Dienstag, 5. März 2013

Erotisches Rollenspiel: Die Assassine und der Magier Teil 2

Ich spiele ja seit ein paar Wochen wieder ein kleines eRP in der Welt von Conan(bekannt durch AoC und die entsprechenden Filme). Da offenbar für ein paar von euch die Nachfrage bestand, da auch weiter mitzulesen, veröffentliche ich an dieser Stelle mal einen weiteren Ausschnitt aus dem Rollenspiel, zwischen Lhynne, der Assassine, die in die Hände des Magiers Alric gefallen ist. Langsam keimt Hoffnung in ihr auf, dass ihr vielleicht doch die Flucht gelingt. Aber zu welchem Preis?

Viel spaß beim Lesen.

Die Assassine und der Magier Teil 2




Alric:
Durst konnte eine grausame Folter sein. Das Bedürfnis, diesen zu stillen brachte fast jeden Menschen um den Verstand. Für den Magier war es fast so etwas wie ein Spiel, die an die bewegliche Bank gekettete Lhynne zu sehen, wie sie alleine im Halbdunkel vor dem Kohlebecken schwitzte, während sie seit über einem Tag nichts mehr zu trinken bekommen hatte.

Das Gift, mit dem er sie zu beginn gefügig gemacht hatte, hatte sie nun in ein tiefes Tal aus Depressionen gestützt, nachdem es ihr all die Liebe entzogen hatte, die es ihr zusammen mit ihm geschenkt hatte. Es braucht keine Peitsche um ihre Seele zu quälen, der unsichtbare Schmerz würde sie weit schneller brechen, als sie sich das vielleicht vorstellen konnte.

Sie war sein Opfer, auch wenn er eigentlich das ihre sein sollte. Sie wollte ihn töten und würde es vielleicht immer noch. Doch genauso, wie man eine wilde Raubkatze nur mit Geduld zähmen konnte, würde er auch diese blonde Schönheit zähmen, bis sie nicht mehr die bezahlte Killerin war, sondern sein williges Werkzeug.

Er würde warten. Warten, bis die Verzweiflung den Zorn und die Wut übermannte und nur noch ein kleiner Rest von Stolz in dem athletischen Körper der Frau steckte, die es gewagt hatte, in sein Anwesen einzudringen. Dann würde er sich ihr näher und sie aus ihrer Einsamkeit erlösen.


Lhynne:
Ob sie seit Minuten oder Stunden wach war, vermochte sie nicht zu sagen. Endlos schien ihr der Zeitraum, in dem sie seit ihrem Erwachen völlig alleine angekettet in dem dunklen Gewölbe zum Warten gezwungen war. Obwohl das Kohlebecken immer noch ein warmes, wenn auch schwaches Licht verbreitete, fröstelte sie und kam sich, nackt wie sie war, schrecklich verletzlich vor.

Das Muskeln in ihren Armen schmerzten, als sei sie bereits seit Tagen gefesselt und der gestrige Abend, als sie in das Anwesen des Magiers eingedrungen war, kam ihr unendlich weit weg vor. Schwach hob sie ihren Kopf, konnte aber abseits des Lichtscheins rein gar nichts in der Dunkelheit erkennen.

Wo war er? Alric, der Mann, den sie hatte töten sollen und der trotz allem mit so viel Nachsicht reagiert hatte und Gnade hatte walten lassen, war fort, hatte sie völlig alleine und hilflos zurück gelassen. Was, wenn er sie hier unten verrotten lassen würde? Durch die dicken Mauern würde niemand ihre Schreie hören und suchen würde ebenfalls kein Mensch nach ihr.

Ein verzweifeltes Schluchtzen kam über ihre trockenen Lippen und obwohl ihr kalt war, schwitzte sie gleichzeitig. Die Gedanken an den Stygier trieben ihr die Schamesröte ins Gesicht, aber die Erinnerungen an seine zärtlichen, sanften Berührungen waren noch so präsent und das einzige, an das sie sich klammern konnte.

Der Gedanke, dass ein simples Kellergewölbe sie an sich nie und nimmer dermaßen ängstigen sollte, kam ihr nicht. Ebenso wenig realisierte sie, dass sie sich völlig untypisch verhielt und gerade dabei war, entgegen ihres eigentlichen Charakters, die Opferrolle nur zu bereitwillig anzunehmen.


