Samstag, 10. September 2011

Schönheit im Dunkel



Sie war eingetaucht in eine dunkle Welt.
Man hatte ihr die Augen verbunden.
Sie hatte es so gewollt.
Jetzt kniete sie vor den fremden Herren.
Leise hörte sie das lustvolle Stöhnen einer anderen Frau, oder war es etwa das ihre?
Ihr Körper zitterte, doch nicht vor Angst.
Eine unheimliche Erregung breitete sich in ihr aus und schien alles in ihrem dunklen Universum mit Lust zu überstrahlen.
Sie fühlte die fremden Blicke auf ihrer Haut.

Wer war es, der sie jetzt so ungeschützt erblickte?
Wer war es, dessen begehren sich nun auf sie richtete?

Sie hatte ihre Hände hinter dem Nacken verschränkt.
Die Stellung schmerzte leicht, doch tat dies ihrer Lust keinen Abbruch.
Immer schneller schlug ihr Herz, trieb das Blut durch ihre zarten Leib.
Immer stärker wuchs ihre Libido.
Sie spürte ein Kribbeln zwischen ihren geöffneten Schenkeln.
Sie hörte ihren eigenen Atem, den Atem einer lüsternen Frau, die sich nach einer intimen Berührung sehnte.
Jeder Atemzug streckte ihre festen Brüste den dürstenden Fremden entgegen.
Lockend und verführend bot sie sich da, denn sie wollte berührt werden.
So zuckte sie nicht zusammen, als eine unbekannte Hand nach ihr griff.
Ihre harten Knospen wurden gedrückt und geliebt.
Ihre feuchte Scham wurde geküsst und geleckt.
Ein erregender Schauer durchflutete ihren ekstatischen Leib und ein laut vernehmbares Stöhnen drang über ihre Lippen.

Wer war es, der jetzt berührte?
Wer war es, dessen Lust sie in sich spürte?

Freitag, 9. September 2011

Priesterin Shilia

Diese Geschichte ist der Wunsch einer Rollenspielerin für ihren Charakter. Sie hat mir erlaubt die Geschichte, die ich für sie geschrieben habe auch für euch zugänglich zu machen. Viel spass beim Lesen.

Priesterin Shilia


Sie kniete am Boden. Ihr Oberkörper berührte den Marmor des Tempels. Ihr langes, platinblondes Haar war wie ein Fächer ausgebreitet. Ihr zarter Körper schmiegte sich an den Stoff ihrer Priesterrobe. Deutlich zeichneten sich daran die Konturen ihres Pos ab, den sie in dieser Stellung der vollständigen Unterwerfung nach oben reckte. Ein leichter Lufthauch erfüllte den ins sakrale Zwielicht getauchten Raum und brachte die Kerzen zum Flackern.

Shilia spürte den Hauch durch das feine Gewand auf ihrer zarten Elfenhaut. Die junge Priesterin schluckte leicht und ein fröstelnder Schauer lief ihr über den Rücken. Wie lange war es her, dass sie in diesen Hallen ihren Initiationsritus hinter sich gebracht hatte? Jahre. Jahre, in denen sich die Welt für immer verändert hatte. Manche Erinnerungen waren gut, doch andere schmerzten wie eisige Nadeln, die sich tief in ihren dünnen Leib bohrten.

Die junge Priesterin versuchte, sich zur Ruhe zu zwingen. Sie wollte die Schatten der Vergangenheit nicht erwecken. Sie wollte sich dem Schmerz des Schicksals nicht weiter öffnen, doch es war zu spät. Taes Gesicht zeichnete sich vor ihren geschlossenen Augen ab.

Sie saßen gemeinsam am Wasserfall, nahe dem Landsitz ihrer Familie. Die wunderschöne Hochelfe neben ihr lächelte. Taes Lächeln ließ das Mondlicht verblassen und wärmte das Herz der jungen Elfe. Damals war für die Mädchen alles in Ordnung. Damals sahen sie beide Jahrhunderte des Glücks vor sich. Jahrhunderte, in denen sie gemeinsam die Welt von Azeroth erforschen konnten.

