Sonntag, 8. September 2013

Sklavin Sandra

Sklavin Sandra



Der Knebel steckte tief in ihrem Mund. Sie konnte nichts sagen, nur verstümmelte Laute drangen durch den roten Gummiball. Immer wieder reckte sie ihren Kopf, als versuchte sie, ihn anzublicken, doch es gelang nicht.

Ihr Herr hatte sie nicht nur gefesselt und geknebelt. Nein, er hatte ihr auch die Augen mit einem Tuch verbunden. Nun war sie vollkommen hilflos seiner Gnade ausgeliefert. Doch war es wirklich nur seine Gnade, gab es hier noch andere, deren Blicke nach ihr haschten? Andere, die über sie verfügen wollten?

Immer wieder drehte sie ihren Kopf. Sie lauschte. Eine Tür öffnete sich. Schritte kamen näher. Es waren nicht nur die vertrauen Schritte ihres Herrn. Nein, da war noch jemand. Wollte er sie am Ende nicht nur unterwerfen, sondern auch öffentlich demütigen?

Er hatte schon öfters darüber gesprochen. Er, ihr Herr, wollte sie Fremden vorführen wie eine billige Hure. Aber was war sie denn? Sie, die Studentin und Sklavin. War sie nicht schon längst seine Hure? Nein, bezahlte er ihre Demütigung und Erniedrigung nicht mit der Lust, die er ihr schenkte. Ja, aber Sandra wollte nur ihm gehören. Sie wollte seine Hure sein. Nicht die eines Fremden. Doch zu spät. Sie hatte keine Wahl mehr. Verzweifelt schrie sie gegen ihren Knebel an, doch es kam nur Gestammel heraus.

Plötzlich spüre sie etwas auf ihrer nackten Haut. Es war das vertraute Leder der Gerte, mit der er sie schon so oft gezüchtigt hatte. Das Leder, welches über ihre Wangen und ihr Kinn wanderte. Sandras Herz schlug schneller. Was hatte ihr Herr vor? Was würde geschehen?

Kommentare:

  1. " Was hatte ihr Herr vor? Was würde geschehen?"
    Das würde ich auch gerne wissen, lieber Krystan. Erzählst Du die Geschichte noch weiter, oder bleibt die Fortsetzung der Phantasie Deiner Leser überlassen?
    Liebe Grüße von Felina, die wie immer neugierig ist.

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    1. In diesem Fall ist es erst mal der Fantasie der Leser überlassen. Aber wer weiß:)

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