Donnerstag, 18. August 2011

Das Zimmermädchen und ihr Killer - Teil 2

Das Zimmermädchen und ihr Killer - Teil 2


Melanie war in Tränen aufgelöst, als sie aus dem Zimmer schlich. Kurz hatte sie sich hergerichtet um den widerlichen Geschmack ihres Mannes los zu werden, dessen Samen sie immer noch in sich fühlte. Sie konnte immer noch keinen klaren Gedanken fassen und so machte sie weiter mit ihrer Arbeit. Sie fluchte über ihre eigen Schwäche und hoffte auf ein Wunder. Doch wo sollte es herkommen. Wie sollte sie ein Engel erlösen?

Mechanisch machte ein Bett nach dem anderen. Lustlos, kraftlos. Alles dauerte endlos lang. Plötzlich klingelte ihr Handy. Es war eigentlich nicht ihres. Es war das Betriebshandy. Sie hob ab.

"Ja?", hauchte sie in den Hörer.

"Melanie, was ist los? Dein Mann hat mich gerade angerufen. Er ist halb durchgedreht." Es war Louis, der Manager des Hotels.

"Er war hier", meinte sie tonlos. Tränen bildeten sich erneut in ihren Augen.

"Was?", schrie Louis in den Hörer. Er hatte Tom vor über zwei Monaten Hausverbot erteilt, als dieser Melanie im Foyer geschlagen hatte. "Soll ich kommen?"

"Nein, es ist schon ok." Louis war ein netter Kerl. Sie wollte ihn nicht mit ihrem Dreck belasten. Er war der Sohn des Eigentümers und hatte ihr vor zwei Jahren diese Stelle gegeben. Damals war Lisa gerade in den Kindergarten gekommen und sie konnte eine Arbeit annehmen, nach dem ihr Mann seine gerade verloren hatte. Louis war für sie so etwas wie ein großer Bruder. Er hatte ihr auch das Zimmer im Hotel geben, als er von den Problemen der jungen Frau gehört hatte. Das war wirklich nett und sie wollte nicht, dass er noch weiter in die Sache hinein verwickelt wurde. "Ich werden heute Abend zu ihm gehen und mit ihm reden."

"Bist du dir sicher?", fragte er mit ehrlicher Besorgnis.

Nein, sie war sich nicht sicher. "Ja, es muss sein."

"Gut, aber wenn irgendwas ist, ruf mich an. Lisa und du, ihr könnt auch bei mir übernachten, wenn du Angst hast wegen ihm."

"Danke", flüsterte sie in den Hörer. Wenn Lisa nur bei ihr wäre, wie gerne hätte sie Louis Angebot angenommen. Doch Tom hatte das Kind. Er würde vermutlich jetzt schon mit ihr zuhause sein. Ihr Herz schmerzte. Sie wollte es Louis sagte, wollte ihm erzählen, was Tom mit ihr angestellt hatte, doch sie konnte nicht. Der Schmerz, die Scham war zu groß. Niemand würde es verstehen. "Ich kann nicht, aber danke."

"Dann pass in jedem Fall auf dich auf. Und wenn er wieder handgreiflich wird, ruf die Polizei."

"Ja." Sie würde es nicht tun. Die Polizei anzurufen würde bedeuten, sich einem Fremden zu offenbaren. Sie beendete das Gespräch.

***

Das Reinigen der Zimmer hatte für Melanie eine fast meditative Bedeutung. Jeder Handgriff saß. Alles kam an seinen Platz. Keine Unordnung. Kein Chaos. Alles war richtig. Alles war gut. Sie liebte diese Arbeit, auch wenn sie anstrengend war. Vielleicht war diese Arbeit der einzige Grund, warum sie überhaupt noch lebte. Sie zog ihre Chipkarte durch den Schlitz der nächsten Tür. Das Schild, welches sie vom Eintritt abhalten sollte, war von Tom beim Rausgehen entfernt worden.

Mit zielsicheren Handgriffen entfernte sie die benutzten Handtücher, ohne dem geöffneten Gepäck des hier wohnenden Gastes weitere Beachtung zu schenken. Sie zog die Decke vom Bett und wollte sie gerade aufschütteln, als es auf einmal einen Knall machte. Erschrocken blickte Melanie auf den zu bodengefallenen Koffer. Er war aus schwarzem Leder gefertigt und sah unglaublich teuer aus. Durch den Sturz war er aufgesprungen und einige Papiere hatten sich auf dem Boden verteilt. Innerlich fluchte sie über dieses Missgeschick. Heute war wirklich nicht ihr Tag.

Rasch griff sie nach den Papieren und wollte sie wieder in den Koffer stecken. Da fiel ihr die schwarze Pistole auf, die sich wohl ebenfalls in dem Koffer gelegen hatte. Oh, mein Gott, dachte sie. Ist die echt? Ohne nachzudenken, griff Melanie nach der Waffe. Sie fühlte sich schwer an. Unbequem. Wie lange war es her, dass sie das letzte Mal eine Pistole in der Hand gehalten hatte. 15 Jahre. Irgendwann zu Fasching. Und das war ein Spielzeug. Diese fühlte sich echt an.

"Was suchen Sie hier drin?", tönte auf einmal eine raue Stimme hinter ihr. Sie presste die Pistole an sich. Wollte nicht zeigen, was sie entdeckt hatte. Sachte drehte sie ihren Kopf in die Richtung des Mannes. Er trug einen schwarzen Hut, den er weit ins Gesicht gezogen hatte. Er war muskulös und wirkte mit seinem kantigen Zügeln irgendwie brutal. Er machte ihr Angst, selbst, wenn sie nichts von der Waffe gewusst hätte.

"Ich, ich bin das Zimmermädchen", stotterte sie und versuchte die Waffe unter ihrer Schürze zu verbergen, denn sie hatte keine Chance, sie ungesehen in den Koffer zu legen.

"Verschwinde. Ich brauch dich hier nicht. Das Zimmer ist in Ordnung."

Sie wusste, dass dies nicht der Grund war. Das Zimmer hatte vermutlich schon ein paar Tage keine Reinigung mehr erfahren, nur hatte sie nicht darauf geachtet. Hastig erhob sie sich und versuchte sich an ihm vorbei zu drücken, die Pistole immer noch unter der Schürze verborgen. Sie nahm seinen Geruch war. Er roch nach Zigaretten. Ein seltsamer, süßlich herber Geruch. Sie erkannte ihn. Russische. Es war dieselbe Sorte, wie sie auch ihr Stiefvater geraucht hatte.

"Ja, ich gehe ja schon."

Als sie durch die Tür war, schloss er augenblicklich die Tür hinter ihr. Sie ergriff den Servicewagen und eilte mit ihm davon. Sie wollte einfach nur weg. Es war das letzte Zimmer auf der Etage, gleich neben der Treppe. Sie war fertig und das nicht nur bildlich gesprochen. Fast hatte sie den Aufzug erreicht, als abermals ihr Handy klingelte. Was? Nicht jetzt, bitte. Sie konnte nicht anhalten. Sie musste weg. Die gestohlene Waffe lag tonnenschwer in ihrer Hand. Sie ließ sie unter einem Stapel Handtücher verschwinden und schob den Wagen in den Aufzug. Das Klingeln des Handys erstarb, als sich die Türen schlossen.