Shilia griff nach der Wange ihrer Schwester. Als junge Initiantin konnte sie bereits das Leben spüren, welches in allen Elfen pulsierte. Damals nannten sie sich noch nicht Blutelfen. Damals wussten sie noch nichts von den Schrecken, die ferne Kriege in ihre Herzen tragen würden. Die Haut von Tae fühlte sich glatt und weich an. Sie fühlte die lichte Seele ihrer Schwester und wollte dieses Bild festhalten, sich daran klammern wie ein Kind an ihre Mutter. Doch der Traum einer heilen Vergangenheit entschwand im Moment, als sie ihre Augen aufschlug.

Die Blutelfe zitterte leicht und blickte zu dem ins Dunkel getauchten Altar auf. Die Kerzen waren erloschen und nur noch ein rotes Glimmen hinterließ eine Ahnung von dem Licht, welches sie einst von sich gaben. Shilia seufzte leise und erhob sich anmutig. Jemand musste die Tür zu ihrem Gebetsraum geöffnet haben, denn Licht drang von Außen durch einen schmalen Spalt.

Unsicherheit überkam sie, war jemand in ihr Allerheiligstes eingedrungen? Sie schluckte und ihre Kehle zog sich zusammen. Ihre Finger streiften über ihre Priesterrobe und streiften den Stoff glatt an die Konturen ihres Körpers. Das flaue Gefühl im Magen weitete sich aus und tauchte ihren Geist erneut in jene Sphäre, die sie nur allzu gerne verdrängte. War sie nicht auch in jenem Tempel, als man ihre Schwester ermordete? Ja, und es war nicht irgendein Tag. Es war der Tag ihrer ersten Weihe.

Shilia kniete vor dem Altar im Sonnensaal des Tempels. Ein Schleier aus weißem Tuch lag über ihrem jungfräulichem Haupt. Stunden lang kniete sie als Zeichen ihrer Disziplin. Stunden, in denen sie sich ganz auf das Licht fokussierte. Das Heilige Licht konzentrierte. Damals gab es für die junge Elfe nur das Licht. Alles schien von Licht umgeben und durchflutet zu sein.

Ein Tempelpriester schlug den gewaltigen goldenen Gong, der an die Sonne erinnerte. Noch immer, auch nach so vielen Jahren spürte sie das tiefe, harmonische Hallen jener Sonnenscheibe, welche sich in ihrem Herzen offenbarte. Jeder Schlag brachte sie dem Pfad des Lichtes näher. Zwölf Schläge waren es, so wie die zwölf Monate des Sonnenjahres. Zwölf Schläge, die ihr Leben für immer verändern würden.

Shilia zuckte kurz zusammen. Jemand hatte wirklich ihre Kammer betreten. Ihr Herz begann noch schneller zu schlagen. Unsicher fokussierte sie ihren Blick. Langsam senkte sie ihren Kopf leicht zur Seite. Ihre leuchtend grünen Augen suchten in der Dämmerung nach einem Schatten, der zwischen zwei Säulen stand. Ihre Augen konnten das Gesicht nicht erkennen, doch erahnte sie die schwere Plattenrüstung, in die sie jene Person hüllte. Unentschlossen trat sie einen Schritt zurück. Ihre Po stieß gegen die Kante des kleinen Altars.

Der Schatten löste sich von den Säulen und trat auf sie zu. Sie vernahm das leichte Klirren von Metal, welches von den Wänden widerhallte. Unbewusst formten ihre Hände eine Faust. Die Gestalt kam näher. Die aufgefrischten Erinnerungen an den Tod ihrer Schwester ließen Shilia vor Angst erstarren. Schweißtropfen bildeten sich auf ihrer Stirn. Wie betäubt wartete sie ab. Ein einziger Schrei konnte den Angreifer vielleicht in die Flucht schlagen, doch die Priesterin schrie nicht. Ihre Kehle wirkte wie zugeschnürt. Sie war vollkommen erstarrte, eingeschlossen in ein Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gab. Das Schaben von Metal kam immer näher. Tausend schreckliche Erinnerungen durchfluteten ihre Geist und plötzlich tauchten die leuchtend blauen Augen eines Todesritters vor ihren Augen auf. Shilia sah in der Finsternis die leuchtenden Runen des Schwertes und spürte den eisigen Schmerz, als sich die Runenklinge in ihren Leib bohrte.

Laut schreiend bäumte sich die Priesterin auf und wurde sogleich von kräftigen Armen gefangen genommen, die ihren zarten Leib fest an den warmen Körper pressten. Verzweifelt wand sich Shilia doch es gab kein Entkommen. Ihre Brust brannte wie Feuer und ihr kleines Herz schlug verzweifelt um das Leben zu bewahren. Das Bild ihrer toten Schwester tauchte erneut vor ihren Augen auf. Auch sie würde nun dieses Schicksal erleiden. Genau wie ihre Schwester, würde auch sie von den Fängen des Todes fortgerissen.