Alric:
Erst am nächsten Abend kam er zu ihr zurück. Ihr Körper würde sich nun langsam von der Droge erholt haben, und so war es für ihn an der Zeit, den Moment, in dem sie wieder so etwas wie Glück empfinden konnte auszunutzen.

Ohne etwas zu sagen, trat er an sie heran und streichelte mit der Hand über ihre zarte, immer noch von dem Öl gepflegte Haut. Leise flüsterte er ihr zu: "Du musst trinken, Lhynne. Du brauchst es. Hier!"

Er setzte ihr einen Becher an die Lippen, in dem sich ein junger, leichter Wein befand. Genau das Richtige um den Durst zu löschen. Natürlich war er es, der hinter ihrem Durst steckte, doch auf seine Art wirkte es so, als sei er die Erlösung für ihren Fehler. Er streichelte über ihre Kehle und ließ den Inhalt trinken, während er ihr zu flüsterte.

"Trink, meine kleine Sklavin. Trink, es wird dir gut tun."


Lhynne:
Als Alric zu seiner Gefangenen zurück kehrte, wirkte der Ausdruck in den blauen Augen gehetzt. Den dunklen Flecken und Abschürfungen an ihren Handgelenken zu Folge, hatte die Assassine sich den Tag über verzweifelt gegen ihre Fesseln gewehrt. Die völlig irrationale und zugleich überwältigende Angst hatte sie fest in ihren Klauen gehalten und so hatte Lhynne nicht einmal bemerkt, dass ihre erfolglosen Befreiungsversuche ihre Haut blutig gescheuert hatten.

Erst spät, als es schon beinahe wieder Abend war, hatte sich die Wirkung der Droge verflüchtigt und die Panik war nach und nach gewichen. Verschwommen kehrten die Erinnerungen an die vergangene Nacht zurück und mit einer Mischung aus Wut und Scham wurde Lhynne klar, wie weit der Stygier sie gebracht hatte. Auch wenn sie wusste, dass die Substanz, die er ihr verabreicht hatte, vermutlich Schuld an ihrem seltsamen Verhalten war, konnte sie sich weder erklären noch verzeihen, wie sie sich dermaßen hatte gehen lassen können.

Obwohl ihrem Blick die offene Angriffslust fehlte, wirkte die Mimik der Assassine wieder feindselig und verschlossen. Dass sie inzwischen ein mörderischer Durst plagte, konnte sie allerdings nicht verleugnen und so schluckte sie ihren Stolz für den Moment herunter und trank gierig von dem dargebotenem Wein. Hustend verschluckte sie sich und ein paar feine Tropfen des Getränks rannen über ihr Kinn.

Die geflüsterten Worte jedoch ließen sie inne halten. "Ich bin NICHT Eure Sklavin."


Alric:
"Das bist du, Lhynne. Dein Leben gehört mir. Aber vielleicht sollte ich es dir einfach nehmen?"

Er nimmt ihr nur den Becher mit Wein, der ihren Durst zwar lindern doch längst nicht stillen konnte. Er nimmt ihr das eine und vergießt es beiläufig über den Boden, während er sich eine der Ruten von der Wand nimmt, die in dem diffusen Licht des Kohlebeckens zu erkennen ist.

"Du bist in mein Haus eingedrucken!", meint er nun mit ernster, strafender Stimme. Die nichts mehr mit der Liebe gemein hatte, die sie in der Nacht zu vor von ihm empfangen hatte. Die Rute schneidet durch die Luft, als er auf sie zu geht.

"Du hast wolltest mich töten!"

Wieder schnalzt er durch die Luft, während die Frau vor ihm vollkommen Nackt und mit leicht geöffneten Schenkel schützlos seinem Willen ausgeliefert ist.

"Und ich habe dich verschont!"

Wie einen Dolch richtet er die Spitze der Rute auf ihren Hals, während er ganz nah an sie herantritt.

"Wenn du den Preis dafür nicht zahlen willst, dann kann ich meine Entscheidung jederzeit korregieren!" Langsam wandert die Spitze von ihrem Hals hinab und gleitet über ihre Brust. "Ich könnte dich auch in den Trog bringen, zu den Galeerensklaven, wie lange glaubst du würde es dauern, bis sie nur noch deinen Kadaver ficken würden?"

