Freitag, 6. September 2013

Erotisches Rollenspiel: Die Assassine und der Magier Teil 17

 Die neuesten Abenteuer von Alric und Lhynne:

Erotisches Rollenspiel: Die Assassine und der Magier Teil 17


Alric:
Alric hatte seine eigene Toga wieder gerichtet, während er Lhynne an der Leine führte. Die nackte Sklavin war noch immer ein wenig wackelig auf den Beinen, und so half er ihr, als sie die Treppen in das untere Stockwerk gingen.

Nori befand sich im Baderaum, in dem Lhynne schon Tags zuvor gebadet und gefickt worden war. Hier hatte das Mädchen bereits einige Tücher, Öle und andere Dinge vorbereitet. Sie lächelte, als sie Lhynne und Alric eintreten sah, und nahm sofort eine kniende Stellung ein, in der sie die Hände hinter dem Rücken so verschränkte, wie Lhynne es durch ihre Fesseln permanent tun musste.

"Ich habe alles vorbereitet, Herr", sprach sie mit leiser stimme. "Eure Dienerin freut sich darauf, eure Leibsklavin für Euch herzurichten, Herr."

"Gut, wenn du fertig bist, sorge dafür, dass sie in den Sklavenkeller gebracht wird. Ich werde mich dann zu gegebener zeit um alles Weitere kümmern. Ich habe jetzt zu tun."

Mit diesen Worten verließ Alric die beiden und Nori sprach nur ein kurzes. "Ja, Herr."

Als er die Tür verlassen hatte, stand das Mädchen auf und trat hinter Lhynne. Zärtlich streichelt sie mit ihren Händen über die Schultern und durch das Haar der Sklavin.

"Er hat Euch seine Liebe geschenkt", kicherte sie leicht. "Ich kann es riechen. Und euch hat es ganz offensichtlich gefallen."


Lhynne:
Folgsam meisterte Lhynne die Treppe und hielt sich dicht hinter Alric, als dieser sie die Stufen hinab ins Erdgeschoss und in Richtung Bad führte. Auf dem Weg spürte sie, wie Alrics Samen weiter aus ihrem Anus hinaus sickerte und sie war sich sicher, den ein oder anderen Tropfen dabei zu verlieren.

Im Badezimmer angelangt schenkte sie Nori ein freundliches Lächeln, weiterhin bemüht, sich mit der anderen Sklavin gut zu stellen. Die Art und Weise, wie die Stygierin auf die Knie sank und eine demütige Haltung einnahm, gefiel Alric sicherlich und Lhynne wurde beim Anblick der knienden Dienerin nur zu bewusst, wie sehr sich ihr eigenes Verhalten von dem Noris unterschied. Aus Alrics Warte betrachtet, ging er alles in allem in der Tat recht nachsichtig mit ihr um.

Ohne sich in das Gespräch einzumischen, sah die Assassine ihrem Herrn einen Moment lang hinterher, als er das Zimmer verließ, wandte sich dann aber wieder der anderen Sklavin zu. Die Aussicht auf ein Bad versetzte sie in eine friedliche Stimmung und so musste sie sich nicht einmal allzu sehr verstellen, um ihre Stimme warm und freundlich klingen zu lassen.

"Ja und ja", gab sie auf Noris Feststellung hin zurück. "Er sagte, Du habest mein Frühstück zubereitet?" Leicht lächelnd fuhr sie fort. "Danke dir, es war wirklich köstlich."

Die Augen halb schließend, als Nori hinter sie trat und sie die Hände der jungen Frau auf ihrer Haut und in ihren Haaren spüren konnte, seufzte sie wohlig. "Was ist der Sklavenkeller? Dieser Raum, zu dem die weit nach unten gehende Treppe führt?"


Alric:
Noris zarte Finger streichelten noch kurz über die Haut der Leibsklavin, bevor sie langsam den Konturen ihrer Hand folgend hinabglitt. Zweit Ketten baumelten von der Decke. Die Sklavin griff danach und führte diese an Lhynnes Handfesseln. Ein Klicken war zu hören, als sie diese offenbar an den Ringen ihrer Hände befestigte.

"Es freut mich, dass es Euch geschmeckt hat", hauchte Nori mit zarter Stimme.

Plötzlich lösten sich die Handfesseln und Lhynne konnte ihre Arme wieder relativ frei bewegen. Jedoch waren ihre Handgelenke mit den Ketten verbunden, die von der Decke hingen. Nori entfernte sich von Lhynne und betätigte eine Kurbel. Lautes Knattern war zu hören, als sich die Ketten langsam noch oben bewegten.

"Einer davon. Ja", bestätigte Nori und drehte weiter an dem Rad. Langsam konnte Lhynne spüren, wie ihre Hände angehoben wurden. Eine Übersetzung half, dass die zierliche Nori das Rad ganz leicht drehen konnte und doch die etwas schwerere Leibsklavin damit hoch bekam. Doch soweit drehte sie nicht. Die blonde Frau nur noch auf Zehenspitzen stand, hörte sie auf und zog eine Bremse fest.

"Gut so? Oder soll ich Euch etwas höher ziehen, damit Eure Gelenke sich ordentlich strecken können?"


Lhynne:
Sobald sie die Ketten erblickte seufzte Lhynne resigniert. Sie vermutete, dass sie ihre Gefangenschaft deutlich besser ertragen würde, wenn sie nur endlich einmal wieder ihre Arme bewegen könnte. Aber scheinbar traute Alric ihr nicht weiter als er spucken konnte, wenn ihr auch schleierhaft war, welche Gefahr er eigentlich noch in ihr sah. Denn so lange sie auf das Antiserum, bestehend aus seinem Blut, angewiesen war, würde sie ganz sicher keinen Angriff auf ihn riskieren.

Untermalt von dem knatternden Geräusch der sich hebenden Ketten streckte die Assassine ihre Arme langsam über ihren Kopf. Ihre Schultern schmerzten höllisch, aber trotz der neuen Fesseln war es eine Wohltat, die Arme wenigstens einmal in eine andere Position bringen zu können.

"Was gibt es denn noch für Sklavenräume?", erkundigte sie sich, während der Zug langsam unangenehm wurde und sie auf die Zehenspitzen zwang.

"Ähem... nein, aber Du könntest mich so weit wieder runter lassen, dass ich gerade stehen kann", gab sie auf die Frage bezüglich der Position der Ketten zurück, bemüht weiterhin freundlich zu klingen und die Gereiztheit aus ihrer Stimme fern zu halten.


Alric:
"Sicher", bestätigte Nori. Sie öffnete die Sperre an der Kurbel und sofort gab die Kette ein paar Fingerbreit nach. Der Zug auf Lhynnes Handgelenke ließ nach und sie konnte sich wieder ein wenig freier bewegen.

"Verzeiht, ich hatte nicht daran gedacht, dass Ihr ja ...", sie verschlickte die letzten Worte, wohl war sie sich bewusst, dass sie für Lhynne beleidigend sein würden. Für Nori war es etwas ganz natürliches an der Kette zu hängen. Schon als Mädchen hatte sie heimlich ihre Mutter dabei beobachtet, wie der Herr sie stunden lang hängen ließ und auch ihr zierlicher Körper hatte sich daran gewöhnt. Es war ein erregender Schmerz, den sie liebte und den sie mit Lhynne hatte teilen wollen, doch sie erkannte, dass dieses offenbar noch nicht gelernt hatte, dies zu genießen.

"Es gibt viele Räume in diesem Anwesen. Unter der Erde gibt es Schlafräumen für Sklaven und auch spezielle Räume für ganz besondere Strafen oder Gefangene sowie einige Lagerräume. Die Räume hier oben dienen nur dem Herrn und seiner Leibsklavin. Außerdem werden sie für Empfänge genutzt."

Nori nahm eine Schüssel in die Hand, in der sich Wasser befand, und stellte sie auf einem Hocker neben Lhynne. Mit einem weichen Schwamm begann sie den gestreckten Körper der Leibsklavin mit dem Schwamm zu säubern, wobei sie bei den Achseln begann. Das Wasser war warm und duftete nach Lavendel.