"Shilia?", flüsterte eine warme, unendlich ferne Stimme. "Shilia, Liebes?"

Shilia öffnete ihre Augen und blickte in die weichen Gesichtszüge eines anderen Blutelfen. Seine Arme waren um sie geschlungen um drückte sie fest an seine nackte, muskulöse Brust. Ihr Körper war vollkommen verkrampft und es dauerte einige Herzschläge, bis sie sich wieder etwas in seinen Armen entspannte. Seine warmen Finger streichelten zärtlich über ihre sensible Haut und plötzlich überkam sie ein wohliger Schauer.

"Shilia? Alles in Ordnung?", fragte die warme, männliche Stimme erneut.

Shilia blickte in seine wunderschönen Augen und auf einmal wurde auch ihre Miene weich. "Ja, Teaze, es ist alles in Ordnung."

"Du hast geschrien, ich hab mir Sorgen um dich gemacht", erklärte der Elf, der neben ihr im Bett lag. Das Mondlicht schimmerte durch das Fenster und ihre Körper waren durch eine Decke aus feinem Gespinst umhüllt.

"Ich hatte nur einen Alptraum, Teaze. Jetzt ist wieder alles in Ordnung." Shilia umarmte ihren Geliebten und legte ihren Kopf an seine Brust. Sein kräftiger Herzschlag beruhigte den ihren. Seine Stärke gab ihr Kraft, so wie seine Liebe ihr Mut gab.

Nach dem Tod ihrer Schwester hatte sich die Priesterin verlassen und alleine gefühlte. Ihre Familie war an jenem Tag für sie gestorben. Alles, was ihr Leben bis dahin bereichert hatte, war von dunklen Mächten vernichtet worden. Es war Teaze, der die Liebe und das Licht in die innersten Winkel ihrer Seele zurückbrachte.

Teaze glitt mit seinen Fingerkuppen sanft durch Shilias platinblondes Haar, welches im Mondlicht glänzte. Er senkte sein Haupt und küsste ihre schweißnasse Stirn. Sie lächelte und ein wohliger Schauer glitt durch ihren zarten Elfenkörper. Sehnsüchtig zog sie seinen Duft durch die Nase ein. Sein männlicher Duft war ihr inzwischen so vertraut wie seine Küsse. Sie liebte ihn und wollte ihn nie mehr missen. Der Blutritter war ihr Gefährte und das neue Licht in ihrem Leben. Sie drückte sich erneut fest an ihn und schloss glücklich die Augen. All die finsteren Gedanken schienen plötzlich ganz weit weg.

"Ich liebe dich", hauchte sie leise, bevor sie erneut in seinen Armen einschlief.

Mittwoch, 7. September 2011

Lady Demona



Da ich gerade ein wenig an einer neuen Fantasywelt düftle, in der es wohl einen haufen Engel, Dämonen und Teufel gibt. Habe ich mich mal wieder ans Grafiktablet gesetzt und ein wenig gezeichnet. Bin gespannt, wie es euch gefällt.

Montag, 5. September 2011

Die Nacht des Hexers - Teil 2(WoW Fanfic)

Die Nacht des Hexers - Teil 2(WoW Fanfic)


Lirya stand hilflos da. Mit gespreizten Armen und Beinen musste sie auf die Folter warten, die nun kommen würde. Unendlich langsam überprüfte der sadistische Hexenmeister Trykan die Folterinstrumente, die seine Dienerin für ihn vorbereitet hatte. Diese Trollfrau kniete unterwürfig und fast nackt vor dem Blutelfen. Auf sein Geheiß hin hatte sie sich als Kellnerin ausgegeben und Lirya mit einer Droge in ihrem Wein betäubt. Danach wurde die hilflose Blutritterin in eine unbekannte Höhle verschleppt.

Der Hexer wollte die rothaarige Blutelfe unter seine Kontrolle bringen. Und Lirya wusste, dass er das niemals schaffen würde. Sie war eine ausgebildete Elitekämpferin von Silbermond. Sie tötete solche wie ihn. Trotzdem war da eine unterschwellige Angst. Eine Angst vor dem zu erwartenden Schmerz und der Demütigung. Hilflos wand sie sich in ihren Fesseln. Magische Stricke, die sie wie gewaltige Spinnweben inmitten der Höhle an den Fels der Höhlenwand banden.