Die Spitze der Rute gleitet über ihren Bauch. "Vielleicht gefällt dir ja die Vorstellung, von einer Horde dunkelhäutiger Tiere bestiegen zu werden", flüstert er mit finsterer Stimme. "Vielleicht sollte ich dich gleich jetzt forterbringen lassen?"

"Ja?", fragt er und schnalzt mit der Rute gegen ihre ungeschützte Vulva.


Lhynne:
Der plötzlich scharfe Tonfall erweckte auch die letzten Lebensgeister der Assassine aus ihrem durch die Droge verursachten Dämmerzustand. Nur kurz folgte ihr Blick dem auf den Boden plätscherndem Wein, ehe sie ihn wieder auf den Magier richtete.

Ohne ein Wort beobachtete sie, wie er die Rute aus der Wandhalterung nahm. Sie war noch nie mit einer solchen 'Waffe' geschlagen worden, hatte aber eine recht deutliche Vorstellung, wie es sich anfühlen würde. Wütend spannte sie sich in den Fesseln an, besann sich dann aber darauf ihre Kräfte zu schonen. Auch wenn das Geräusch der durch die Luft pfeifenden Rute nichts gutes verhieß, zuckte Lhynne nicht zusammen.

Die Erwähnung der Galeerensklaven allerdings brachte sehr wohl eine Reaktion hervor, ein unsicheres Flackern ihres Blickes, wenn auch nur kurz. Die wohl eher rhetorisch gemeinten Fragen ignorierend, spannten sich die feinen Muskeln ihres Bauchs an, als die Spitze der Rute darüber glitt.

In einem zischenden Laut entlud sich der Schmerz, als das Holz sie traf und trotz der Sinnlosigkeit ihres Tuns riss die blonde Frau erneut an ihren Fesseln. "Und was genau wollt Ihr von mir? Wollt Ihr mich weiter mit irgendwelchen Drogen gefügig machen?! Wie soll die Zukunft, von der Ihr so oft gesprochen habt, bei Euch aussehen?"


Alric:
"Warum sollte ich mir über die Zukunft von jemandem wie dir Gedanken machen?", fragte er sie ohne eine Antwort zu erwarten. Stattdessen ließ er erneut die Rute auf ihr niedersausen. Diesmal traf er ihren Busen. Es sollte ein schmerzhafter Schlag sein, doch keiner der die Haut in Stück reißt.

Er würde sie nicht mit Gewalt brechen können und so beließ er es dabei sie zu quälen, ohne sie zu verstümmeln. Gewalt diente ihm sowohl zur eigenen Anregung, als auch um sie kämpfen zu lassen.

Sie unter Drogen zu verführen war nicht schwer. Vermutlich hätte er auch eine Zeit seinen Spaß mit ihr gehabt, doch irgendwann hätte die Droge sie umgebracht oder an Wirkung verloren. Er wollte die Assassine jedoch nicht so leicht gehen lassen. Er wollte sie wirklich umdrehen, und wenn dies bedeutete, zu erst mit ihr zu kämpfen dann soll es so sein.

Wie schnalzte er mit der Rute gegen ihre Brüste, immer wieder und sprach dabei leise: "Du bist meine Sklavin. Kämpfe ruhig dagegen an. Du hast dein Leben verwirkt und es mir überlassen, als du über die Schwelle meines Heims getreten bist. Da du bis jetzt noch kein Brandmal eines Stygischen Hause trägst, gehörst du nach dem Gesetz demjenigen, der dich als Erstes beansprucht. Das ist deine Situation. Du kannst darum bitten, dass ich dich verkaufe, oder mir etwas anbieten, was dir deine Freiheit erkaufen könnte. Vielleicht gibt es ja jemanden, der etwas für dich bezahlt. Oder es gibt jemanden, der dafür bezahlt, dass du nicht mehr reden kannst. Vielleicht solltest du anfangen zu denken, bevor du wieder unüberlegt das Wort an mich richtest!"

Er ließ von ihrer Brust ab und legte die Rute weg, während er sich selbst einen neuen Becher einschenkte. Die kleinen Striemen auf ihrer Haut würden ausreichen, sie einige Zeit mit einem ziehenden Schmerz zu versorgen, während seine Worte in ihr nachhallten.


