Freitag, 14. November 2014

Nächtliche Streifzüge der Orks



Die Orks eilten durch die Dunkelheit. Sie waren in Eile, denn sie wollten das Lager erreichen, bevor der Tag anbrach. Die kleine Gruppe hatte einen Weiler an der Königsstraße überfallen und reiche Beute gemacht. Ein quickendes Schwein hatte sich Brae über die Schultern geworfen.

Der junge Ork war kräftig und gewitzt. Er wusste, dass das störrische Tier sie sonst nur auf halten würde. Auch die restliche Beute der Orks lastete auf den Schultern der drei anderen Krieger der Seka, eines kleinen Stammes unter der Führung des alten Lohk.

„Ist es noch weit?“, grunzte Pe, der einen Sack über den Schultern hatte. Er klapperte bei jedem Schritt, denn die Orks hatten alles tragbare Metall in den Beutel geworfen, bevor sie das Anwesen in bester Ork-Manier in Flammen gesteckt hatten.

„Nicht mehr sehr weit!“, erklärte Roim, der die Gruppe anführte. Der junge Ork war der beste Krieger des Haufens und verschaffte sich auf natürliche Weise Autorität. Am Gürtel baumelte seine Axt auf Sternenstein, während er eine zierliche Gestalt über die Schultern geworfen hatte.

Das menschliche Mädchen hatte fast die Figur einer Elfe und würde vermutlich dem Häuptling oder seiner Hexe Mora gefallen. Fürs Erste beanspruchte jedoch Roimdiese Sklavin. Sie war die Einzige, die nicht fliehen konnte, als die Orks in ihrer gewohnt lauten Art das Haus stürmten. Feige Bande. Er hätte gerne seine Axt mit dem Blut der Beiden Soldaten getränkt, die jedoch sofort die Flucht ergriffen, kaum dass Roim und Brae die Stube gestürmt hatten. Ein schlechter Ruf war manchmal von Vorteil.

Immerhin würde er im Lager seinen Spaß mit ihr haben, während die anderen Orks sich über das Schwein her machten. Ein Lächeln huschte über Roims grimmige Miene und er beleckte seine Hauer. Wenn er es genau betrachtete, hatte er wohl die wertvollste Beute dieses Streifzugs.

Plötzlich sahen die Orks in der Ferne ein Licht. Es war der Schimmer eines Lagerfeuers.

„Was sollen wir tun?“, fragte Pe mit lautem grunzen.

„Mehr Beute machen!“, sagte Roim. Wenn sie noch etwas mehr ins Lager brachten, würde Lohk ihm vielleicht die Sklavin überlassen. Sein Schwanz freute sich bereits auf das junge Fleisch.


 ...

Wollt ihr wissen, wie es weiter geht?

Donnerstag, 13. November 2014

Der Somaliaplan

Der Somaliaplan


Wir schreiben das Jahr der Herrin 2014.
Königin Angela, die Einzigartige, sitzt seit nunmehr 9 Jahren auf dem eisernen Thron.
Nach dem Bruch mit ihrem untreuen Vater Kohl, dem Letzten, hat sie es geschafft ihre Macht auf dem Kontinent zu festigen.
Der Aufstand der Wutbürger wurde ausgesessen.
Die Schlacht um Griechenland wurde geschlagen.
Und die deutschen Banken wurden gerettet.

Im Speakers Corner bei Facepalm nageln unzufriedenen Untertanen der Königin noch immer ihre Schmähschriften und Bilder an ihre Pinwand. Doch ein viel drängenderes Problem steht auf der Tagesordnung der Königin.

Seit Wochen ziehen Herbstnebel über das Königsland und führen zu schlechter Laune beim Volk, dass doch nur eines will. Urlaub am warmen Meer und günstiges Essen. Es gibt nur ein Problem. Die meisten der von den Deutschen beliebten Urlaubsstrände wurden bereits vor Jahren von den Spaniern, Griechen und Italienern annektiert. Trotz Nettozahlungen waren diese verruchten Länder nicht bereit, ihre Küsten und Inseln als Pfand an die deutsche Krone abzutreten.
So konnte es nicht weiter gehen. Denn: WINTER IS COMING!