Sie fühlte die dunkle Aura des Hexers und seiner Gespielin. Selbst im warmen Kerzenlicht umgab die blauhäutige Frau ein schwarzblaues Flimmern. Sie hatte sich wohl genau wie der Hexer mit der verbotenen Magie eingelassen. Die Schatten der Verderbnis zeichneten nun ihren Körper und ihre Seele. Die Blutritterin empfand nichts als Abscheu für diese Kreatur. Ja, auch sie würde sterben müssen.

Schließlich hatte der Hexer ein Rutenbündel aus frischen Brennnesseln ausgewählt. Mehrmals ließ er es vor den Augen der Elfe durch die Luft zischen. Dann senkte er das Bündel und glitt fast liebevoll über die entblößten vollen Brüste der devoten Trollfrau. An ihren steifen dunkelblauen Brustwarzen baumelten kleine Goldringe. Sie zuckte leicht zusammen, als die giftigen Blätter über ihre zarte, ungeschützte Haut glitten. Liryra lächelte innerlich. Sie konnte eine gewisse Genugtuung verspüren, dass dieses Hexenflittchen nun von den von ihr selbst gefertigten Bündeln kosten musste.

Der Hexer glitt über ihren muskulösen Bauch und tiefer. Er streichelte mit den Brennnesseln über die ungeschützte, leicht geschwollene Scham der jungen Frau. Diese kniete immer noch gehorsam vor ihrem Herrn, aber Lirya konnte deutlich sehen, wie sie immer schneller ein und ausatmete. Dabei bewegten sich jedes Mal deutlich sichtbar ihre üppigen Brüste im Licht der Kerzen. Auch der Hexenmeister schien zufrieden. Er versetzte ihr einen leichten Hieb mit dem Bündel zwischen ihre gespreizten Schenkel.

"Danke Heerrrr", stöhnte die Trollin auf.

Der Hexenmeister lächelte zufrieden und wandte sich nun Lirya zu. "Nun wie ist es mit dir? Bist du breit, mir zu dienen, so wie es Nori tut?"

"Fick mich!", war alles, was sie sagte, bevor sie ihm ihre verbliebene Spucke entgegen warf. Sie traf seine Wange und genoss diesen Moment des Triumphes. Sie wusste, dass sie dafür zahlen musste, aber die stolze Blutelfe genoss ihren kleinen Triumph.

"Das werde ich tun", war seine knappe Antwort. Er griff sich mit der freien Hand an die Wange, wischte sich die Spucke ab und hielt den benässten Handrücken der Trollsklavin an den Mund. Sofort begann Nori brav von dessen Handrücken zu lecken, bis dieser wieder sauber war. "Aber alles zu seiner Zeit."

"Es gibt die Zeit für Spaß", er nahm zwei Finger und führte sie zwischen Noris Lippen, die sich sogleich willig öffneten und an diesen saugten und leckten, als würde er ihnen einen prallen Schwanz präsentieren. Lirya ekelte sich bei dem Anblick der Trollin. Ein Schauer lief ihr über den Rücken. "..., und es gibt eine Zeit für Schmerz." Der Hexer holt mit dem Rutenbündel vollkommen überraschend aus und schlug auf sie ein.

"Ahrrrrgggg", keuchte Lirya auf, als der Schlag sie quer über ihre Brüste traf.

"Tut es weh? Ja?", fragte Trykan und schlug erneut mit dem Bündel aus Brennnesseln zu.

"Jarrg!", schrie sie und fügte dann hinzu. "Ich werde dich dafür umbringen!"

"Und ich werde dich zähmen." Der Elfenhexer lächelte boshaft.

"Niemals!", fauchte sie voller Zorn und Hass. Ihre Brüste schmerzten, wo das Bündel giftiger Sträucher sie gestreift hatte. Rote Striemen zogen sich über die Haut und das Gift sickerte langsam in ihre Blutbahn. Mit jedem Herzschlag verschlimmerte sich das Ziehen und Brennen um ein Vielfaches.

"Willst du, dass der Schmerz aufhört?", fragte er sie in fast väterlichem Tonfall.