Melanie schloss sie Augen und überlegte fieberhaft. Sie konnte die Pistole nicht zurückgeben. Nein, das war unmöglich. Ihre einzige Hoffnung war, dass er ihr verschwinden nicht bemerken würde. Sicher brauchte er hier im Hotel keine Waffe. Sie würde nach Hause gehen. Zu Lisa, ihrer kleinen Tochter und zu Tom, ihrem Ehemann. Alles würde gut werden. Im selben Moment erkannte sie die Lüge. Nein, nichts würde gut werden. Tom würde sie weiter schlagen und missbrauchen. Er würde sie mit ihrem Kind erpressen.

Der Aufzug erreichte den Wäschekeller und das Handy klingelte erneut. Diesmal ging sie ran.

"Ja?"

"Melanie?" Es war Louis Stimme.

"Ja", wiederholte sie.

"Melanie, es ist wegen vorhin. Ich, ich wollte nicht, dass du mich falsch verstehst. Ich wollte dir nur einen Platz anbieten, wo du mit Lisa hin kannst, wenn du dich von deinem Mann trennen magst."

"Danke, das weiß ich, Louis", hauchte sie ins Telefon. Es tat gut, seine Stimme zu hören. Trotz seiner Position war Louis nicht mal 10 Jahre älter als sie. Er hatte eine ruhige, gepflegte Art und sie fühlte sich bei ihm geborgen.

"Ich wollte nicht, dass du denkst, ich will dich ihm ausspannen, oder mit dir ins Bett."

"Ich weiß." Daran hatte sie gar nicht gedacht. Sie waren einfach nur Freunde. Genau, deshalb hatte sie ja so ein Vertrauen zu ihm.

"Wirklich?", in seiner Stimme klangen durch den Hörer Zweifel, oder war es etwa Enttäuschung. Sie konnte nicht weiter darüber nachdenken. Nicht jetzt, nicht heute. Sie hatte anderes im Kopf.

"Ja", versicherte Melanie.

"Also, mein Angebot steht. Wenn du willst, kannst du mit der Kleinen echt jederzeit bei mir kommen. Tom wird dich dort nicht finden und ich habe zwei Gästezimmer. Du weißt ja, wo ich wohne."

Wie hätte sie das vergessen können. Er wohnte in einer Villa am Stadtrand. Vor zwei Jahren hatte Louis dort ein großes Fest gefeiert. Sie hatte als Kellnerin für die Cateringfirma gejobbt, die das Essen servierte. Tom wollte nicht, dass sie dort arbeitete, aber sie brauchten das Geld. Louis hatte auf dem Fest zu viel getrunken und als die Gäste gegangen waren, hatte sie ihn betrunken im Pool gefunden. Sie hatte ihn herausgezogen und so sein Leben gerettet. Zumindest behauptete er es immer auf der Weihnachtsfeier, wenn er seine schmeichlerischen Lobreden bezüglich des Personals hielt.

Melanie konnte sich nur daran erinnern, dass sie die ganze Nacht bei ihm geblieben war, um zu verhindern, dass er an seinem erbrochenen erstickt. Es war nicht gerade ein romantisches Treffen, auch wenn Tom ihr dies seit damals vorhielt. Es stimmte nicht. Zwischen Louis und ihr bestand nur eine gewisse Freundschaft, oder?

"Ja, Louis. Danke. Ich werde mit Tom noch mal reden. Vielleicht...", weiter konnte sie nicht reden, weiter konnte sie nicht denken. Es herrschte Schweigen.

"Ist in Ordnung. Viel Glück", waren seine Worte, bevor er auflegte.

Es tat weh, dass er auflegte. Sie wollte nicht, dass er weg war. Sie dachte an den unbeholfenen Jungen in ihren Armen. Sie dachte an den entschlossenen Manager. Sie dachte daran, was er gesagt hatte. Er wollte nicht mir ihr ins Bett. Es war nur Freundschaft. Bedauerte sie das etwa? Sie war sich nicht sicher.

Die Pistole brachte sie wieder zurück in die Gegenwart. Waffen waren böse, das wusste sie. Trotzdem, vielleicht war es Schicksal, dass sie an die Waffe gekommen war. Hatte irgendeine Macht da draußen ihre Notlage erkannt und ihr die Lösung gegeben. Mit zitternder Hand nah, sie diese nun an sich. Sie würde sie nicht benutzen. Doch ihre Gegenwart würde ihr vielleicht die Kraft geben mit Tom ein letztes Mal zu reden. Sie würde zu ihm fahren und Lisa abholen. Tom musste verstehen, dass er zu weit gegangen war. Mit der Waffe in der Hand würde er es nicht wagen, sie erneut zu schlage oder zu missbrauchen. Heute war der Tag der Entscheidung. Sie würde sich nicht länger von Anderen herumschupsen lassen. Nein, sie würde sich aus dem Teufelskreis befreien.

***

Melanie hatte das Hotel verlassen, nachdem sie sich umgezogen hatte. Sie hatte die Pistole in ihrer Handtasche versteckt. Und fuhr mit der Straßenbahn und dem Bus zu dem grauen Plattenbau aus den 60er Jahren, in dem sie seit ihrer Hochzeit wohnten. Nein, das stimmte nicht. Sie wohnte nicht mehr hier. Tom wohnte hier und Lisa war hier. Aber sie würde ihre Tochter zurückholen. Dicke Wolken waren aufgezogen. Es würde bald Regen geben.

Sie betrat das Treppenhaus. Ihr Blick fiel auf die den ungeleerten Briefkasten, der zu ihrer, Toms, Wohnung gehörte. Er quoll über von Briefen. Wie lange war es her, dass er ihn nicht geöffnet hatte. Währen die Scheidungspapiere nicht per Einschreiben gekommen, hätte er sie vielleicht nie gesehen. Ohne darüber weiter nachzudenken, nahm Melanie ihren Schlüssel und leerte den Briefkasten. Dutzend Rechnungen kamen ihr entgegen. Sie sah kurz darüber und nahm fachkundig die Wichtigsten heraus, bevor sie den Rest in den Papiermüll im Hausflur stopfte. Nur die Briefe von der Stromgesellschaft, dem Vermieter, dem Finanzamt, der Arbeitsagentur und der Bank nahm sie mit. Alles andere hatte Zeit. Außerdem war sollte sie sich nicht mit Toms Angelegenheiten herumschlagen.

Der Fahrstuhl brachte sie in den achten Stock. Die Tür öffnete sich und Melanie blickte hinaus. Der Flur im 8. Stock war in ein dunkles Zwielicht getaucht. Der Architekt hatte keine Fenster vorgesehen und die stattdessen eingebaute Beleuchtung hatte allerdings den Nachteil, dass sie seit einem halben Jahr defekt war. Nur die dämmrige Notbeleuchtung funktionierte noch und bot eine Orientierungshilfe. Melanie hätte auch ohne sie ihren Weg gefunden.

Vor der Wohnungstür mit der Nummer 813 blieb sie stehen. Mehrmals atmete sie tief durch. Ihre Finger verschwanden in der Tasche und ertasten die Pistole. Sie war noch da. Sie würde sie begleiten. Sie erhaschte den Schlüsselbund und steckte den Wohnungsschlüssel ins Schloss. Das vertraute Klicken öffnete die Tür und sie trat ein.

