfotze oder ficken aussprach wie andere Leute Türschloss sagten.

Von dem Engel war er ja schon gewohnt, dass er kaum in der Lage ist, in seinen Augen sinnvolle Sätze zu Formulieren, so lies er Sempresitas Worte stehen, ohne sich um die fehlerhaften Stell zu kümmern. Er würde sie später sicher noch oft genug bestrafen, jetzt wollte er erst einmal einen Engel ficken.
Langsam, Millimeter für Millimeter, drückte er sein Fleisch nun tiefer in ihren engen Eingang. Ein Schauer unbeschreiblicher Lust durchfuhr ihn, als er das überirdische Mädchen langsam aufbohrte und sie mit seiner Männlichkeit füllte. Er schloss die Augen und keuchte genießend. Seine Hände streichelten über ihre zarte Haut. Drückten ihre Muskeln und verwöhnten ihren Leib, während ihr enges Loch seine Lanze umspielte und ihm elektrisierende Wogen der Lust bescherte.

Mit dem was kam hat der Engel nicht gerechnet. Es fühlt sich an, als wolle er etwas zu gewaltiges in die hineindrücken. Sie schnaufte erneut, stöhnte und griff mit den Händen nach den Stricken, die sie an den Tisch banden. So hielt sie sich fest bei dem Akt, zog daran und er betrachtete das Muskelspiel ihres Körper, während er langsam Besitz von ihr ergriff. Lust kam bei ihr keine auf, es verwirrte und schockierte sie etwas. Böses sah sie immer noch nicht darin.. er meinte, sie solle sich entspannen, dann hätte sie keine Schmerzen. Also versuchte sie es, versuchte dem gerecht zu werden, was sie da immer weiter ausfüllte. Ihre Darmwände empfangen ihn warm und weich, stellten bald kein Hindernis mehr dar. Der Engel fühlte ihr Inneres zum ersten Mal, spürte wo er war und wie weit er eindrang.
Erst als er ihren Enddarm vollständig ausgefüllt hatte, hörte er auf, weiter vorzudringen. Sein Becken drückte gegen ihre knackigen Pobacken, sie konnte fühlen, wie sein Hodensack an ihren Schamlippen rieb. Langsam begann er sich in ihr zu bewegen. Rein und Raus hieß das für sie unbekannte Spielt, welches er in ihren Engelskörper zum ersten Mal begann. Langsame Stöße vor und zurück, jagten Schauer der Wonne durch seinen Körper. Er fühlte ihre Enge, fühlte ihre Wärme, ihre Sterblichkeit und Unbeflecktheit, die sich in diesem Moment zum ersten Mal einem Mann entgegen drückten.
"Oh, ja. So ist es gut, du kleine geile Sklavenfotze!", keucht er lustvoll und streichelte mit einer Hand durch ihr Haar, das auf ihrem Rücken lag.
In diesem Moment war es für sie vorbei mit dem Vorhaben sich zu entspannen. Als er sich in ihr bewegte spannte sie den Schließmuskel an, es brannte daraufhin und tat weh. Sie biss die Zähne zusammen und die Hände krallten sich noch mehr an den Seilen fest.
Ihre Schmerzen, ihre Schuld.
Seine Worte hatten sich in ihr festgesetzt, schienen sie nun zu verhöhnen, als sie aufkeuchte. Seltsame Schauer durchfuhren den jungen Leib, es war anders als zuvor.. quälender, schmerzender. Aber warum durchzog diese Wärme ihren Unterleib? Machte sie so empfindlich dort wo ihre Schamlippen auseinandergespreizt seine Hoden fühlten? Er müsste merken, daß sich Feuchtigkeit an ihrer Grotte sammelte und ihn dort benetzte wo er sie berührte. Es war ihr irgendwie.. zuviel. Die Darmwände werden gedehnt, erfuhren Reibung wo sein Glied sich Platz schaffte. Vor und zurück. Immer wieder. Der Engel stöhnte und atmete schneller.
Sein Keuchen vermischte sich mit ihrem Stöhnen. Lust durchfuhr ihn und nahm von ihm Besitz. Er wollte sie und nahm sie sich nun so wie es ihm beliebte. Kräftig legte sich seine Hand in ihr Engelshaar und zog an diesem im Takt seiner Stöße. Er zog ihr den Kopf in den Nacken, während er ganz tief in sie ein drang und lies wieder los, wenn er sich aus ihr zurückzog. Nicht weit, nur ein bischen.
Sie hörte sein Keuchen, musste nun erdulden wie er seine Lust an ihr auslebte und sich an ihr verging. Zum ersten Mal fühlte sie sich benutzt. Noch immer nicht fähig Hass oder Wut zu empfinden blieb ihr Verzweiflung und ein Gefühl der Ohnmacht. Er konnte tun mit ihr was er wollte und sie musste es ertragen. Dies wurde ihr schlagartig bewusst, wärend er sie immer härter nahm. Es tat weh, es war so unerfüllend.. Aber der Saft lief aus ihr, ihre Lustgrotte hatte sich deutlich geweitet und er spürte ihre Hitze. Sie stöhnte in dem Rythmus in dem er sie nahm.Seine Hoden rieben sich an ihrer Scham. Ihre feinen Engelsschamhaare reizten ihn zusätzlich, trieben wogen der Ekstase durch seinen Körper. Er gierte nach ihr. Gierte nach der Lust, die er von diesem Engel, von dieser Sklavin empfanden konnte. Eine Lust, die er so auch noch nicht gekannt hatte. Noch niemals zuvor hatte er so ein Wesen genommen. Der Gedanke, dass sie nun sein war, dass er wirklich im Besitz dieses Engels war, beschleunigte sein Tempo. Er wollte sie besamen, wollte sie endlich mit seinem heißen Saft markieren und zu der seinen machen. Zu seiner Sklavin, zu seinem Stück Fickfleisch, welches er ganz für sich alleine benutzen konnte. Keine gewöhnliche Sterbliche, sondern ein Engel, ein Geschöpf des Himmels, welche er nun in seiner privaten Hölle der Lust gefangen halten würde.