Gemeinsam mit ihrer obersten Feldherrin und Geliebten, Herzogin Uschi, ersann die sonst so konservative Königin Angela einen zukunftsweisenden Plan, als sie sich bei einer zusammen geschnupften Linie frisch bei Aldi gekauften Schnees, die Weltkarte ansah.

Somalia hatte eine große Küstenlinie. Es gab weitläufige Sandstrände, eine gute Verkehrsanbindung an den Welthandel und nie enden wollenden Sommer.
Das Land war außerdem im Vergleich zum Kronland der Königin nur dünn besiedelt, so dass einer touristischen Erschließung nichts im Weg steht.
Ein weiterer Vorteil war, dass Somalia einen direkten Zugang zu den sonst so mühsam nach Deutschland geschleppten Flüchtlingen bietet, die auf diese Art und Weise weit weg von den unwirtlichen ostdeutschen Flatlands eine Heimat in Deutschland finden konnten.

Mit frisch gepuderter Nase war Herzogin Uschi sofort entzückt von dieser Idee. Sie selbst hatte ja schon fleißig zukünftiger Soldatinnen und Soldaten für ihre Königin produziert. Trotz neuem WLAN und zusätzlichen Kindergärten für zukünftige Truppen, verfügte die deutsche Armee ja bekanntlich über gewisse deifizierte der Ausrüstung.
Dies war auch der Grund warum in der Vergangenheit immer wieder deutsche Marineschiffe vor die Küsten Somalias geschleppt wurden, um dort in langwierigen Verhandlungen einige der erfolgreichen Piraten für die deutsche Flotte anzuwerben. Bis jetzt ziemlich erfolglos. Nur 5 somalische Piraten wollten einen Daueraufenthalt in Deutschland annehmen.
Mit der Übernahme Somalias wäre dieses Problem gelöst. Plötzlich würde Deutschland über eine kampferprobte Truppe verfügen, die im Gegensatz zu den Altdeutschen bereits erfolgreich den USA die Stirn geboten hatte.

Als der Finanzminister hinzu gerufen wurde, war auch dieser bei der Aussicht auf ein neues Holzbein sofort überzeugt. Nach kurzer Zeit stellte er einen Plan vor, wie dieses Unternehmen kostenneutral durchgeführt werden konnte. Einsparungseffekte und effektives Outsourcing hieß das Zauberwort:
  1. Die Entwicklungshilfe wird zugunsten von Neudeutschland gestrichten. 
  2.  Durch das verminderte Einkommen des vereinten Deutschlands wird, das Land vom Nettozahler zum Netto Empfänger in der EU. Dies dürfte dann auch den sogenannten Eurokritikern den Wind aus den Segeln nehmen, sofern diese nicht schon längst in ihren neuen Lebensraum im Süden umgezogen sind.
  3. Durch die Ausgabe von Kaperbriefen an Piraten könnte sich der gesamtdeutsche Staatshaushalt Mehreinnahmen generieren. Saudische Öltanker, chinesische Elektronik und Konsumgüter, ja sogar US-Flugzeugträger. All das könnte von den Piraten direkt am Horn von Afrika abgefangen werden, ohne dass man dafür weiteres Geld ausgeben musste. Ein somalischer Pirat käme demnach auf eine bessere Kosten/Nutzen Rechnung als ein bayrischer Steuerfahnder.
  4. Alice Schwarzer könnte an einen somalischen Piraten verkauft werden. Wobei dieser natürlich Schmerzensgelds bekommt, damit er sie auch behält.
Alle Mitglieder des Hofstaats waren von dieser Idee sofort begeistert. Die Einwende, dass China vielleicht Einwände gegen die offiziell von Königin Angela natürlich nicht geduldete Piraterie erheben würde, wurden abgeschmettert. Für den Fall das die chinesische Armada irgendwann einmal versuchen würde, nach Deutschland zu kommen, könnten die Piraten sie immer noch im Kanal versenken. Niemand legt sich schließlich mit einer Königin an, die Piraten unter ihrer Kontrolle hat!