Lhynne:
Lhynne biss die Zähne fest zusammen, als der Treffer einen brennenden Schmerz durch ihre Brust schickte. Auf die Dauer würde ihr die Rute sicherlich die Haut vom Körper schälen, allerdings schien dies nicht Alrics Ziel zu sein. Viel mehr schien es ihm zu reichen, sie durch ihre erzwungene Lage, die Nacktheit und die immer wieder neuen Schmerzen zu demütigen.

Und auch, wenn sie ihm diese kleine Tatsache ganz sicher nicht auf die Nase binden würde, ging der Magier klug vor. Besinnungslos vor Schmerzen hätte sie keinen klaren Gedanken mehr fassen können, so aber ließ er ihr nach jedem neuen Schlag die Möglichkeit zu verschnaufen und über ihre Situation nachzudenken.

Das schlimme war, dass er Recht hatte. Sofern ihr jetzt die Flucht gelingen würde, was angesichts der Fesseln, die sie schon die ganze Nacht über in dieser aufreizenden Position hielten, eher unwahrscheinlich war, stünden ihre Chancen Khemi zu verlassen gar nicht schlecht. Natürlich war sie mit ihrem Aussehen in Stygien ein Exot, aber sie war auch eine freie Frau, die sich zur Wehr zu setzen wusste.

Mit einem Brandmal allerdings würde sich alles schlagartig ändern. Auch wenn in Aquilonien der Adel auf Herren und Dienern basierte, war Sklaverei verpönt. Ganz im Gegensatz zu Stygien, baute die Gesellschaft des Wüstenlandes doch mehr oder weniger auf Sklaverei auf. Einmal mit einem Brandmal versehen, war man ein Nichts, besaß weder Rechte noch freien Willen. Niemand würde einem helfen, ganz im Gegenteil, als Sklave war man offiziell Freiwild.

Die Frage war nur, wie sie aus dieser misslichen Lage wieder heraus kommen sollte. Falls er seine Drohung in die Tat umsetzen und sie an eine der Galeeren verkaufen würde, war ihr Leben verwirkt. Die dortigen Sklaven wurden gut bewacht und da es sich fast ausschließlich um Männer handelte, waren seine Worte, dass man vermutlich bald nur noch ihre Leiche ficken würde, keine leere Drohung.

Nein, so absurd es klang, in seinem Haus war sie zur Zeit deutlich besser aufgehoben. Und wenn sie das Spiel lange genug mitspielte, würde sich sicherlich eine Fluchtmöglichkeit ergeben. Immerhin waren ihr bis auf diesen seltsamen Golem keinerlei Wachen aufgefallen.

Tief durchatmend, als er endlich die Rute fort legte, hob sie mühsam ihren Kopf und betrachtete sein Werk. Ihr Oberkörper brannte wie Feuer und ihre Hautfarbe stand diesem Gefühl in Nichts nach. "Was... wollt Ihr von mir...?", richtete sie das Wort schließlich wieder deutlich ruhiger an ihn.


Alric:
Er schien sich eine Unendlichkeit mit der Antwort zeit zu lassen. Eine Unendlichkeit, in der das Feuer der Rutenhiebe auf ihrer nackten Haut brannte und sie verzehrte.

"Was ich von dir will?", fragte er sie, nachdem er bereits einen kräftigen Schluck genommen hatte und seinen Becher wieder auf einen Tisch neben diverse Foltergeräte stellte.

"Ist es nicht eher die Frage, was du von mir willst?" Er entfachte das Kohlebecken aufs neue mit einer einfachen Handbewegung und die heiße Glut schien von der Kammer besitzt zu ergreifen. Er öffnete einen Holzkasten und holte eine lange, durch die Glut silbrig rot glänzende Stange hervor, an dessen Ende ein verwundene Schlange mit Flügeln angebracht war. Nein, keine Schlange, es war ein Drache, ein Fabelwesen, an dessen Existenz so viele glaubten, oder gab es sie vielleicht doch auch in Wirklichkeit?

"Dies ist mein Zeichen", meinte der Magier mit ernster Stimme. "Das Zeichen des Drachen, welches mein Eigentum kennzeichnet. Dinge, auf die ich aufpasse und die ich beschütze."