"Mama, Mama!"

"Siehst Lisa, ich hab doch gesagt, dass Mama gleich kommt. Nun sind wir wieder eine glückliche Familie."

Melanie zuckte zusammen. Tom stand im Vorraum der kleinen Wohnung und hatte seine Hand auf Lisas zarte Schulter gelegt. Er hielt ihre Tochter fest, so dass sie nicht zu ihr laufen konnte. Ihre Blicke trafen sich. Tom lächelte, während in den Augen der jungen Frau etwas anderes loderte.

Dienstag, 16. August 2011

Das Zimmermädchen und ihr Killer - Teil 1

Das Zimmermädchen und ihr Killer - Teil 1


Der Schlag traf sie mitten ins Gesicht und Melanie fiel auf das frisch bezogene Bett. Sie trug ein hellblaues Kleid und eine weiße Schürze. Ihr schulterlanges blondes Haar bedeckte einen Teil ihres Gesichtes, in dem sich erste Tränen bildeten. Die hübsche junge Frau lag nun vor einem leicht übergewichtigen Mann, dessen dunkle Haare leicht gekräuselt waren. Sein Gesicht konnte einen mehr an ein Schwein erinnern, auch wenn Melanie früher nicht so gedacht hatte.

"Hast du gedacht, du könntest mir entkommen, Schlampe?", fauchte der wütend. In seinen kleinen runden Augen kochte ein Zorn, der in den letzten Monaten in blanken Wahnsinn umgeschlagen war. "Du bist meine Frau!"

"Ich habe die Scheidung eingereicht", meinte sie kleinlaut. Ihre Wange brannte wie Feuer und sie wollte einfach nur, dass Tom ging und sie allein ließ. Für immer. Aber ihr Ehemann wollte nicht gehen. In den Händen hielt er die Scheidungspapiere, die ihm wohl heute Morgen mit der Post zugegangen waren.

"Du kleine Fotze wirst dich nicht von mir scheiden lassen!", fauchte er und schleuderte ihr die Blätter entgegen. "Du gehörst mir. Ich werde nicht zulassen, dass du mich verlässt. Vorher bring ich dich und die Kleine um!"

Melanies Herz stockte. Seit zwei Monaten hatte sie Tom verlassen und wohnte jetzt mit ihrer 4 Jahre alten Tochter Lisa in einem Zimmer des Hotels, in dem sie als Zimmermädchen eine Arbeit gefunden hatte. Der Grund dafür war einfach. Tom hatte im volltrunken zustand einmal zu oft die Beherrschung verloren und sie vor den Augen ihrer Tochter hatte er sie fast krankenhausreif geschlagen, als sie etwas später von der Arbeit heimkam. Tom war schon immer eifersüchtig auf seine hübsche Frau. Aber würde er es tatsächlich wagen, so weit zu gehen?

Tom warf die Tür hinter sich in das digitale Schloss des Hotelzimmers und überwand die Schritte zu dem Bett, in dem seine Nochehefrau sich gerade wieder aufrappelte. Langsam schritt er auf sie zu und öffnete den Gürtel seiner Hose. Verzweifelt versuchte Melanie, sich zurückzuziehen. Dabei zerwühlte die junge Frau das frische Laken, welches sie gerade erst über das Bett gezogen hatte. Es war ihr gleich, denn für sie ging es längst nicht mehr darum, dass ihr Mann sie auf der Arbeit belästigte. Nein, in ihr kam Todesangst auf, als er den Ledergürtel wie eine Peitsche durch die Luft schnalzen ließ.

Draußen stand ihr Putzwagen. Jeder würde wissen, wo sie war. Nein, nur jemand der nach ihr suchte. Doch wer würde um diese Uhrzeit nach ihr suchen? Es war später Vormittag. Das Hotel war fast verlassen. Die Gäste hatten längst ausgecheckt oder waren in der Stadt unterwegs. Sie war alleine für den vierten Stock zuständig, und so würde niemand aus dem Hotel nach hier Ausschau halten oder sie vermissen. Erst in Stunden, doch da könnte es bereits zu spät sein.

Er schlug zu. Der Lederriemen traf sie an der Schulter. Ein Schmerzensschrei drang aus ihrer Kehle. Sie machte eine Abwehrbewegung doch, schon war ihr Mann über ihr. Mit seinem Leib drückte er sich zwischen ihre Beine, so dass ihr Kleid über die Hüften rutschte. Mit seinen Händen fing er die ihren und drückte sie grob aufs Bett.

"Du kleine Hure dachtest wohl, du könntest mir entkommen? Ja?", fauchte er sie an. Melanie war zwar nicht wirklich schwach, doch hatte sie nie gelernt zurückzuschlagen. Schon als Kind hatte sie oft prügel kassiert, nicht in der Schule, wie andere, nein, ihr Stiefvater hatte an ihr seinen Frust ausgelassen. Sie über das Knie gelegt, und ihren blanken Hintern versohlt, wann immer ihre Mutter nicht rechtzeitig nach Hause kam. Nun war es wieder so. Melanie war starr. Sie konnte es nicht fassen, konnte sich nicht wehren.

Tom packte sie an den Händen und drückte diese auf das Laken. Er hatte leichtes Spiel, wog er doch fast doppelt so viel wie seine Frau. Der Hass in seinen Augen loderte und die junge Frau wagte es nicht, auch nur um Hilfe zu rufen.

"Bis das der Tod uns scheidet! Hast du die Worte vergessen? Du hast es geschworen, und nur der Tod kann uns scheiden. Du gehörst mir! Verstanden?"

Er schlug sie erneut. Der Ledergürtel traf sie im Gesicht. "Hast du das verstanden?", brüllte er erneut und holte erneut zu einem Schlag aus.

Melanie, deren Wange durch den Hieb knallrot war, nickte nur. Sie wollte nicht ja sagen, wollte ihm nicht die Genugtuung verschaffen, klein beizugeben. Doch sie wollte auch keine weiteren Schläge. So nickte sie unter Tränen, während er zufrieden lächelte. Binnen wenigen Augenblicken veränderte sich Tom Gesichtsausdruck. Sein Becken drückte noch immer gegen das ihre und sie konnte plötzlich fühlen, dass ihn diese Stellung wohl erregte. Ja, in seinen Augen glänzte nun statt Mordlust eine unheimliche Lust.

Sie regte sich nicht, wagte es nicht, sich ihrem Mann zu entziehen, der sie gerade wieder so brutal unterworfen hatte. Innerlich hasste sie sich selbst dafür, nicht aufbegehrt zu haben, doch die Angst war zu groß. Angst vor dem, was er ihr antun könnte. Angst vor dem, was er ihrem Kind antun könnte, welches in diesem Moment noch im Kindergarten war.

Mit einer Hand hielt er sie immer noch fest, während die andere, nun den Gürtel fallen ließ und sanft die Strieme in ihrem Gesicht nachfuhr, die er ihr damit geschlagen hatte. Melanie zitterte. Es war ein seltsam widersprüchlicher Schauer, der sie durchfuhr. Er war nicht mehr grob, jetzt war er der andere Tom. Der Mann, der sie als Mädchen an der Schule abgeholt hatte. Der Mann, der sie in die körperliche Liebe eingeführt hatte. Er war der erste Mann in ihrem Leben. Der Mann, der sie mit 16 geschwängert hatte. Und nun war er der Mann, der sie nun mit Gewalt nahm. Der einzige Mann, mit dem sie jemals das Bett geteilt hatte.