Arrrrrr Arrrrrr!

Dienstag, 11. November 2014

Gemeinsam auf den Strich gehen


Heute Abend (11.11.2014 um 21 Uhr) gibt es mich es mich wieder live auf Sendung. Thema, ja hab ich eines. Also lasst uns heute abend gemeinsam auf den Strich gehen. Macht das Rotlicht an und genießt die Show.

Live bei: http://www.radio-schlagfertig.de/

oder direkt im Stream: http://stream.radio-schlagfertig.de:8000/

Sonntag, 9. November 2014

Eva 1 - Die geile Nachbarin



Eva 1- Die geile Nachbarin


Es war Sommer und die Sonne stand noch hoch am Himmel. Mike mähte wie jeden Samstag den Rasen auf dem Anwesen von Frau Schmidt. Das laute Dröhnen des Motors hallte durch den Park.

Der junge Mann hatte das vollkommen durchgeschwitzte T-Shirt ausgezogen und mühte sich nun mit freiem Oberkörper an den verwinkelten Ecken des Gartens ab. Ein englischer Rasen war die Hölle. Zumindest wenn man ihn pflegen musste.

Eva Schmidt war eine Freundin seiner Mutter, die nach langer Krankheit hilfe benötigte. Das der gelernte Industriemechaniker nun auch noch seine spärliche Freizeit opferte, ärgerte ihn war, doch immer hin war die Aussicht gut.

Was auch immer der Frau von vielleicht mitte Vierzig gefehlt hatte. Ihr Körper hatte darunter wohl am wenigsten gelitten. In eine hübschen, dunklen Badeanzug lag sie in der Liege vor dem Wintergarten und präsentierte ihren ihm ihre langen Beine, die weiter oben von wohlgeformten weiblichen Rundungen ergänzt wurden.

„Geile Milf“, dachte sich Mike, der solche Frauen sonst nur in Pornos an sah. Eigentlich war Eva Schmidt zwar keine Milf, sondern nur eine reifere Frau, die man gerne Ficken würde, denn Mutter war sie wohl nie geworden. Kein Wunder, denn sie hatte nach allem was Mike über sie wusste, ziemliche Probleme mit Männern oder Menschen. Nur seine Mutter schien sich mit ihr zu verstehen. Ob sie wohl eine Lesbe war?

Immer wieder sah er zu ihr und geilte sich bei diesen Fantasie auf. Was sollte er sonst auch tun, während er diese stupide Arbeit für sie machte. Sie bemerkte seinen Blick und rief ihn zu sich. Mike stellte die Maschine ab und kam der Aufforderung nach.

„Hallo Frau Schmidt, was kann ich für Sie tun?“, fragte er und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Sie sah geil aus und sein Körper verriet ihr sein begehren, auch wenn er selbst nichts anzügliches sagte.

„Oh, du tust schon so viel für mich, Mike. Sag doch einfach Eva zu mir. Wir kennen uns ja schließlich schon sehr lange.“

„Ok, Eva. Danke“ Er lächelte etwas verlegen. Sie rieb ihre Schenkel etwas an einander. Das erregte ihn mehr, als wenn sie sie in diesem Moment geöffnet hätte.

„Willst du ein Bier oder etwas anderes?“, fragte sie mit sinnlicher Stimme. Diese Frau verstand es einen Mann zu verführen. Sie war manipulativ und gerissen. Spielerisch streiften ihre Finger durch das brünette Haar.