Lhynne:
Lhynne hatte keine Ahnung, was Nori mit ihrem Tun hatte bezwecken wollen, aber sie war dankbar als die Ketten sich rasselnd wieder etwas senkten und der Zug auf ihre Schultern und Handgelenke nachließ, bis sie wieder ganz normal auf ihren Füßen stand, so dass sie alleine ihr Gewicht trugen.

"Du hattest nicht daran gedacht, dass ich ja... was?", hakte sie augenblicklich nach, als die andere Frau mitten im Satz verstummte.

Bei der Auflistung, was für Räumlichkeiten sich unter dem eigentlichen Anwesen befanden, entfuhr Lhynne ein lautloser Seufzer. 'Räume für spezielle Strafen' klang ganz nach etwas, das Alric unter einer Überraschung verstehen würde. Allerdings verstand sie nicht, warum oder besser gesagt wofür er sie nun wieder bestrafen wollte, hatte sie doch ihrer Meinung nach in den letzten Stunden nichts falsch gemacht. Aber ihrem Herren würde schon ein Grund einfallen, dessen war sie sich sicher.

"In welchen Raum sollst Du mich denn führen?", versuchte sie vorsichtig mehr Einzelheiten zu erfahren.

Trotz der Ungewissheit, was ihr im Laufe des Tages bevorstehen würde, senkten sich ihre Lider unter dem angenehm warmen Wasser. Mit geschlossenen Augen entspannte sie sich, so gut es eben mit gestreckten und gefesselten Armen ging und genoss die sanfte Waschung, sowie den angenehmen Duft.


Alric:
Die junge Sklavin schien kurz zu überlegen, als Lhynne nachhakte. Mit dem Schwamm in der Hand glitt sie über die gestreckten Arme der Frau, die nackt und gefesselt vor ihr stand, während sie selbst ein Seidentuch um die Taille gewickelt hatte.

"Mir war nicht bewusst, dass Ihre Euch immer noch in der Ausbildung befindet, trotz Eures Alters. Für gewöhnlich lernen Sklavinnen schneller, sich an der Kette zu entspannen und einfach ein wenig baumeln zu lassen", erklärte sie Lhynne. und ergänzte dann: "Es kann ein sehr schönes Gefühl sein, wenn man sich darauf einlässt."

Nori tauchte den Schwamm in das Becken und begann dann, den anderen Arm mit dem Lavendelwasser zu reinigen.

"Dies dient zu Eurer Vorbereitung, damit Ihr rein seit. Der Körper einer Leibsklavin sollte immer sehr sauber und gepflegt sein. Doch der Meister hat angeordnet, dass Ihr heute besonders gereinigt werden sollt, damit Ihr gesund bleibt."

Langsam streichelte sie mit dem Schwamm über Lhynnes Haut bis zu ihren Handgelenken hoch, dann wanderte sie wieder auf der anderen Seite an herunter bis zu ihren Achseln. Dann tauchte sie ihn wieder in den Bottich.

"Es ist ein Raum für mit vielen verschiedenen Werkzeugen. Ich war schon lange nicht mehr da. Ich weiß nicht, was uns da genau erwartet."


Lhynne:
Bei 'trotz Eures Alters' krauste Lhynne für einen flüchtigen Moment beleidigt die Nase. "Nun vielleicht liegt es auch daran, dass ich mein Leben bis auf die letzten Monate in Freiheit verbracht habe. Gänzlich ohne Ketten", gab sie dann aber wieder in recht freundlichem Ton zurück. Nach wie vor war sie sich nicht sicher, ob Alric sich von Nori berichten ließ, wie sie sich benahm und worüber sie sprach und so schien es ihr klüger, sich nicht zu beklagen.

Eine Weile schweigend konzentrierte sie sich auf den angenehmen Geruch des Wassers und das Gefühl, schlicht und einfach sauber zu sein. Dass der Körper einer Leibsklavin immer rein zu sein hatte, entlockte ihr ein müdes Lächeln. Da Alric, wie alles in ihrem Leben, nun ein einmal auch bestimmte, wann sie die Gelegenheit bekam sich zu waschen, hing es an ihm und nicht an ihr, ob sie sauber war, oder nicht. Aber vermutlich würde er das anders sehen.

Ein Wort in Noris Ausführungen erregte allerdings ihre Aufmerksamkeit. "Besonders? Was meinst Du damit? Weshalb sollte ich denn nicht gesund bleiben?" Wenn man einmal davon absieht, dass ich kaum genug zu essen bekomme, fügte sie in Gedanken hinzu.

Das auf ihrer Haut abkühlende Wasser ließ sie etwas frösteln, aber sie empfand es nicht als unangenehm, vielmehr weckte der kühle Hauch ihre Sinne und ließ sie sich äußerst wach fühlen.

"Werkzeuge?", hakte sie dann wieder nach. "Was für welche denn?"


Alric:
Nori drückte den Schwamm ganz aus und ließ ihn aufs Neue das warme, Wasser in sich aufnehmen. Dann legte sie den nach Lavendel duftenden Schwamm auf Lhynnes Busen wusch ihn ganz großflächig. Sie zog damit immer wieder Kreise, die mit der Zeit immer Enger wurden.

"Ich verstehe", meinte die Sklavin mit einem Nicken. "Dir ist ein großes Geschenk gemacht worden und es fällt dir immer noch schwer, dieses zu genießen. Du bist die erste Assassine, seit ich lebe, die der Herr nicht in die Kammer der Qualen gebracht hat. Dort befindet sich eine Art Sarg aus Gitterstäben in den jene, die es verdient haben eingesperrt werden, bevor man sie bei lebendigem Leib von Tausenden Käfern auffressen lässt."

Nori genoss es Lhynne diese Schauergeschichte zu erzählen. Ja, es war eine Geschichte, die die Sklavinnen des Magiers sich gerne erzählten, wenn sie der anderen eine Gänsehaut durch den Körper jagen wollten. Doch wie an so vielen Geschichten in diesem Haus, war auch an dieser etwas dran. Nori selbst hatte die Kammer gesehen, in der sich nur doch das Skelett einer Frau befunden hatte.

Spielerisch nahm die junge Sklavin nun Lhynnes Nippel in die Hand und drückte sie leicht. Es war nur ein Spiel für das Mädchen, doch sie merkte, wie die feuchten Brustwarzen hart wurden und dies gefiel ihr.

"Dem Herrn aus der Tiefe deines Herzens zu Dienen und zu Danken ist bestimmt nicht leicht, wenn man immer nur an sich selbst gedacht hat in dieser Welt da draußen."

Sie zwirbelte Lhynnes Nippel und zog daran, bevor sie mit der Wäsche fortfuhr und sich um den Hals und das Gesicht der festgebundenen Sklavin kümmerte.

"Ich weiß nicht, was der Herr mit euch heute vor hat. Vielleicht will der Herr Euch bemalen lassen."

Sie drehte sich von Lhynne Weg und hob ihren eigenen Haaransatz an, so dass man Alrics Zeichen an Noris Nacken erkennen konnte, welches, anders, als das Brandmal, mit schwarzer Tinte unter ihre dunkelbraune Haut gestochen worden war.

"Vielleicht bekommt ihr ja soetwas. Meine Mutter musste mich vor meiner Zeichnung ebenfalls gründlich waschen. Der Herr hatte es bei mir persönlich getan. Das war glaube ich der schönste Tag in meinem Leben", erklärte Nori und lächelte wie es nur die Jugend vermochte, wobei man, als sie sich umdrehte, deutlich ihre weißen Zähne erkennen konnte.


Lhynne:
Ab und an verlagerte Lhynne ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen, verhielt sich aber sonst absolut regungslos. Auch wenn die Stellung auf Dauer nicht allzu angenehm war, tat es gut, ihre Arme endlich einmal wieder in eine andere Richtung strecken zu können.

Als das Thema auf die 'Kammer der Qualen' kam, wurde sie hellhörig. Auch wenn Nori das Ganze wohl nur vom hören-sagen kannte und sicherlich noch etwas hinzu gedichtet hatte, klang ein aus Gitterstäben bestehender Sarg doch ganz nach Alrics Geschmack.