Er zeigte mit der Stange auf ihren Körper und wanderte mit dem ungefähr handtellergroßen Zeichen des Brandeisens über ihre Haut, ihre Brüste, ihren Bauch, ihre Schenkel. "Ich könnte dich damit Zeichnen, und dir damit eine Chance auf eine Zukunft geben. Ich könnte, doch vielleicht, sollte ich mich einfach auch von diesem Stück Fleisch trennen, welches keinerlei Dankbarkeit für die Gnade ihres Lebens zu kennen scheint."

Er legte das Brandeisen. Fast beiläufig rauchte er das fordere Ende dabei in das glühende Kohlebecken, während er für Lhynne gut sichtbar ein Bündel mit Brennnesseln holte, die jemand wohl frisch gepflückt hatte. Offenbar hatte man sie, während sie schlief in die Kammer gebracht, wo sie darauf lauerten die Haut mit ihren Nesseln zu berühren.

"Schließlich bist du ja scheinbar nur eine unbedeutende Assassine. Wobei natürlich das Kopfgeld für dich nicht unerheblich sein dürfte, denn jene die dich schickten, werden dir gewiss deine Gefangennahme sicher nicht verzeihen." Langsam streichelte er sie mit den Blättern der Brennnesseln zwischen ihren geöffneten Schenkeln über die sensible Haut, wobei er ihre Scham jedoch noch verschonte.


Lhynne:
Die blauen Augen auf ihn gerichtet machte es für einen Moment den Eindruck, als wolle die Assassine ihn mit purer Willenskraft dazu bringen, endlich auf ihre Frage zu antworten. Die Zeit, die er sich dabei ließ und während der ihre Haut immer noch brannte wie Feuer, machte sie wahnsinnig und zehrte an ihren ohnehin stark strapazierten Nerven.

Als er dann endlich antwortete, lieferten seine Worte allerdings mehr Fragen, als Antworten. Ihr Blick wanderte zu dem Kohlenbecken und für ein paar Sekunden weiteten sich ihre Augen beim Anblick des Brandzeichens. 'Was hast Du denn erwartet, dass ers dir mit Wasserfarbe auf die Haut pinselt?', schalt sie sich für ihre Dummheit.

Unwillkürlich atmete sie ein, als er ihre Haut mit dem noch kalten Eisen berührte und es fast schon sanft über ihren Körper gleiten ließ. Dem Weg des Eisens mit ihren Augen folgend, bemerkte sie die Brennesseln erst relativ spät. Ehe sie irgendwie reagieren konnte, was hätte sie auch schon groß tun können, berührten die Blätter ihre Haut, welche sofort an zu brennen fing.

Winselnd versuchte Lhynne der Berührung auszuweichen, bewegte ihr Becken erst nach links, dann nach rechts, in dem verzweifelten Versuch, die so harmlos aussehende Pflanze von ihrer Haut fern zu halten. Wie es sich anfühlen würde, sollte der Stygier sie damit an ihrer intimsten Stelle berühren, wollte sie sich lieber nicht vorstellen.

"Ich bin dem Mittelsmann gefolgt", haspelte sie schnell, von der Loyalität gegenüber ihrem aktuellem Auftraggeber konnte sie sich schließlich nichts kaufen. "Bis ins Viertel der Adligen. Er hat die dortige Taverne betreten und ich habe draußen auf ihn gewartet, damit er mich nicht bemerkt. Allerdings kam er nicht wieder heraus, es muss einen anderen Ausgang geben, den ich nicht kenne, einen Tunnel vielleicht." Hatte sie bisher nur wenig und eher widerwillig mit Alric gesprochen, verließen die Informationen ihre Lippen im Moment mit einem erstaunlichen Tempo. "Ich könnte mich wieder mit ihm treffen und heraus finden, wer mich beauftragt hat."


Alric:
"Interessant", murmelte er und ließ den Wedel aus giftigen Pflanzen von ihrer Haut wegwandern, doch nur um ihn auf Höhe ihres Gesichtes wie ein Schwert an ihre Wange zu halten. "Nehmen wir an, ich schenk dir glauben."

"Vielleicht sollte ich einen weiteren Beweis deiner Treue einfordern." Fast hätte er ihr Gesicht mit den Brennnesseln berührt, die schon auf ihren Schenkeln für ein schmerzhaftes Feuer sorgten. "Einen Beweis, dass du für mich von Wert bist."

