Montag, 7. März 2016

Orkbraut



Orkbraut

Die Nacht war sternenklar. Die Hitze des Sommers war in der Nordmark auch Nachts zu spüren. Schweiß lief über die Haut des Orks, während er an der Seite des Blutworgs durch die Nacht rannte.
Steine und Äste gaben gequälte Geräusche von sich, als die Fellstiefel des Orks im Laufschritt auf sie traten. Den Blutworg, jene fünf Fuß hohe Bestie, steht’s an seiner Seite. Das Tier hatte die Witterung aufgenommen.
Während Swarwolf der Spur folgte, ersann er Tausend schmerzhafte Tode für die entlaufene Gefangene. Trotzdem musste er sich dabei auch eingestehen, dass sie längst nicht mehr nur eine Sklavin, eine Beute, für ihn war. Sie war Athalia, die schwarzhaarige junge Menschenfrau, mit der er die letzte Zeit Tage und Nächte verbracht hatte. Vordergründig um zu lernen, aber längst hatte sich daraus mehr entwickelt.

Das Mädchen kauerte am Ufer eines kleinen Bachs. Sie hatte ihre Verfolger kommen hören und wollte sich verstecken. Doch der feinen Nase eines Blutworgs entging sie nicht.
Die Zähne des Worgs bekamen das Kleid des Mädchen zu fassen und zerrten dieses daran aus ihrem Versteck.
Athalia versuchte zu entkommen, doch dabei zerriss nur ihr der Stoff ihres Kleides vollkommen. Die Bestie war sie auf sie. Ihre verzweifelten Schreie hallten durch die Nacht. Erst Swarwolf sorgte dafür, dass der Blutworg von ihr abließ.
Swarwolf wollte sie erst nur anschreien, doch stattdessen gab er ihr in seinem Zorn eine gewaltige Ohrfeige. Die Kraft des Orks reichte dabei aus, um dem Menschenmädchen damit das Bewusstsein zu rauben.
Regungslos blieb das Mädchen am Ufer liegen. Ihre Flucht war nun zu ende. Swarwolf nutzte erst mal die Gelegenheit, um den Worg zu beruhigen. Anschließend machte er sich auf den Rückweg. Die bewusstlose Athalia baumelte dabei wie ein Bündel über der Schulter des Orks.
Zu Swarwolfs Glück fand der Blutworg noch eine andere Beute in Form einer jungen Wildsau, während sie auf dem Rückweg waren. Der Ork gab der Bestie die Innerein an Ort und Stelle zu fressen. Den Rest des Schweins bekam der Worgführer, als Swarwolf den Worg zurückbrachte.
„Du bist ein Wahrer Orkhauptmann“, bedankte sich der Worgführer. „Keine von diesen stinkenden Maden, die nur an sich selbst Interesse haben.“
„Wir sind Orks. Wir sind Krieger“, grunzte Swarwolf, der nicht wusste, auf wessen Seite der Worgführer im Clan stand. Eine falsches Wort hätte die Spannungen verstärken können.
„Wir sind Orks. Wir sind Krieger“, murmelte der Worgführer mit einem Lächeln, als der Hauptmann schon in die Nacht versuchwunden war.

Athalia lag wieder auf ihren Fell in Swarwolfs Zelt, als unter Schmerzen erwachte. Das Feuer tauchte das Zelt in ein rötliches Licht. Der Orkhauptmann betrachtete sie mit wütender Miene. Die Hitze der Sommernacht und die nackte Angst ließen Athalias Haut schweißnass glänzen. Ihr Kleid war bis zu den Hüften hinauf völlig zerrissen. Athalia kauerte sich so klein sie konnte zusammen.
Swarwolfs und Athalias Augen trafen sich. Einen unendlich langen Augenblick schienen beide sich einfach nur zu betrachten, wie lauernde Tiere. Räuber und Beute. Die Rollen waren klar. Der Ork, von wildem urtümlichen Zorn erfüllt blickte auf die ängstliche aber keinesfalls gebrochene Königstochter herab, die er eigenhändig geraubt hatte.
Lust erwachte in ihm. Der Krieger näherte sich ihr langsam. Sein Herz kochte. Seine Urinstinkte waren erwacht. Seine Gedanken leerten sich und das ungezügelte Wesen des Mannes kam zum Vorschein.
Swarwolf kniete sich zu Athalia nieder. Mit einer einzigen kraftvollen Bewegung riss er ihr das Kleid vom Oberkörper. Das Mädchen schrie panisch auf und schlug mit ihren Händen um sich. Die Hand des Orks griff blitz schnell an ihren Hals und seine Finger schlossen sich um ihre zarte Kehle.

„Nein. Nicht“, schrie sie. Er verstand sie inzwischen, doch es interessierte ihn nicht.
Der Griff verstärkte sich.
„Bitte nicht“, fehlte Athalia in Todesangst.
Swarwolfs Finger drückten nun fester zu und sie brachte von nun an nur noch ein leises Röcheln hervor.