Melanie hatte gar nicht bemerkt, wie Tom sein Glied aus der Hose befreit hatte. Plötzlich spürte sie es an ihrem Slip. Er drückte sich gegen sie, doch fand er keinen Einlass. Erst als er die Hand von ihrer Wange langsam tiefer wandern ließ, bis er über den Rand ihrer hoch geschobenen Schürze ihre Vulva erreichte und den Stoff zwischen Melanies Schenkeln zur Seite drückte, konnte er in sie eindringen.

Sie biss sich auf die Lippen, um den Schmerz zu unterdrücken. Sein Fleisch schmerzte in ihr. Ihr Mann legte sich nun über sie und begann langsam ihren Leib zu stoßen. Das Zimmermädchen legte ihren Kopf zur Seite. Sie wollte ihn nicht anblicken. Nein, sie wollte nicht die lüsterne Fratze sehen, während er an ihr seiner Lust befriedigte. Ihre Schenkel waren weit geöffnet. Sie hätte versuchen können, sich ihm zu entziehen, doch dazu fehlte ihr der Mut. Es war besser stillzuliegen und es hin zu nehmen, als erneut Schläge oder etwas Schlimmeres zu riskieren.

Ihr Körper reagierte gnädig und ließ ihre enge Grotte etwas feucht werden. Es war nicht die Erregung einer Frau, die sich in Lust unter einem Mann rekelte. Es war schlicht die Reaktion auf die immer schneller werdende Penetration. Tom hatte ihre Hände losgelassen und hielt sich an seiner Frau fest, so wie es Liebende tun. Doch da war keine Liebe. Er küsste ihren Hals. Küsste ihre Wange. Leckte über den roten Streifen, der sich von ihrer Schläfe bis zum Kinn zog.

Melanie hatte dabei tränen in den Augen. Sie stöhnte leise, denn ihr Körper verriet sie. Er erwartete die Lust dieses Spiels und weigerte sich auf den Verstand der jungen Frau und Mutter zu hören. Sie bewegte nun auch ihr Becken. Unbewusst, aber dennoch so, dass Tom es als Zeichen ihrer Lust verstand. Immer schneller stieß er in sie. Immer wilder wurden nun seine Stöße. Zwei Monate war es her, dass sie unter ihm gelegen hatte. Nun war sie wieder die Seine.

Tom schnaufte und lechzte begierig. Er umarmte sie und drückte sich an ihren zarten Leib. Schweißperlen bildeten sich auf seiner geröteten Stirn. Rein raus, immer wieder pflügte sein Fleisch tief in ihre Grotte. Sie legte ihre Arme um ihn. Nicht aus Liebe, nicht aus Lust, nur aus Gewohnheit. Sechs Jahre waren sie ein Paar. Sie hatten gute Zeiten erlebt. Die Geburt ihrer Tochter gehörte dazu. Doch in den vergangenen Jahren folgten fast nur noch schlechte Zeiten. Tom hatte seine Arbeit verloren und lebten seitdem nur noch von Hartz4 und dem Geld, was sie inzwischen hier im Hotel verdiente.

Sie spürte die kräftigen Stöße gegen ihre Vulva immer intensiver. Verzweifelt biss sie sich auf die Lippen, um nicht laut zu stöhnen. Sie wollte es nicht. Sie wollte ihm nicht diese letzte Geste der Unterwerfung zeigen. Wollte ihm nicht ihre Lust schenken, wo er sich doch schon alles andere von ihr nahm. Immer noch glänzten ihre Augen, doch zwischen ihre Tränen mischte sich auch Lust. Eine Lust, die es nicht mehr geben dufte. Eine Lust, die sie weit mehr quälte, als jeder seiner Schläge in den vergangenen Jahren. Er schaffte es immer wieder, ihren verräterischen Körper zu erregen. Selbst jetzt, selbst hier, auf dem Bett eines Hotelzimmers, während sie in ihrer Arbeitskleidung unter ihm lag. Sie konnte nicht länger gegen ihre eigene Libido ankämpfen. Zu vertraut und intim waren seine Stöße. Nur eng war noch immer das Band, welches sich über fünf Jahre geknüpft hatte. Sie stöhnte auf, hielt sich fest an ihn, den sie doch so hassen wollte. Sie drückte sich gegen ihn und drückte ihn noch tiefer in sich. Sie fühlte sein heißes Fleisch, spürte es, wie es sich gegen ihre feuchte Grotte wand und sie dehnte.

Plötzlich versteifte sich Tom und begann laut zu keuchen. Noch nicht, dachte sie, noch nicht. Doch dann kam er schon. Das vertraute Zucken seines Glieds füllte sie aus. Sie spürte den heißen Samen. Spürte ihn tief in sich und dachte im selben Moment daran, dass sie seit zwei Monaten auch die Pille abgesetzt hatte. Bitte nicht. Bitte lieber Gott, nicht so, nicht jetzt. Ihre Gedanken waren vollkommen aufgewühlt und sie bemerkte nicht einmal richtig, wie sich Tom von ihr löste und seine Hose wieder schloss.

"Ich hole jetzt Lisa aus dem Kindergarten. Wenn du mit der Arbeit fertig bist, pack eure Sache. Heute Abend sind wir dann wieder zuhause", meinte Tom, während Melanie in einem Gefühlschaos mit geöffneten Schenkeln auf dem Bett lag. Sein Samen tropfte langsam aus ihr heraus und beschmutzte das Laken. Melanie hatte die ganze Zeit über nichts gesagt. Auch jetzt nicht. "Hast du mich verstanden?"

Sie nickte nur und das schien ihm zu reichen. Er drehte sich von ihr ab und öffnete die Tür. In dieser drehte er sich zu ihr herum und sprach: "Ich werde deinen Chef anrufen und bescheid geben, dass du jetzt nicht mehr hier übernachtest, wie eine kleine Hure. Und wag es nicht, zu trödeln. Unsere Tochter wartet auf ihre Mutter. Und du willst Lisa doch nicht warten lassen?"

Melanies Augen weiteten sich. Die unterschwellige Drohung mit ihrem Kind verfehlte nicht an Wirkung. Tom konnte es deutlich sehen und lächelte zufrieden. Er wandte sich nun von ihr ab und schloss die Tür hinter sich. Melanie schlug die Hände vors Gesicht und begann nun bitterlich zu weinen. Mehr blieb ihr nicht übrig. Er hatte sie in der Hand.

***

Zufrieden schlenderte Tom den Gang des Hotelflurs entlang und bog ab um das Treppenhaus zu nehmen. Er wollte nicht den Fahrstuhl nehmen, der direkt zur Rezeption führte. Er hatte keine Lust auf die dummen Blicke des der dortigen Angestellten. Tom vermutete, dass seine Frau vielleicht mit einem von ihnen eine Affäre hatte. Diese verdammten Bastarde sollten alle in der Hölle schmoren. Melanie war seine Frau. Sie auch nur zu begehren, verstieß gegen die Zehn Gebote.