Langsam aber sicher ging ihr allerdings die selbstgerechte naive Art der jungen Sklavin auf die Nerven. Vielleicht konnte man ihr nicht einmal Vorwürfe machen, kannte sie doch nichts anderes als die Sklaverei, aber das, was Nori bisweilen von sich gab, kam Hörigkeit mehr als gleich.

"Nun, es wird nun einmal nicht jeder als das Eigentum eines anderen geboren", gab sie zurück, selbst überrascht, wie freundlich ihre Stimme nach wie vor klang.

Das Gezwirbel an ihren Brustwarzen bewirkte zwar in der Tat, dass diese ein wenig hart wurden, Lhynne hatte aber schlicht und einfach keine Lust, sich von einem naiven jungen Ding befingern zu lassen. "Bist Du sicher, dass der Herr das gut heißen würde?", fragte sie und schaffte es, gleichermaßen nett wie besorgt zu klingen.

"Ist es üblich, dass normale Sklaven diese Zeichnung erhalten und der Leibsklavin das Zeichen eingebrannt wird?", erkundigte sie sich, nachdem Nori ihr das Tattoo an ihrem Nacken gezeigt hatte. "Körperbilder können wunderschön sein. Ich habe Menschen aus Khitai gesehen, deren Körper einer Leinwand glichen. Es ist dort eine hohe Kunst."


Alric:
Nori hatte den Schwamm aufs Neue in die Schüssel getaucht um ihn aufs Neue mit dem warmen Lavendelwasser zu tränken. Diesmal fuhr sie mit ihm über Lhynnes Schenkel und Bauch, wobei die Tropfen an ihren Beinen bis zum Boden herunterliefen.

"Der Herr sagte nur, ich sollte gut für Euch sorgen. Der Rest ist wohl mir überlassen", meinte Nori. In ihrer Stimme war etwas seltsames. Sie war eine Sklavin und himmelte Lhynne in gewisser Weise an, doch nur, so lange sie sich so verhielt, wie es ihrem Bild entsprach. Als sie Lhynnes Abweisung spürte, änderte auch sie ihr Spiel.

Mit dem Schwamm wusch sie Lhynne weiter. Sie streichelt ihre Scham und reinigte die in der vergangen Nacht reichlich benutzten Spalten. Doch, während sie um die Leibsklavin herumtänzelte, ließ das Mädchen sie nun immer wieder ihre Fingernägel spüren. Nicht, so dass es Spuren hinterließ, es war eher ein leichtes Kratzen an empfindsamsten Stellen, die Lhynne jedoch aufgrund ihrer Lage sehr offen präsentierte.

"Ich würde nie etwas tun, was dem Herrn nicht gefallen würde", flüsterte sie und streifte dabei mit ihrem Finger über Lhynnes Kitzler, wobei sie diesen zwischen Daumen und Zeigefinger nahm und daran zog, bis es kurz davor war zu schmerzen. Ihr Tonfall hatte auf einmal etwas, das ganz anders. Die Färbung ähnelte der des Meisters. Ruhig, Verführerisch und doch von einer tief schlummernden Boshaftigkeit erfüllt, die man dem Mädchen sonst niemals ansehen würde. Es war nur kein kurzer Moment, doch es war deutlich, dass Nori tief in ihren Inneren weit mehr war, als nur eine bedingungslose Sklavin. Dieses Mädchen genoss es Macht zu haben, auch wenn die Art, wie sie diese auslebte, eine ganz andere war.

"Gewöhnliche Sklavinnen bekommen nur ein einfaches Zeichen des Hauses auf die Schulter gebrannt", erklärte Nori ihr schließlich. "Sie sind nicht Würdig das Zeichen des Herrn zu tragen."


Lhynne:
Auch wenn es nur feine Nuancen waren, die sich Noris Stimmlage veränderte, so entging Lhynne der kleine Unterschied nicht. So naiv und jung das Mädchen auch wirken mochte, so würde sie der Assassine doch ohne zu Zögern die Augen auskratzen, sobald sie sich nicht mehr so verhielt, wie es sich für eine Leibsklavin geziemte, dessen war Lhynne sich sicher.

Und dass sie in Noris Augen noch weit von der perfekten Leibsklavin entfernt war, war offensichtlich. "Findest Du es denn richtig, das zu liebkosen, was einzig und alleine dem Herrn gehört?", hakte sie nach um zu sehen, wie weit die Stygierin gehen würde.

Als die fremden Fingernägel dann vermehrt auf eine unangenehme Art und Weise über ihre Haut kratzten, beschloss Lhynne, dass es vorerst mit den Freundlichkeiten genug war. "Nori?", sprach sie die Sklavin mit butterweicher Stimme an. "Du erinnerst dich doch noch daran, was der Herr das letzte Mal gesagt hat? Wenn Du mich verletzt, liegt dein Leben in meinen Händen. Die letzte Sklavin, auf die das zutraf, wurde elendig an einem öffentlichen Pranger zu Tode gepeitscht. An deiner Stelle würde ich aufhören mit dem Feuer zu spielen."

Kurz überlegte sie, wie leicht es wäre dem Mädchen das Genick zu brechen. Ihre Muskeln waren zwar durch die ständige Fesselung geschwächt, aber um sich ein einziges Mal an den Ketten hoch zu ziehen, würde es reichen. Da Nori nicht mit einem Angriff rechnen würde, wäre es vermutlich nur eine Sache von Sekunden, ihre Beine um den Hals der Stygierin zu schlingen und ihre Wirbel mit einer einzigen kraftvollen Bewegung brechen zu lassen. Allerdings vermutete sie, dass Alric das Ganze nicht gut heißen würde und so beließ sie es dabei, sich das Ganze lediglich vorzustellen.


Alric:
Nori ließ sich von Lhynnes Worten nicht beirren. Sie wusch die Frau weiter und sah ihre Worte in einem ganz anderen Licht, während sie Scham und Po säuberte.

"Ihr seid Eigentum des Herrn. Ich bin Eigentum des Herrn", erklärte sie, als wollte sie einem Kind die Grundregeln eines Spiels beibringen. "Wir sind eins. Ihr und ich. Wir gehören und dem Herrn mit Leib und Seele. Was wir tun, ist so, als würde er es tun."

Sie legte den Schwamm beiseite und nahm ein sauberes Stück Wolltuch, welches sie großflächig um Lhynne legte. Sie begann damit, die Leibsklavin abzutrocknen.

"Nur männlichen Sklaven ist es verboten sich einer Sklavin zu Nähern, die das Zeichen des Herrn trägt."

Mit kräftigen Bewegungen begann sie damit, den Leib trocken zu reiben.

"Und ja, ich erinnere mich an die Aufgabe, die der Herr Euch gestellt hat. Es muss eine große Verantwortung für euch sein, auf mein Leben zu hüten. Er muss Euch wirklich schon viel zutrauen, wenn er Euch so viel anvertraut."

Noris Worte klangen nicht so, als hätte sie von Lhynnes Drohkulisse Angst. Im Gegenteil, es klang in ihren Worten fast so, als wäre es für Lhynne eine Prüfung, die sie zu Meistern hatte.


Lhynne:
Langsam aber sicher verzweifelte Lhynne an der kruden Logik der Stygierin. Dass diese nun aber immerhin ihre Krallen wieder einfuhr, wertete sie als Erfolg.

"Du denkst wirklich, wir beide stehen auf einer Stufe und was wir tun wäre so, als würde er es tun?" Die Assassine gab sich keine Mühe, den Unglauben aus ihrer Stimme heraus zu halten. "Nori, dass deine Handlungen auf ihn zurück fallen ist etwas völlig anderes, als sich anzumaßen, deine Handlungen würden seinen entsprechen." Nun war sie es, die so klang als wolle sie einem dummen Kind einige Regeln verständlich machen. 