Mit der anderen Hand fuhr er über ihr Gesicht, während ihr Mund weit geöffnet nach Luft schnappte. Langsam glitt seine Hand tiefer. Sie erreichte die nun offenliegenden pfirsichgroßen, festen Brüste des Mädchens. Swarwolf strich fast zärtlich darüber. Ihre Augen weiteten sich und ihre Nippel schienen unter seiner Berührung zu wachsen.
„Bitte …“, röchelte sie verzweifelt.
Der mächtige Ork hatte sich zwischen ihre Beine gesetzt und verhinderte so jedes Abwenden von ihrem Peiniger. Athalias Körper wandte sich voller Panik. Swarwolfs Hand glitt tiefer über ihren flachen Bauch, bis er schließlich ihren immer noch von Stoff bedeckten Unterleib erreichte.
Mit einem einzigen kräftigen Ruck entfernte der Krieger dieses letzte Stück Stoff von ihrem Körper. Sie zuckte zusammen. Der Ork erkundete den sich windenden Mädchenkörper noch einige Zeit mit Hand und Augen, bevor er weiter machte. Ihre Angst und die zarte Haut erregten ihn.

Der Krieger drängte ihre schlanken Beine immer weiter auseinander. Mit einem schnellen Stoß seines mächtigen Glieds machte der Orkhauptmann Athalia zur Frau.
Athalia wollte schreien als der Orkkrieger in ihren bis dahin jungfräulichen Unterleib eindrang, doch aus ihrer Kehle kam nur ein ersticktes Krächzen. Sein Schwanz füllte den Leib der Königstochter, während ihr jungfräuliches Blut heraustropfte.
Mit den Händen versuchte sich das Mädchen verzweifelt gegen das Monster zu wehren. Ihre Finger krallten sich in Swarwolfs Unterarm bis auch bei ihm Blut floss. Dem Ork machte es nichts aus, denn er würgte sie weiter mit festem Griff. Im Gegenteil, es gefiel ihm, wie sie sich unter ihm bewegte, während er sie fickte. Seine Hüften stießen mit voller Kraft gegen die ihr im Vergleich zerbrechlich wirkendes Becken.
Kraftlos und trotzdem mutig, versuchte das Mädchen ihren Körper noch, gegen den mehr als doppelt so schweren Eindringling zu schützen, doch schließlich ergab sich ihr Leib dem Unabwendbaren.
Der jungen Frau kam es wie Stunden vor, bis sich der Druck auf ihre Kehle lockerte und sich Swarwolf auf ihr nieder ließ. Sein Gewicht ruhte auf ihr und sie spürte seinen heißen Samen tief in sich. Langsam kam sie zur Ruhe.
Als der Ork sein gewaltiges Glied aus ihrem Unterleib zog, fühlte Athalia plötzlich eine seltsame Leere in sich. Der Ork legte sich neben sie und zog ihren völlig entkräfteten Körper an sich.
„Du meine Frau“, grunzte der Orkkrieger.
Athalia zuckte innerlich zusammen. Tränen kullerten über ihr Gesicht.

Am nächsten Morgen wurde Athalia von einer braunhaarigen Menschenfrau geweckt, die sich auf das Fell neben sie gesetzt hatte. Von dem Orkmonster war nichts mehr zu sehen. Nur die Schmerzen ihres Körpers zeugten noch von der vergangenen Nacht. Die Frau reichte Athalia ein simples Lederkleid und sprach in holpriger Menschensprache zu ihr: „Hallo. Ich bin Kali. Ich bin hier um dich zu Unterrichten.“
„Mich unterrichten?“, fragte Athalia, während sie hastig das raue Ledergewand überstreifte, um sich nicht mehr so nackt und verletzlich zu fühlen.
„Swarwolf will, dass ich dir zeige, was eine Stammesfrau zu tun hat. Als Swarwolfs Frau hast schließlich auch Pflichten.“
Athalia starrte Kali entsetzt an.


(c) Krystan Knight

Kommentare:

  1. Wie machst du das immer nur deine Leser derart zu fesseln. :) Wunderbare Geschichte und mal was neues :).
    Hoffe auf baldige Fortsetzung?!
    LG Luna

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    1. Naja ... wenn ich ehrlich bin ist es ein Ausschnitt aus einer ca. 500 TB Seiten langen Fantasygeschichte, die ich vor vielen Jahren einmal geschrieben habe :)

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    2. Was für eine großartige Erzählung!
      Es gibt also mehr, sagst du? :P
      Gibt es die Geschichte bei deinen E-Books oder müssen wir uns hier scheibchenweise danach verzehren? ;)

      Ganz allgemein möchte ich auch noch ein großes Kompliment aussprechen.
      Ich lese deine Stories jetzt seit Jahren (immer wieder) und bin jedes Mal aufs neue begeistert.
      Deine Texte eröffnen einer Frau ganz neue Welten... ;)

      Liebe Grüße,
      Bar

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  2. Hoffe du veröffentlichst noch ein paar Seiten aus diesen Taschenbuch :)
    Lg Luna

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  3. Lach...sehr schön...dann können wir ja auf eine Fortsetzung hoffen. ;)

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  4. Schön geschrieben. Freue mich auf eine Fortsetzung :-)

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  5. Ansicht gefällt mir die Story...ABER: da fehlen ab und an Worte und Wort Dreher hat's da auch und einige Interpunktionen sind falsch bzw. fehlen ( meiner Meinung nach)

    "Sie war Athalia, die schwarzhaarige junge Menschenfrau, mit der die letzte Zeit Tage und Nächte verbracht hatte."

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