Mike spürte das Verlangen in sich aufsteigen. Jetzt bemerkte er auch die Beule in seiner Hose, die er durch seine Fantasien bezüglich der Frau erzeugt hatte. Leicht verlegen drehte er sich weg und sagte: „Später. Ich muss noch etwas fertig machen.“

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, also. Ganz vorbildlich“, lobte Eva ihn mit einem Lächeln, dass ihm die Knie weich werden ließ.

„Ja“, keuchte Mike angespannt.

„Dann bis später“, sagte sie und erhob sich von der Liege. „Überanstreng dich nicht, Mike.“

Der junge Mann sah ihr nach, wie sie in das Haus verschwand und musste erst Mal kräftig durchschnaufen. Diese Frau war der Hammer. Vielleicht war dies der Grund, warum er sie einmal in der Woche besuchte. Zum Glück reizte sie ihn dabei nicht jedes Mal so, denn sonst käme er Abends wohl vor lauter Wichsen gar nicht mehr in die Disco.

Jetzt hieß es jedoch erst mal standhaft sein und seine Männlichkeit beherrschen, bis er auch den Rest des Rasen gemäht hatte. Daheim konnte er sich immer noch Befriedigung verschaffen, auch wenn er es in sener Fantasie schon jetzt mit dieser geilen Nachbarin trieb.


Fortsetzung folgt …

Donnerstag, 6. November 2014

Sylvia - Nachschlag für eine Sklavin

Nachschlag für eine Sklavin


Das Abendessen stand schon bereit, als Sylvia zur Tür rein kam. Kerzenlicht erleuchtete den Raum, als die dunkelhaarige Frau den Mantel mit der Hilfe ihres Herrn auszog. Darunter trug sie trug das kleine Schwarze. Ein Kleid, welches sich eng an ihren sportlichen Körper schmiegte. Sie hatte es gemeinsam mit ihrem Herrn im Internet ausgesucht und sich dann extra für diesen Abend bestellt. Die ganze Woche hatte sie bereits ganz angespannt darauf gewartet, es endlich anziehen zu dürfen. Die Einladung zu ihrem Herrn war etwas ganz Besonderes. Sie wollte gut aussehen. Für ihn und für sich selbst.

„Du bist spät dran, Sklavin“, sagte er mit rauchiger Stimme zu ihr, nachdem er ihren Mantel an der Garderobe aufgehängt hatte.

„Entschuldigung Herr. Es war viel Verkehr und ich musste mich noch schön machen. Außer …“ Ein Schrei beendete diesen Satz. Die kraftvolle Hand des Mannes traf ihren Hintern mit voller Wucht und presste Sylvia die Luft aus den Lungen.

Die kleine Psychotherapeutin drehte sich augenblicklich zu ihm um. „Aua, wofür war der?“, zischte es aus ihr heraus.

„Was habe ich über Entschuldigungen gesagt?“, fragte er sie und packte ihren Arm, als sie die Hand gegen ihn erheben wollte.

„Was hat das damit zu tun?“

Wieder gab es einen kräftigen Schlag auf den Hintern. Diesmal war Sylvia jedoch vorbereitet und ging mit, so dass sie dem Hieb die Wucht nahm. Dadurch landete sie in seinen starken Armen und presste sich mit ihrem Busen gegen seine Brust. Ihre Blicke trafen sich. Das Feuer der Kerzen spiegelte sich in den Augen der Beiden. Die Frau spürte noch immer das brennende Ziehen des ersten Schlags. Ihr Atem ging schnell und für einen Moment war sie versucht, sich loszureißen und zu gehen. Doch ihr Körper hatte anderes im Sinn.

Die Hand des Mannes lag auf ihrem Po und drückte sie fest an sich. Diese bestimmende Berührung hatte etwas ungemein Erotisches an sich. Etwas, dem sich Sylvia nicht so einfach entziehen konnte. Oder doch?