"Glaub mir, mit der Verantwortung kann ich umgehen", erklärte sie dann eher kühl und wog ihre Optionen ab. Sie war sich nicht sicher, ob Nori für Alric eine austauschbare x-beliebige Sklavin war, oder ob sie einen Sonderstatus inne hatte. Und selbst wenn sie nur eine gewöhnliche Sklavin war, so war sie doch das Eigentum des Magiers und der wäre sicher nicht erfreut, wenn Lhynne leichtfertig damit umging. Ganz abgesehen davon, dass sie vermutlich jeden anderen Sklaven in Alrics Besitz gegen sich aufbringen würde, sollte irgendwie durchsickern, dass Noris Tod auf ihr Konto ging. Am besten wäre es wohl, später mit ihrem Herrn darüber zu sprechen, sofern der sich in Redelaune befand.

"Aber noch etwas..." Die Kälte war aus Lhynnes Stimme gewichen und hatte etwas wie Amüsement Platz gemacht. "Du glaubst doch nicht allen Ernstes, deine Berührungen würden seinen auch nur entfernt entsprechen?"


Alric:
Für junge Sklavin hielt inne, als sie Lhynnes Körper fertig abgetrocknet hatte. Lhynnes Worte schienen sie erreicht zu haben, auch wenn das Mädchen immer noch ein wenig trotzig war. Für sie, die in einer ganz anderen Welt aufgewachsen war, war der Umgang mit einem Wesen wie Lhynne eine ganz fremdartige Sache. Wo Alric sie ohne zu zögern in die Schranken gewiesen hätte, zögerte Nori, die selbst nicht wusste, ob sie die Leibsklavin anhimmeln oder verachten sollte. Es war ein widersprüchliches Gefühl, wie für eine große Cousine, die unerreichbar war, und deren Leben sich für die Sklavin in einem Traum abspielte.

"Der Herr hat nichts gegenteiliges gesagt", meinte sie schließlich mit einem gewissen Trotz in ihrer Stimme, als sie sich daran machte, Lhynne Taille mit einem dünnen, halbdurchsichtigen Seidentuch zu bedecken, welches ihre Blöße zwar verhüllte, aber sie trotzdem zugleich hervor hob. Ja. Lhynnes Körper sah dadurch fast noch Edler aus, denn das Tuch bildete einen Kontrast zu den goldenen Arm und Beinfesseln, die sie trug.

"Ich, ... ich maße mir nicht an, zu wissen, wie sich die Berührung des Herrn anfühlt. So wie Euch hatte mich der Herr nie berührt, selbst damals nicht, als ich mit meiner Mutter noch hier in dem Haus lebte", gestand sie und man konnte ihrer Stimme anhören, dass sie plötzlich ein wenig verlegen wurde. Nori hatte versucht, sich mit Lhynne zu messen, doch das Mädchen hatte weder die Reife, doch die Position, dieses Spiel zu gewinnen.

Sie trat an die Kurbel und ließ Lhynnes Hände herunter, so dass diese nun vollständig auf ihren eigenen Beinen stand. Dann trat die junge Sklavin wieder an die blonde Frau um ihr die Hände aufs Neue auf den Rücken zu fesseln. "Ich bringe Euch dann in die Kammer, wie es der Herr wünscht", meinte sie doch ihre Stimme klang jetzt mehr wie eine Frage.


Lhynne:
Bemerkend, dass ihre Worte scheinbar endlich fruchtbaren Boden gefunden zu haben schienen, fühlte Lhynne sich gleichermaßen zufrieden, wie desillusioniert. Wie tief war sie gesunken, Befriedigung darin zu finden, eine junge Sklavin in die Schranken zu weisen? Aber bei einem Leben, das nur noch aus gehorchen und dienen bestand, war es vermutlich menschlich, die eigene hilflose Wut auf einen Schwächeren zu projizieren. Auf der anderen Seite aber hatte Nori es mit ihrer selbstgerechten Art nicht anders verdient.

"Ich werde ihn einfach nachehr fragen, dann wissen wir beide, woran wir sind und verärgern ihn nicht." Dass dieser Schuss natürlich auch nach hinten losgehen konnte, war ihr klar, aber im Moment wollte sie Alrics Zorn nicht auf sich ziehen und wenn sie eine junge Frau an sich herum fingern lassen musste, um ihn zufrieden zu stimmen, würde sie das wohl oder übel tun. Aber auch nur dann.

Dem Tuch warf sie einen leicht irritierten Blick zu, hatte Alric sie doch seit jeher ausschließlich nackt in seinem Heim geduldet, allerdings verkniff sie es sich, Nori danach zu fragen.

Die nächste Äußerung der Stygierin aber erregte Lhynnes Interesse. "Du hast eine Weile hier gelebt? Ich dachte, dein Heim sei das Landgut?"  

Als die Ketten sich senkten, nutze sie die Gelegenheit, ihre Arme kurz seitlich zu dehnen, ehe sie sie ihre Handgelenke wieder hinter ihrem Rücken verschränkte, um Nori die Möglichkeit zu geben, sie erneut zu fesseln. "Gern", war alles, was sie auf die unsicher klingende Äußerung der anderen Sklavin erwiderte.


Alric:
Mit routinierter Leichtigkeit, wechselte Nori die Fesseln der Leibsklavin, so dass diese wieder mit auf dem Rücken verschränkten Armen dastand. Dann nahm sie eine Leine vom Tisch und führte sie durch Lhynnes Halsriemen. Dies war anders, denn das letzte Mal hatte sie Lhynne einfach nur begleitet. Sie an der Leine zu führen war etwas anderes, doch Nori genoss dieses Gefühl der kleinen, keuschen Rache, die jedoch nicht so offen zur Schau gestellt wurde.

Ja, zwischen ihr und Lhynne schien sich wirklich so etwas wie ein Machtkampf zu entwickeln, auch wenn Nori ihr in fast jedem belang unterlegen war. Nur die Tatsache, dass es wohl geschafft hatte, Jahre unter Alrics Gegenwart zu überleben, unterschied sie. Etwas, das Lhynne noch beweisen musste.

"Ich habe ungefähr bis ich 11 Sommer alt war hier mit meiner Mutter gelebt. Danach, als ich mein erstes Blut bekommen hatte, bekam ich meine Zeichnung und wurde ich in das Landhaus geschickt."

In ihrer Stimme klang ein wenig Wehmut. Aber weiter ließ sie sich dazu nicht aus, während sie Lhynne aus dem Waschraum hinunter in die Kellergewölbe des Anwesens führte. Als sie durch das Atrium gingen, regnete es. Alric schien mit seiner Behauptung recht zu haben, dass der Regeln in der nächsten Zeit kaum ein Ende haben würde. Die Regenrinnen des Hauses sammelten das Wasser in der Mitte und versenkten es in einem Loch im Boden.

"Dies führt in die Zisterne des Anwesens. Tief unten gibt es große Speicher, die ganz viel davon sammeln. Auch das Badewasser kommt aus diesen Speichern."


Lhynne:
Auch Lhynne entging nicht, was Nori vom Tisch aufhob und die Tatsache, dass sie von der jungen Frau an der Leine geführt werden würde, fuchste sie, allerdings hütete sie sich, ihren Groll offen zu zeigen. So wie sie die Stygierin inzwischen einschätze, feierte diese gerade innerlich ein Fest und sie würde ganz sicher nichts tun, um Nori noch mehr Genugtuung zu verschaffen. Also hielt sie sich eher neben, als hinter der anderen Frau, so dass diese nicht ein einziges Mal an der Leine ziehen musste.

So seltsam es auch anmuten mochte, in diesem Moment sehnte sie sich danach, Alric wieder zu sehen und mit dem Magier alleine zu sein. Sie wusste zwar nicht, was sie erwartete, aber bei ihr und dem Stygier waren die Fronten immerhin geklärt, während der Kleinkrieg mit der jungen Sklavin einfach nur ermüdend war.

"Wurde deine Mutter mit dir zurück geschickt, oder seid ihr damals getrennt worden?" Noris Familiengeschichte interessierte sie nicht wirklich, aber sie wollte wissen, wie lange die Mutter in Alrics Haus gelebt und ihm vermutlich als eine Art Ersatz-Leibdienerin zur Verfügung gestanden hatte.

Die kühle Luft einatmend, als sie durch das Atrium schritten, betrachtete Lhynne die auf den Boden prasselnden Tropfen. In der Tat schien der Regen einfach kein Ende zu finden. Bei Noris Erkkärungen richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf das Loch im Boden und kam nicht umhin, Alric erneut so etwas wie Achtung zu zollen. Das Wasser in der Regenzeit auf diese Art und Weise zu sammeln, war eine äußerst gute Idee und gewährleistete, dass es dem Stygier auch in der Trockenzeit an nichts fehlte.