Er wandte sich von ihr ab und stellte einen frischen Becher von ihr abgewandt auf den Tisch. Er goss Wein in das Gefäß, und vermengte ihn dann für sie unsichtbar mit einem kristallinen Pulver, welches sich sofort auflöste und dem Wein einen besonders köstliche Note verlieh.

"Wie gut bist du als Assassine? Wie lang brauchst dafür, den Mittelsmann und seinen Auftraggeber zu töten? Ich will ihre Köpfe bis zum nächsten Sonnenuntergang auf meinem Tisch liegen haben? Schaffst du dies, oder wäre dir dieser Auftrag zu schwer."


Lhynne:
Mit ihrem Gesicht so weit es ging zur Seite weichend, verspürte Lhynne zum ersten Mal so etwas wie Hoffnung, als der Stygier auf ihre Worte einging.

Erleichtert atmete sie aus, als er sich abwandte und die grünen Blätter aus der unmittelbaren Gefahrenzone verschwanden. Ihre Schenkel allerdings juckten und brannten, dass es einen in den Wahnsinn treiben konnte und auch wenn es keine wirkliche Linderung verschaffte, rutschte die blonde Frau mit ihrem Hintern auf der hölzernen Liege herum und nutze den minimalen Bewegungsspielraum, den sie hatte, so gut es ging.

"Von was für einer Art Beweis sprecht Ihr?", hakte sie nach. Ob er ihr glaubte oder nicht, zumindest befasste er sich mit dem Thema und ließ das Kapitel 'Galeerensklavin' vorerst ruhen.

"Ich bin gut..", antwortete sie auf seine Frage um dann etwas kleinlaut "Zumindest im Normalfall, wenn man mich nicht mit irgendwelchen Düften betäubt" hinzu zu fügen. Dass er wirklich darüber nachdachte, auf ihren Vorschlag einzugehen, konnte sie kaum fassen. Sobald sie wieder aquilonischen Boden unter den Füßen hatte, würde selbst ein potentielles Brandmal sie nicht mehr an ihn binden, zumindest ging sie nicht davon aus, dass er sich die Mühe machen und sie suchen und zurück fordern würde.

"Bis zum nächsten Sonnenuntergang?" Lhynne konnte die Verblüffung nicht aus ihrer Stimme heraus halten. "Wir sprechen von Alt-Tarantia. Alleine dorthin zurück zu reisen dauert seine Zeit. Sobald ich dort bin, sollte sich ein Treffen innerhalb von ein bis zwei Tagen arrangieren lassen. Danach liefere ich Euch die Köpfe."


Alric:
"Ich verstehe. Einen Monat also?" Er nickt leicht und dreht sich zu ihr um, während er ihr nun wieder den Becher zum Trinken reicht. "Ich werde dir ein Pferd aus meinem Stall geben."

Er setzt den Wein an ihre Lippen und lächelt. "Gewiss wird es dich schneller dort hin tragen, als jedes Schiff."

Er wartet bis ihre durstige Kehle den ganzen Inhalt des Bechers geleert hat, während seine andere Hand vertraut über ihren Körper streichelt. "Sofern du mich natürlich um mein Zeichen bittest, damit du in meinem Auftrag reisen darfst. Die Alternative ist dir ja bekannt. Vielleicht würde dich ohne mein Zeichen die Galeere irgendwann auch nach Alt-Tarantia bringe. Du hast also die Wahl."

Er lächelt. Ohne den Inhalt der Worte, die er mit fast freundlichem Tonfall gesprochen hatte, könnte man ihn als väterlich und liebevoll bezeichnen. Er setzt seine Lippen an ihr Ohr und umspielt dabei ihre Brustwarzen. "Die Formel lautet: Herr, ich bitte euch, brennt eure unwürdige Sklavin mit eurem Zeichen, auf dass für immer euch gehöre und euch diene."


Lhynne:
Lhynne überlegte kurz um dann zustimmend zu nicken. "Ja, das sollte in etwa hinkommen." Das Angebot, ihr ein Pferd zu geben, kommentierte sie nicht weiter.

Immer noch durstig fixierte sie den Becher und begann augenblicklich zu trinken, als er ihn an ihre Lippen setzte. Der Wein schmeckte köstlich und so trank sie mit tiefen Schlucken, das Pulver, welches er hinein gemischt hatte nicht bemerkend.

