Donnerstag, 28. Februar 2019

Streckbank und Kerzenwachs




Streckbank und Kerzenwachs

(c) Krystan Knight

Was für ein Tag. Was für eine Nacht. Nur Kerzenlicht erhellte das alte Kellergewölbe.
Katrin lag auf ihrem hölzernen Bett. Die Hände über ihrem Kopf in Ketten gelegt. Die Füße zwischen zwei Brettern fixiert. Im Mittelalter kannte man dieses Ding als Folter- oder Streckbank.
Wie hatte ihre Herrin sie nur dazu gebracht, sich freiwillig auf dieses monströse Ding zu legen?
Für Zweifel war es nun zu spät. Kein Widerspruch möglich. Die Herrin hatte sie geknebelt.
Katrin spürte den Stoff ihres eigenen Slips, den ihr die Herrin den Mund geschoben hatte. Mit einem Tuch hatte die Herrin den Knebel fixiert, und sorgte so dafür, dass Katrin nur noch durch die Nase atmen konnte.
Erst wehrte Katrin sich dagegen, doch inzwischen hatte sie losgelassen. Dem eigenen Schicksal und ihrer Herrin ergeben.
„Hast du Angst?“, fragte diese und streifte mit ihren Fingerkuppen über Katrins nackte Haut.
Was sollte Katrin dazu sagen?
Ja, sie hatte Angst, und diese verstärkte sich, je länger sie auf diesem sonderbaren Bett ruhte.
Bis jetzt hatte die Herrin ihre Ketten nur soweit gespannt, dass Katrin einen bestimmenden Zug spürte. Keinen Schmerz. Keine Tortur, außer eben jene Vorstellung, was die Herrin alles mit ihr anstellen konnte.

Das Herz der Frau pochte wild, während sie die Fingernägel ihrer Herrin spürte, wie diese von ihren Knien aufwärts über die Schenkel zur Scham wanderten und schließlich über den flachen Bauch streichelten, bevor sie Katrins Brüste umspielten. Katrin atmete hörbar durch die Nase, als sich die Fingerkuppen an ihren Vorhöfen zu schaffen machten, diese umkreisten und schließlich die Nippel zwischen die Finger nahmen.
„Du bist wunderschön“, sagte die Herrin.
Diese Worte gingen bei Katrin runter wie Öl. Jedes Lob ihrer Herrin war für die Frau ein Genuss. Jedes Fingerschnippen ein Befehl, dem sie gehorchte.
Die Herrin nahm die Vorhöfe zwischen ihre Finger und wirbelte diese leicht. Katrin spürte einen ziehenden Schmerz und keuchte einen erstickten Laut in ihren Knebel. Dies war jedoch erst der Anfang, denn die Herrin liebte es, sie zu quälen.
Mit angstverzerrter Miene beobachtete sie, wie ihre Gebieterin einmal, einer Raubkatze gleich, um sie schlich, um dann das Rad über ihrem Kopf zu fassen und damit an der Winde zu drehen. Katrin vernahm das Knarren des Mechanismus und spürte, wie ihre Glieder weiter auseinandergezogen wurden. Das Gefühl hilfloser Angst verstärkte sich. Das Ziehen wurde stärker. Ebenso die Panik. Schließlich machte es Klick und der Mechanismus rastete ein.
Noch immer spürte Katrin den Zug an ihren Gelenken, während die Ketten ihre Hände eisern an das Kopfende des Folterbetts zerrten.
„Du bist wirklich wunderschön“, raunte die Stimme der Herrin.
Katrin seufzte ergeben. Ihr Körper fühlte sich an, als wenn es nicht mehr weiter ging. Jeder Zug an ihren Handgelenken drohte etwas in ihr zu zerreißen. Ein furchtbarer Gedanke. Doch je länger sie in dieser Stellung verharrte, umso mehr wuchs das Vertrauen, dass ihre Herrin über sie wachte und sie beschützte.
Doch für die Herrin war dies nur der Anfang. Mit ihren Fingernägeln streifte sie die angespannten Muskeln. Sie hinterließ rote Spuren auf Katrins Haut.
Immer schneller ging ihr Atem. Das Herz der Gefangenen pochte wild in der flachen Brust. Allein Katrins Brustwarzen standen steif, während sie hilflos einen wirren Mix aus Gefühlen ertrug.
„Das gefällt dir. Nicht wahr?“
Die Herrin griff ihr zwischen die Beine. Katrin spürte die Finger an ihrer Vulva. Vorsichtig wurden ihre Schamlippen auseinandergedrückt. Ein knisternder Schauer durchzog Katrin. Sie stöhnte gepresst in den Knebel und zerrte unter Schmerzen an ihren Fesseln.
Es war die Hölle.
„Ja. Das gefällt dir, du geiles Stück“, raunte die Herrin.
Mit kreisenden Bewegungen umspielte sie Katrins Kitzler. Sie entfesselte damit immer weitere Wellen der Wollust und machte die Gefangene ganz wahnsinnig. Ihr Körper bebte vor Verlangen. Pure Geilheit floss aus ihrer Spalte.
„Ah. Dein geiler Liebesnektar. So gefällt mir das.“
Die Herrin tauchte mit ihren Fingern erst in Katrins Scheide ein und leckte dann demonstrativ den Saft ab.
„Du schmeckst du gut. Sehr gut sogar. Ob das an der Anspannung liegt?“
Die Worte machten Katrin Angst. Sie ahnte, dass ihre Herrin etwas vorhatte. Als diese nach dem Rad griff, schüttelte die Gefangene verzweifelt den Kopf. Doch es half nichts. Quälend langsam drehte die Herrin das Rad. Der Zug an den Ketten nahm zu. Schmerz peitschte durch die Glieder und Gelenke. Die Muskeln, Sehnen und Bänder versuchten verzweifelt gegenzuhalten.
Wieder machte es Klick. Wieder rastete das Rad ein. Katrin hielt es nicht mehr aus. Sie glaubte zu zerreißen.
„Tut es weh?“
Sie nickte. Die Herrin lächelte und streichelte erneut über Katrins Scham. Die Gefangene verdrehte hilflos die Augen, als sie erneut von einem Lustschauer erfasst wurde. Ihr Körper bebte und verstärkte so die Qual.
„Ja. Das magst du. Ich hab da noch etwas für dich.“
Die Herrin nahm eine Kerze und begann, Wachstropfen auf den überspannten Leib zu träufeln. Tropfen für Tropfen landete auf Katrins Brüsten. Diese schrie verzweifelt in ihren Knebel, während zur selben Zeit die Herrin weiter ihre Scham verführte.
„So gefällt es dir.“
Lust und Schmerz peitschten sich gegenseitig hoch und vereinten sich in ihrem Kopf.
„Ich spüre deinen heißen Liebessaft. Dir gefällt das.“
Die Herrin nahm zwei Finger und fickte Katrin in ihre Lustgrotte, während sie zugleich das heiße Wachs auf die steifen Brustwarzen und Vorhöfe träufelte.
„Lass dich einfach gehen.“
Sie tat es. Was sollte Katrin auch anderes machen?
Ihre Muskeln begannen zu zittern. Ihr Körper bebte in einem der Welt entrückten Traum.
„Ja … ist das geil“, wisperte die Herrin und streifte mit den Flammen der Kerze über Katrins Körper.