Alric:
"Meine Mutter ging mit mir zusammen weg ins Landhaus", erklärte Nori knapp.

Nori führt die Sklavin tiefer, als Alric es je getan hatte. Sie hielt dabei die Leine straff und gab ein forsches Tempo vor. Normal war es kein Problem die Stufen so zu gehen, doch wenn man die Hände dabei hinter dem Rücken verschränkt hatte, viel dies gleich um einiges schwerer. Das Mädchen öffnete die Tür und zum Vorschein kam ein von hellem Licht erleuchteter Raum.

Die Helligkeit war für ein Kellergewölbe erstaunlich, ging das Licht doch nur von einer Hand voll Öllampen aus. Doch die Lampen hatten einen Kniff. Eine Kugel aus rundem Glas stand vor ihnen und verteilte das Licht so gleichmäßig im ganzen Raum, das es wie Magie wirkte, wenn man den Zusammenhang nicht verstand.

In der Mitte des Raums stand ein älterer Mann neben einer Bank, die mehrere Riemen zu Befestigung hatte. Um die Bank herum befanden sich mehrere Horizontale Stangen, die ebenfalls über Ringe verfügten.

"Willkommen meine Schönheiten. Ich habe euch bereits erwartet", sprach der alte Mann und deutete dann auf Lhynne. "Ihr müsst die Auserwählte des Herrn Alric sein, richtig? Kommt doch bitte näher, keine Sorge ich beiße nicht."

Wenn man einen düsteren Folterkeller erwartet hatte, dann war dies wohl eine seltsame Überraschung. Dieser Raum erinnerte von seiner Einrichtung eher an das Haus eines Medikus. Es war Hell und Sauber auch wenn die Bank in der Mitte ganz sicher das Ziel besaß, jemanden, und Lhynne konnte sich sicher denken wer dies war, zu fixieren.


Lhynne:
Lhynne hakte nicht weiter nach und konzentrierte sich stattdessen darauf, auf der Treppe nicht zu stolpern. Sobald sie mit Alric alleine war, würde sie vorsichtig austarieren müssen, wie seine Stimmung war. Falls er friedlich gestimmt sein sollte, würde sie Noris Verhalten zur Sprache bringen. Sie vermutete, dass es nicht in Alrics Sinne war, wenn seine Sklavinnen über die Stränge schlugen, nur musste sie aufpassen, nicht selbst in die Schusslinie zu geraten. 

In dem hell erleuchteten Raum angekommen sah die Assassine sich verwundert um. Es dauerte einen kurzen Moment bis sie begriff, wie die Konstruktion mit den Kerzen funktionierte, vor allem aber wunderte sie, dass Alric nicht zugegen war. Aber vermutlich hatte er wichtigere Dinge zu tun, was auch immer das sein mochte.

Den älteren Mann und die Bank flüchtig taxierend versuchte sie sich einen Reim darauf zu machen, was sie wohl erwartete. Dass sie sich vermutlich in wenigen Minuten vollends gefesselt wiederfinden würde, war ihr klar, aber noch verstand sie Sinn und Zweck des Ganzen nicht.

Auf die recht freundliche Ansprache hin nickt sie leicht und näherte sich dem Fremden. "Mein Name ist Lhynne", erklärte sie relativ höflich und blieb etwa einen Schritt vor ihm und damit unmittelbar neben der seltsamen Bank stehen. "Was soll ich tun?"


Alric:
"Ich bin Burinak, ein bescheidener Diener des Herrn, der Euch in seinen Namen vorbereiten soll", meinte der alte Mann und lächelte freundlich aber bestimmend.

"Setzt Euch auf die Bank, den Rest werden Eure Sklavin und ich erledigen. Habt keine Furcht. Ich bin ein Meister meiner Zunft und der Herr bezahlt mich nur für gute Arbeit. Ihr könnt Euch einfach fallen lassen."

Nori zog Lhynne leicht an der Leine, um sie zu der Bank zu führen. Die junge Sklavin hatte gewusst, dass ein Mann auf sie warten würde, und hatte deshalb Lhynnes Scham bedeckt. Ohne den Willen des Herrn gehörte es sich nicht, wenn seine Leibsklavin ihr unverhülltes Geschlecht einem anderen Mann zeigte.

"Euer Herr wünscht wohl, dass seine Gefährtin hübsch ist, denn er will Euch schmücken lassen. Es wird etwas weh tun, doch wenn Ihr wollt kann ich Euch einen Trank geben, der Euren Schmerz lindert."

"Sie wird keinen Trank brauchen", tönte Alrics Stimme wie aus dem Nichts. Plötzlich stand er neben Lhynne und Nori. Seine Hand glitt über den Busen seiner Leibsklavin, während sie von seinem Blick fixiert wurde.


Lhynne:
Lhynne nickte grüßend und wandte sich anschließend der Bank zu. Sie wurde aus den Worten des Mannes zwar nicht richtig schlau, aber es schien ihr am klügsten, zu kooperieren. Dass er Nori dabei als ihre Sklavin bezeichnete, entging ihr nicht, eine Kleinigkeit, die später vielleicht noch einmal nützlich sein könnte.

Auf den Zug an der Leine hin schoss sie der Stygierin einen scharfen Blick zu, in dem recht deutlich die Nachricht zu lesen war, dass sie es besser nicht zu weit treiben sollte. Ohne weitere 'Hilfe' nahm sie auf der Bank Platz und wartete auf Anweisungen.

Das dann folgende Gerede von 'schmücken lassen' deutete entweder darauf hin, dass man sie tatsächlich tätowieren würden, oder aber Alric wollte ihren Körper mit Schmuck verzieren, den man nicht einfach so wieder abnehmen konnte. Auf Sklavenmärkten hatte sie den ein oder anderen kleinen Ring an Körperstellen entdeckt, an denen die Anbringung sicherlich weh getan hatte.

"Danke, ich...", wollte sie gerade auf die Frage bezüglich des Tranks antworten, als Alrics Stimme sie unterbrach. "...werde keinen brauchen", führte sie ihren Satz zu Ende und schenkte ihrem Herrn ein Lächeln. Für den Magier vermutlich unerwartet wirkte es absolut ehrlich und definitiv so, als würde sie sich freuen ihn zu sehen. Nur das Warum blieb ihm vermutlich vorerst verborgen.


Alric:
Die Anwesenheit des Magiers schien sowohl Nori als auch den anderen Mann zu überraschen. Sofort verbeugte sie sich vor ihm, während dieser jedoch mehr Augen für Lhynne hatte. Seine Hand streichelte ihr über das Dekolletee hinauf bis zum Ansatz ihres Halses und über ihre Wange. Er senkte sein Haupt und nahm ihren Duft auf.

"Ein guter Duft", sprach er leise und man konnte nicht wissen, ob er Nori für die Auswahl des Lavendels, oder Lhynne für ihren eigenen Geruch lobte.

"Fahrt fort!" befahl er schließlich.

Nori löste Lhynnes Fesseln und drückte den Körper der Leibsklavin rücklings auf die Bank. Der alte Mann griff nach ihren Handgelenken und fixierte diese über ihren Kopf an zwei verschiedenen Stangen. Dann griff er nach er nach ihren Füßen und legte Ledermanschetten um ihre Knie. Dann befestigte er sie ebenfalls an zwei Stangen, so dass ihre Beine weit geöffnet und gespreizt waren. Als dies geschehen war, wurde Lhynnes Körper nun mit einem Bauchgurt und einem Band um ihren Hals endgültig fixiert.

Alric betrachtete Lhynne dabei die ganze Zeit, während Nori sich ein wenig zurück hielt. Der alte Mann nahm ein Tablett und zog mit einer Handbewegung das darüber liegende Tuch fort. Für Lhynne nicht sichtbar, zeigte er Alric eine Sammlung von verschiedenen Ringen und anderen Intimschmuckstücken.

"Dies ist die Kollektion, die ich für Eure neue Gefährtin anfertigen ließ, Herr."