Lirya atmete schnell. Der Atem füllte ihre Lungen und drückt gegen ihre geschundenen Brüste. Sie wollte, dass er aufhörte. Sie wollte den Hexer töten, doch sie konnte nicht beides haben. Noch einmal riss sie hilflos an ihren Fesseln.

Der Hexer trat an sie heran, seine leuchtenden Augen streichelten lüstern über ihren geschundenen Leib. Sie funkelte ihn nun hasserfüllt an, während er seine Hand sanft auf ihre gerötete Wange legte. "Sag einfach ja zu mir, und der Schmerz wird nachlassen, meine Hübsche."

"Nein, niemals!"

Er lächelte und streichelte weiter ihr Gesicht und ihren Hals. Er spielte mit ihren langen Elfenohren, bevor er einen Schritt zurücktrat. Das Kribbeln und Ziehen in ihrer geschundenen Brust wurde immer stärker. Ihre Nippel waren steif und angespannt.

Der nächste Schlag traf ihre unvorbereitete Scham und entzündete ein weiteres Feuerwerk unbeschreiblichen Schmerzes. Tränen schossen in ihre stolzen grünen Augen. Sie schrie auf und zuckte unkontrolliert in ihres Fesseln. Trykan kannte mit ihr keine Gnade. Er kannte für sie nur die Rute. Langsam streiften die Brennnesselblätter des Bündels über ihre empfindsame Haut. Er glitt zwischen ihren Schenkeln hinunter bis zu ihren Knien, bevor er erneut einen Schlag gegen ihre gereizte Vulva richtete.

"Gefällt es dir? Erregt es dich?", fragte der Foltermeister sein Opfer. Sie sagte nichts, keuchte nur. Der Schmerz der Schläge ließ langsam nach. Gleichzeitig wuchs jedoch die andere, sadistische Wirkung der Rutenbündel. Das Brennen des schwachen Giftes verschmolz mit dem Schmerz zu einem unmenschlichen Leid. Sie wollte die Beine zusammendrücken, wollte sich kratzen und so etwas Erleichterung verschaffen. Doch die magischen Seile des Hexers ließen ihr dazu keine Chance.

Trykan ließ nun von ihr ab. Er hatte genug mit ihr gespielt, um sich des Erfolges sicher zu sein. Ihr zarter Körper zuckte und in ihrer Miene spiegelte sich ein Sturm der Emotionen wieder. Er lächelte und legte das Rutenbündel auf den Tisch.

Nori kniete immer noch auf dem Felsboden. Ihr Blick war demütig gesenkt, aber in ihrem Gesicht konnte man die lüsterne Genugtuung herauslesen. Sie kannte diese Art der Folter nur zu gut. Sie war bereits selbst durch diese Hölle gegangen, bevor sie ihrem Meister dienen durfte. Vor ihrem inneren Augen spiegelte sich der süße Schmerz auch in ihrem aufreizenden Körper ab. Anderes als ihre entfernte Elfenverwandte musste sie jedoch nur ein leichtes Kribbeln zwischen ihren Schenkeln ertragen. Ihre Libido steigerte sich von Moment zu Moment. Sie genoss dieses Gefühl, während sie in der unterwürfigen Stellung auf den nächsten Befehl des Meisters wartete.

Lirya erging es dabei ganz anders. Ihre Brüste brannten und kribbelten, als würde sich ein Schwarm Feuerarmeisen über sie hermachen. Ihre kleinen, harten Brüste kämpften gegen das ungekannte Gefühl. Schweiß stand ihr auf der Stirn. Immer schneller und ruckartiger wurde ihr Atem. Jede Nervenzelle ihres Körpers schien zu rebellieren. Hilfe suchend blickte sie dem Hexer nach, der im Zwielicht verschwand. Sie fühlte noch seinen diabolisch lüsternen Blick auf ihrer geschundenen Haut, doch er würde ihr nicht helfen. Nicht, ohne dass sie ihm darum bitten würde. Eine Bitte, die ihr Stolz nicht zu ließ.

So vergingen unzählige Herzschläge und das Zittern der Blutelfe wurde schwächer. Das Jucken ließ nur sehr langsam nach, doch Lirya war viel zu geschwächt, um noch weiter dagegen anzukämpfen. Wie ein Fisch am Haken eines Anglers wurde ihr Körper in diesen Fesseln langsam zur Erschöpfung gedrillt. Jede Muskelpartie hatte sich während ihres Kampfes angestrengt und so senkte sich ihr stolzes Haupt. Immer wieder schloss Lirya ihre leuchtend grünen Augen, und sie verfiel in einen Dämmerzustand.