Wachstropfen bildeten Spuren auf Bauch und Vulva. Die Hitze und Anspannung ließen Katrins Geist kollabieren. Mehrmals entwich ihr Bewusstsein. Sie konnte nicht mehr denken, nur noch fühlen. Schmerz. Geilheit. Alles vereinte sich zu einer Mischung aus Lustqualen, die der Gefangenen jeden Willen raubten und sie immer weiter in die gnadenlosen Arme ihrer Herrin trieben.
Plötzlich löste die Herrin das Rad und schob Katrin im selben Moment den langen Stängel der Kerze in das feuchte Loch, wobei die Flamme erlosch. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl ließ die Gefangene endgültig kollabieren.
Der Schmerz verschwand in einem Sturm der Ekstase. Die Herrin fickte sie immer schneller mit der Kerze und drängte die Spitze bis gegen das innere Lustzentrum.
Katrin brüllte verzweifelt und der Welt entrückt. Ihre Augen weiteten sich, als ein gewaltiger Orgasmus ihren Leib durchströmte. Sie bäumte sich auf der Folterbank in ihren Fesseln auf. Ein Schwall aus Nektar spritzte aus ihrer zuckenden Spalte.
Lust und Verzweiflung. Hingabe und Qual. All dies hatte sich nun in ihrem Kopf und Körper zu einem einzigartigen Gemisch vereint, welches Katrin in unbeschreibliche Sphären der Lust führte. Sie verdrehte die Augen und schwebte durch ein Universum des Glücks. Pure Ekstase, die sie in eine fremde Welt entführte, bis ihr Körper es nicht mehr weiter schaffte und sie bewusstlos auf der Folterbank zusammenbrach.
Die Herrin lächelte zufrieden. Sie hatte erreicht, was sie wollte. Das nächste Mal würde sie Katrin vielleicht das Leder am Kreuz kosten lassen. Dann würde der mit Wachs gezeichnete Leib bestimmt einige hübsche Striemen tragen. Doch bis dahin war noch Zeit.

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 Hi, ich hoffe euch hat diese kleine BDSM Geschichte gefallen. Langsam wird es da draußen wärmer, und da dachte ich mir, ist es mal wieder Zeit für ein paar neue Beiträge.
Übrigens bin ich am Samstag dem 23.3.2019 auf der LBM und habe eine Autogrammstunde beim Blutwut-Verlag. Wer dort ist, und will, kann gerne vorbei kommen. Ich würde mich freuen.

Euer Krystan Knight.