Tom lebte in einer schlimmen Zeit. Einer Zeit, der es an Glauben und Rechtschaffenheit mangelt. Eine Zeit, in der nur Lügner und Betrüger Arbeit fanden, und er, der sich immer so sehr bemühte, er, der an Gott und die heilige Kirche glaubte, ausgestoßen wurde. Vermutlich hing Melanies seltsames Verhalten ihm gegenüber mit ihrer Arbeit zusammen. Er sollte wirklich ihren Chef anrufen, um ihm ins Gewissen zu reden. Aber was, wenn er es war, der mit seiner Frau eine Affäre hatte?

Der Mann kratze sich am Kopf und schien zu überlegen. Schließlich nahm er das Bitte-nicht-stören-Schild von der letzten Tür des Gangs. Auf der Rückseite des Kartons standen alle wichtigen Servicenummern der Hotels. Sobald er Lisa vom Kindergarten abgeholt hatte, würde er den Mann anrufen. Er würde ihn eine freundliche, aber bestimmte Warnung zukommen lassen, in Zukunft die Finger von seiner Frau zu nehmen. Ja, das würde er tun.

Tom öffnete die Tür in das Treppenhaus. Das Treppenhaus hatte einen eigenen Ausgang zu den Parkplätzen des Hotels. So war er auch in das Hotel gekommen, in dem er eigentlich Hausverbot hatte. Normal konnten nur Gäste mit einem aktivierten Pincode die Tür von außen öffnen. Er hatte gewartet, bis er der Gäste raus kam. Dann war er durch die Tür herein geschlichen, um mit seiner Frau zu sprechen und sie zur Vernunft zu bringen.

Als er unten angekommen war, registrierte er einen Mann mit Brille und schwarzen Hut. Er hielt eine Zigarette in der Hand. Offenbar gehörte er zu den Gästen, die ein Opfer des neumodischen Rauchverbots waren. Überall gab es neue Regeln und Gesetze. Gesetze, die von homosexuellen, perversen Politikern erschaffen wurden. So konnte es nicht weiter gehen. Es war an der Zeit, dass jemand aufstand und es diesem ganzen islamistischen, schwulen, multikulti Pack einmal richtig gab. Aber leider lebte er in einer Welt, in der diese verdammte linke ungläubige Presse, gleich über jeden anständigen Mann herzieht, der zu Recht gegen dieses korrupte System kämpft.

Tom beachtete den Mann nicht weiter und hing seinen Gedanken nach. Wie weit war es nur mit dieser Welt gekommen. Kinderschänder und Perverse waren überall. Niemand unternahm etwas gegen sie. Ein redlicher Mann, wie er konnte dabei nur zu einem Wutbürger werden. Einem Menschen, der genug hatte von all dem Schmutz und dem Unrat, der die Welt zugrunde richtete.

Sonntag, 14. August 2011

Die Erziehung der Torhüterin - Teil 1

Die Erziehung der Torhüterin - Teil 1

Die Menge schrie. Die Tafel zeigte in Leuchtschrift Heim 5, Gäste 5. 90 Minuten waren gespielt. Das Fußballspiel sollte nur noch wenige Augenblicke dauern. Hunderte Mitarbeiter der Samsens AG waren mit ihren Familien zu dem ersten Spiel des neu eingerichteten Pegasus Cups. Sie feuerten ihre Mannschaft an. Elf Mädchen und Frauen aus dem Betrieb standen der Elf des FFC Blue P gegenüber. Blue P war die Werkself der Pegasus AG. Auch sie hatten eine Mannschaft aus attraktiven jungen Frauen zusammengestellt, die für sie spielten.

Plötzlich wurde es noch lauter. Eine Spielerin des FFC Blue P hatte den Ball bekommen und lief so schnell sie konnte in Richtung Tor. Andrea Keller folgte der Nummer 5, die ein blaues Shirt und eine weiße Hose trug. Andreas lange schwarze Haare waren mit einem Pferdeschwanz gebändigt und sie gab ihr bestes, um die gegnerische Stürmerin noch einzuholen, denn sie wusste, dass diese sonst bestimmt ein Tor schießen würde. So folgte sie in ihrem weißen Hemd und mit schwarzer Hose der brünetten Sportlerin.

Die Spielerinnen waren alle samt keine Profis. Bis vor wenigen Monaten hatten die meisten noch nicht einmal Fußball gespielt, so hatte auch die Nummer 5 Probleme den Ball unter Kontrolle zu halten. Andrea erreichte sie schließlich auf Höhe des 16ers. Verena Fries stand im Tor. Das Mädchen war gerade mal 18 und hatte ein grauenhaftes Spiel abgeliefert. Praktisch jeder Torschuss führte zu einem Tor, gleich, wie unfähig die Schützen auch waren. Nummer 5 setzte zum Schuss an. Sie hatte schon drei Tore geschossen und dieses würde ihr Viertes werden. Aber Andrea wollte es nicht zu lassen. Die junge Auszubildende hatte nicht den ganzen Tag geschwitzt, um nun in letzter Sekunde zu verlieren.

Sie wollte sich gerade von der Seite einsteigen und mit etwas Glück den Ball aus der Gefahrenzone bringe, als ein Aufschrei durch die Menge ging und Nummer 5 urplötzlich hinfiel. Andrea hob überrascht die Hände und der Ball kullerte kraftlos in Verenas Arme. Sofort ertönte der Pfiff des Schiedsrichters.

"Das war eine Schwalbe!", monierte Andrea. Sie hatte die gegnerische Spielerin wirklich nicht berührt. Sie war hingefallen, noch bevor Andrea die Chance dazu gehabt hatte. Der Schiedsrichter ließ sich von ihrem Einwand jedoch nicht beirren und zeigte gnadenlos auf den Elfmeterpunkt.

"Hast du Tomaten auf den Augen?", schrie sie. Jetzt reichte es Andrea. Der Schweiß tropfte der schlanken jungen Frau aus jeder Pore ihres Körper. Alles schmerzte und dieser Typ machte sie auch noch an. Ohne die Pfeife aus dem Mund zu nehmen, zog der Schiedsrichter eine Rote Karte aus seiner schwarzen Uniform.

"Saftsack!", zischte Andrea ihn an. Doch zu ihrem Glück gingen ihre Worte im Geschrei der Zuschauer unter. Auch wenn die Amateurspielerinnen alles andere als Bundesliganiveau zeigten, boten sie den Anwesenden doch gute Unterhaltung. Gerade die Fehler der jungen Schönheiten hatten in der Partie für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt. Nun gab es Sekunden vor dem Schlusspfiff auch noch einen Elfmeter. Die Mitarbeiter der Samsens AG buhten den Schiedsrichter aus, denn in ihren Augen war es eine eindeutige Fehlentscheidung. Außerdem gehörte die hübsche Auszubildende zu ihrer Firma und so sorgte allein der Lokalpatriotismus schon für genug Tumult.

Die Fans des FFC Blue P waren natürlich ganz anderer Meinung. Auch wenn einige fairerweise den Elfmeter als Fehlentscheidung erkannten, siegte doch die Freude, jetzt noch das Siegtor zu erzielen. Denn ein Unentschieden im Eröffnungsspiel missfiel ihnen. Schließlich hatte ihr Chef diesen Cup gesponsert.