Alric griff nach einem der Silberringe, in die ein dünner Fade aus Gold eingearbeitet war, der sich wie eine Schlange durch das Muster zog. Ein Lächeln umspielte seine Miene, während über den Ring hinweg zu Lhynne herab blickte.

"Gefällt er dir?" fragte der Magier sie mit ruhiger Stimme, während Lhynne vollkommen hilflos unter ihm lag.


Lhynne:
Unter den Liebkosungen wurden Lhynnes Brustwarzen augenblicklich hart, eine Reaktion die sich deutlich zu der von vor nur wenigen Minuten unterschied, als Nori ihr Glück versucht hatte. Ihre Wange gegen seine Hand schmiegend lächelte sie bei seinem Kompliment und augenscheinlich war ihr dabei gleich, worauf er es bezog.

Auf das "Fahrt fort!" hin legte sie sich folgsam auf die Liege und streckte ihre Arme über ihren Kopf, sobald der Alte danach griff. Alles in allem benahm sie sich absolut tadellos und ließ sich ohne einen Funken Widerstand fixieren. Ihren Blick hielt sie dabei auf den Magier gerichtet, Nori und den alten Mann mehr oder weniger ignorierend.

Vergebens versuchte sie anschließend zu erkennen, was der Alte Alric auf dem Tablett zeigte. Die Möglichkeit eines Tattoos rückte allerdings in den Hintergrund und irgendeine Art von metallischem Körperschmuck wurde immer wahrscheinlicher. Lhynne konnte nur vermuten, wie weh eine solcher Schmuck an manchen Körperstellen tun würde.

Als Alric dann den silbernen Ring zwischen seine Finger nahm und sich ihr zu wandte, bestätigte sich ihre Vermutung. Für ein paar Sekunden ruhte ihr Blick auf dem filigran gearbeiteten Schmuckstück, ehe sie nickte. "Er ist wunderschön, Herr."


Alric:
Für einen Herzschlag zeichnete sich ein Lächeln auf der Miene des Magiers ab. Nur ganz leicht und unscheinbar doch er schien ihre Worte mit Wohlwollen aufzufassen, auch wenn sich so etwas bei ihm schnell ändern konnte.

"Gut, wir nehmen diese Art", erklärte Alric, so als wenn es eine gemeinsame Entscheidung von Lhynne und war, welche Art von Körperschmuck sie nun tragen sollte. Dann legte er den Ring wieder auf das Tablett. "Fangt an."

Der alte Mann nahm eine Flasche und begann den Inhalt über Lhynnes Brüste zu gießen. Es war eine durchsichtige Flüssigkeit, die stark nach Alkohol und noch etwas anderem roch. Danach nahm er ein Stück Wollstoff und verrieb die Essenz auf ihren bereit zarten Nippeln. Ein kühler Hauch stieg auf, als er den Stoff zur Seite legte und eine dicke Nadel von dem Tisch neben sich aufnahm.

"Wollt Ihr die das Durchstechen selbst vornehmen, Herr?" fragte der Alte.

Alric blickte zu Lhynne, während der Alte die Nadel auf Augenhöhe der wehrlos auf die Bank gefesselten Frau anhob.

"Was meinst du, Lhynne? Willst du, dass dir dein Herr diese Nadel durch deine Brustwarzen stößt, damit du deinen Schmuck an ihnen tragen kannst?"


Lhynne:
Das Lächeln, auch wenn es noch so kurz währte, erwidernd, fühlte es sich für Lhynne in der Tat so an, als ob sie soeben eine gemeinsame Entscheidung getroffen hätten. Ob Alric dies beabsichtigt hatte, war allerdings unklar.

Auf das "Fangt an" hin richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den alten Mann. Reflexartig krauste sie ihre Nase, als der beißende Geruch sich verbreitete und versuchte ihren Kopf zur Seite fort zu drehen, was allerdings durch die lederne Schlinge um ihren Hals verhindert wurde. Der Fesselung ihrer Beine nach hatte sie eigentlich damit gerechnet, an ihrer Scham geschmückt zu werden, aber was nicht ist konnte ja noch werden.

Durch die plötzliche Kühle fröstelnd fixierte sie die Nadel und versuchte sich auszumalen, wie es sich anfühlen würde, wenn man ihr damit die Brustwarzen durchstach. Das ein oder andere Mal war sie im Kampf mit Schwertern oder Dolchen verletzt worden, ein kurzer heftiger Schmerz war also kein gänzliches Neuland für sie und sie hatte gelernt, zumindest halbwegs damit umzugehen. Wenn man wusste, wann und wie der Schmerz kommen würde, konnte man viel über die Atmung und eine eiserne Selbstbeherrschung regeln. Allerdings war sie sich nicht sicher, ob Alric sie nicht lieber schreien hören würde...

Durch die Frage aus ihren Gedanken gerissen nickte, sie ohne zu zögern. "Ja, Herr. Mir wäre es lieber, wenn Ihr es tut."


Alric:
Der Magier nicht leicht. Der Alte reichte ihm bereits die Nadel, ohne dass er sie verlangen musste. Er wollte gerade ansetzen, um Alric zu erklären, wie er vorzugehen hatte, vermied es dann jedoch, denn er ahnte, dass er dem Magier besser keine Lektion erteilen sollte, die dieser vielleicht gar nicht wollte.

Alric griff nach ihrer linken Brustwarze und nahm diese zwischen Daumen und Zeigefinger. Er zwirbelte sie leicht und genoss es, die Reaktion ihres Körpers zu spüren. Ganz langsam näherte sich derweil die dicke Nadel. Er führte sie mit ruhiger Hand, doch Lhynne konnte die Zeit wie in Zeitlupe messen. Ganz langsam wanderte sie unaufhörlich zu ihrer Brust. Die Spitze lechzte bereit nach ihr.

Nori kauerte unruhig auf ihrer Lippe. Gebannt starrte sie auf das Schauspiel. Neid mischte sich mit verschiedenen anderen Gefühlen. Der Magier führte die Nadel schließlich an ihren harten Nippel. Dann drückte er sie mit einer gleichmäßigen Bewegung durch die Haut des rosa Fleisches, bis sie auf der anderen Seite wieder zum Vorschein kam.

Kein einziger Blutstropfen war zu sehen, während sich die Nadel immer weiter durch das gerade gestoßene Loch zwängte. Immer dicker wurde sie und weitete den Kanal. Dann ließ er sie los und griff nach zwei Plomben, die der Alte ihm bereits reichte. Die Nadel würde erst einmal so in ihr bleiben, denn er fixierte sie von beiden Seiten mit Kugeln aus weichem Blei, die ein Verrutschen verhindern sollten.

"In zwei Wochen ist sie dann reif für die Ringe, Herr", meinte der Alte.

"Gut", sagte Alric und ließ sich eine zweite Nadel reichen.


Lhynne:
Lhynnes Blick hing wie gebannt an Alrics Händen und der Nadel, welche er festhielt und nun an ihre Brust führte. Der Magier sollte eine gewisse Angst vor den Schmerzen in ihren Augen erkennen, aber seltsamerweise keine Spur von Widerwillen. Vor allem aber sollte er sie inzwischen so gut kennen, dass ihm kaum entgehen dürfte, dass sie die Prozedur auf eine gewisse Art und Weise auch erregte.

Nori und der alten Mann schienen gar nicht mehr zu existieren. Als hätten sie sich in Luft aufgelöst nahm Lhynne nur noch Alric war, unter dessen Berührung sie trotz ihrer Lage erschauerte. Ihre Knospen waren hart und reckten sich ihm regelrecht entgegen, als könnten sie es kaum erwarten, endlich geschmückt zu werden.

In der Tat vergingen die Sekunden wie in Zeitlupe und es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis die Nadel ihre Knospe berührte. Der dann folgende heiße Schmerz ließ sie heftig ausatmen. Krampfhaft jeden einzelnen Muskel ihres Körpers anspannend, hielten die Fesseln sie doch unbarmherzig an Ort und Stelle. Allerdings könnte Alric auffallen, dass sie ihren Oberkörper dabei absolut still hielt, obwohl sie vermutlich einen minimalen Bewegungsspielraum gehabt hätte.