Jeder Stoß brachte ihm seinen Höhepunkt näher. Immer wilder und animalischer wurde sein Verlangen nach ihr und seine Gier ebenso. Er fickte sie nun mit jener wilden Brutalität, mit der er früher als junger Mann Huren in irgendwelchen Hafenkneipen gefickt hatte. Kein Respekt, kein Liebe war in seinen Stößen, nur Lust und Verlangen. Er lies ihren Kopf los. Seine Hände griffen nach den Ansätzen ihrer Flügel und nutzen sie nun als Griff um die Wucht seiner Stöße noch zu verstärken. Stoß für Stoß brachte er sich seinem Ziel näher, er rieb sich an ihrer Enge, rieb sich an ihrer Wärme, und kam schließlich mit lautem, kräftigen Stöhnen tief in ihr. Sein heißer Saft schoss in ihren Bauch, während das Glied wild zuckend gegen ihre Darmwand pochte und verharrte.
Der Engel bebte am ganzen Leib, als er in ihr kam und seinen Saft in sie hineinpumpte. Sie fühlte wie sein Schwanz in ihr zuckte, spürte sogar das heiße Sperma in ihrem Darm. Da lag sie nun, missbraucht, geschändet, verstört. Ihr Unterleib bewegte sich als er verharrte, dunkle Lust wurde erweckt und fand keine Erfüllung. Der Scheideneingang zuckte fast verlangend und blieb doch leer. Sie legte ihren Kopf auf den Tisch, schniefte und versuchte sich zu beruhigen. Ihr Anus brannte wie Feuer.