„Beug dich über den Tisch“, befahl er ihr mit leiser Stimme, die jedoch Sylvia vollkommen in ihren Bann zog. Aus einem inneren Relex heraus gehorchte sie ihrem Herrn ohne ein Widerwort, auch wenn es ihr auf der Zunge lag. Sie flüsterte nur ein leises „Ja, Herr“, und drehte sich so, wie er es befohlen hatte.

In ihrem Kopf drehte sich alles, als sie sich mit den Ellbogen auf dem Esstisch abstütze, auf dem bereits ein Topf mit köstlich duftendem Auflauf stand. Wie so tat sie das? Wieso reckte sie ihren Arsch einem Mann entgegen, der sie schlug. Auf der Arbeit würde man sie für verrückt halten. Manchmal tat sie es selbst.

Seine sanfte Berührung auf ihrem Hintern beendete jedoch die Zweifel, als eine Woge der Lust durch ihren Unterleib schwappte. Ihre brennende Haut sehnte sich nach der Zärtlichkeit einer Hand, die sie zugleich folterte. Sylvia spürte das Kribbeln, welches sich in ihrem Unterleib ausbreitete. Der würzige Duft des Abendessens verstärkte das Gefühl noch weiter.

„Zehn Schläge für das Zuspätkommen, Sklavin“, sagte ihr Herr mit fast väterlicher Stimme. „Verstanden, Sklavin?“

„Ja, Herr“, kam es ihr über die Lippen.

„Und zehn Schläge für deine Widerworte. Eine Sklavin entschuldigt sich nicht, eine Sklavin bittet um eine Strafe für ihren Fehler!“

„Das ist nicht fair! Ich wollte doch nicht, dass …“ Seine Hand drauf sie erneut mit ganzer Wucht auf dem Hintern. Die devote Therapeutin stieß einen Schrei aus, der ihr erneut den Atem raubte. Er hatte eine große Hand, die ihren trainierten Hintern gut erreichte.

„Zähl mit, Sklavin. Danach essen wir, sofern du keine Einwände hast?“

Sofort schoss Sylvia erneut ein bissiges Kommentar in den Kopf, doch sie verkniff es sich. Ja, sie kannte die Regeln, die ihr Herr aufgestellt hatte. Regeln, denen sie sich in einem Zustand unterwürfiger Lust gebeugt hatte. Trotzdem hatte die junge Akademikerin immer noch ihren eigenen Kopf. Ein Kopf, der nicht immer den vorgegebenen Regeln folgte.

„Eins!“, keuchte die Frau nur einen Herzschlag, nachdem sie von der harten Hand ihres Herrn erneut getroffen wurde. Natürlich hätte sie bei Drei anfangen können, doch diese Diskussion hätte ihr bestimmt dreißig weitere Schläge eingebracht, während das Essen kalt wurde.

„Zwei!“, kam es gepresst über ihre Lippen. Wenn ihre Mutter oder ihre Professoren sie so sehen würden, schoss es Sylvia durch den Kopf. Diese Menschen würden sie wohl für ein Opfer oder eine Psychopathin halten. Beides traf aber nicht zu.

„Drei!“, stöhnte sie und fühlte das Feuer, welches unter ihrem von Stoff verhüllten Po entzündet wurde. Was würde Alice Schwarzer wohl denken? Plötzlich zuckte trotz des Schmerzes ein zufriedenes Grinsen über ihrer ihr Gesicht. Diese Frau hatte vielleicht einmal den Status einer moralischen Instanz besessen. Inzwischen hatte sie sich für die Bildzeitung prostituiert und um des persönlichen Profits Willen, mehr Geld hinterzogen, als die meisten Frauen, für deren Rechte sie angeblich kämpfte, jemals in Händen hielten. Eigentlich konnte es ihr wirklich egal sein, was diese Frau, oder irgendwer sonst über sie dachte.

„Vier!“ Die Schläge ihres Herrn waren wohl dosiert. Fest genug, um Schmerz zu verursachen, doch nicht so hart, als dass sie daran zerbrechen würde. Trotzdem. Ihr Hintern würde unter dem schwarzen Stoff ihres Kleides und des darunter befindlichen Höschens bestimmt ganz rot sein.