Ruhig zu atmen fiel ihr sichtlich schwer, dennoch zwang sie sich dazu, konnte aber ein leichtes Zittern nicht unterdrücken. Der Schmerz, so heiß und überwältigend er anfangs gewesen war, hatte sich in ein dumpfes Pochen gewandelt, als würde sich ihr Herzschlag ausschließlich auf ihren durchstochenen Nippel konzentrieren.

Während Alric sich kurz mit dem Alten unterhielt, fing sie sich soweit wieder, dass sie relativ ruhig wirkte, als ihr Herr sich ihr wieder zu wandte.


Alric:
Alric ergriff die zweite Nadel. Er zeigte sie Lhynne, so dass sie das fingerlange Stück Metall gut sehen konnte, welches er bald einführen wollte. Statt sich jedoch gleich ihrer Brustwarze zu widmen, wander er mit der Spitze der Nadel ihrem Gesicht zu.

Er setzte das Stück Metall an ihre Stirn und fuhr ganz langsam über ihre Haut. Es war nur leicht leichtes Kratzen zu spüren, während seine Hand die Nadel, wie einen Stift über ihre Haut hinab führte. Er streifte die Konturen ihrer Nase und setzte dann ab, bevor er ihre Lippen erreichte.

Nori und der Alte blickten gespannt auf das Schauspiel und aus den Augenwinkeln konnte Lhynne erkennen, wie sich die Sklavin unruhig ihren Unterleib an einer Stange rieb. Ganz leicht, doch die Erregung des Mädchens war deutlich zu sehen? Wünschte sie sich etwa an Lhynnes Stelle zu liegen?

Der Stygier setzte die Nadel an ihrer noch unversehrten Brust an und umkreiste die Brustwarze mit der Metallspitze. Die andere Hand des Mannes legte sich derweil auf ihren geöffneten Oberschenkel und streichelte über die sensible Haut der Frau. Zärtlich und ohne Hektik. Er spielte mit ihr und trieb sie zugleich voran.

Die Hand, die sie streichelte schob sich unter den Stoff, die ihre Scham bis dahin vor neugierigen Blicken verhüllt hatte und glitt durch ihre Vulva. Mehrmals durchstreifte sein Finger ihre Schamlippen, bis er schließlich zwischen sie fuhr und ihre Klitoris erreichte, die sich einer Perle gleich von ihr abhob. Er rieb diese, so wie er es mit der Nadel an ihrer Brustwarze tat.

"Was meinst du, Lhynne?", sprach er mit leiser Stimme zu ihr. "Wollen wir deine Fotze auch beringen?" Er verstärkte den Druck auf ihre Lustperle ein wenig. "Willst, dass deine Fotze geschmückt wird?"


Lhynne:
Lhynne betrachtete die zweite Nadel, als der Magier sie ihr zeigte. Vor ein paar Wochen hätte sie noch Angst empfunden, als er sich damit ihrem Gesicht näherte, aber jetzt lag sie weiterhin völlig ruhig vor ihm auf der Liege. Sie wusste, dass das, was er tat zum Spiel gehörte und so bestand ihre einzige Reaktion darin, ihre Lippen ein wenig zu öffnen, als er sie dort mit der Nadelspitze berührte. Sie vertraute schlicht und einfach darauf, dass er sie nicht einfach grundlos verletzten würde.

Aus den Augenwinkeln in der Tat Noris Reaktion bemerkend, interessierte die Assassine vielmehr, wie Alric sich verhielt, der die Regung der Stygierin sicherlich ebenfalls wahrgenommen hatte. Da er sie aber augenscheinlich ignorierte, tat Lhynne es ihm gleich.

Ihre noch unversehrte Brustwarze, durch den vorherigen Schmerz zwischenzeitlich wieder weich geworden, verhärtete sich unter den kreisenden Berührungen erneut.

Sobald Lhynne Alrics Hand auf ihrem Schenkel spürte, entwich ihr ein leises Stöhnen. Sie war ihm schon oft ausgeliefert gewesen, im Grunde jeden Tag seit ihrer Gefangennahme, aber hier zu liegen ohne sich auch nur einen Millimeter bewegen zu können, während seine Hand sich unter den feinen Stoff des Tuchs schob und ihrer Scham damit immer näher kam, erregte sie mehr und mehr. Sie wollte sich an ihn schmiegen, wollte ihm ihr Becken entgegen heben und ihn berühren, konnte aber nichts weiter tun als regungslos auszuharren.

Seine Fingerspitzen tauchten schließlich endlich zwischen ihre Schamlippen und der feine feuchte Film, der seine Haut benetzte, gab nur zu deutlich Auskunft darüber, was die Aquilonierin gerade empfand.

Auf die Frage hin suchte sie seinen Blick. Die Angst vor dem neuen, vermutlich viel heftigerem Schmerz stand darin zu lesen, vor allem aber konnte Alric ihre Lust erkennen, die eindeutig einzig und allein ihm galt.

Ihre Antwort glich mehr einem Stöhnen. "Wenn es Euch gefallen würde..."


Alric:
Der dunkelhäutige Herr rieb weiter die fleischige, rosa Perle seiner blonden Sklavin, ohne ihr direkt eine Antwort zu geben. Sein Blick war auf ihre Augen gerichtet, während er die Nadel ihr noch einmal vor Augen führte.

"Du willst es also? Du willst, dass ich damit durchbohre, damit du geschmückt wirst, um deinem Herrn zu gefallen?"

Ganz langsam beugte er sich zu ihr herab und umspiele ihre noch ungeschmückte Brustwarze mit der Nadelspitze. Seine Lippen näherten sich den ihren. Seine Augen fixierten sie. Zärtlich berührten seine feuchten Lippen ihren Mund und küssten sie, während zugleich die Nadelspitze durch Lhynnes Haut stieß.

Mit einer gleichmäßigen Bewegung durchlöcherte er ihre Brustwarze, während die Hand an ihrer Scham diese weiter rieb. Er wusste was er tat. Seine ruhige Hand schien diesen Handgriff ohne Anstrengung zu beherrschen. Schließlich kam die Spitze auf der anderen Seite wieder zum Vorschein und seine Lippen lösten sich von den ihren.

Er hob seinen Kopf und betrachtete sie weiter, wartete auf eine Antwort, während er weiter ihr Geschlecht streichelte. Wollte er ihr tatsächlich die freie Wahl überlassen?


Lhynne:
Stöhnend pendelte Lhynnes Blick zwischen den dunklen Augen ihres Herren und der Nadel, die er ihr erneut dicht vor ihr Gesicht hielt, hin und her.

Wollte sie es? Nein, nüchtern betrachtet war sie ganz sicher nicht erpicht darauf, sich eine spitze Nadel durch den empfindsamsten Punkt ihres Körpers jagen zu lassen. Aber sie wollte Alric gefallen und wenn das hieß, dass sie eben dies erdulden musste...

"Wenn Ihr es wünscht, Herr...", antwortete sie atemlos und gab damit ihre Zustimmung.

Bei dem Versuch, ihm entgegen zu kommen, indem sie ihren Kopf anhob, drückte sich das Lederband fest gegen ihren Hals und hielt sie zurück. Sekunden später aber fühlte sie endlich seine Lippen auf ihren. Warm wehte ihr Atem auf seine Haut, als sie ob des neuerlichen Schmerzes zischend ausatmete. Der Kuss wurde kurz merklich intensiver, als sich die Nadel einer heißen Flamme gleich durch ihre empfindliche Knospe bohrte.

Als Alric sein Gesicht wieder zurück zog atmete die Assassine einige Male stoßweise, ehe sich der Schmerz nun auch an ihrer zweiten Brust in ein heißes Pochen wandelte. 


Alric:
Alric nahm die Hand von ihrer Spalte und führte sie an sein Gesicht. Er roch ihren Duft und benetzte seine Lippen mit den Resten ihres Saftes, die daran klebten. Es schmeckte ihm offenbar ihre Lust zu kosten, denn ein Lächeln umspielte seine Miene, als er das tat. Ja, auch er konnte sich offenbar einer Vergnügung hingeben, auch wenn er es ganz anders machte, als normale Menschen.