Im Tor zitterte Verena Fries vor Anspannung. Sie hatte keine gute Partie gespielt und nun würde alles von ihr ganz alleine abhängen. Eigentlich war Verena keine Mitarbeiter von Samsens. Die Schülerin war die uneheliche Tochter des Besitzers. Da das Mitmachinteresse an der Fußballmannschaft jedoch verschwindend gering war, hatte er seine ungeliebte Tochter einfach zum Mitmachen verpflichtet, damit die Mannschaft elf Spielerinnen vorweisen konnte. Sie hatte Sport immer gehasst. Sie hasste es, wenn der Schweiß an ihrem Körper klebte. Sie hasste es, wenn sie davon einen Muskelkater bekam. Und sie hasste den Schmerz, wenn der Ball sie traf.

Während Andrea verärgert vom Platz ging legte Nummer 5 den Ball auf die Elfmetermarkierung. Sie war eine ausgezeichnete Spielerin, die früher Jahre lang mit den Jungs zusammen Fußball gespielt hatte. Sie liebte es, einfach auf den Ball einzudreschen und ihn im Tor zu versenken. In ihren Augen funkelte der Kampfgeist, welcher der Torhüterin vollkommen fehlte.

Die Torhüterin war für die geübte Spielerin ein Hindernis und sie würde es ihr anständig besorgen. Sie streifte sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und warte darauf, dass der Schiedsrichter den Ball freigab. Mit ihr warteten auch viele Hundert Zuschauer. Ein eine gespenstische Ruhe breitete sich aus und Verena lief ein eisiger Schauer den Rücken hinunter. Ihr Herz raste. Sie wollte nicht hier sein, sie wollte nicht hier stehen und doch wusste sie, dass ihr Vater jetzt von der Tribüne auf sie herab sehen würde. Sie könnte ihm beweisen, dass sie nicht nur das wertlose Stück Fleisch war, welches er vor fast 19 Jahren gezeugt hatte.

Der Trainer hatte Andrea ein Handtuch zugeworfen und sie wischte sich den Ärger und den Schweiß aus dem Gesicht, bevor sie zurück aufs Spielfeld blickte. In dem Moment ertönte der Pfiff des Schiedsrichters und die brünette Spielerin nahm Anlauf, um zu schießen. Ihr Spann traf den Ball und er schnellte voran, genau auf Verenas Kopf zu. Die junge Frau sah das Geschoss kommen und duckte sich im letzten Moment weg, um nicht getroffen zu werden. Fassungslos schrie die Menge auf, als sich die junge Frau tatsächlich wegdruckte und der Ball mit gewaltiger Wucht im Tornetz landete. Die Pfeife des Schiedsrichters ertönte und die Partie war vorbei. Der FFC Blue P hatte mit 6:5 gewonnen.

Verena sank auf ihre Knie und war kreidebleich. Ihr schulterlanges, rotblondes Haar fiel ihr ins Gesicht und sie war froh, dass sie so die Menge nicht sehen musste, die sie und ihre Feigheit vor dem Ball gesehen hatte. Niemand kam zu ihr. Niemand stellte sie zur Rede. Nein, es war schlimmer. Alle Ignorierten sie. Alle, auch ihr Vater.

***

"Ein Pech für dich, Hubert", meinte Dietrich Mazi, der Chef der Pegasus AG. Hubert Meisner verdrehte die Augen. Die beiden Firmenchefs saßen nebeneinander auf der Tribüne und hatten bis jetzt einen guten Nachmittag verbracht. Nun hatte sein Team verloren und seine Tochter war schuld daran. Er war froh, dass dieses dumme Gör nicht seinen Namen trug. Trotzdem wussten alle, dass sie mit ihm verwandt war. Nein schlimmer, er hatte sie mit einer ehemaligen Sekretärin gezeugt. Er war der Vater dieses unfähigen Dings.

"Wenn sie einfach nur ihren Kopf hingehalten hätte, hättest du nicht verloren. Aber mach dir nichts daraus. In zwei Wochen ist ja wieder ein Spiel. Vielleicht findest du bis dahin eine, die für dich den Kopf hinhält. Es muss ja nicht deine Tochter sein." Dietrich lächelte zufrieden. Auch seine Tochter hatte auf dem Platz gestanden. Das Mädchen mit der Nummer 5 war sein eigenes Fleisch und Blut. Ja, er konnte Stolz auf seine Hübsche sein.

Hubert hätte seine eigene Tochter am Liebsten verleugnet, doch Mazi wusste über seinen ehemaligen Studienkollegen bescheid. Mazi schien überhaupt über alles bescheid zu wissen. Er war einer der erfolgreichsten Unternehmer des Landes und sein Getränkeimperium stellte Meisners Maschinenbaufirma mit Leichtigkeit in den Schatten. Getrunken wurde immer, während seine Geschäfte vom Auf und Ab der Konjunktur abhängig waren.

Verena hatte ihn enttäuscht, aber es half nichts. Ihm blieb nur die Flucht nach vorne. So sprach er: "Pass nur auf. Die stand heute das erste Mal auf dem Platz. Das nächste Mal wird sie es schon beweisen."

Hubert lehnte sich weit aus dem Fenster. Er hatte eigentlich kein Vertrauen in seine Tochter. Seit dem Selbstmord ihrer Mutter vor ein paar Jahren lebte das Mädchen zwar bei ihm. Doch er hätte sie eigentlich lieber heute als Morgen auf die Straße gesetzt. Er würde ihr heute noch kräftig die Leviten lesen. Zu irgendetwas musste das dumme Ding doch gut sein.

"Wenn sie es Schaft beim nächsten Spiel kein Tor rein zu lassen, dann schenk ich ihr einen neuen Porsche", lachte Mazi. "Was hältst du davon? Natürlich nur, wenn du meiner Tochter auch einen schenkst, wenn sie es beim nächsten Spiel wieder schafft, ein Tor zu schießen."

"Abgemacht!"

***

Andrea war unter der Dusche verschwunden und wusch sich den Frust von ihrem drahtigen Körper. Ihre Haut war voller Staub und Schweiß. Hass schien aus jeder Pore ihres Körpers zu sickern. Sie hasste den Schiedsrichter für seine Fehlentscheidung. Sie hasste Nummer 5 für die Schwalbe. Sie hasste diese Ziege von Verena für ihre Feigheit. Sie hasste Fußball. Ja, sie hasste den Sport, bei dem sie sich abmühte und doch keinen Erfolg hatte.

Das Wasser prasselte auf ihre harten Brustwarzen, welche sich an einem für sie viel zu kleinen Busen befanden. Die Welt war einfach ungerecht. Morgen würde sie jeder Muskel schmerzen, trotzdem müsste sie um 8 Uhr im Büro erscheinen und vermutliche dürfte sie sich gut ein Dutzend dummer Sprüche von Kollegen und Kolleginnen anhören. Letztere würden sie besonders nerven, denn von denen hatte schließlich keine ihren Arsch bewegt.

Sie hatte den Haargummi entfernt und Haar viel ihr nur glatt über den Rücken. Sie nahm das Schampoo und begann nun dieses gut einzuseifen. Innerlich war sie vor, dass sie inzwischen alleine in der Frauenumkleide war. Die anderen waren davon geschlichen und Verena war gar nicht erst aufgetaucht. Der hätte sie vielleicht den Marsch geblasen. Auch wenn sie das Liebchen vom Chef war, konnte es doch nicht sein, dass diese dumme Tussi sich einfach vor dem Ball wegduckt. Nein, so etwas an Unfähigkeit hatte sie noch nicht erlebt.