Die nächsten Schläge ertrug Sylvia wie eine echte Sklavin. Sie zählte brav bis 20 und bedankte sich am Ende sogar bei ihrem Meister. Dieser packte sie an ihrem dunklen Haarschopf und zog sie an sich. Die plötzliche Lageänderung offenbarte ihr, wie sehr ihr Hintern jetzt schon schmerzte. Ihr Herz raste, sie rang nach Luft und in ihren Augen funkelten feuchte Tränen, die sie jedoch nicht vergoss.

„So ist es brav, meine Sklavin“, hauchte ihr der Herr zu und küsste sie auf die Stirn. Es war nur ein flüchtiger Kuss, der ihr jedoch die Knie weich werden ließ. Nach dem Schmerz tat dieser Hauch von Zärtlichkeit sehr gut. Demütig keuchend ließ er seinen Atem über ihre geröteten Wange streifen. Er hielt sie fest und gab ihr zugleich Kraft.

„Danke“, flüsterte Sylvia.

„Zieh dein Höschen aus und leg es auf den Tisch, dann setz dich auf deinen Platz.“

„In Ordnung, Herr“, sagte sie. Sie versuchte zu gehorchen, ohne jedoch den Grund zu verstehen. Das sollte sich bald ändern. Beim Sitzen rutschte ihr eng anliegendes kurzes Kleid hoch und sorgte dafür, dass ihr geröteter Po auf der kalten Oberfläche des mit einem Metallgeflecht bespannten Stuhls auflag. Ihr eigenes Gewicht drückte die nackte Haut gegen das Gitter. Anfangs war es nicht schlimm. Nach kurzer Zeit spürte sie jedoch das Ziehen ihrer schmerzenden Sitzfläche, während sie das von ihrem Herrn gekochte Menü verspeiste.

Es schmeckte köstlich, doch ihre Sinne waren die ganze Zeit auf ihren Hintern fixiert. Unruhig rutschte sie auf dem Stuhl herum. Der Blick ihres Herrn ließ sie dabei jedes Mal zusammenzucken. Es war ein diabolisches Lächeln, welches sie leise fluchen ließ. Kaum hatte sie die Gabel in den Mund gesteckt und kaute, war da wieder dieses Brennen. Jede Bewegung ihres Kaumuskels schien sich auf ihren Hintern zu übertragen und trieb Sylvia fast in den Wahnsinn.

Was war ihr Herr nur für ein Sadist. Gerne hätte sie im Austausch für ein Kissen 20 weitere Schläge erbettelt. Das auszusprechen traute sie sich jedoch nicht, denn ihr Herr hätte dann bestimmt ganz eigene Vorstellungen.

„Schmeckt es dir?“, fragte er sie mit einem zufriedenen Lächeln.

„Ja, Herr. Ihr seid ein sehr guter Koch“, lobte sie ihn und fügte in Gedanken hinzu, dass er sie gerade in ihrem eigenen Saft schmorte.

Als das Essen vorbei war, trat er zu ihr und half ihr auf. Sylvia war erleichtert, endlich mit dem Hintern von diesem alltäglichen Folterinstrument herunter zu kommen. Ein kurzes Stöhnen kam ihr über die Lippen, dann merkte sie, wie ihr eigener Saft zwischen den Schenkeln herunter lief. Das Sitzen und Essen war nicht nur sehr schmerzhaft. Nein, es hatte ihren Körper offenbar auch sehr erregt.

„Was ist?“, fragte der Herr, der ihr Zögern bemerkte.

„Nichts“, log Sylvia aus einem Impuls heraus.

„Nichts?“, hakte er nach und Sylvia fühlte sich ertappt. Sie wollte ihn nicht anlügen. Nicht ihn, nicht ihren Herrn. Doch das unbegründete Schamgefühl war zu groß, als dass sie sich einfach so öffnen konnte.