Verstohlen richtete die Nori ihren Blick auf die vor ihr stehende Blutelfe, deren Glieder weit ausgestreckt waren. Im Kerzenlicht konnte die Dienerin deutlich die großen roten Striemen auf der blassen Haut des zarten Geschöpfes erkennen. Zahllose kleine Schweißperlen hatten sich auf ihrer Haut gebildet. Das Licht der kleinen Flammen fing sich in ihnen und erzeugte ein Spiel der Schatten. Ein dünner Rinnsal hatte sich zwischen ihren Schenkeln geformt, dessen Ursprung die feuchte Vulva der Elfe war. Mehrere Tropfen des Nektars hatten sich in ihren rötlichen Schamhaaren verfangen und ließen Noris Augen lustvoll aufglänzen.

Wie gerne würde sie sich auf ihren Knien zu der hübschen, stolzen Blutritterin hinbewegen und den kostbaren Schlemm aus ihrer Spalte lecken. Der Gedanke, Liryas Spalte mit ihrer rauen spitzen Trollzunge zu durchspielen, reizte sie. Das Verlangen wuchs doch sie hielt sich zurück. Sie wusste, dass der Hexer sie dafür bestrafen würden. Vielleicht würde er dafür sogar die Ruten nehmen, die sie selbst für ihn abgeschnitten hatte. Sie fürchtete den Zorn des Hexers. Er gebot über Mächte, die schlimmer waren, als der Tod. Seine Kräfte waren den ihren bei weitem Überlegen. Er konnte sie quälen und foltern, dass der Tod im Vergleich dazu wie eine Belohnung wirkte. Nori wusste dies, sie akzeptierte dies, sie gehörte ihm.

Noch immer kniend und mit geweiteten Schenkeln, wartete sie, doch das Verlangen wuchs weiter. Unter ihrem kleinen, schwarzen Rock wurde sie selbst immer feuchter. Wo war der Hexer hin? Seid das Dunkel der Höhle ihn verschluckt hatte, kam kein Geräusch mehr von ihm. Seine Sklavin mühte sich nicht den Kopf zu drehen, um im Zwielicht nach ihm Ausschau zu halten. Manchmal glaubte sie, er könnte sich unsichtbar machen. Vielleicht lauerte er nur darauf, dass sie gegen seine Anweisungen verstieß. Sie wusste, dass er plötzlich neben ihr Auftauchen könnte und sie dann genau so bestrafen würde.

Ihr Blick glitt über die harten Nippel der Blutelfe, auf denen steifen Erhebungen sich der Schweiß gesammelt hatte und nun Tropfen für Tropfen zu Boden fiel. Nori verging fast vor Lust. Das Kribbeln in ihrem eigenen Unterleib wurde immer stärker. Sie liebte diese zarten Blutelfinnen. Ihr Duft erregte sie und allein der Anblick brachte sie in einen fast ekstatischen Rausch. Hatte der Meister sie deshalb entführt? Sollte dies eine Prüfung für Noris Unterwerfung sein? Lauerte er darauf, die lüsterne Trollin für eine Verfehlung zu bestrafen?

Lirya war wohl eingeschlafen. Der Kopf der Elfe war gesenkt. Ihre roten Haare fielen ihr leicht über die Schultern. Ihre spitzen Elfenohren ragten steil zu Decke. Immer noch schien frischer Saft zwischen den geschwollenen Schamlippen der Elfenschönheit hervor zu quellen. Immer noch zuckten ihre zarten Schenkel leicht unter den Folgen der Schläge mit der Brennnesselpeitsche.

Nori überlegte fieberhaft. Nur einmal wollte sie an ihr kosten. Nicht beißen. Nur ein wenig von dem lieblichen Nektar in sich aufnehmen. Sie roch den Duft bereits über die wenigen Schritte, die sie trennten. Sie kämpfte gegen das Verlangen doch die impulsgesteuerte Trollin kämpfte auch mit ihrer eigenen Libido.