Andrea bemerkte nicht, wie die Tür zur Umkleide geöffnet wurde und ein großer, braun gebrannter Mann mit Dreitagebart hereinkam. Sie hatte die Augen geschlossen, während sie ihren Haar mit dem Shampoo einrieb und so eine weiße Krone aus Schaum erzeugte. Ihr schwarzes Haar war machte sie in den Augen vieler zu einer begehrten Schönheit. Nur in ihren eigenen Augen fühlte sich Andrea nur all zu oft minderwertig. Sie hatte nie besonders gute Noten und auch in der Liebe hatte sie keinen Glücksstern.

Die frustrierte Fußballerin stand mit dem Rücken zu dem athletischen Mann, der vollkommen entkleidet hinter ihr die Dusche betrat. Seine Augen musterten lüstern den grazilen Körper des Mädchens. Ihr knackiger Po schien ihm besonders zu gefallen. Langsam schritt er hinter sie und legte ohne Vorwarnung seine Arme um ihren schlanken Leib.

Andrea zuckte zusammen als die Hände an Bauch und Brust bemerkte. Sie stieß einen spitzen Schrei aus, der jedoch in der Dusche ungehört verhallte. Niemand würde bei dem laufenden Wasser, ihre Rufe außerhalb der Umkleide vernehmen. Nein, sie war hier alleine mit dem Mann, der die Gelegenheit nutzte und ihre beim Duschen hart gewordenen Nippel kräftig massierte und daran zupfte. Seine Hand an ihrem flachen Bauch drückte den zarten Leib der Auszubildenden gegen sein hartes Glied.

Das überrumpelte Mädchen schrie und fluchte laut auf. Sie schlug wild aber ungeschickt mit den Händen herum. Bis der Mann schließlich seine Hände von ihrer Brust nahm und sie fest an ihre Kehle legte. Andrea erstarrte und plötzlich hörte sie seine raue Stimme: "Sei ruhig, oder ich werde dich mal ordentlich über das Knie legen!"

Seine Hand drückte wie zum Unterstreichen seiner Drohung noch fester zu. Die junge Fußballerin spürte, wie Daumen und Zeigefinger sich in ihre Kehle gruben und das Atmen schwerfiel. Er hatte sie in seiner Gewalt und sie wusste, dass er es ausnutzen würde. Ihr Widerstand erstarb augenblicklich. Seine Erregung drückte sich gegen ihre enge, feuchte Pospalte und sie konnte die Eichel an ihren Schamlippen fühlen.

Mehr aus Reflex, denn aus eigenem Willen, drückte sie ihm ihr Becken so entgegen, dass sie ihm damit das Eindringen erleichterte. Ohne Widerstand schob er seine Eichel in das feuchte Loch, welches sich ihm so genüsslich darbot. Es war eng, es war heiß und es öffnete sich nur all zu bereitwillig. Andrea biss sich auf die Lippen, als sie die vertraute Lanze in ihrem Körper spürte. Sie wusste, was dieser Mann von ihr wollte und sie wollte das Gleiche.

Seine Hand wanderte von ihrem Bauch tiefer, zwischen ihre Schenkel. Er glitt über die frisch enthaarte Haut und streichelte ihre erregte Vulva, die sich seinem Speer entgegendrückte. Er stieß tief in die Auszubildende hinein. Er wollte sie hart und fest nehmen, wollte ihren Körper in Besitz nehmen. Sein Griff um ihre Kehle ließ nicht nach. Nein, so leicht würde er die Fußballerin nicht entkommen lassen.

Hilflos ruderte Andrea mit den Armen umher. Sie gab sich dem kräftigen Mann hin, ohne ihn zu Gesicht zu bekommen. Nur sein heißer Atem war an ihrer Haut zu spüren. Seine Stöße erfolgten nun rhythmisch. Sie trafen genau jene empfindsame Stelle unterhalb ihrer Klitoris, welcher seine Finger im selben Moment erhaschten. Die erschöpften Beine der Fußballspielerin wurden weich. Sie griff nach vorne, um sich an der Wand abzustützen.

Er wusste genau, wie er sie zu nehmen hatte, denn ihr Körper reagiert wie ferngesteuert. Binnen weniger Augenblicke hatte er den Ärger und Hass aus ihrem Leib gefickt. Aus ihrer feuchten Vulva tropfte jetzt der Lustnektar, während sie selbst in hektisches Stöhnen überging. Seine pralle Lanze stieß aufgrund des Winkels genau gegen ihr Lustzentrum und brachte sie fast um den Verstand. Haltlos glitten ihre Hände über die weißen Fliesen der Dusche.

Plötzlich löste sich der Griff um ihren Hals. Ihr Kopf sackte nach vorne, doch nur einen Augenblick, dann griff er mit harter Hand in ihren eingeschäumten Schopf. Er zog ihr Haupt in den Nacken und führte sie nun genau in den warmen Wasserstrahl, der ihr Gesicht traf, den weißen Schaum aus ihrem schwarzen Haar spülte. Er floss über ihren Rücken hinunter, bis er den Po erreichte und durch die Spalte hinunter sickerte. Dort vereinte er sich mit dem kräftigen Penis, der immer wieder in die junge Fußballerin hineingeschoben wurde.

Der körperwarme Wasserstrahl schoss ihr in den leicht geöffneten Mund und sie schluckte das Wasser, während sie die Augen fest zusammen kniff. Sie war wie in Trance, gefangen als Sklavin einer plötzlichen Lust, die von ihn in wenigen Minuten besitz ergriffen hatte.

Immer schneller rammte er seinen Pfahl in ihre willige Grotte. Immer schneller rieb er Andreas hervorstehenden Kitzler, während sich ihre Säfte mit dem Schaum und Wasser vermischten und zwischen ihren Schenkeln herunter liefen. Ihr Atem ging immer schneller, ruckartiger und lauter. Es waren keine artikulierten Laute mehr, sondern nur noch animalisches Stöhnen.

Dann war es endlich so weit. In wenigen Herzschlägen erreichte ihr Körper den ersehnten Höhepunkt. Ein Ruck ging durch ihren Körper und ließ sie unkontrolliert zusammenzucken. Sein Griff in ihrem Haar hielt nur unter Schmerz, doch das war ihr egal, denn für Andrea war es eine einzige Woge der Ekstase, die jedes andere Gefühl verdrängte. Ihre Vulva zuckte heftig, und während sich ihre Scheidenmuskulatur zusammenzog und wieder entspannte, kam es auch dem Mann. Sein Stöhnen war nicht zu vergleichen mit ihren lauten Schreien, die fast schmerzhaft durch die Umkleide hallten. Nein, es war nur das Schnauben einer tiefen Befriedigung, die sich in der willigen Spalte des Mädchens entlud.

Sein Griff um ihren Schopf löste sich. Mehrmals drang er nun ganz tief in sie ein, um das unbeschreiblich intensive Gefühl zu erleben, als sein pulsierendes Glied von der zuckenden Vagina förmlich gemolken wurde. Es war jener Moment, der sich für die Beiden in eine viel zu kurze Unendlichkeit verwandelte, bis das Gefühl auf einmal nachließ und Andrea vollkommen entkräftet fast zu Boden fiel.