Er ließ jedoch nicht so einfach locker, sondern legte seine Fingernägel auf ihre Oberschenkel. Sie spürte das Kratzen auf ihrer Haut. Es war ein erregendes Gefühl, welches sie in diesem Moment erfasste und die latente Lust weiter anstachelte.

„Was ist los, Sklavin“, hakte der Herr nach und sie gestand ihm ihre heimliche Lust. Während die Psychotherapeutin, die im Alltag so abgeklärt wirkte, nun einen hochroten Kopf bekam, lächelte ihr Herr nur und flüsterte: „Zieh dein Kleid aus, Sklavin.“

Während sie das tat, hatte er die Musikanlage eingeschaltet. Leise drang gefühlvolle Instrumentalmusik an ihr Ohr. „Sehr schön“, drangen seine Worte an ihr Ohr. Sylvia genoss das Lob, saugte es auf, wie eine Verdurstende den plötzlichen Regen. Sie wurde sich seines Blickes bewusst. Ein Schauer jagte über den Rücken der Frau und ihre Nippel wurden ganz hart. Dass sie jetzt bis auf High Heels und ihre schwarzen Strümpfe nackt war, störte Sylvia nicht. Er hatte sie bereits öfter so gesehen. Anders wäre es wohl gewesen, wenn er Fotos von ihr schießen würde. Der Gedanke, was er damit machen könnte, hatte sie schon ein paar Mal in ihren einsamen Gedanken beschäftigt. Bis jetzt hatten sie jedoch nie über so ein Thema gesprochen. Vielleicht war es auch besser, schlafende Hunde nicht zu wecken.

„Knie dich jetzt hin, Sklavin.“

„Soll ich Euch mit dem Mund befriedigen, Herr?“, fragte sie, während sie seinem Befehl folgte.

„Du willst wohl unbedingt etwas im Mund haben, Sklavin.“ Er grinste schelmisch.

„Nein, ja, ich meine, …“, stammelte sie. Sie hatte das Gefühl, dass alles, was sie sagte, gegen sie verwendet würde.

„Mach den Mund auf, Sklavin und streckte deine Zunge heraus.“

„Ja, Herr“, antwortete sie.

„Jetzt mach die Augen zu.“

„Ok“, murrte sie jetzt etwas störrisch, denn die Stellung war auf dem Fliesenboden nicht sonderlich bequem.

Mit geschlossenen Augen erwartete sie, was nun kam. Es kostete Sylvia eiserne Disziplin, nicht zu blinzeln. So überraschte sie aber der heiße Wachstropfen, der die ihr aus großer Höhe auf die Zungenspitze tropfte. Sylvia zuckte zusammen.

„Schön still halten, Sklavin.“

Weitere Wachstropfen fielen auf ihre Wangen, das Kinn, ihr Dekolletee und ihre Brüste. Der Herr hielt die rote Kerze über ihr und grinste dabei hämisch. Immer wieder zuckte sie zusammen, wenn das Wachs ihre Haut berührte.
Es tat weh, nicht so sehr wie die Schläge davor, aber so sehr, dass sie kaum einen klaren Gedanken fassen konnte. Mit leicht geöffneten Schenkeln kniete sie in ihrer Stellung und ertrug das grausame Spiel ihres Herrn. Dieser ließ sich Zeit, dann drehte er die Kerze um und hielt sie ihr an die Lippen.

„Jetzt darfst du was in den Mund nehmen, Sklavin.“

Er führte ihr die längliche Kerze tief ein. Sylvia schloss automatisch die Lippen darum. Die Flamme war nur noch ein paar Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt. Immer wieder lösten sich einzelne Wachstropfen und fielen auf ihre Brüste.

„Befriedige dich jetzt selbst, Sklavin“, befahl der Herr. Sie gehorchte zögerlich, doch gab sie kein Widerwort. Sylvia hätte mit der Kerze im Mund auch nichts sagen können, ohne die Kerze zu verlieren.