So kam es schließlich, dass sich die Trollfrau auf ihren Knien langsam auf die bewusstlose Elfe zubewegte. Auf ihren Knien rutschte sie zwischen Liryas geöffnete Schenkel. Der Duft wurde in Noris Nase immer stärker. Sie konnte kaum glauben, wie süßlich lockend der Duft dieses Mädchens war. Sie wollte sie berühren. Sie wollte mit der Zunge jenen heißen Schlund erforschen, der ihr, der Sklavin eigentlich verboten war. Es war zu spät. Ihr war jetzt alles egal. So senkte sie ihr Haupt und leckte zum ersten Mal durch die feuchte Spalte. Ihre spitze Zunge drängte den leichten, zurechtgestutzten Flaum der aufreizenden Vulva zur Seite und drückte zwischen die geschwollenen Lustlippen der Elfe.

Lirya stöhnte leise auf. Sie war zu erschöpft, um aus der Ohnmacht zu erwachen. Ihr Körper reagierte instinktiv. Die von den Hieben gereizte Scham öffnete sich der feuchten, rauen Zunge und ließ Nori den Geschmack des salzig süßen Nektars erfahren. Für sie war es, als würde sie zum ersten Mal in eine kostbare, bis dahin unberührte Frucht hinein beißen. Ihre Geschmacksknospen erlebten ein ekstatisches Feuerwerk und ohne über das andere Verbot nach zu denken, griff sich die Sklavin zwischen die Beine. Sie streichelte sich und massierte ihren eigenen Kitzler, während ihre Zunge von Liryas Rosette langsam bis zu deren Kitzler voranglitt und dabei sämtliche Sinneseindrücke mit denen der eigenen Vulva vereinte.

Nori leckte die Elfe, doch sie glaubte dabei sich selbst zu lecken. Ja, sie befriedigte sich selbst. Liryas Saft quoll jetzt in Strömen aus der geweiteten Fotze. Sie hatte die Gefangene angezapft und erschloss nun diese köstliche Quelle. Immer schneller rieb einer ihrer drei Finger die eigene Scham, während sie den leckeren Elfenschlemm heraus leckte und schluckte.

Das Stöhnen der Elfe wurde lauter. Sie war noch immer nicht erwacht, trotzdem schien ihr Körper sich unter den Lustimpulsen zu winden. Sie atmete wieder etwas schneller, hörbar und zuckte ganz leicht zusammen, wann immer die Zunge der Sklavin über ihre kleine Lustperle glitt.

Die Sklavin massierte sich inzwischen die linke Brust, während ihre rechte Hand immer schneller die eigene Vulva streichelte. Ihre Zunge flackerte jetzt förmlich über die Scham des Opfers und ließ Liryas Körper immer hektischer zucken und sich winden. Der Atem der beiden Frauen wurde immer schneller. Die eine, die es sich gerade selbst besorgte, lechzte gierig nach dem aufkommenden Orgasmus. Sie wusste, dass es so verboten wie geil war, sich ohne die Erlaubnis des Meisters selbst zu befriedigen. Sie kannte die Strafe, aber sie tat es trotzdem.

Lirya hingegen erwacht in dem Moment aus ihrer Ohnmacht, als ihr Körper sie mit einer Welle des Glücks überflutete. Der Orgasmus erfasste die beiden Frauen fast gleichzeitig. Heftig zuckte die geweitete Scham der Elfe und sie keuchte tonlos ihren Höhepunkt in die steinerne Halle. Erst als dieses Gefühl ein wenig nachließ, erkannte sie zu ihrem Schreck, dass diese widerliche Kreatur, diese Trollfrau, es gewagt hatte, ihren nackten, gefesselten Körper mit ihrer Zunge zu entweihen. Immer noch trunken von ihrem eigenen Orgasmus sah sie mit hilflosem Entsetzen auf die Kreatur, die sich unter ihr nun ebenfalls lustvoll wand und mit ihrem von Lustnektar beschmierten Gesicht zu Lirya aufblickte.

Nori lächelte Lirya an. Ihre Miene spiegelte jene befriedigte Geilheit wieder, die aus dem Moment des leichtsinnigen Glücks geboren war. Nori war glücklich. Das Glück in ihren Augen bemerkte nicht einmal den Hass, der in den Augen der Elfe funkelte. Dieses Gefühl, welches sie überkam, war für einen Moment sogar besser als Mojo. Sie wollte festhalten. Sie wollte für immer darin baden. Doch nur einen Augenblick später wurde sie von schier unerträglichen Schmerzen durchflutet.


zu Teil 3

Samstag, 3. September 2011

Patricia




Ich war heute Nacht mal wieder in Zeichenlaune. Mal sehen, wie es euch so gefällt. Ich freu mich auf eure Kommentare.