Der Mann fing sie gerade noch so auf und nahm sie in seine kräftigen Arme. Er trug sie aus der Dusche. Andrea hatte einen Arm um ihn geschlungen und flüsterte: "Paul, du geiler Lüstling."

Paul küsste die junge Spielerin auf den Mund. Es war ein Kuss voller Leidenschaft, den Andrea nur zu gerne erwiderte. Sein Samen sickerte aus ihrer blacken Scham, während er sie schließlich auf eine Bank in der Umkleide niederließ. Seine Sachen lagen wild am Boden verstreut. Er lächelte und flüsterte: "Ich dachte, du brauchst das."

Die Fußballerin saß nun mit geöffneten Schenkeln auf der Bank und streifte mit einem Finger durch ihre feuchte Spalte. Sie nahm etwas von seinem Sperma mit der Fingerkuppe auf und führte es an ihre Lippen. Lüstern leckte sie seinen Saft von ihrer Fingerspitze und blickte verliebt zu ihrem Trainer auf: "Ja, aber nicht nur ich."

Beide lächelten. Die waren seit ein paar Wochen ein Paar. Ein geheimes Paar, denn in der Firma wurde es bestimmt nicht gerne gesehen, wenn Paul, der gut 20 Jahre älter als Andrea war, etwas mit einer Auszubildenden anfing. Vor allem da Paul sich als Trainer um den neuen Stolz des Firmenchefs kümmern sollte. So hielte sie es geheim. Ein Geheimnis, welches Andrea weit mehr belastete als Paul. Heimlich mit einem Mann zusammen zu sein, war ein dummes Gefühl, denn er würde sich nicht offen hinter sie stellen. Besonders nicht dann, wenn sie ihn ganz dringend brauchte. Oder doch? Tat er es vielleicht gerade?

Plötzlich klingelte sein Handy. Rasch fischte es der ehemalige Profifußballer aus seiner am Boden liegenden Hose hervor. Andrea blickt etwas enttäusch und sie erschrak, als sie plötzlich, "Hallo Herr Meisner, was kann ich für Sie tun?", hörte. Was wollte ihr Chef. Warum rief er Paul jetzt an? Wusste er von ihrem Treiben? Ihr Herz machte einen Satz.

Freitag, 12. August 2011

In der Höhle des Löwen - Einleitung

Dies ist die Vorschau zu einer Geschichte an der ich seit längerem Arbeite. Mal schauen, was ihr davon haltet.


Das Seven Sins war ein Nachtclub im Zentrum von Frankfurt. Von Außen wirkte es wie ein ganz normales Bordell, von denen es in der Nähe des Hauptbahnhofs unzählige gab. Die Fassade war vielleicht ein bisschen breiter und das Schild wirkte ein wenig anziehender, ansonsten unterschied es sich jedoch besonders von anderen Läden des bezahlten Sexgeschäfts.

Als Miriam die durch die Sichtschotten des Eingangsbereichs trat, schien sich für sie eine neue Welt aufzutun. Die junge Frau mit ihren blonden langen Haaren trug einen schwarzen Minirock und eine weiße Bluse, die sie unterhalb der Brust zusammengebunden hatte. Dazu hatte sie Sportschuhe angezogen. Alles in allem wirkte Miriam nicht wie eine Frau, die für gewöhnlich an einem solchen Ort arbeitete.

Ein Schwall orientalischer Musik drang in ihr Ohr. Ein schwerer und zugleich süßlicher Duft stieg in ihre Nase. Im gedämpften Licht huschten ihre Augen über die mit Seide und Spiegeln verzierten Wände des Nachtclubs. Kissenstapel und Säulen bildeten in diesem exotischen Ambiente kleine Oasen. Zwei Stangen markierten die Tanzbereiche. Abends würden sich hier wohl die bezahlten Schönheiten vor den Freiern bewegen und ihr Fleisch zur Schau stellen.

Ein mulmiges Gefühl überkam sie und ihr Herz schien sich in ihrer Brust zu verkrampfen. Hinter der Bar erkannte sie eine Frau mit langem gewellten Haar. Sie sah nur kurz zu ihr, dann rief sie etwas, das von den Hintergrundgeräuschen verschluckt wurde. Augenblicke später kam ein gebräunter Mann mit vollem, schwarzem Haar aus einem Raum im hinteren Bereich des Klubs.

„Hallo meine Schönheit, was kann ich für dich tun?“, fragte er sie ganz offensiv, als er Miriam erreicht hatte. Ungefragt legte er einen Arm auf den Rücken der jungen Frau, um so eine gewisse Art der Intimität herzustellen, die ihm die Kontrolle ermöglichte.

„Hallo“, antwortete sie zögerlich. Mit einem derart offensiven vorgehen des Mannes hatte sie nicht gerechnet. Sie drehte sich zu ihm und entzog sich auf diese Weise seiner ungewollten Berührung. Ihre tiefblauen Augen trafen die seinen, sie waren schwarz wie die Nacht. „Ich bin hier, um mit Assad ibn Talid zu reden.“

„Das bin ich.“

Miriam war nur einen halben Kopf kleiner als Assad, der es offenbar nicht gewohnt war, mit einer Frau auf Augenhöhe zu sprechen. Der Araber ging erst mal auf ein wenig Abstand und taxierte die junge Schönheit erst mal im schwach rötlichen Licht.

„Ich bin hier wegen der Arbeit.“

Miriam zog aus ihrer kleinen Handtasche einen Zeitungsausschnitt hervor und reichte ihn Assad. Mit Filzstift hatte sie die Suchanzeige des Seven Sins markiert: Junge attraktive Frau mit Deutsch als Muttersprache(Mehrsprachig von Vorteil) als Bardame in der erotischen Unterhaltungsbranche gesucht. Guter Verdienst auch ohne Vorkenntnisse möglich.

„Hm“, er las und betrachtete sie prüfend. Sein Blick wanderte über ihre langen, schlanken Beine, glitt über ihren flachen Bauch, bis er sich an ihren wohlgeformten weiblichen Rundungen verging.

„Du willst also hier Arbeiten. Hast du auch einen Namen? Oder soll ich einen für dich erfinden?“ Seine Stimme klang sanft, ruhig und drang wie ein lauer Abendwind in ihr Ohr.

„Miriam“, erklärte sie zögerlich. „Miriam Elstner.“

„Gut Miriam, dann komm mal mit nach hinten. Schauen wir mal, ob du dich für die Arbeit hier eignest.“

Mittwoch, 10. August 2011

Medusa, die Hexenbraut



Medusa, die Hexenbraut

Getrieben von einer unheimlichen Macht, tanzt sie alleine durch die Nacht.
Getrieben von der Dunkelheit, tanzt sie durch den Dämmerwald.
In ihrer Seele brennt die Glut, in ihrem Herzen kocht das Blut.

Alleine will sie es nun schaffen, ihren Dämon zu bewachen.
Alleine wird sie untergehn, der Dämon sich an ihr vergehn.
In ihrem Seele brennt die Glut, in ihrem Herzen kocht das Blut.