Zögerlich ging er einen Schritt zurück und betrachtete sein Werk, als der letzte Tropfen seiner Lust in sie gepumpt war. Ein zufriedenen Lächeln umspielte seine Lippen, als er ihren zuckenden Unterleib betrachtete. Er dachte nicht daran, ihr weitere Lust zu verschaffen. Nicht jetzt. Nicht in diesem Moment. Er tat etwas anderes. Erst zog er sich seine Hose wieder hoch. Dann nahm er ein Messer aus seinen Sachen. Die Klinge funkelte im Feuer auf, als er sich ihr näherte. Sie konnte die scharfe Schneide sehen, die kurz ganz nahe an ihr Gesicht gehalten wurde. Dann beugte er sich hinab und durchschnitt damit ihre Fesseln.
"Das hast du gut gemacht, Sklavin. Ich bin zufrieden mit dir."

Als er sie befreit hatte blieb sie zunächst einmal so liegen. Er hörte ihr Schniefen, sah aber ihr Gesicht kaum, welches von den blonden nun zerzausten Haaren verdeckt wurde. Die Fesseln hatten noch tiefer geschnitten während seines "Spiels", an einigen Stellen war die zarte Haut aufgeschürft. Dann machte sie den Mund auf. Formte Worte, die für Außenstehende vielleicht unpassend gewesen wären, für den Hexer aber Sinn machten. Alles was der Engel sagte war ein leicht wimmerndes ´Danke´ gefolgt von einem raschen ´Meister´. Sempresita wirkte nicht eingeschüchtert, noch wütend oder mitleidsam. Sie versuchte einfach nur mit ihrem Körper fertig zu werden, der ihr noch immer nicht recht gehorchen wollte.
Er beobachtete sie genau und schmunzelte, wusste er doch um den Zustand, dem man eine Frau bescheren kann, wenn man sie bis kurz davor bringt und ihr dann die Erlösung verweigert.
Der Engel stemmte sich langsam hoch, wollte auf die Beine kommen und knickte ein. Sie landete unsanft auf dem Boden, hielt seltsamerweise sofort nach dem Hexer Ausschau.. als sie ihn erblickte hob sie einen Arm und es sah so aus als wolle sie am liebsten nach ihm greifen. Die Flügel hingen schlaff herab, ihre Augen waren verheult und die Wange noch immer geschwollen.

Er hingegen wirkte weiterhin kühl und unnahbar. Seine Gedanken blieben verborgen, er sah zu ihr herab und meinte nur knapp: "Bleibt einen Moment da unten, dann kannst du auch wieder stehen." Er nickt zufrieden als sie sich dann aufrappelte, ohne auf ihre Hand einzugehen. Das Halsband, welches er ihr umgelegt hatte, gab ihm die Sicherheit, dass sie sich ihm nicht widersetzen konnte. Aber noch machte er davon keinen Gebrauch. Vielleicht irgendwann, oder auch nicht. Er wandte sich Richtung Haustür.
Sie zitterte vor lauter Entkräftung als sie sich hochzieht, wurde aber sofort schneller als er andeutete zu gehen. Die Flügel legte sie vorsichtig an ihren Körper, wie zum Schutz. Sie taumelte auf ihn zu, verzog das Gesicht als habe sie Schmerzen.. und die hatte sie wirklich.. fast überall. Aber die Striemen auf ihrem Hintern schmerzten am meisten, nur noch übertroffen von dem unsäglichen Brennen ihres geschundenen Loches, das sich nun ganz langsam wieder verengte. Noch klaffte es ein kleines bischen auseinander, so daß sein Saft ungehindert heraus lief, als sie aufrecht stand. Er sah sie an, leicht genervt wartend.
Sie jedoch hielt inne, sah an sich herab, tastete mit einer Hand danach und hielt sie vor sich... beguckte sich seinen Saft als habe sie so etwas noch nie gesehen.. was auch stimmte. Langsam kam sie zu ihm, nackt, zerschunden, geziert von den Ringen.