Dienstag, 25. Dezember 2018

All I want is you – Lesbische Weihnachtselfen


All I want is you – Lesbische Weihnachtselfen
(by Krystan Knight)

Weihnachten, das Fest der Freude, war für die Weihnachtselfen immer ein besonders langer Tag. Genau genommen war es eine lange Nacht, denn zu Heiligabend, und in der darauf folgenden Nacht, wollte jedermann seine Geschenke haben.
So war es kein Wunder, dass Rachel und Cathy vollkommen erschöpft in das Zimmer wankten, das man den beiden Weihnachtselfen zugewiesen hatte.

„Was für ein Tag“, seufzte Cathy und ließ sich aufs Bett fallen.

„Was für eine Nacht“, erwiderte Rachel und kniete sich neben sie. „Die Sonne geht bald auf.“

„Fein. Ich mag es hell.“

„Hat dir der Schein von Kerzenlicht heute Nachtnicht gereicht?“, fragte Rachel. „Ich meine, die ganzen Weihnachtsbäume, die in voller Pracht strahlten.“

„Natürlich. Das war wunderschön“, sagte Cathy und nickte.

„Siehst du.“

„Was wünscht du dir eigentlich zu Weihnachten?“, fragte Cathy.

„Du willst mir etwas schenken?“

Cathy nickte.

„Dann will ich dich“, sagte Rachel.

„Mich?“

„Ja. Dich“, sagte Rachel mit einem Lächeln. Sie sah auf die andere Elfe herab und berührte deren Wange.

Cathy durchlief ein Schauer. Die Berührung war ihr zwar nicht fremd, doch diesmal lag eine andere Schwingung in ihr.
Plötzlich beugte sich Rachel zu ihr herunter und bevor Cathy begriff, was passierte, lagen bereit die Lippen der anderen Weihnachtselfe auf ihren.

Rachel drückte die Gefährtin nieder und begann, deren Mund mit ihrer Zunge zu erkunden. Wildes Verlangen war über sie gekommen. Sie wollte immer mehr.
„Was, was ich zu Weihnachten will, bist du“, flüsterte Rachel und streichelte sanft mit ihrer Hand über Cathys Oberschenkel.

Erneut durchlief die Elfe ein elektrisierender Schauer. Dies mal noch intensiver als beim ersten Mal. Instinktiv öffnete sie ihre Beine für die andere Elfe, während diese ihre Lippen an Cathys Hals legte.
„Was tust du nur mit mir?“, stöhnte die Weihnachtselfe.

„Was ich will“, flüsterte diese und streifte die Finger über das stoffbedeckte Lustzentrum. „Du willst es doch, oder?“

„Oh ja …“, raunte Cathy.

Rachel genoss das Spiel ebenfalls. Und jetzt gab es keine Zurückhaltung mehr. Ihre Hand streifte die Schenkel ihrer Gefährtin und berührte sie zwischen den Beinen. Sie fühlte die intime Hitze und ließ sich immer weiter ein auf das sündige Spiel.
Ihr Herz pochte wild. Sie wollte den Körper, der so lange schon unberührt in ihrer Nähe war, endlich ganz erkunden.
Gefühlvoll schob sie den Stoff beiseite. Sie küsste Hals und Brüste. Sie leckte über die Vorhöfe und drückte ihre Finger in das bereits feuchte Lustloch der anderen Weihnachtselfe.

Cathy hielt nichts mehr zurück. Ihr Körper bebte unter dem Drängen fremder Finger. Sie fühlte Küsse an ihrem Hals. Willig und heiß reckte sie sich Rachel entgegen und spürte dabei die volle Wucht köstlichen Verlangens.
„Ohhhh … Rachel … oh … ja …“
Wimmernd rekelte sie sich auf dem Bett hin und her. Aus ihrer Spalte tropfte der Lustnektar, während sich fremde Lippen an ihre Nippel legten und an diesen saugten.
Die Geilheit, die durch ihren Körper schwappte, erreichte ständig neue Höhen. Die Weihnachtselfe stöhnte und schrie vor Ekstase. Verzweifel krallte sie sich in das Laken, und bog dabei ihren Rücken krampfhaft, während mit einem Mal die Schleusen der Lust geöffnet wurden und eine Flutwelle aus purer Euphorie durch ihren Körper schwappte.
Cathy wurde schwarz vor Augen. Prickelnde Lust raubte ihr die Sinne und die Weihnachtselfe verschwand in einen Kokon aus entfesselter Geilheit.

„Merry Christmas“, wisperte Rachel der am ganzen Körper zuckenden Cathy ins Ohr.

„Merry Christmas“, keuchte diese, mit einem befriedigten Lächeln auf den Lippen.

Zufrieden legte Rachel den Arm um sie und zog die Gefährtin eng an sich. Während nun der Weihnachtstag anfing, schlossen die Weihnachtselfen ihre Augen und entschwanden in das Land der Träume.

***


Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten.

Euer Krystan Knight