"So seih es", murmelte er und ließ sich eine weitere Nadel geben, nach dem er die an ihrer Brustwarze fixiert hatte.

Sie war etwas kürzer und offenbar speziell für diese Art des Stechens vorgesehen. Der Stygia prüfte offenbar die Beschaffenheit, so als wolle er sich vergewissern, dass die Nadel ihre Arbeit richtig verrichten würde.

Er war offenbar zufrieden, denn am Ende führte er die Nadel aus Lhynnes Blickfeld hinab zu ihrem Unterleib. Die Hand, die sie zuvor schon dort gestreichelt hatte, nahm diese Arbeit wieder auf. Er spielte mit der Perle ihrer Lust und sprach dabei leise: "Ich will dass ihr mir für diese Stelle einen weiteren Ring fertigt. Er soll einen Stein als Zentrum haben." Er machte eine kurze Pause, bevor er fortfuhr. "Ich will, dass dieser Stein den Glanz ihrer Augen widerspiegelt."

"Ja, Herr", antwortete der Alte. Offenbar hatte Alric wirklich erst hier und jetzt beschlossen, sie mit einem dritten Ring zu versehen. Hatte er Lhynne wirklich die freie Wahl gelassen? Diese Frage beantwortete das Gespräch natürlich nicht.

Mit einem Mal, fast beiläufig stieß Alric zu. Die Nadel fuhr unter der sensiblen Perle hindurch und trat an der anderen Seite wieder heraus, ohne das empfindsame Lustzentrum direkt zu verletzen.


Lhynne:

Ohne eine Möglichkeit, ihren Kopf wirklich drehen zu können, beobachtete Lhynne lediglich aus den Augenwinkeln, wie Alric die Finger, mit denen er bis gerade noch ihren Kitzler gestreichelt hatte, an seine Lippen führte. Auch wenn sie seinen Blick dabei nicht genau erkennen konnte, bemerkte sie doch das Lächeln, welches sich auf seinen sonst so strengen Zügen zeigte.

Auf das "So sei es" hin schluckte die Assassine trocken und die Idee, sich eine dritte Nadel durch ihre Perle stechen zu lassen, kam ihr mit einem Mal deutlich weniger gut vor. Allerdings konnte sie jetzt nicht mehr zurück, zumindest nicht ohne Alric zu enttäuschen und seinen Zorn auf sich zu ziehen.

Ihren Blick so gut es ging auf die Nadel geheftet versuchte sie sich auszumalen, was es für ein Gefühl wäre, wenn Alric wirklich damit zustechen sollte. Vielleicht war der Schmerz auch gar nicht so heftig, wie sie erwartete? Vielleicht aber würde sie diese dritte Nadel auch in ein wimmerndes und sich windendes Etwas verwandeln. Sie war zwar etwas kürzer, als die ersten beiden, aber sicherlich nicht minder spitz und ganz egal, wie lang sie war, Nadel blieb nun einmal Nadel.

Dem Gespräch über den dritten Ring folgte sie nur am Rande, viel zu sehr kreisten ihre Gedanken um das bevorstehende Ereignis. Als Alric sich in Richtung ihrer Schenkel bewegte und somit aus ihrem Blickfeld verschwand, beschleunigte sich ihre Atmung und ihre Anspannung wuchs.

Als ob der Stygier aber ein feines Gespür dafür hätte, berührte er genau in diesem Moment ihren Kitzler und begann erneut damit, ihre Spalte zu streicheln und zumindest ein klein wenig begann Lhynne sich wieder zu beruhigen.

Der Schmerz, als Alric dann ohne Vorwarnung zustieß, war so heiß und ungewohnt, dass ein Ruck durch ihren Körper ging, als sie  mit einem spitzen Schrei an ihren Fesseln riss.


Alric:
Alric ließ sie das schmerzliche Ziehen für einige Momente durchleben. Er hatte sie so gestochen, dass er erträglich war, doch wusste er, dass sie in den nächsten Tagen an dieser Stelle sehr empfindsam sein würde. Dafür hatte er bereits etwas vorbereitet, doch Lhynne musste erst einmal zur Ruhe kommen.

Er fixierte die Nadel mit zwei kleinen Metallkugeln, die er über die Enden schob, so dass sie nicht mehr aus Versehen rausrutschen, oder Lhynne gar verletzten konnte. Dann ließ er die Stelle los und streichelte sie über ihren zitternden Körper.

"Das hast du gut gemacht", lobte er sie.

Er griff nach einem Kelch, der wohl für sie schon bereit stand und führte diesen ganz sachte an ihre Lippen.

"Trink", befahl er mit seiner gewohnt herrischen Stimme, die aus sich selbst heraus keinen Widerstand duldete, auch wenn sie weder grob, noch gewalttätig klang.

"Dieser Trank wird dich schlafen lassen, bis sich dein Körper ein wenig an seine Veränderung gewöhnt hat." Er kippte den Becher leicht und versuchte ihr die Flüssigkeit einzuflößen. Es würde nicht lange dauern, dann würde Lhynne in einen tiefen Schlaf fallen.


Lhynne:
Zitternd bemühte Lhynne sich nicht zu hyperventilieren. Sie hatte sicher schon stärkere Schmerzen ertragen, aber dieser hier war anders. Am liebsten hätte sie sich die Nadel sofort wieder heraus gerissen, aber die Fesseln hielten sie nach wie vor unerbittlich an Ort und Stelle.

Der einzige Vorteil der kleinen Nadel, die Alric soeben zu fixieren schien, war der, dass die Assassine den Schmerz an ihren Brustwarzen beinahe schon wieder vergessen hatte. Beide waren feuerrot und pochten dumpf vor sich hin, wirklich weh taten sie aber nicht mehr.

Allerdings wollte sie gar nicht wissen, wie es die nächsten Tage über werden würde. Zumindest die frische Wunde - mochte sie noch so klein sein - zwischen ihren Schenkeln konnte sie kaum ruhig halten und sie vermutete, dass ein gemeines Brennen ihr ständiger Begleiter sein würde.

Trotz ihrer aktuellen Lage aber zauberte Alrics Lob den Hauch eines Lächelns auf ihre Lippen und unter den beruhigenden Streicheleinheiten schlossen sich die Lider der Assassine. Erst auf das "Trink" hin öffnete sie wieder ihre Augen.

Nicht wissend, was genau sich in dem Becher befand, öffnete Lhynne ihre Lippen und trank. Als Alric sie mit seinem Brandzeichen gekennzeichnet hatte, damals am Beginn ihrer Gefangenschaft, hatte er ihr den schmerzhaften Prozess der Wundheilung ebenfalls erspart, indem er sie mittels eines Tranks ins Reich der Träume befördert hatte. Damals hatte sie nichts davon gewusst, dieses Mal hingegen trank sie die vermutlich mit Drogen versetzte Flüssigkeit freiwillig.

Als sie den Becher geleert hatte, bemerkte sie bereits eine bleierne Schwere und Müdigkeit, die unaufhaltsam ihre Glieder hinauf kroch. Nur einen Moment später war sie eingeschlafen. 



~~~~~ Wird fortgesetzt? ~~~~~
 

Kommentare:

  1. Na, ich hoffe mal, der letzte Satz war rein rethorisch ;)

    LG,
    Fari

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    1. Ach, es gibt schon soviele Teile dieser Serie. Wenn kein Interesse mehr besteht, muss ich ja keinen weiteren mehr veröffentlichen :) Wir können ja privat weiter RPn

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    2. Aber Krystan,
      nur weil es schon ein "paar" Teile sind, wird die Geschichte doch nicht uninteressant.
      Also mich freut jeder neue Teil !

      LG
      Stan

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  2. Ich hoffe auch sehr das es bald ne Fortsetzung gibt

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  3. Wenn es noch mehrere Teile gibt, wäre es schön, wenn sie bald veröffentlich werden, da diese Serie sehr spannend ist.

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    1. Hm, vielleicht stelle ich Donnerstag Teil 18 rein.

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  4. Soso, jetzt müssen die Leser betteln....schäm dich Krystan :P

    LG,
    Fari

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