Seine Hand, die während dessen über ihren Körper streichelte, versuchte sie so gut es ging auszublenden. Die Erinnerung an die gestrige Nacht, als sie sich ihm regelrecht angebiedert und nach seinen Berührungen gegiert hatte, machten sie wütend und beschämt zugleich und in diesem Moment war sie dankbar, dass das Kohlebecken den Raum nur unzureichend ausleuchtete und man die Röte auf ihren Wangen nicht gut erkennen konnte.

Nachdem er den Becher wieder zurück gezogen hatte, dachte sie schweigend über seinen Vorschlag nach. Auch wenn sie ihn erst seit einem Tag kannte, ging sie davon aus, dass er nicht bluffte und seine Drohung, sie als Galeerensklavin zu verkaufen, sofort in die Tat umsetzen würde, sofern sie sich widersetzte. Um sein Zeichen zu bitten war also vermutlich das kleinste Übel, denn wenn sie wieder in ihrer Heimat war, wäre es wertlos.

"Herr...", begann sie schließlich, stockte aber irritiert, als ihr bewusst wurde, dass ihre Brustwarzen unter den Streicheleinheiten langsam hart wurden, ohne dass sie sich dieses Mal in die Ausrede, er habe sie immerhin unter Drogen gesetzt flüchten konnte. Sich leise räuspernd verscheuchte sie den unliebsamen Gedanken und bemühte sich, das warme Gefühl, welches seine Hände entfachten, zu ignorieren. "Herr, ich bitte euch, brennt Eure unwürdige Sklavin mit Eurem Zeichen, auf dass ich für immer Euch gehöre und Euch diene." Ihr Tonfall war dabei nicht sonderlich demütig oder dem einer Sklavin ähnlich, wirkte aber fest und ruhig.


Alric:
Ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Miene. Ihre Worte schienen ihm zu genügen, denn wie zur Belohnung streichelte er ihr über den flachen Bauch und ihre Scheide, bevor er sich von ihr löste und das Brandeisen aus dem Feuer nahm.

"Dir scheint es offenbar gefallen zu haben, dich in meine Hände zu begeben." Er hielt die Hand, die gerade ihre Scham berührt hatte an seine Nase und roch daran, während er das Brandeisen mit der anderen anhob. Das heiße Metall glühte im Zwielicht der Kammer. Ein feuerroter Drache, der sich langsam ihrem Körper näherte.

Mit Bedacht führte er das Brandeisen an ihre Stirn, ohne diese jedoch zu berühren. "Viele Stygische Herren markieren einfache Sklaven auf der Stirn, so dass jeder erkennen kann, wo sie hin gehören."

Er ließ das Eisen zwischen ihren Augen verharren, nur um es dann langsam hinabwandern zu lassen, über ihre Wange, ihren Hals, bis zu ihren Schultern. "Auch diese Stelle ist bei vielen Herren sehr beliebt."

Das Eisen wanderte jedoch tiefer und deutete bald auf ihre Brust, wie ein Dolch, den man ihr ins Herz rammen würde. "Deine Brust wäre ein guter Ort für ein Brandmal, doch ich habe es lieber etwas tiefer. Denn vielleicht will ich die einmal einsetzen, wo du deinen hübschen Busen öffentlich zeigen sollst, ohne dass jeder sofort sieht, dass du mein bist."

Über ihren Bauch wanderte das Brandeisen tiefer hinab, bis es ihre Scham erreichte. Für einen Moment sah es so aus, als würde er noch tiefer mit dem Brandeisen wandern. Die Schenkel waren ein guter Ort für ein Brandmal, doch dann ohne Vorwarnung presste er ihr den Feuerdrachen genau au zwei Finger breit über ihrer Spalte auf das sensible Fleisch. Dampf stieg auf, und umspielte sein Gesicht mit mystischen Schwaden, während der Duft von verbranntem Fleisch in der Luft lag. Er presste das Eisen lang gegen ihren Körper, bis es sich unauslöschbar in sie eingebrannt hatte.


Lhynne:
Auf die Anspielung bezüglich der gestrigen Nacht ging Lhynne nicht ein. Dass ihr Körper auf den Stygier reagierte, war ihr peinlich genug, da musste sie diesen Umstand nicht auch noch mit Worten artikulieren.