"Komm mit mir. Wir gehen jetzt raus. Diese Hütte ist nur ein billiger Unterschlupf."
Er schmunzelte als er ihren Körper betrachtete. Aus ihrem geweiteten Poloch tropfte etwas von dem Saft, den er in sie gespritzt hatte. Es würde für sie sicher ein interessanter Gangwerden, wenn sie laufen musste.
Er öffnete die Tür. Kalte Nachtluft drang zu ihr und küsste ihren geschundenen Körper. Es war kühl und nebelig draußen. Ein schwarzer Hengst wartete dort angebunden auf sie. Der Hexer hat ihn vor einigen Stunden hier abgestellt.
Er nahm ein langes Seil, welches sich an seinem Sattel befand und macht ein Ende an Sempresitas Halsband fest. Das andere Ende befestigte er am Sattelknauf. Der Engel wehrte sich nicht, war viel zu erschöpft, schlang nur die Flügel um den zarten Körper und wollte sich so wohl vor der Kälte schützen.
"Wir reisen nun ein wenig", meint der Hexer und schwang sich in den Sattel. Er zog sich sein schwarzes Cape über und bedeckte damit sein Haupt, während Sempresita immer noch nackt da stand.
So ritt er mit ihr hinaus in die Nacht. Langsam, so dass sie nicht fiel, aber doch schnell genug, um voran zu kommen. An einem Bach machte er mit ihr Halt und lies die Leine locker, so dass sie sich relativ ungestört bewegen konnte.
"Wasch dich", meinte er zu ihr und deutete auf einen kleinen Bachlauf. "Das Wasser ist gut. Du kannst auch etwas davon trinken."
Er blieb auf seinem Pferd sitzen und blickte auf sie herab.

Es sah unwirklich aus, das Bild, das sich ihm bot, als der Engel langsam und vorsichtig zum Bachlauf ging. Hier und da hob sie mit einem kleinen Schmerzlaut einen Fuß an, ging dann noch vorsichtiger. Der Mond beleuchtete die Szenerie und schien auf einen weißen Frauenkörper. Beleuchtete Flügel, sie sich kurz streckten, als sie am Wasser in die Hocke ging. Die Spannweite von über 3 Metern wirkte noch immer beeindruckend. Dann legte sie die Flügel wieder an und hielt eine Hand ins Wasser. "Es ist.. so kalt" meinte sie zögernd. Dann aber begann sie sich zu reinigen, in aller Ruhe. Viel Wasser wurde vor allem für die wunden Stellen benutzt, die Kälte dort tat unsäglich gut. Auch machte sie am Ufer die Beine breit, um sich durch den Schritt zu waschen, es schien ihr egal, ob sie dabei beobachtet würde. Immer wieder blickte sie zu ihm, nur um zu sehen ob er noch da war. Bei ihm würde sie nun bleiben, für ihn alles tun, damit er sie nicht alleine lies. Das Seil zwischen ihnen nahm ihr nicht die Freiheit, sondern gab ihr Sicherheit.
Als sie letzten Endes von dem kühlen Nass trank lachte sie kurz auf. Es klang so unschuldig und unbekümmert. Trinken schien ihr Spaß zu machen.

Der Hexer unterdessen lächelte zufrieden. Fast könnte man glauben, das seine Absichten so rein waren, wie das Wasser an das er sie geführt hatte. Still beobachtete er den Engel, der sich dort wusch und seine Wunden abkühlte.
Das alles war erst der Anfang. Der Beginn. Sie sollte sich nicht um ihretwillen säubern, sondern für ihn. Er wollte, dass sie gut aussah, wollte sie als Statussymbol, als Zeugnis seiner Macht. Es  war kein Mitgefühl in ihm, als sie so hell und leicht lachte. Es war nur berechnende Herrschsucht.
Er setzte sich wieder aufrecht in den Sattel:
"Gut, das reicht." Er zog leicht an der Leine und wollte ihr so zu verstehen geben, dass sie weiter mussten. Weiter dem dunklen Pfad folgen, der für Sempresita in eine vollkommen unbekannte Zukunft führen würde.