Die dunkelhaarige Frau legte ihre Hände zwischen ihre Schenkel und berührte ihre feuchte Scham. Dies war ein erniedrigender Akt, der von heißen Wachstropfen begleitet wurde, die sie jedes Mal zusammen zucken ließen, während ihre Finger die bereits geschwollene Perle berührten.

„Gefällt dir das, Sklavin?“

Sylvia nickte leicht, ohne sich jedoch dieser Antwort sicher zu sein. Im Gegenteil. In ihrem Kopf herrschten vollkommen widersprüchliche Gefühle. Ihr Herr ging darauf jedoch nicht weiter ein und das war vielleicht auch gut so. Man musste nicht alles zerreden.

Aus ihrer knienden Stellung heraus beobachtete Sylvia, wie ihr Herr seine Hose öffnete und seinen Schwanz herausholte. Während sie sich selbst befriedigte, begann er, sein Glied zu wichsen. Mit der anderen Hand nahm er eine kleine Lederpeitsche in die Hand und schwang sie durch die Luft.

Sylvia bekam einen panischen Blick, doch erst traf sie nur der Luftzug. Erst nach einzigen Testschlägen, die ihre Haut nur streiften, schlug ihr Herr mit dem Flogger zu. Er traf sie quer über den Rücken und ein knisterndes Feuerwerk aus Lustschmerz jagte durch ihren Körper.

„Weiter Sklavin. Komm. Bring dich selbst zum Höhepunkt“, befahl er und peitschte sie weiter mit dem aus dünnen Lederriemen bestehenden Sexspielzeug.

Immer wieder trafen sie die Riemen auf dem Rücken, der Brust, dem Po und zwischen den Schenkeln. Ihr Herr brauchte nicht viel Kraft, denn allein die Vielzahl der Eindrückte überwältigte Sylvia, die immer schneller die eigene Lustperle streichelte, während weiteres Wachs auf ihre Brüste tropfte. Ihr Lustnektar lief ungehindert an ihren Schenkeln herunter und bildete auf dem Boden eine Pfütze.

Ihr Herr fand bald seinen Rhythmus und sie konnte aus den Augenwinkeln erkennen, wie dieser selbst mit der Lust kämpfte. So seltsam es auch war, es erregte Sylvia und sie gab sich jetzt noch mehr Mühe. Seine Lust und die ihre verschmolzen. Der Schmerz ihres überreizten Körpers brachte sie fast um den Verstand und plötzlich kam die Sklavin mit ungeahnter Heftigkeit. Die Geilheit spritzte aus ihr heraus und ohne es zu wollen, ließ sie die Kerze aus dem Mund fallen. Die Flamme erlosch noch, bevor der Stab aus Wachs den Boden erreichte.

Sylvia war dies jedoch vollkommen gleichgültig. Es war ein Moment totaler Geilheit, der sie die Welt um sich herum vergessen ließ. Alles drehte sich und erst der sich über sie ergießende Schwall heißen Spermas riss sie wieder zurück in die Gegenwart. Auch ihr Herr war gekommen und hatte ihr seinen Saft quer über das Gesicht und in das dunkle Haar gespritzt.

Erregt keuchend sahen sich Sklavin und Meister gegenseitig an. Es war ein Moment des Schweigens, in dem Beide den Gipfel ihrer Lust mit dem anderen teilten. Es war ihr Herr, der zuerst die Stimme wieder fand.

„Wir sollten jetzt duschen gehen.“

„Gemeinsam?“, fragte sie.

„Sicher. Ich habe nur eine Dusche. Und dein Hintern braucht bestimmt noch etwas Pflege.“

Sylvia lächelte, auch wenn sie daran denken musste, dass ihr Herr nur von Pflege gesprochen hatte. Nicht von sanft. Er reichte ihr die Hand und zog sie an sich. Ihre Blicke berührten sich.

„Komm, Sklavin. Die Nacht ist noch jung.“