Wie magisch wurde ihr Blick einen Moment später von dem glühenden Eisen angezogen. Sie war noch nie mit etwas derartigem in Berührung gekommen, hatte aber sehr wohl einmal erlebt, wie Sklaven damit gezeichnet wurden. Die Schreie und vor allem der Gestand nach verbranntem Fleisch hatten sich nachhaltig in ihr Gedächtnis gebrannt.

Ihren Körper so flach wie möglich auf die Liege pressend, als das Eisen sich ihrem Gesicht näherte, spiegelte sich mit einem Mal echte, blanke Panik in ihren Augen. Warum auch immer war sie fest davon ausgegangen, das Mal an ihrer Schulter zu erhalten. Keine angenehme Stelle sicherlich, aber der Gedanke, Alric könne sie in ihrem Gesicht zeichnen, war ihr schlichtweg nie gekommen.

Mit geweiteten Pupillen folgte Lhynne jeder noch so kleinen Bewegung des glühenden Eisens und wagte kaum zu atmen. Feine Schweißperlen glitzerten auf ihrer Stirn und ihr Herz donnerte laut und schell in ihrer Brust.

Als Alric das glühende Eisen dann mit einem Mal ohne weitere Vorwarnung auf ihre empfindliche Haut drückte, war der Schmerz so überwältigend, wie die Assassine es nie erwartet hätte. Ihr lauter, kehliger Schrei gellte durch das Gewölbe und hallte von den steinernen Wänden wider. Krampfend riss sie an ihren Fesseln und schrie und schrie, während langsam der Geruch ihres eigenen verbrannten Fleischs in ihre Nase stieg. Erst dann umfing sie eine gnädige Schwärze.

Kommentare:

  1. Danke für die Fortsetzung, geht es weiter? Kann man solche eRP irgendwo mitlesen? Zum Mitschreiben fehlt mir die Erfahrung (Schriftstellerisch! :-))

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    1. Ja, ich denke es wird weiter gehen.
      Für gewöhnlich braucht es nicht viel, um eRP zu betreiben. Diese Form des erotischen Rollenspiels wird in den meisten gängigen MMORPG Spielen praktiziert. Wobei die meisten darauf achten, dass das sie eben eher im Verborgenen stattfinden. Schriftstellerische Fertigkeit ist dabei zwar sicher hilfreich aber kein muss. Es erfordert in erster Linie einfach nur Fantasie.
      Deutsche Logs(so ist der Name in der Szene dafür) kannst du z.B. unter http://forum.liliths-eden.net/viewforum.php?f=13
      finden. Dort ist generell auch ein guter Anlaufpunkt um sich kennen zu lernen.
      Ein anderer Ort wo eRP via Chat praktiziert wird ist z.B. http://www.f-list.net/fchat/
      Ich rate dir es einfach mal auszuprobieren. Es ist keine große Hexerei, sondern einfach nur ein wenig Fantasie dafür notwendig. Denn viele, die in der Szene aktiv sind, haben auch alles andere als gute Schreibkenntnisse, und betreiben es trotzdem sehr ausgiebig. Trau dich einfach.

      lg
      Krystan

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  2. Hey, ich habe den zweiten Teil noch gar nicht gelesen, sondern gerade erst gefunden. Aber schon einmal vorab, ich freue mich riesig!
    Das schon als Vorschußlorbeeren sozusagen, als begeisterter Kommentar, toll, dass du dich so ins Zeug gelegt hast! Ich werde mich hier noch mit Pseudonym eintragen müssen! :) Wenn ich den Teil gelesen habe, melde ich mich aber noch einmal und sage dir, wie ich die beiden Teile finde. L.G.

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  3. Das nenne ich aber eine prompte Lieferung! :-)
    Irgendwie hebt sich diese Rollenspiel von den anderen Geschichten ab. Vermutlich weil es einfach Mal was anderes ist, auf jeden Fall finde ich es sehr gut und bin gespannt wie es weitergeht!
    Das soll aber nicht heißen, das Du jetzt die anderen Geschichten vernachlässigen kannst, unterstehe Dich! ;-)
    L.G. Tom

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    1. Ja, ich denke man kann die beiden Dinge einfach nicht mit einander vergleichen.

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  4. Gutes Ding Krystan ,
    hey ohne sex eine 6/10 von mir.
    Das ist selten !

    Gruss MasterHHH

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